Captain Jonathan Archer (Scott Bakula) von der Enterprise macht jetzt Werbung für die NASA
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Und was Quarks betrifft.
Das ist wie immer reißerische Meinungsmache die stark überbewertet wird
um Sensationsgeilheit hervorzurufen.
Darauf würde ich an deiner Stelle keinen Wert legen.
Das gilt auch für Sendungen bei öffentlich rechtlichen Sendern.
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Kordess schrieb:
Die ISS könnte effizienter ohne Shuttles aufgebaut werden, würde man unbemannte Flüge zum Transport von Material benutzen.
Nein das ist nicht möglich.
Wieso ist das unmöglich? Mir wurde auch ohne Space Shuttles gebaut. Offensichtlich geht es also. Du zeigst ja selbst die Möglichkeiten auf.
Bye, TGGC (Wähle deine Helden)
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TGGC|^work schrieb:
Wieso ist das unmöglich? Mir wurde auch ohne Space Shuttles gebaut. Offensichtlich geht es also. Du zeigst ja selbst die Möglichkeiten auf.
Wo habe ich das getan?
Die Mir wurde mit der Proton Rakete in den Orbit transportiert und dort zusammengebaut, auch hier gilt, daß die Mir Module an die Proton Rakete angepaßt war.
Es ist nicht möglich, weil die Module z.B. mit Strukturpunkten versehen sind,
an denen man die Module an das Trägersystem festmachen muß.
Diese Punkte sind notwendig um sie in dem Transportmittel zu befestigen,
so daß die Module unbeschädigt bei mehreren G in den Weltraum transportiert werden können.
Da die mögliche Lage der Strukturpunkte aber vom Trägersystem abhängig ist,
ist klar, daß man ein Modul, daß an das Space Shuttle angepaßt ist, nicht einfach in eine Ariane 5 Rakete stecken kann.
Auch ist die innnere Struktur, um das ganze Modul stabil zu halten, selbst
an die beim Start auftretenden Kräfte und Beschleunigungen angepaßt, die bei
allen Trägersystemen anders ausfallen können.
Dann kommen noch so kleinere Dinge hinzu, wie die Befestigung der Module an der ISS.
Das Space Shuttle hat dazu einen Greifarm mit dem man diese Aufgaben durchführen kann. Auch hier gilt, daß die Module mit Punkten ausgestattet sind, die speziell an diesen Greifarm angepaßt sind.
Wenn man aber ein Modul mit einer Proton oder Titanrakete transportieren will,
dann fehlt der Greifarm des Space Shuttles, d.h. die Befestigung an die ISS muß komplett anders verlaufen, dafür sind die Module aber nicht ausgelegt.
Es genügt hier auch nicht die Proton Oberstufe mit einem Greifarm auszustatten, da diese eine deutlich andere Masse hat und daher Lageschwierigkeiten auftreten würden wenn man versuchen würde, das Modul mit der höheren Masse an die ISS zu befestigen.All diese Gründe sind dafür verwantworlich, daß man ein Trägersysem nicht einfach austauschen kann.
Das gleiche gilt übrigens auch schon bei Satelitten und nicht nur Modulen für eine Raumstation.
Die letzte Stufe einiger Trägersysteme können z.b. mehrfach zünden, dies ist notwendig um einen Satellitten in die geplante Bahn zu bringen.
Es gibt aber auch Raketen, die diese Möglichkeit nicht bieten, dann muß der Satelitt selbst sich mit einem eigenen Antriebsystem an diese Position bringen.
Hier wird also schon deutlich, daß die Satellitten schon bei ihrer Konstruktion an ein bestimmtes Trägerssystem angepaßt werden.Ich bin der Held.
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Du zeichnest doch immer genauer den Weg, wie man hätte die gesamte ISS bauen können, ohne auf das Spaceshuttle zurückzugreifen. Kurze Fahrt, geld gespart.
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TGGC schrieb:
Du zeichnest doch immer genauer den Weg, wie man hätte die gesamte ISS bauen können, ohne auf das Spaceshuttle zurückzugreifen. Kurze Fahrt, geld gespart.
Als man mit der Plannung der ISS angefangen hat, stand kein anderes Transportmittel als das Space Shuttle zur Verfügung um derartig große Module (Masse und Volumen) in einen Orbit zu schießen.
Die Proton Rakete konnte man nicht nehmen, da das Vertrauen zwischen der USA und Russland noch nicht so weit war, Russland hat ihren Teil der ISS sogar so ausgelegt, daß er jederzeit abgekoppelt werden kann und als eigene Raumstation fungieren kann.
Außerdem kann es sich die NASA schon aus Prestige Gründen nicht leisten ihre amerikanischen Module mit einer russischen Rakete in den Orbit zu schleppen.
Zumal ja Russland noch notorische Geldnot hatte und die russische Raumfahrt alles andere als gesichert war.
Und die anderen Trägerraketen der USA waren für diese Nutzlasten von der Masse und von deren Volumen her nicht ausgelegt.
Bei den Europäern war es nicht viel besser, die Ariane 5 mußte erstmal erprobt werden und war, wie der erste Fehlstart bewiesen hat, längst nicht ausgereift.Damit blieb also nur das Space Shuttle übrig, außerdem wurde es ja damals für so etwas (Stichwort: Raumstation Freedom) auch konzipiert.
Ich bin der Held.
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Kordess schrieb:
Außerdem kann es sich die NASA schon aus Prestige Gründen nicht leisten ihre amerikanischen Module mit einer russischen Rakete in den Orbit zu schleppen.
Da sind wir wieder beim Punkt. Das SpaceShuttle ist ein reines Prestige Objekt, in diesem Sinne evtl. sogar erfolgreich. Technisch gesehen aber ein Fehlschlag.
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TGGC schrieb:
]Da sind wir wieder beim Punkt. Das SpaceShuttle ist ein reines Prestige Objekt, in diesem Sinne evtl. sogar erfolgreich. Technisch gesehen aber ein Fehlschlag.
Nein, keine Technische Sache war bisher derart Komplex und hat das Technische Können der Ingenieure derart herausgefordert wie das Space Shuttle.
Aus dieser Sicht gesehen ist das Space Shuttle eines der größten technischen Meisterleistungen die die Menschheit je gebaut hat, das sollte nur mal erwähnt werden und das stimmt auch.Das es aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen nicht so gut ist, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
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Kordess schrieb:
Das es aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen nicht so gut ist, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
Richtig, wenn man was unheimlich Teueres baut, was aber nix taugt, dann nennt man das _Fehlkonstruktion_.
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TGGC schrieb:
Kordess schrieb:
Das es aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen nicht so gut ist, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
Richtig, wenn man was unheimlich Teueres baut, was aber nix taugt, dann nennt man das _Fehlkonstruktion_.
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Wirtschaftliche und praktischen Gründe sind nicht die einzigen Merkmale die ein gutes Trägersystem ausmachen.
Flexibilität und wissenschaftliche Wertschöpfung sind z.b. zwei weitere Merkmale und darin ist das Space Shuttle eine Meisterleistung und somit keine Fehlkonstruktion.
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Kordess schrieb:
praktischen Gründe sind nicht die einzigen Merkmale
Stimmt, wenns theoretisch auf dem Papier gut aussieht...
Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Wenn das Shuttle in einigen Aspekten eine Fehlkonstruktion, so ist es _eine_ Fehlkonstruktion, egal wie toll es in Hinsicht auf Flexibilität etc. ist.
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