m/w/d ... what the f*ck???



  • @Tyrdal Jeder Mensch ist letztendlich zu 100% egoistisch.



  • @Bushmaster sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    dieses recht gibt es tatsĂ€chlich. 😞
    nenne gott öffentlich einen verlausten hurensohn, schon hast du ne strafanzeige am hals: https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__166.html

    Traurig. In Ö ĂŒbrigens leider auch:
    https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12029737
    https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12029738



  • @hustbaer sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    @Bushmaster sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    dieses recht gibt es tatsĂ€chlich. 😞
    nenne gott öffentlich einen verlausten hurensohn, schon hast du ne strafanzeige am hals: https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__166.html

    Traurig. In Ö ĂŒbrigens leider auch:
    https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12029737
    https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12029738

    ja, ist schon komisch. gerade ein ĂŒbermĂ€chtiges wesen sollte den schutz des gesetzes nicht benötigen.



  • @Bushmaster
    Ich glaube das stammt noch aus Zeiten wo Protestanten und Katholiken sich die SchÀdel eingehauen haben.



  • Hallo zusammen,

    Falls man niemanden diskriminieren will, könnte man wirklich alle weg lassen. Dann fĂŒhlen sich sowohl non-binĂ€re, sowie auch die traditionelleren Geschlechter angesprochen.

    Liebe GrĂŒĂŸe!



  • @TecMaster

    1. Wieso kramst du einen uralt-Thread wieder vor?
    2. Nein, weglassen funktioniert nicht, weil man dann z.B. entweder Programmierer, Programmiererin, ProgrammiererIn, Programmierer/-in oder sowas schreiben muss.
      Bei Programmierer regen sich zumindest einige Frauen auf weil sie nicht akzeptieren dass im Deutschen die neutrale Form halt gleich der mÀnnlichen ist.
      Bei Programmiererin bzw. ProgrammiererIn regen sich zumindest einige MĂ€nner auf.
      Und bei Programmierer/-in regen sich u.U. einige "diverse" auf.

      IMO ist das ganze Quatsch mit Sosse und man sollte einfach wie frĂŒher auch nur Programmierer schreiben. Dass die Ausschreibung sich an alle zu richten hat ist sowieso gesetzlich geregelt und daher klar. Nur "dann regt sich keiner (m/w/d) auf" spielt's halt leider nicht.


  • In allen bisher gefĂŒhlten 10.000 Umfragen zum Thema Gender-Sprache lehnen die Deutschen, auch die weiblichen, die genderisierte Sprache zum Großteil ab.

    Trotzdem schreiben die Berichte zB ĂŒber Joanne K. Rowling, das sie eine kontroverse Position bezieht, weil sie solche Sprache auch nicht mag. Das Gegenteil ist eigentlich der Fall. Die Verfechter der genderisierten Sprache haben eine kontroverse Position.



  • Ich hĂ€tte ja per se nichts gegen gendern (z.B. Teilnehmer:in in nem text zu lesen, stört mich 0) , wenn es nicht folgende Probleme gibt:

    • Man kann niemals konsistent gendern. Bei einigen Wörtern geht es einfach nicht wirklich -> bestimmte Nomen: ArtzIn? , bestimmte Adjektive sind nicht genderneutral: freundInlich?, einige Verben auch nicht -> Hier sagen dann manche Adjektive gendern zu weit (Hier meine Meinung: Warum? Nur weil sich das wirklich scheiße anhört? -> Das könnte man ĂŒber das normale gendenr auch schon behaupten) oder man muss das ganze dann inkonsequent gendern (ÄrtzIn -> FĂŒr mich auch nicht wirklich ne Lösung -> Soll man sich dann einfach dran gewöhnen, dass die mĂ€nnliche Form Ärtzt heißt? -> Dann gewöhnen wir uns doch lieber dran, dass Artzt ab jetzt geschlechtsneutral ist ... oder meinetwegen auch Ärtzt, wenn das nur bei nem neuem Wort funktioniert ... dann spart man sich wenigstens das gendern)
    • Man kann niemals ĂŒberall gendern -> z.B. bei Texten in einfacher Sprache ist das einfach nicht tragbar und wird entsprechend auch nicht gemacht.
    • Es stört massiv den Redefluss. Damit könnte ich am ehsten noch leben denke ich, aber auch nur weil die Sprache eh schon so Roboterartig ist. Das wird aber unseren Ruf im Ausland nicht grade verbessern 😉
    • Es ist immer noch irgendwie binĂ€r, also wĂŒrde die nĂ€chste Debatte wohl nicht lange auf sich warten lassen

    Aber ich sehe auch ein, dass sich viele Frauen eben nicht von der mĂ€nnlichen Form angesprochen fĂŒhlen. Entsprechend sehe ich auch ein, dass nichts Ă€ndern auch keine Lösung ist.

    Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, die das Problem löst ohne neue Probleme zu verursachen ist aus meiner Sicht das abschaffen der Geschlechter bei Wörtern. Also die Wörter Ă€hnlich wie im Englischen geschlechtsneutral zu halten. Im besten Fall nutzt man dafĂŒr die aktuell mĂ€nnliche oder weibliche Form, dann kostet es uns alle wenig Umgewöhnung und es klingt zumindest gut. Bei guten VorschlĂ€gen wĂ€re ich aber auch bereit fĂŒr eine neutrale Endung Ă€hnlich zu "in", die gut klingt und die mĂ€nnliche und weibliche Form ersetzt.
    Ein weiterer Vorteil: Es wĂŒrde die Sprache sogar vereinfachen 🙂 Sie aber nicht weniger mĂ€chtig machen (fĂŒr die besorgten Autoren unter uns), wenn man explizit eine mĂ€nnliche / weibliche Person meint, kann man ja immer noch schreiben "mĂ€nnliche(r) / weibliche(r) xyz"



  • @Leon0402 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Also die Wörter Àhnlich wie im Englischen geschlechtsneutral zu halten.

    Die geschlechtsneutrale Form gibt es schon. Im Deutschen wird dazu die mÀnnliche Form verwendet. Von mir aus können wir auch gern die weibliche Form abschaffen und die mÀnnliche nicht mehr als mÀnnliche sondern als einzige Form beibehalten.

    FĂŒr eine "neue" neutrale Form ĂŒberall ein "in" anzuhĂ€ngen wĂ€re mMn. schon grenzdĂ€mlich (pun intended).



  • Mag ignorant klingen, aber einfach jeden auslachen der sich heutzutage ueber derartige probleme echauffiert?

    Ich meine...haben die leute wirklich keine anderen sorgen als "AAAABER, DER RASENMAEHER IST MAENNLICH!!11 DISKRIMINIERUNG!!!1111"??
    Keine ahnung...

    Uebrigens heisst es Arzt und nicht Artzt oder Artz, wobei ich bei deinem wirrwar verstehe, wenn man damit durcheinander kommt @Leon0402



  • @Leon0402 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, die das Problem löst ohne neue Probleme zu verursachen ist aus meiner Sicht das abschaffen der Geschlechter bei Wörtern. Also die Wörter Ă€hnlich wie im Englischen geschlechtsneutral zu halten. Im besten Fall nutzt man dafĂŒr die aktuell mĂ€nnliche oder weibliche Form, dann kostet es uns alle wenig Umgewöhnung und es klingt zumindest gut.

    Es kostet viel Umgewöhnung. Außerdem ist die deutsche Sprache eine sehr prĂ€zise und ausdrucksstarke Sprache, was ich gut finde.
    Der Nachteil ist, dass die HÀlfte der Bevölkerung ihre eigene Muttersprache nicht exakt beherrscht.

    Wie man das sprachliche Gendern hinbekommt, kann ich leider auch nicht sagen. Sicher bin ich mir, dass man es nicht schafft, in dem man die deutsche Sprache soweit reduziert bis selbst der letzte Dödel sie halbwegs hinbekommt. Schon schlimm genug, dass man neuerdings Friseur mit "ö" schreiben muss...



  • @It0101 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Schon schlimm genug, dass man neuerdings Friseur mit "ö" schreiben muss...

    Muss?
    Darf!

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Friseur

    Und dann guck mal, was die vom Duden empfohlene Schreibweise ist.



  • @It0101 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Wie man das sprachliche Gendern hinbekommt, kann ich leider auch nicht sagen. Sicher bin ich mir, dass man es nicht schafft, in dem man die deutsche Sprache soweit reduziert bis selbst der letzte Dödel sie halbwegs hinbekommt. Schon schlimm genug, dass man neuerdings Friseur mit "ö" schreiben muss...

    Diese Änderung ist analog zu Bureau (diese Schreibweise war im Deutschem frĂŒher einmal ĂŒblich), aus dem Fremdwort wird im Laufe der Zeit ein Lehnwort und damit wird die Schreibweise eingedeutscht.

    Was das Gendern betrifft, das wird von einer radikalen Minderheit praktiziert und ist auf demselben Niveau wie Cancel Culture oder PC. Wer nicht gendert ist dann sehr schnell nicht PC konform.



  • @wob sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    @It0101 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Schon schlimm genug, dass man neuerdings Friseur mit "ö" schreiben muss...

    Muss?
    Darf!

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Friseur

    Und dann guck mal, was die vom Duden empfohlene Schreibweise ist.

