Herausforderung zum König Ulama Gedichte Battle Junix vs. Herold



  • Nimmst du die Herausforderung an, junix?
    So eröffne das Spiel.



  • junix im falschen beitrag schrieb:

    Doch anhand der Worte die du sprichst,
    betrifft der Beitrag wohl doch mich,
    so willst dus also wirklich wagen,
    dich zu Messen, wie in alten Tagen?

    Ich mess mich wie in alten Tagen,
    darüber gibt es heut noch Sagen,
    denn das Volk vergisst mich nicht,
    ich dichte schön, nicht wie ein Wicht



  • Und wenn ich dichte, kommt das Licht,
    der junix aber kann das nicht,
    dass Gott und Volk ihm Ehr erweißen,
    er kann nur reimen wie die Meißen.

    Die Prophezeiung ist das Buch,
    der Grossadministrator wohl der Fluch,
    weil er nicht einsieht was bald siegt,
    bis er im tiefen Graben liegt.

    PS: Bin nun chatten und heut Abend geht´s live weiter!



  • Herold schrieb:

    Und wenn ich dichte, kommt das Licht,
    der junix aber kann das nicht,
    dass Gott und Volk ihm Ehr erweißen,
    er kann nur reimen wie die Meißen.

    Die Prophezeiung ist das Buch,
    der Grossadministrator wohl der Fluch,
    weil er nicht einsieht was bald siegt,
    bis er im tiefen Graben liegt.

    An - oder hinters Licht geführt?
    Dies die Frage die jeden berührt
    Doch zum Schluss ists jedem klar
    wer denn nun das Irrlicht war

    Der Prophezeiung End' wird sein,
    das Ulama geht durch mark und bein
    der Schreck wenn er erst einmal sieht
    Welch mächt'ger Grossadmin genüber steht.

    Fliehen wird er wie ein Hase
    stolpernd, fallend, (auf die Nase)
    Und wimmernd wird er schliesslich dann
    beschämt verlassen unser Land

    Hausen wird er in Gram und Sorg
    Im Schutze seiner kalten Borg.
    Sich fürchtend vor des Volkes Zorn
    sich wünschend, er wär' nie gebor'n

    [edit="junix"]Scheiss typos[/edit]



  • Doch was dann schliesslich übrig bleibt
    ist nicht ein Volk in Trauer und Leid
    Einzig ein Ex-Herold, ganz leise wimmernd
    an bess're Zeiten sich erinnernd

    Als er einst noch der Herold war
    des törichten Blenders Ulama
    und ew'ge Reue wird ihn überkommen
    für den Grossadmin hätt' er gewonnen.



  • Der junix ist ein guter Mann,
    ist selten wer so dichten kann,
    doch Herolds Reime sind perfekt,
    die Botschaften sind darin versteckt.

    Ulama kam vor langer Zeit,
    das Königreich das war noch weit,
    er wollte helfen allen Mannen,
    er kam und scheuchte den Tyrannen.

    Und dann ergriff er bald den Thron,
    da kam Poet Herold bald schon
    und verkündete das heilige Wort,
    vom heiligen Gral und seinem Ort.

    Ulama grub den Gral bald aus,
    und schickte seine Ritter raus,
    das Königreich gläubig zu machen
    und zu vernichten böse Drachen.

    Die Ritter kamen bald zurück,
    sie trugen ihm hin das heilige Stück,
    auf dessen Ehre gründeten sie das Reich,
    und Ulama wurde der Scheich.

    Er herrschte Jahre voller Frieden,
    doch dann kam König Fettschwarte um zu siegen,
    die Ritter zogen nochmals aus,
    und viele kamen nicht nach Haus.

    Als Fettschwarte den Thron bestieg,
    er feierte den gloreichen Sieg,
    da musste Ulama weitweg fliehen,
    und seine Männer mussten ziehen.

    Sie schworen sich, wir gehen zurück,
    sie hielten hoch das heilige Stück,
    der Gral der spendete ihnen Kraft,
    er wollte siegen und Herrschaft.

    Der Gral schickte die Ritter in den Krieg,
    sie wollten kämpfen um den Sieg,
    sie zogen in das Lande ein,
    und Ulama bestieg bald sein.



  • Ich biete den Ehrenwerten Poeten Junix und Marc++us die Aufnahme in
    einen Gedichtskreis an. 👍



  • Und Ulama herrscht jetzt fort,
    Herold verkündet nun sein Wort.
    Ulama wir einen sohn bald zeugen,
    das Königreich das wird ihn seugen.

