Kardinal Josef Ratzinger ist neuer Papst - Benedikt XVI



  • Mr. B schrieb:

    Das ist wohl der Unterschied zwischen uns. Ich bin stolz und ihr nicht.

    nene, wir sind stolz auf eigene leistungen, eigene fähigkeiten usw. nationalstolz ist für loser, leute die selber nix gebacken kriegen.



  • Du widersprichst dich.

    Du bist stolz auf dich selbst? Dann bist du auch stolz auf die Leistungen, die
    du z.B. im Team erreichst. Darauf aufbauend kannst du auch stolz sein auf die
    Leistungen, die der Staat erreicht, denn du hast (hoffentlich) daran mitgearbeitet.

    Man hört komischerweise immer wieder auf was man denn in Deutschland stolz sein
    soll. Eigentlich gibt es da doch genug Sachen, oder? Ich denke, wir sind einer
    der Staaten wo es uns mit am Besten geht - darauf kann ich doch stolz sein.



  • Nationalstolz ist Schwachsinn Punkt

    *zum Thema*
    hat das eigentlich nen sinn, dass sich die päpste künstlernamen geben?



  • http://www.n-tv.de/359109.html

    Zum OT: Schöne Argumentation. Dann wäre so vieles Schwachsinn: Sex aus Spaß an
    der Sache, Freude über irgendwas, Liebe und auch der Stolz auf dich selbst. Was
    stört dich daran, dass man auf die Leistungen des Staates (und damit auch seine
    eigenen) stolz ist? Oh Mann, warum müssen die Deutschen bloß so Gefühlskalt sein.



  • Ich bin stolz auf meine Abteilung wenn wir mal wieder unser Budget für das Quartal einhalten konnten, weil ich daran wesentlich beteiligt war. Und ich bin dann stolz auf meine Kollegen, die ich all gut leiden kann und weil ich weiß das ich Kollegen habe die gute Arbeit machen. Das ist ein Team.

    Und wenn einer von 80 Millionen, wovon ich mit 99,999 von denen ich eigentlich nix zu tun habe, etwas erreicht dann gehen da meiner Meiunng die Relationen verloren, als da man da auch noch Stolz drauf sein könnte. 🙄

    Es gibt da genügend Sozialstudien zu, muss man gar nicht weiter auseinandernehmen:
    Hauptgrund für Stolz auf ein irgendwie, sei es noch so lose, verbundenes Kollektiv ist mangelende Selbstachtung.
    Und damit einfach eine Charakterschwäche.

    Was glaubst du warum Gewinner die meisten Fans haben? Nicht weil sie auch unbedingt die nettesten wären. Nein, weil sich Menschen natürlich Gewinner als Projektionsfläche aussuchen um selber möglichst viel Grund zur Freude und Stolz zu haben.
    Kaum einer mag Verlierer, seien sie noch so sympathisch.

    Nebenwirkungen von Nationalstolz ist dieses "Wir sind Tollsten, Größten und Besten!"-Gehabe (Ähnlich Brunftverhalten bei Gorillas). Rein logisch betrachtet kann nur entweder der französiche Nationalist oder der deutsche (oder welcher auch immer) damit Recht haben.
    Fatalerweise meinen die meisten Ultra-Nationalisten in aller Welt, dass sie aus ihrem selbsternannten Rang als Beste Volk besondere Rechte abzuleiten hätten: Sei es Weltherrschaft, bestimmte Gebiete wo irgendjemand dieser Nation vor 1000 Jahren mal einen Kac*-Haufen abgelegt hat oder sonstiger Größenwahn.
    Und spätestens dann entstehen die Konflikte. Insbesonder kommt dann ja noch Selbstüberschätzung hinzu ( "Wir sind ja so toll" )

    Jedes Volk hat sein Nationalisten, die alle mächtig stolz auf Dinge von vor 500 Jahren sind und finden, dass sich dieser oder jener Nachbar/Volksgruppe zu Unrecht auf ihrem Land breit macht. Es ist einfach blödsinnig.

    Und: "Die anderen dürfen auch" ist falsch. Denk dir lieber: "Die anderen sind so doof."

    Nationaldenken ist eigentlich ja auch bloß ein Form von Egoismus. Ihr kennt das doch aus dem Leben: Egoisten bekommen oft mehr als soziale Menschen. Sie nehmen sich mit abstrusen Rechtfertigungen einfach alles. Geben nicht nach und sind einfach unausstehlich (So entsteht dann Haß und Gewalt).

