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Xin
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Anmeldungsdatum: 13.01.2006
Beiträge: 2000
Beitrag Xin Moderator 12:45:30 20.03.2014   Titel:              Zitieren

asfdlol schrieb:
Xin schrieb:
Und knie Dich noch in die Programmierung rein und versuch Dich mal an was Größerem...
ja, da hab ich so ein "problem": gewisse dinge werden schnell fertig, sind aber recht überschaubar (das sind dann so kleinere projekte die alle auch lauffähig sind aber sich auf einige hunder bis wenige tausend loc beschränken). gewisse dinge werden ein vielfaches grösser und schwieriger als gedacht und irgendwann kommen scheinbar unüberwindbare probleme oder es kommt einfach eine unmenge an fleissarbeit. an dieser art an projekten verliere ich früher oder später die motivation und nehme mir ein anderes projekt. schon ein wenig peinlich...

Hm... an meinem größten Projekt habe ich vor 11 Jahren begonnen. Es ist immernoch das spannendste, was ich bisher geschrieben habe - auch wenn von den Codes von 2003 definitiv nichts mehr über ist.

Und ja, teilweise ist es auch Fleißarbeit, aber für Fleißarbeit gibt es auch Templates und Mehrfachvererbung.

asfdlol schrieb:
Xin schrieb:
So sieht das kaum einer... alle wollen immer Hacker, Anonymous oder Spieleentwickler werden. Oder irgendwas mit Computer... auf jedenfall muss es cool sein.
Es ist ein Job. Ob es "cool" ist, entscheidest Du. Auch ein Datenerfassungssystem kann cool sein, wenn es Dein Datenerfassungssystem ist, wenn Du dem Ding Deinen persönlichen Stempel aufdrücken kannst, wenn der Kunde auf Dich zukommt und Dir sagt, dass er Dein Produkt gut findet, er gar nicht damit gerechnet hat, dass es so gut läuft.
naja, hacken hat mich noch nie interessiert / fasziniert. regt mich sogar eher auf wenn ich berichte, dass ich programmieren kann und dann die gegenfrage kommt, ob ich "hacken" kann. spieleentwicklung finde ich einfach interessant, unabhängig von der gesellschaftlichen bewertung dieser branche. mir ist aber bewusst, dass diese vision schon sehr klischeehaft ist, das hab ich auch im ersten post explizit angetönt.

Im Idealfall ist das Leben ein Spiel.

Manche reizt es, ein simulierter Weltherscher zu sein, aber manches langweilige SQL-Statement bestimmt darüber, ob ein Händler pleite geht und Dich auf Schadensersatz verklagt. In meinem Fall könnte der falsche Aufbau eines 3D-Körpers dazu führen, dass Betonteile für Häuser gebaut werden, die so keiner haben wollte. Das bekommen die Arbeiter hoffentlich mit, aber wenn so ein Betonwerk anruft und was von Produktionsstilstand und Verdienstausfall erzählt, wäre mein Chef vermutlich auch unglücklich. Solche Dinge, kann ein Simulationsspiel einfach nicht richtig rüber bringen.

Wie werbetextete Microsoft: "Life's short - play more."... dann verschwende ich meine Zeit doch nicht an X-Box-Spiele, wenn ich meinen Chef wirklich unglücklich machen kann. :-)

asfdlol schrieb:
Xin schrieb:
Zum Großen: Schreib doch mal z.B. einen Texteditor. Du sagst, Du bist 17 und derzeit von der Ausbildung nicht sonderlich gefordert. Das ist nichts, worauf die Welt gewartet hat, aber Du kannst bestimmen, wie das Ding läuft, dein Universum, deine Kreativität. Schaumal, ob Dir sowas Spaß macht, ein solches Tool wachsen zu sein. Okay, das ist kein Egoshooter... aber warum eigentlich nicht?
ich beherrsche leider kein gui framework, sonst würde ich mich daran versuchen. ich entwickle gegenwärtig einen raytracer (inkl. der dafür benötigten bibliothek für lineare algebra und inkl. ein paar loadern für 2d-/3d-modelle (das ist bestimmt wieder zu viel vorgenommen aber im moment macht es noch spass)) und unabhängig davon eine schachengine (nein, ich bin nicht der unreg der sich im c++ forum damit gemeldet hat).