    Und durch die Milch des Königreichs,
    da wird Ulamas Sohn der Scheich,
    der Scheich der Scheiche wird er werden,
    er wird bekommen die Herrschaft auf Erden.

    Marc++us, mach mit 👍
    (Alte Zeiten kommen auf)



  • Von des Herolds Seitenhieben
    ist nur ein Lächeln übrig geblieben
    auch wenn er noch so sehr dran glaubt
    und seine Scheinwelt sich aufbaut.

    Doch diese wird schon bald einbrechen,
    da seine Reime nur beschränkt bestechen.
    Sei in ihnen auch noch so geschickt
    eine Botschaft tief versteckt

    Ulama griff nach einem Tron
    glaubte wohl es sei sein lohn
    für das er tat was richtig war
    doch das war ja nur absehbar

    Doch nun versucht Ulama unverfrohren
    ein andres Reich sich noch zu holen
    das bis jetzt zufrienden lebte
    ehe vor Schauder gar die Erde bebte

    Mit hilfe eines verblendet' Poeten
    und gar falschen Engelstrompeten
    verblendet er das Volk mit Worten
    deren aus gar unheilvollen Sorten

    In der Hoffnung das Volk abzubringen,
    dem Weg des Lichts und andren Dingen
    was durch allein des Grossadmin's Güte
    erst in voller Pracht erblühte

    Und nun da sein Reich erblüht
    wird es durch Ulama bedroht
    der nichts als Krieg in seinem Sinn
    bis zum Schluss seit Anbeginn.

    Sein schwert allein vom Blut getränkt
    der Unschludigen, die er feinde nennt
    der Rachsucht die tief in ihm wohnt
    und auch nicht Frau und Kind verschohnt

    Wenn diese nicht wie alle anderen
    sich freudig zu ihm hin wenden
    Was nicht in Ulamas geist erscheint
    Wer nicht sein Freund ist nicht gleich Feind

    Seine Herrschsucht ist ein Verderben
    durch seiner Feinde Klinge sterben
    alle seine tapfren Mannen
    er selber wird sich nur entspannen

    und sich freuen auf den Tag
    an dem er dann besitzen mag
    ein neues Reich, mit Blut getränkt
    weil kein Volk sein Land einfach verschenkt

    Doch dieser Tag der wird nie kommen
    Der Fedehandschuh ist aufgenommen
    Das Volk, das er unterjochen will
    wartet bestimmt nicht einfach nur still

    Es wird sich wehren mit allen Mitteln
    Worten, schwertern, speeren, knüppeln
    und alle dann sogleich vertreiben
    und Heldensagen nieder schreiben

    Über die gewonnene Schlacht
    durch eines Narren Hand gemacht
    der nichts mehr kennt als seine KLinge
    und dabei vergisst die wichtigen Dinge

    Wie Dimplomatie und Kooperation
    und so wird verderben nur sein Lohn
    Denn ein Volk zufrieden womit es hat
    setzt niemals seinen Herrscher ab.



  • Was der junix vorerst schrieb,
    versetzt Herolde keinen Hieb,
    Herold ist der wahre Verkünder,
    und junix ist ein dummer Sünder.

    Wer nicht glaubt ans heilge Buch,
    dem werde wahr der Gralesfluch,
    und wer ihn dann noch überlebt,
    der ist es, der den Fluch aufhebt.

    Doch du mein Poet,
    du kommst zu Spät,
    der Fluch ist schon weit vorgedrungen,
    er fiel schon an das Herz und die Lungen.

    Nun liegst du bald im Bette brach,
    dann wird dir bewusst die ungeheure Schmach,
    die du mein Lieber angezogen,
    weil du für Gross-Admin gelogen.

    Ulama ist der Wahre Mann,
    der einzige der führen kann,
    Gross-Admin und Fettschwarte,
    die sind beide eine Sparte.

    Ulama aber ist der wahre,
    ihm fehlen nur noch ein paar Jahre,
    in denen er die Welt erringt,
    dem Reiche neue Länder bringt.

    Ulama wird bald siegreich sein,
    wer das nicht sieht, der ist ganz klein,
    er hat die Macht und Kraft und Mut,
    Fettschwarte wirft bald seinen Hut.

