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  • Verdunstungskälte + Masseverlust durch Verdunstung ?

    Hab ich jetzt mal spontan geraten.
    Interessante Aussage.



  • Das weiß wohl keiner so genau.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mpemba-Effekt


  • Mod

    Das ist ja wohl total geschummelt. Erst unklar kommunizieren dass das Gefäß offen ist und das nur das Wasser im Gefäß gemint ist, nicht alles Wasser und dann so tun als ob man der große Schlaumeier ist... 👎



  • SeppJ schrieb:

    Das ist ja wohl total geschummelt. Erst unklar kommunizieren dass das Gefäß offen ist und das nur das Wasser im Gefäß gemint ist, nicht alles Wasser und dann so tun als ob man der große Schlaumeier ist... 👎

    Dann darfst Du auf keiner Hochschule eine Prüfung ablegen, wenn Dich sowas stört. 😉

    Zu meiner Zeit waren ca. ein Drittel der Prüfungsfragen so schwach spezifiziert, dass wenn Du durch Vorlesungen, Übungen oder Seminare nicht gerade die Aspekte ins Kalkül ziehst die den Prof dabei durch den Kopf gehen, in den Prüfungen sehr "komische" Antworten von Dir gibst und keine gute Note bekommst! 🙄

    Am Besten kann man das beim Mensa-Test sehen: Ein sehr starker Analytiker findet bis zu 6-8 unterschiedliche Wahrnehmungs- und Beurteilungskonzepte, warum jetzt beim Multiple Choice nun das eine Teil dazu gehört oder nicht dazu gehört. Und wenn Du dann nicht genau die des Autors match-st, durch die resultierende Lösung, bist Du dann der "Idiot". Dann hast Du einen Club von Möchte-Gern-Klugscheißern denen alle gemeinsam ist, dass sie zu blöd sind das zu erkennen und sich auch noch was darauf einbilden. 😃

    Wo ich mir regelmässig bei Rätzeln und Aufgaben in die Knie schieße sind bei Probleme der Triviallogik => Motto: Die Lösung kann nicht richtig sein, denn sonst wäre die Aufgabe zu leicht! 😞



  • Prof84 schrieb:

    Zu meiner Zeit waren ca. ein Drittel der Prüfungsfragen so schwach spezifiziert, dass wenn Du durch Vorlesungen, Übungen oder Seminare nicht gerade die Aspekte ins Kalkül ziehst die den Prof dabei durch den Kopf gehen, in den Prüfungen sehr "komische" Antworten von Dir gibst und keine gute Note bekommst! 🙄

    Die Prüfungsfragen sind richtig, nur der Prüfling nicht intelligent genug. Natürlich darfst du alle erlaubten Hilfsmittel benutzen, dazu gehören auch Metaüberlegungen. Diese sind schon aus dem Grund erlaubt, weil sie nicht vernünftig ausschließbar sind. Wenn jede Aufgabe Meta-Solvable ist hast du hinterher 95% Note 1.0 und kannst den Test in die Tonne kloppen. Oder du hast ein paar einser (die gemetaschummelt haben) und den rest der ehrlich war, was ein ziemlich unfaires Ergebnis wäre.

    Außerdem: unklar gestellte Aufgaben testen nicht nur das stupide Wiederkauen des Wissens sondern auch die Fähigkeit, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die vernünftige auszusuchen, auch ohne alles zu rechnen. Das verlangt eine höhere Intuition im gelernten Stoff und die soll natürlich mitgewertet werden.

    Am Besten kann man das beim Mensa-Test sehen: Ein sehr starker Analytiker findet bis zu 6-8 unterschiedliche Wahrnehmungs- und Beurteilungskonzepte, warum jetzt beim Multiple Choice nun das eine Teil dazu gehört oder nicht dazu gehört. Und wenn Du dann nicht genau die des Autors match-st, durch die resultierende Lösung, bist Du dann der "Idiot". Dann hast Du einen Club von Möchte-Gern-Klugscheißern denen alle gemeinsam ist, dass sie zu blöd sind das zu erkennen und sich auch noch was darauf einbilden. 😃

    Ein starker Analytiker findet vor allem das, worauf es ankommt. Und es ist offensichtlich, worauf es bei einem Test ankommt.