    Ich mach dir einen Vorschlag: Wir wäres es du bist einfach Stolz auf die Menschheit? Kommt einem der Gedanke nicht komisch vor? Wenn ich auf mein Volk stolz sein kann, warum dann nicht auch auf die Menschheit ist doch bloß ein kleiner Faktor mehr Menschen und der Zusammenhang ist ähnlich weit weg?
    Antwort: Es kommt einem unsinnig vor weil Stolz auf jemanden oder etwas immer auch eine Abgrenzung gegenüber anderen darstellt ("Ich hab/kann was was ihr nicht habt/könnt"). Und bis wir Aliens gefunden haben bleibt Stolz auf die Menschheit auch eine blödsinnige Randerscheinung.

    Den Gedanken einfach bis zum Ende fortführen, dann sollte es klar sein.



  • Friedrich N. schrieb:

    Ich mach dir einen Vorschlag: Wir wäres es du bist einfach Stolz auf die Menschheit?

    Why not? 😉

    Natürlich ist es eine Angrenzung. Aber ist das unser Sportwagen oder unser Haus
    nicht auch? Ich glaube ein bisschen Stolz (auf was auch immer) schadet nicht. Man
    kann alles schlechtreden oder einfach nur 150%ig rational sehen, aber warum nicht
    auch den Gefühlen ihren Platz lassen? Soll ich meine Freude / Stolz verbergen, wenn
    unsere Nationalmannschaft bei der WM eine Partie gewinnt?

    Ist es nicht letztendlich auch der Stolz, der uns dazu treibt besser zu werden?
    Jetzt mag man wieder sagen, dass Konkurrenz auch immer irgendwen schlechter dar-
    stehen lässt, aber wäre eine Welt, wo alles gleich wäre, nicht auch irgendwie
    langweilig? 🤡

    Edit: Aus meinem Bekanntenkreis, sind die die keinen Nationalstolz haben (wollen)
    komischerweise auch die, die sich selbst kaum Ziele gesteckt haben. Ich denke es
    ist eher so, dass wenn wir selbst erfolgreich sind, dass wir das z.B. nicht nur
    uns selbst anrechnen, sondern auch der Schule / Arbeitgeber / Staat. Wird wohl
    auch bei vielen anders sein (die dann allerdings doch auch in die Kategorie
    Egoist fallen, oder?), aber das sind so meine Beobachtungen.



  • Friedrich N. schrieb:

    ...weil Stolz auf jemanden oder etwas immer auch eine Abgrenzung gegenüber anderen darstellt ("Ich hab/kann was was ihr nicht habt/könnt").

    das stimmt nicht. stolz ist man z.b. weil man etwas aus eigener kraft geschafft hat, was einem schwierig vorkam, wofür man lange gearbeitet hat etc. das schliesst aber nicht ein, dass man automatisch alle anderen verachtet, die's nicht hinkriegen.



  • Ich finds eigentlich schade, daß wir einen neuen Papst haben - sind mir 2 schöne Witze aus meiner Sammlung verloren gegangen, die auf Benedikt den 16. so garnicht passen. 🙂



  • Ich finde nicht das der Papst ein Mensch ist der näher an Gott ist als jeder anderen Mensch.

    Er ist nur eine Person die gewählt wurde von Menschen und nicht von heiligen Geist, wie im Fernsehn oft zu hören.

    Der Papst war nicht immer ein guter Mensch. Ihr müsst nur mal ein wenig in der Geschicht rumblättern. Und der Vatikan war nicht immer ein Ort des Glaubens.

    PS: Ich brauche niemanden zwischen mir und Gott, keine Kirche und auch keinen Papst.



  • Was sind Kotzdeutsche?

    Kotzdeutsche sind Personen, die bei der kleinsten Gelegenheit mal wieder Stolz auf etwas Deutsches zu sein (z.b. ein Deutscher Papst), sich wieder mal besonders klein machen, so nach dem Motto "ach das mit dem Deutschen Papst sein ist doch gar nicht so wichtig, der Papst ist für alle Menschen der Welt da.".
    Diese Aussage mag zwar richtig sein, aber es gibt deswegen noch lange keinen Grund
    das Ereignis, daß mal wieder ein Mensch von seinem eigenen Heimatland Papst geworden ist als nicht bedeutend herunterzuspielen.

    Kotzdeutsche machen das aber immer. 👎

    Einige Kotzdeutsche sagen auch im Ausland das sie Schweizer oder Niederländer sind, weil sie so meinen besser den Urlaub geniesen zu können und nicht wieder in eine hitztige Diskussion hineinzugeraten.
    Dennoch stehen sie nicht zu ihrem Land, sind ja auch Kotzdeutsche.

