A
Programmierfachprofi schrieb:
Wenn der Kunde erst noch extra Zahlen muss, damit die Software portiert wird, weil sie nicht von Anfang an plattformunabhängig entwickelt wurde, dann ist klar, dass die Kunden abspringen.
Zum Thema portable Software will ich zumindest noch kurz etwas einwenden. Eine portable Sprache zu verwenden und damit das Programm auf mehr Plattformen anzubieten muss beileibe nicht heißen, das man mehr Programme verkauft. Das Gegenteil kann genauso passieren.
Um von Kundenseite angenommen zu werden reicht es in der Regel nicht eine Software nur portabel zu machen, sondern diese sollte auch wirklich "portiert" werden. Sprich: Sie sollte sich auch so "anfühlen" wie andere Software auf diesem Betriebssystem. Ich kenne sehr viele portable Software bei der das nicht der Fall ist. Und wenn man nicht gerade ohne Konkurenz ist, bzw. wesentlichen Mehrwert liefert, wird dann eher zur nativen Version gegriffen (Ich kenne alleine die Kritik von Kunden in einer ehemaligen Firma, weil mein Chef eine Funktionalität unbedingt anders haben wollte, wie es unter Windows üblich war).
Zudem arbeitet viele Software mit anderer zusammen. Und da wählt man in der Regel zuerst die Fremdsoftware die viele Kunden verwenden.
Kurz und gut: Solange man nicht noch zusätzlichen Aufwand in eine "echte" Portierung steckt, nützt portable Software als Verbesserung der Marktsituation auch nicht (Zumal du den potentiellen Kundenstamm nicht kennst, bei unseren potentiellen Kunden ist z.B. aus mehreren Gründen Windows stärker verbreitet, als im privaten Sektor).