  • Ein starker Analytiker findet vor allem das, worauf es ankommt. Und es ist offensichtlich, worauf es bei einem Test ankommt.

    Exacto! - Durch die Definitionen von Zielen und deren Befriedigung durch Entscheidungsmodelle hast Du einen Chart für die gefundenen Lösungen. Und wo sind die Ziele des Tests definiert?! - Im Beurteilungskonzept im Kopf des Autors. Für mich ist ein Beweis extrem hoher Intelligenz, dass man intuitiv richtig getroffene Entscheidungen logisch formalisieren, fraktionieren und rekombinieren kann! Mit diesen Themen setze ich mich momentan sehr intensiv auseinander. 😉

    D.h.: Es ist nicht offensichtlich worauf es ankommt!
    Ich definiere Intelligenz als Fahigkeit zur erfolgreichen Anwendung von kognitiven Fähigkeiten bei sämtlichen Domains und nicht nur bei jenen, die der Autor in Vordergrund rückt und favorisiert! 😉

    Anna Lüticker schrieb:

    Die Prüfungsfragen sind richtig, nur der Prüfling nicht intelligent genug.

    Ja, das ist die höhst mögliche Form von Arroganz und Ignoranz! 👎
    Warum sich die größten Denker und Erfinder unserer Zeit viele Jahre beim Kampf gegen den Status Quo blutige Nasen holten ...

    Anna Lüticker schrieb:

    Natürlich darfst du alle erlaubten Hilfsmittel benutzen, dazu gehören auch Metaüberlegungen. Diese sind schon aus dem Grund erlaubt, weil sie nicht vernünftig ausschließbar sind. Wenn jede Aufgabe Meta-Solvable ist hast du hinterher 95% Note 1.0 und kannst den Test in die Tonne kloppen. Oder du hast ein paar einser (die gemetaschummelt haben) und den rest der ehrlich war, was ein ziemlich unfaires Ergebnis wäre.

    Außerdem: unklar gestellte Aufgaben testen nicht nur das stupide Wiederkauen des Wissens sondern auch die Fähigkeit, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die vernünftige auszusuchen, auch ohne alles zu rechnen. Das verlangt eine höhere Intuition im gelernten Stoff und die soll natürlich mitgewertet werden.

    Klar! Solche Fachidioten begegnen mir tagtäglich. 🕶 Aus denen sind "auch keine Weber geworden" (Mephistophles - Faust I 1907-1941). Ihre Beurteilungstaxonomie ist nach einer Domain ausgelegt und wenn es dann geht im Anwendungsumfeld weitere Domains aufeinanderzustellen versagen sie kläglich; ganze Volkerstämme von Wissenschaftlern, Ingenieuren, Managern ... (zu meinem Glück 😋 ).



  • Außerdem: unklar gestellte Aufgaben testen nicht nur das stupide Wiederkauen des Wissens sondern auch die Fähigkeit, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die vernünftige auszusuchen, auch ohne alles zu rechnen. Das verlangt eine höhere Intuition im gelernten Stoff und die soll natürlich mitgewertet werden.

    Und wer bringt dann dem Prüfer das Denken bei?



  • Danke für den Hinweis auf Mpemba, habe ich noch nie vorher gehört, weder in der Schule noch an der Uni. Das hätte die langweilige Thermodynamik-Vorlesung sicher etwas aufgemischt. Was es alles so an Chaotischem gibt in der Realität. 🙂

    http://www.desy.de/user/projects/Physics/General/hot_water.html

    Was wird denn noch so von uns fern gehalten, was man früher wusste? Vielleicht sollte man doch die alten Griechen et.al. nachlesen. Leider findet man das nicht im Internet, sondern nur in verstaubten Bibliotheken.



  • @Erhard Henkes

    Du hast in Chemie promiviert, korrekt?



  • Heutzutage geht Wissen einfach in der Masse von Unwissen unter.
    Insbesondere auch G-Wissen.


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