    Der Kotzdeutsche ist immer ein kleiner Wurm, denn er ist im Vergleich zu einem richtigen Deutschen nur ein kleiner Wicht. 😃



  • DocJunioR schrieb:

    Nen Bisken Nationalstolz ist ja nicht verboten.
    Warum auch nicht? Franzosen, Engländer, Amis, Spanier - alle haben nen ziemlich ausgeprägten NAtionalstolz - nur wir dürfen nicht?

    Wenn jetzt einer kommt von wegen Geschichte und Weltkriege..
    Ich denke da mal an Kolonien, Konvertierung, Unterdrückung, Verschleppung, Ausrottung und Verdrängung von Ureinwohnern irgendwelcher Kontinente..

    Nationalstolz sollte dieses Land endlich mal entwickeln, nur sollte man das nicht mit Rassismus und ähnlichem verwechseln.

    👍 👍 👍 👍

    Ganz deiner Meinung.

    Hab es endlich satt mit diesem Nationherunterspielen.



  • net schrieb:

    Mr. B schrieb:

    Ich bin stolz, dass ein Deutscher Papst geworden ist. Aber das ist ja etwas, was in diesem Land wohl kaum einen interessiert. Alle nörgeln nur rum, dabei geht es uns so gut. ICH bin STOLZ.

    hast du nix eigenes, auf das du stolz sein kannst?

    Doch, aber ich bin trotzdem Stolz auf meinen Mitbürger, daß er es geschafft hat Papst zu werden. :p



  • scrub schrieb:

    DocJunioR schrieb:

    Nen Bisken Nationalstolz ist ja nicht verboten.
    Warum auch nicht? Franzosen, Engländer, Amis, Spanier - alle haben nen ziemlich ausgeprägten NAtionalstolz - nur wir dürfen nicht?

    "die andern dürfen aber auch" ---> "wuhääää"

    wir brauchen so einen blödsinn wie nationalstolz nicht. wozu denn?

    Doch, um als Nation wieder positives Leisten zu können.

    Nur mal ein kleiner Hinweis zum Nachdenken:

    Die Mondlandung der Amerikaner wäre ohne Nationalstolz niemals
    möglich gewesen, da der Wille gefehlt hätte wegen einem Wettrennen
    soviel Geld zu investieren.

    Wann lernen hier ein paar Deutsche endlich, daß Nationalstloz etwas wichtiges ist, das eine Nation braucht?



  • Walli schrieb:

    Mr. B schrieb:

    GENAU SO ETWAS MEIN ICH. Ich kann euch eure Meinung nicht übel nehmen und akzeptiere sie, aber es nimmt mir nich die Freude und den Stolz. Das ist wohl der Unterschied zwischen uns. Ich bin stolz und ihr nicht.

    Doch. Wenn ich stolz bin, dann meist weil ich zufrieden bin, dass ich etwas geschafft habe, was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Ich wäre z.B. nicht stolz wenn ich ein übergroßes Häufibäufi in die Schüssel gelegt habe oder weil ich zufällig ein Deutscher bin. Aber vielleicht unterscheiden wir uns da: Ich bin Stolz aus Selbstzufriedenheit und du von Geburt an.

    Dein Textverständnis läßt zu wünschen übrig.
    Das was du Mr. B ankreidest hat er gar nicht geschrieben.

    PS:
    Zu dem Ding mit dem "Kotzdeutschen" habe ich noch etwas vergessen, "dumme Deutsche" gibt's auch noch. 🤡



  • EnERgYzEr schrieb:

    Ich finde es komisch, dass es ein Deutscher ist. Das nimmt der Kirche irgendwie
    ihre Unnahbarkeit. Johannes Paul II. war für mich ein besonderer Mensch, aber
    Ratzinger wird für mich vermutlich für immer ein normaler Mensch bleiben -
    schwierig auszudrücken, was ich sagen will.. 😉

    Es werden mal wieder voreilige Schlüsse gezogen ohne das der neue Papst überhaupt gekannt wird. 👎



  • [quote="Walli"]

    otze schrieb:

    otze schrieb:

    Und wenn ja, wieso darf ich dann nicht darauf Stolz sein, was andere Deutsche vollbracht haben?

    Darfst du, wir leben schließlich in einem freien Land. Ebenso darf ich aber sagen, dass ich Nationalstolz in etwa so sinnvoll finde wie Wurst mit Gesichtern.

    LÜGNER! Gerade eben hast du Mr. B GENAU DAS angekreidet.



