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Jan schrieb:
Oder wäre es dann nicht vielleicht doch sinnvoll ein paar Soldaten vor gefährdete Objekte zu stellen, die z.B. den Personenverkehr auf gefährliche Gegenstände kontrollieren. Wo sollte da das Problem sein?
Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum einige dann plötzlich meinen, dass 2 Wochen später ihre Türen eingetreten werden und 30 fleckgetarnte mit G36 im Anschlag und Panzerfäusten zur Unterstützung ihre Bude stürmen.
Vielleicht sollte man mal ein wenig realistisch bleiben.
Eben, und dazu gehört, daß man aus der Geschichte lernt. Volkard hat's doch gesagt, wenn eine Armee im Inneren eingesetzt werden durfte, wurde das immer irgendwann von Generälen mißbraucht. Selbst Frankreich und Charles de Gaulle sind keine rühmlichen Beispiele.
Natürlich wird durch diese Gesetzesänderung in 2 Monaten keine Änderung eintreten. Aber ist eine solche Änderung da, wird es zu einem Selbstläufer, man sieht doch, wie sich staatliche Organe pilzartig (oder sollte man sagen "geschwürartig") verbreiten.
Zunächst sind die Soldaten nur Verkehrsregler bei der WM. Danach in der Adventszeit, danach bei jeder Terrorwarnung. Danach Patrouille. Dann stellt die Bw fest, daß sie eigentlich nicht gut genug/falsch ausgerüstet ist für das Inland, und schafft sich Ausrüstung für Demos und Co an. Die Polizei gewöhnt sich daran, daß sie jederzeit auf die Bw zurückgreifen kann, der Einsatz der Bw bei Demos wird Normalität. Die Bw stellt fest, daß sie eine eigene zivile Abteilung braucht, um bessere Informationsaufklärung für die Einsätze zu haben.
Und das alles im Gegensatz zur Polizei mit einer wesentlich stärkeren Hierarchie und Befehlspyramide, so daß leichter ein starker Durchgriff von Oben nach Unten möglich ist.
Dieser Entwicklung in 2015 sollte man 2005 bereits einen Riegel vorschieben.
Vor allem beruhen diese Forderungen nach Gesetzesänderungen auf Lügen!
Bereits heute kann die Bw im Rahmen der WM z.B. folgende Aufgaben übernehmen:
- Transport von Polizisten und Helfern mit Fahrzeugen
- Bereitstellung von Sanitätsdiensten
- Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten für Helfer und Polizisten
- Bereitstellung von Helfern, die z.B. als Informationsposten oder "Fremdenführer" unbewaffnet und zivil agieren, als Ausgleich gibt's z.B. Sonderurlaub u.ä.