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Unter der Robustheit eines Programms könnte man verstehen, dass es sich während der ganzen Laufzeit stets in einem wohldefinierten und konsistenten Zustand befindet.
Das kann heißen, es leakt keine Resourcen, es greift nur in typsicherer Art und Weise auf Speicher zu, es erzeugt kein vom aktuellen Mondstand abhängiges undefiniertes Verhalten... das wären vielleicht ein paar allgemeine Kriterien für die Robustheit, die man auf die meisten Programme übertragen kann.
Es gibt auch spezielle Kriterien. Beispielsweise wenn ich im Windows-Explorer links in der Ordneransicht 5 Unterordner sehe und in der rechten Detailansicht für den selben Ordner 4 Unterordner sehe, weil der andere, inzwischen gelöschte, links noch angezeigt wird, dann ist das Programm möglicherweise in einem inkonsistenten Zustand.
Eine Sprache selber muss immer "robust" sein, d.h. es muss klar und eindeutig sein, was ein bestimmtes Sprachkonstrukt bewirkt. Vermutlich meinst du aber, wie man eine Sprache erkennt, die es dir leichter ermöglicht, robuste Programme zu schreiben. Dazu musst du dir überlegen, welche Möglichkeiten dir die Sprache bietet, obige Kriterien überwachen zu lassen und wie gut du in der Lage bist, diese Möglichkeiten wahrzunehmen.