  • guyondrugs schrieb:

    Nationalstolz ist Schwachsinn Punkt

    Gehörst du zu diesen Linksextremisten?

    Hört sich nämlich so an.



  • Friedrich N. schrieb:

    Ich bin stolz auf meine Abteilung wenn wir mal wieder unser Budget für das Quartal einhalten konnten, weil ich daran wesentlich beteiligt war. Und ich bin dann stolz auf meine Kollegen, die ich all gut leiden kann und weil ich weiß das ich Kollegen habe die gute Arbeit machen. Das ist ein Team.

    Und wenn einer von 80 Millionen, wovon ich mit 99,999 von denen ich eigentlich nix zu tun habe, etwas erreicht dann gehen da meiner Meiunng die Relationen verloren, als da man da auch noch Stolz drauf sein könnte. 🙄

    So wie die Mondlandung, gell?

    Es gibt da genügend Sozialstudien zu, muss man gar nicht weiter auseinandernehmen:
    Hauptgrund für Stolz auf ein irgendwie, sei es noch so lose, verbundenes Kollektiv ist mangelende Selbstachtung.
    Und damit einfach eine Charakterschwäche.

    Diese Sozialstudien sind alt und waren für nichts anderes gedacht,
    als den Deutschen den "ungesunden Nationalstolz" auszutreiben.

    Wir reden hier aber über den "gesunden Nationalstolz".
    Siehe Mondlandungsbeispiel.

    Nebenwirkungen von Nationalstolz ist dieses "Wir sind Tollsten, Größten und Besten!"-Gehabe

    Das nennt man den "ungesunden Nationalstolz".
    Aber es gibt noch lange keinen Grund deswegen den "gesunden Nationalstolz" zu verdammen, da ich denke das das eine ohne das andere möglich ist.



  • Geb ich auch mal meinen Senf dazu

    wikipedia schrieb:

    Stolz
    aus Wikipedia, der freien Wissensdatenbank

    Stolz ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst - sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten/verehrten "Ganzen".

    Er entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mit zu wirken. Dabei kann der Maßstab, aus der sich die Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten Wertehorizonts heraus gebildet sein als auch gesellschaftlich tradiert sein. Im ersten Fall fühlt man sich selbst bestätigt und in seiner Weltanschauung bestärkt (Ich bin stolz auf mich), im anderen Fall sonnt man sich in der gesellschaftlichen Anerkennung (Ich bin stolz, etwas für [z.B.] die Freie Hansestadt Bremen geleistet zu haben).

    Die Charaktereigenschaft "Stolz" ist in der katholischen Theologie die Ursache für die Hauptsünde Superbia. Gegenbegriff zum "Stolz" ist hier die "Demut". Auch volkstümlich wird "Stolz" nicht selten kritisch betrachtet: Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. Gegenbegriff zum "Stolz" ist hier eher die "Bescheidenheit".

    Es gibt jedoch auch eine andere Definition von Stolz:
    Ich möchte gern, daß man Stolz als eine edle Eigenschaft der Seele ansähe; als ein Bewusstsein wahrer innerer Erhabenheit und Würde; als ein Gefühl der Unfähigkeit, niederträchtig zu handeln.

    Adolph Freiherr von Knigge: Über den Umgang mit Menschen

    Zu Nationalstolz im speziellen gibt es leider noch keinen Eintrag. Aber "stolz ein Deutscher zu sein" kann man meines Erachtens nach sagen, wenn man selbst seinen Teil zu einem erfolgreichen Land beigetragen hat. Aber im Moment fehlt jede Grundlage defuer. Die Sozialleistungen werden gekuerzt, die Arbeitszeiten erhoeht, die Firmen gehen in Konkurs, die Arbeitslosenzahlen steigen, die Verdummung breitet sich aus, ...

    Sicher kann man stolz darauf sein, ein Teil des Landes zu sein, das einen so glaeubigen Menschen hervorgebracht hat, dass dieser Papst geworden ist. Aber genauso stolz kann man sein, dass man von natur aus blond ist oder Schuhgroesse 44 hat.

    Wie ganz richtig genannt wird, ist Stolz eine subjektive Sache. Viele, dazu zaehle ich auch unsere "Stolzdeutschen" (in Analogie zu den "Kotzdeutschen"), verwechseln einfach Stolz mit Patriotismus.

    so far

    Phil



  • Deutscher schrieb:

    Was sind Kotzdeutsche?

    huch 😕
    tggc postet anonym? du hast doch sonst keine scheu unsinn zu schreiben.
    wie ich drauf komme? der infantile schreibstil ist unverkennbar ⚠


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