Das mit dem Raytracing finde ich spannend.

Raytracing selbst habe ich nie gemacht, aber 3D-Daten zu 2D Daten verarbeiten hatten wir schon. Das sind allerdings ist allerdings keine 3D-Konstruktion, sondern wirklich "BitCubes" (statt BitMaps).
Das Tool ist mit GTK+ erstellt, dahinter steckt eine visuelle Programmiersprache, die auch parametrisierbare, graphische Filter unterstützt und später Animationen aus den Bilddaten errechnete. Das ganze auf den Stand zu bringen hat etwas ein Jahr gedauert - inkl. der Einarbeitung in GTK.

Bzgl. GUI-Framework findest Du auf proggen.org ein Qt-Einsteigertutorial. Der C-Kurs endet mit der Konfiguration von GTK.

Vielleicht hast Du Lust Dein Projekt, Dein Vorgehen und Deine Lib im proggen.org-Wiki vorzustellen, bzw. die dafür benötigte Mathematik zu beschreiben? Zu erklären hilft selbst zu verstehen und die Texte helfen anderen.

Eine Lib für 3D-Körper schreibe ich selbst und Loader für 3d-Modelle ebenso - genau das ist ja heute mein Job. Da hätte ich im Bedarfsfall sicher auch ein paar Tipps.

_________________
"It's a kind of fun to do the impossible."
(Walt Disney)
www.proggen.org


Zuletzt bearbeitet von Xin am 12:48:52 20.03.2014, insgesamt 2-mal bearbeitet
StefaniM
Mitglied

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Anmeldungsdatum: 09.04.2017
Beiträge: 2
Beitrag StefaniM Mitglied 18:24:36 09.04.2017   Titel:   Re: softwareentwickler            Zitieren

Fytch schrieb:
hallo

ich wende mich mit meinen fragen nun an dieses board, da ich im echten leben keine bezugspersonen habe, die die für die beantwortung folgendes textes benötigte erfahrung haben.

in ein paar jahren ist mir die möglichkeit gegeben, zu entscheiden, was ich in meiner zukunft tun möchte. mein wunsch wäre es softwareentwickler / spieleentwickler zu werden (jaja, klischee und so :rolleyes: ). mir macht programmieren spass und ich denke, es ist optimal ein hobby zum beruf zu machen. ist heutzutage die nachfrage noch solchen leuten überhaupt noch existent?

was wäre der richtige weg dahin? informatik zu studieren? ich bin einfach ein wenig ängstlich wenn ich teils sehe, was leute an fachhochschulen / universitären hochschulen für eine art von c++ eingeflösst bekommen (hier im forum). mir ist klar, dass programmieren nur ein kleiner teil des informatik-studiums ist.

also? was habt ihr softwareentwickler gemacht?

gruss



Ich war im "Kindheit" gar nicht gut im Computer und IT, aber nach dem ich das Lyzeum beendet habe, habe ich erfahrt, dass man sehr gut IT lernen kann bei einem Unternehmen, wo man Praktikum machen konnte, dort habe ich alles gelernt, sehr hilfsbereit. Also ich schlage dir vor, am besten bittest du ein Manager dich zu helfen dort ein Praktikum zu machen, vielleicht hast du jemanden in der Familie :)
gandalf0
Mitglied

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Anmeldungsdatum: 05.08.2016
Beiträge: 4
Beitrag gandalf0 Mitglied 16:53:24 10.04.2017   Titel:              Zitieren

Du versuchst nicht wirklich gerade jemanden bei einem Problem zu helfen, dass er vor DREI Jahren hatte?
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