    Wenn Ulama dann den Thron besteigt,
    die Welt sich vor ihm kurz verneigt,
    dann wirst du Wicht die Wahrheit kennen,
    doch leider auf dem Haufen brennen. 🕶



  • Oh welch verblendet grosser Narr
    dieser Arme Herold doch war
    Doch auch er kommt zur Vernunft
    Und tut wieder Ehre seiner Zunft

    Drum Herold, es wird endlich Zeit
    das Ihr euch bekennt zur Wahrheit
    Entsaget dem alten Märchenbuch
    keine Angst vor des Grales Fluch

    Denn zu guter letzt ist auch der Gral
    dem Ulama einst seine Ruhe stahl
    der Wahrheit durch und durch gesonnen
    - nein, dies ist nicht einfach nur ersonnen

    Die Wahrheit, sie ist nie zu spät,
    auch wer zuvor noch Lügen säht
    kann sich noch damit retten
    die Wahrheit in Zukunft zu vertreten

    Kaum werde ich voll Schmach bleiben
    weiss ich immerhin die Wahrheit zu lieben
    und dies beschützt mich vor so manchem ding
    auch vor der Rache dieses Ulama-King

    Deshalb bin ich frohen Mutes
    tu ich doch bis jetzt nur gutes
    stehe meinem Admin bei
    und schlag' Ulama verbal zu brei

    Auf das ein jeder sehen mag,
    heut ist nicht Ulamas Tag
    UNd es wird auch keine Tag mehr geben
    an dem er vermag, seinen Kopf zu hebn

    Und in die Sonne auch zu sehn
    denn ihm würden die Augen übergehn
    Denn wer wandelte im finstren Tal
    für den ist echtes Licht zu brutal

    Ulama wird nie siegreich sein
    er ist unfair und gemein
    einzig der aufrechte Weg
    schafft es über den schmalen steg

    zwischen Lug und Ehrlichkeit
    das sich niemals je vereint
    und schliesslich fällt Ulama weit
    in die ewige Dunkelheit

    Auf das er niemehr zurück kehren möge
    und niemals jemanden mehr betröge
    Und der alten Welten Lauf
    weiter nimmt den Weg berg Auf.



  • Könnt ihr eigentlich noch was anders als diesen billigen Paarreim? 🙄
    Wenigsten einen Kreuzreim zur Abwechslung wär nett!
    Vom Versmaß will ich gar nicht erst reden! Es ist ein Graus! Versucht es mal mit einem simplen Hexameter für den Anfang.

    🤡



  • WTF ist ein Hexameter?



  • Ein Hexameter ist ein Versmaß, das z.B. bevorzugt von den alten Römern und Griechen verwendet wurde.
    Besteht übrigens nur aus Daktylen.
    Hexameter, deswegen weil dieses Versmaß sechshebig ist.

    Google hilft da. 🙄

    Also ich hatte das vor ein paar Jahren noch im Deutsch- und Lateinunterricht gelernt. Wird das heute nicht mehr gelehrt? Wenn ja: Traurig! 😞



  • Es wurde des König's Ulama
    geliebter hellgrüner Pyjama,
    mit Tinte verkleckst,
    auf dass der Reim hext,
    so endet das heutige Drama.

    @junix: die 'Borg' war genial! 😃



  • Bitsy schrieb:

    @junix: die 'Borg' war genial! 😃

    Zugegebenermassen ist die "verwürgung" des Worts einem alten Volkslied entliehen (O;



  • junix schrieb:

    Bitsy schrieb:

    @junix: die 'Borg' war genial! 😃

    Zugegebenermassen ist die "verwürgung" des Worts einem alten Volkslied entliehen (O;

    aha,daher kommen die reime!



  • 5er1al(ausgeloggt) schrieb:

    junix schrieb:

    Bitsy schrieb:

    @junix: die 'Borg' war genial! 😃

    Zugegebenermassen ist die "verwürgung" des Worts einem alten Volkslied entliehen (O;

    aha,daher kommen die reime!

    Nö, das dürfte wohl das einzige gewesen sein an das ich mich erinnert hatte... Zumal das LIed auch nciht die Menge an strophen hat die hier schon eingesetzt wurden (o;



  • Hehehe - das Ding ist natürlich schwer zu toppen!



  • Absolut... wenn ich da so überfliege... geschwort, Schlammer, hervur, Gespinst...


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