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Laut Wikipedia:
Oden sind Gedichte, die sich durch Feierlichkeit und Erhabenheit auszeichnen.
In einer Ode findet man für gewöhnlich keinen Endreim; es handelt sich um eine in Strophen gegliederte, lange Form des Gedichtes. Eine Ode kann einem festen Metrum folgen, dieses ist aber nicht zwingend notwendig. Zur Würde und Größe des in dieser Ode behandelten Themas passend, wird meist ein hoher, pathetischer Sprachstil verwendet.
In der griechischen Antike wurde jegliche Lyrik, die man zur Begleitung von Musik vorgetragen hat, als Ode bezeichnet, also auch die Monodie und das Chorlied.
In die Asterix-Comics hat der belgische Autor Goscinny die Ode als running Gag eingearbeitet, indem er seinen Protagonisten Troubadix jedesmal an einen Baum hängen läßt, wenn dieser versucht, eine Ode zu singen, die jedoch per definitionem ein gesprochen vorgetragenes Gedicht von epischer Länge ist. Entgegen landläufiger Vorstellung findet die regelmäßige Knebelung nicht statt, weil Troubadix schlecht singt, sondern weil er etwas singen will, was nun einmal nicht gesungen gehört.