anruf von callcenter: arbeitsangebot... woher haben die adressen?



  • Seit kurzem ist die sogenannte "inverse" Telefonbuch-Suche erlaubt. D.H. anhand einer Telefonnummer deinen Namen herausfinden (wenn du im Telefonbuch stehst)

    Mit gehackten Telefonbuch-CD Datenbanken war da aber auch schon vorher möglich.



  • Unix-Tom schrieb:

    Hattes du nichmal Probleme mit deiner Firma. Vermutlich hat irgendwer deine Daten da rausgegeben.

    lach ...

    achso, habe mich informiert: es ist wohl tatsächlich üblich, dass die call firmen sich ihre mitarbeiter entweder auf der strasse durch ansprechen suchen oder einfach durch telefon, vermute: bezirksmäßig.

    meine güte, wahrscheinlich wollen sie die gebühren für ein jobcenter sparen, oder die armen call mitarbeiter müssen das als trainingsmaßnahme machen.. *g*

    die armen... 😞



  • Hm, sowas würde ich als CallCenter-Betreiber aber nur bei Studenten probieren, und das Kriterium erfüllst Du ja. 🙂



  • nman schrieb:

    Hm, sowas würde ich als CallCenter-Betreiber aber nur bei Studenten probieren, und das Kriterium erfüllst Du ja. 🙂

    wobei sich wieder die frage stellt: WOHER?

    schließlich bin ich in nordrhein westfalen immatrikuliert, und hier weiß keiner was davon. gut.. das finanzamt.. sollte etwa das finanzamt... tststs.. nein, die haben grad was anderes zutun 😉

    na ja, die scheinen einfach listen von nummern eines bestimmten alters und eines bestimmten bezirkes durchzutelefonieren. thats life... ich habe ja erfahren, dass andere auch solche anrufe kriegen.



  • Hi

    da fallen mir noch 2 weitere Organisationen ein, die Daten über dich haben / haben könnten. 1. Der Telefonanbieter, fals du einen Festnetzanschluss hast. 2. Das Einwohnermeldeamt. Ich hab selber mal ganz blöd geguckt als ich von denen post gekrigt hab, ich solle doch hurtig meine Wohnsitz melden sonst müssen sie rechtliche Schritte einleiten, hätte dann mehre 1000 Euro kosten können. Also auf die Stadt gewackelt, 2. Wohnsitz angemeldet. Paar wochen spähter kommt ein Brief von der GEZ ob ich nicht ein meldepflichtiges Geräht hätte wie Fernseher oder Radio. Das ganze hat scheindsich mit nem Datenableich zwischen Studentenwerk und Einwhonermeldeamt begonnen.

    der gläserne Bürger lässt grüssen

    gruss Termite



  • Das die GEZ von allein staatlichen Einrichtungen informiert wird ist ja nichts neues. Aber an private Geldmacher wie Callcenter werden solche Daten natürlich nicht rausgegeben, wo kämen wir denn da hin.



  • KnnerDerSzene schrieb:

    wo kämen wir denn da hin.

    wir würden zumindest keine so hohe neuverschuldung haben... 😃



  • hi ,
    obwohl glaeserner buerger da is --
    callcenter rufen eingetragene nummern der telekom an .
    d.h. die wuehlen telefonbuecher durch + waehlen sich die finger wund .

    meine oma ( 89 jahre alt ) is auch schon von callcentrum angerufen woirden , wollten ihr lebensversicherung verkaufen !!!

    davon ab - im callcentrum arbeiten is etwa wie aldi an der kasse arbeiten .
    gruss
    p



  • Aldi gehört zu den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland...



  • Loggy schrieb:

    Aldi gehört zu den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland...

    fallst du nen neuen job brauchst -- viel spassbei aldi +co
    p


  • Mod

    virtuell Realisticer schrieb:

    Ich glaube man kann sich beim Einwohnermeldeamt sogar in eine Robinson-Liste
    eintragen lassen. Dann werden deine Daten nicht mehr rausgegeben.

    Das ist so nicht richtig, Du vermixt da viele Sachen.

    Auf dem Einwohnermeldeamt kann man nur der Meldung der Adresse an politische Parteien widersprechen. Dafür gibt's ein Kreuzlein.

    Organisationen mit öffentlich-rechtlichem Auftrag (wie z.B. die GEZ) haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Meldung der Adressen durch die Einwohnermeldeämter, d.h. es wird ganz automatisch eine Nachricht von denen erzeugt. Das ist schon seit vielen Jahren so, die GEZ hat sich hier gut abgesichert.

