Die beste Erklärung die mir gerade dazu einfällt: Von einem Typ, der darauf ausgelegt ist, dass seine Instanzen direkt als Werte in Ausdrücken* verwendet werden (z.B. int) sagt man, er habe "Wertsemantik". Instanzen von Typen, die z.B. polymorph verwendet werden, werden dagegen in der Regel über eine Indirektion (Pointer, Referenz) angesprochen, solche Typen haben "Referenzsemantik".
Ich würd mir über die Tabelle nicht zu sehr den Kopf zerbrechen. Auch wenn nicht ganz falsch ist, was da steht, würd ich sagen, dass Wertsemantik vs. Referenzsemantik und der Speicherort der entsprechenden Objekte eigentlich unabhängig voneinander sind. Was du von der ganzen Sache mitnehmen solltest ist einfach, dass C++ einem die Möglichkeit offen lässt, selbst zu entscheiden, wo Objekte direkt und wo sie indirekt herumgereicht werden. Viele andere Sprachen bietem dem Programmierer diese eigentlich essentielle Freiheit leider nicht und viele Umsteiger aus solchen Sprachen haben anfangs Probleme, richtig mit solcher Freiheit umzugehen; prominentestes Symptom davon ist, dass der ganze Code mit new , das man in gutem C++ praktisch nie sieht, nur so gepflastert ist...
* Ja, ich weiß dass das als strenge Definition nicht standhalten würde, aber ich denk für hier reichts.