B
drakon schrieb:
Wie sieht den das aus, wenn du etwas grösseres Codest, ohne (zumindest Ansatzweise) irgendwelche Kürzel, wird das doch ziemlich umständlich. Oder hast du da eine "enge" Namensgebung?
Meine Variablen-Namen sind eigentlich alle klein geschrieben und die Wörter halt durch Unterstriche getrennt. Der Typ der meisten Variablen ergibt sich oft, dem englischen sei Dank endet der Plural ja auf 's' und wenn ich sowas wie 'lines' oder 'tokens' oder so sehe, dürfte das ein vector<sonstwas> sein, den direkten Typen sehe ich dabei nicht, macht aber selten was; wenn die Variable als Funktions-Parameter übergeben wurde oder in der Funktion deklariert wurde, ist der Typ ja noch auf dem Bildschirm, ansonsten muss ich halt auf den Tool-Tip warten
Ich benutze glaubich sowieso nur wenige Typen von Typen für Variablen, bools, Zahlenvariablen, Strings, Container (vector,map am häufigsten), paar Std-Sachen (für Dateien und bissl anderes) und eigene Klassen/Strukturen. Container-Variablen-Namen sind halt im Plural, Klassen-/Strukturen-Variablen haben oft einen direkten Bezug zum Klassennamen (z.B. Variable 'pos' für Klasse 'Position' oder Variable 'srcfile' für Typ 'std::ifstream' oder 'mainwnd' für Klasse Window). In for-Schleifen haben Zahlenvariablen meist kurze Bezeichner wie 'i' oder 'j', ansonsten meist irgendwas mit 'xyz_nr' oder 'xyz_count'. Boolean-Variablen haben ihren 'Sinn' bei mir oft auch im Namen, da erkennt man das ganz gut, z.B. 'is_invalid' oder 'bla_found'.
Naja, ist wahrscheinlich auch eine Art Notation, aber es kommen halt öfters Informationen durch den Namen rüber, alles lässt sich aber nicht abdecken.. Allerdings wechselt mein Stil auch immer so alle 2-3 Jahre, je nachdem was mir am besten gefällt Ich denke, das ganz muss einfach nur lesbar sein, dann erfüllt die Notation ihren Zweck. Und ich find's auch schön, dass der Markt an verschiedenen Schreibweisen so groß ist, wäre langweilig sonst