    Private Organisationen bekommen keine Daten von den Einwohnermeldeämtern. Die Mitarbeiter können auch gar nicht so einfach Listen generieren, sondern nur EInzelabfragen, das verhindert die Software. [Evtl verkauft mal ein Amtsvorsteher einen Komplett-Ausdruck, aber das ist illegal und höchstens ein Einzelfall.] Auch einen Datenexport beherrscht die Software auf dieser Bedienerebene nicht.

    Die Robinson-Liste ist eine Sperrliste der werbenden Industrie, an die sich "offizielle" Werber (z.B. Quelle, Versandhändler) halten, d.h. wenn ein Name dort steht wird dahin keine Werbung mehr geschickt. Hat zwei Probleme: a) bei Abweichungen in der Schreibung funktioniert das nicht und b) gibt es keine Pflicht sich daran zu halten, es ist eine freiwillige Selbstkontrolle.

    Meistens kommen die Adressen aus den Telefonbüchern...



  • Gibt es gar keinen Weg, Werbung sicher zu verhindern? Ist ja doch ueberall ein
    Haken dabei, so wie du es beschrieben hast.

    Oder ist man hier den "Werbenden" hilflos ausgeliefert (bis auf die, die sich
    an so eine Robinson-Liste halten, aber wie du sagtest, wenn Daten falsch
    geschrieben werden, hat man wieder pech)?

    mfg
    v R



  • Hi

    Woher bekommt die Druckereien für die Einwohnerbücher eigentlich ihre Daten her? Der Datenexport im Einwhonermeldeamt muss doch irgendwie gehen. Auserdem kann man die Bücher ganz offizell erwerben. Schön nach Namen und Strassen sortiert.

    gruss


  • Mod

    Daß es auf zentraler Ebene Exportmöglichkeiten gibt ist schon klar. Aber nicht auf der Ebene der Gemeinden und Städte... die Verlage klappern ja nicht einfach jede Gemeinde ab (kommt einer mit einem USB-Stick nach Hinterhurzelbach und lässt sich die alle_einwohner.mdb kopieren???).

    Außerdem kann man dieser Weitergabe widersprechen, fällt mir jetzt gerade ein, das ist nämlich wie bei den politischen Parteien, es gibt noch so ein Kreuz für Geburtstage, Jubiläen und diese Meldewerke.



  • Beim Einwohnermeldeamt wird man gefragt, ob man seine (Adress-) Daten weitergeben möchte. Ist mir aufgefallen, als ich meinen Zweitwohnsitz angemeldet habe.

    Man muss unterschreiben, ob man damit einverstanden ist, dass die Daten an die Telekom, Kirche, usw. weitergegeben werden. Weiss die einzelnen Institutionen nicht mehr.

    Es ist wohl besser, wenn man's nicht unterschreibt. Ist mir aber erst später eingefallen..



  • Habe heute als Callcenter-Agent Geld verdiehnt. 👍 😃



  • Ich habe mal ne Zeit lang bei einer größeren Versicherung mitgearbeitet.
    Da war es firmenintern verboten Telefonnummern aus dem Telefonbuch zu holen. Was aber ging war:

    a) Leute aus den gelben Seiten anrufen (aber das betrifft ja die wenigsten)
    b) Telefonnummern aus eigenen Umfragen zu erlangen
    c) kleine Kiddies auf die Strasse schicken, die Umfragen machen und denen die Nummern dann "abgekauft" werden

    Eigentlich ziemlich erbärmlich, zumals auch nicht wirklich viel gebracht hat.



  • Anonymizer schrieb:

    Beim Einwohnermeldeamt wird man gefragt, ob man seine (Adress-) Daten weitergeben möchte. Ist mir aufgefallen, als ich meinen Zweitwohnsitz angemeldet habe.

    Man muss unterschreiben, ob man damit einverstanden ist, dass die Daten an die Telekom, Kirche, usw. weitergegeben werden. Weiss die einzelnen Institutionen nicht mehr.

    Es ist wohl besser, wenn man's nicht unterschreibt. Ist mir aber erst später eingefallen..

    Das wird man nachtraeglich aber bestimmt aendern koennen.

    mfg
    v R



  • Habe eben wieder Geld als Callcenter-Agent verdiehnt.
    Callcenter ist geil! Nur Frauen da. Auch junge und hübsche. Habe eine Jura-Studentin kennegelernt. 👍 Gehe morgen wieder hin. 😉



  • Pu$$y-Kater schrieb:

    Habe eben wieder Geld als Callcenter-Agent verdiehnt.
    Callcenter ist geil! Nur Frauen da. Auch junge und hübsche. Habe eine Jura-Studentin kennegelernt. 👍 Gehe morgen wieder hin. 😉

    irgendwie is hier alles vom urspruenglichen thema weggekommen .

    ps.: viel spass mit studentin .

    hat die auch adressen fuer " calling " ?
    p


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