    Ok das beruhigt mich. 🙂



  • @It0101 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    in dem man die deutsche Sprache soweit reduziert bis selbst der letzte Dödel sie halbwegs hinbekommt

    Wenn man aber die Sprache reduzieren kann ohne das AusdrucksstÀrke verloren geht, warum dann nicht? Man kann doch immer weiblich / mÀnnlich prefixen, wenn man ne explizite Aussage machen möchte.
    Anders kann man auch eine neue neutrale Form einfĂŒhren und die alten belassen (wenn man z.B. in normaler Sprache das Geschlecht direkt mit angeben will). Aber dazu mĂŒsste sich wohl erst jemand eine geschickte dritte Form ausdenken 🙂

    Zumal es die einzige Lösung ist, die tatsĂ€chlich das Problem auch fĂŒr die Zukunft löst. Bei aktuellen VorschlĂ€gen zu gendern ist es doch nur eine Frage der Zeit bis jemand diverses eine Änderung vorschlĂ€gt, weil diese Person sich nicht inkludiert fĂŒhlt.

    @john-0 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Was das Gendern betrifft, das wird von einer radikalen Minderheit praktiziert und ist auf demselben Niveau wie Cancel Culture oder PC. Wer nicht gendert ist dann sehr schnell nicht PC konform.

    Ja, ist es wirklich eine radikale Minderheit? ... Vlt. in normalen GesprĂ€chen. Also in meinem Abitur wurde bereits alles gedendert, inklusive der Klassennamen in Klassendiagramen 😉 Auf der Arbeit wird auch gegendert.
    Die Unternehmen, Behörden fĂŒhren das alles grade ein oder haben es schon eingefĂŒhrt. Keiner will da einen Image Schaden haben oder rechtliche Schritte befĂŒrchten mĂŒssen.
    Und am Ende isses dann Schnuppe, ob es nur eine radikale Minderheit war, die es tatsÀchlich konsequent immer genutzt hat. Dann haben wir es und dann wird es schrittweise auch der Rest verwenden.
    Daher sollte man vlt. besser jetzt ĂŒber eine Lösung nachdenken mit denen alle Beteiligten zufrieden sind 😉

    @Cardiac sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Uebrigens heisst es Arzt und nicht Artzt oder Artz, wobei ich bei deinem wirrwar verstehe, wenn man damit durcheinander kommt @Leon0402

    Danke fĂŒr die Nachhilfe.



  • @Leon0402 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Daher sollte man vlt. besser jetzt ĂŒber eine Lösung nachdenken mit denen alle Beteiligten zufrieden sind

    Die wirst du bloss nicht finden.



  • @hustbaer Dann vlt. eine mit der nicht 80% unzufrieden sind 😉



  • @Leon0402 sagte in m/w/d ... what the f*ck???:

    Daher sollte man vlt. besser jetzt ĂŒber eine Lösung nachdenken mit denen alle Beteiligten zufrieden sind 😉

    Das wird nicht funktionieren. Ähnlich wie beim Verleugnen der wirtschaftlichen und technischen Fakten beim Thema Energiewende, gibt es hier auch kein Einsehen der AnhĂ€nger dieser Ideologie. Es ist keine Frage ob die Energiewende scheitert, sondern nur wie groß der wirtschaftliche Schaden im Land sein wird. Vortrag von H. W. Sinn beim Mises Institut



  • @Leon0402 Den ganzen Scheiss vergessen und weiterhin die mĂ€nnliche Form als die geschlechtsneutrale zu verwenden ist etwas mit dem mMn. weit weniger als 80% ein Problem hĂ€tten.

    Das Problem damit sind nicht die 80%. Das Problem ist die laute Minderheit, die es leider schafft sich sehr erfolgreich als Opfer darzustellen. Und weil kaum jemand als der gemeine UnterdrĂŒcker/... dastehen will, machen dann viele denen das Thema eigentlich völlig Schnuppe wĂ€re mit.



  • Ein Freund von mir hat mir mal ein Skript seiner FH gezeigt, wo eine Dozentin das genderneutral konsequent durchgezogen hat. Konnte man nicht lesen, unmöglich. Ist schon einige Jahre her, aber die Highlights waren BĂŒrgerInnensteig und DruckerInnenschwĂ€rze, wenn ich mich noch richtig erinnere. Leute, die sowas schreiben, verstehen die Ablehnung dieser Art zu schreiben hĂ€ufig falsch und verwechseln das mit Diskriminierung des anderen (heute muss man wohl schreiben: eines) Geschlechts, besonders, wenn sie sich aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert fĂŒhlen.
    FĂŒr mich hat das eine nichts mit dem anderen zu tun, etwas mit Gewalt Ă€ndern zum wollen erzeugt bei mir nur KopfschĂŒtteln und UnverstĂ€ndnis. Ich kann verstehen, dass fĂŒr die Gleichberechtigung der Geschlechter gekĂ€mpft wird, nur die Wahl der Waffen scheint mir manchmal unpassend.

    Solchen Sachen sind heute so abstrus, dass man da nur noch drĂŒber lachen kann:
    Der siebte Sinn: Frauen am Steuer (1975)


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