Warum ist eigentlich 1 Liter Super Benzin teurer als 1 Liter Diesel?



  • Marc++us schrieb:

    Artchi schrieb:

    Auch war das Feinstaubproblem damals nicht existent,

    Hör mir bloß auf mit dem Feinstaubproblem.

    Kein Land der Welt hat ein Feinstaubproblem, zumindest wird es nirgendwo so hysterisch diskutiert wie bei uns.

    Diese German Angst ist wirklich krank- und lachhaft. Man glaubt ja fast, wir sterben alle.

    das problem ist, dass die anderen europäischen länder dagegen was gemacht haben, bzw. ihre messstationen geschickter aufgestellt haben.
    In London gibts die city-maut nicht nur wegen dem geld und parkplatzproblemen.

    Und unterschätzen sollte man das problem auch nicht, überschätzen aber auch nicht.
    Ich hab nur bei quarks&co. (wdr) gesehen, dass russfilter nicht all zu viel bringen, da diese nur die großen feinstaubpartikel rausfiltern-> darurch können die kleinen partikel, die mehr schaden anrichten in der lunge, weiter fliegen.
    es wurde aber auch gesagt, dass es feinstaub schon immer gibt in form von pollen, feinen sand und holzstaub. Nur das der körper sich an diese stoffe sich gewöhnt hat, und diese keine freien radikale im körper auslösen können.

    Allerding finde ich diese panikmache, dass 65.000 menschen jährlich daran sterben lächerlich. Ein prof meinte dazu im tv mal: wir haben in deutschland 300.000 todesfälle, davon werden nicht 65.000 an feinstaubsterben.



  • Mit Feinstaub isses wie mit Elektrosmog. Wirklich wissen tut man nur wenig drüber und wenn man gesicherte Erkenntnisse haben wird, haben wir uns alle schon Jahre dem Zeug ausgesetzt. Wie gefährlich das Zeug wirklich ist weiß man erst, wenn wirklich die ersten dran sterben (oder eben auch nicht).



  • Marc++us schrieb:

    Kein Land der Welt hat ein Feinstaubproblem, zumindest wird es nirgendwo so hysterisch diskutiert wie bei uns.

    Das stimmt IMO beides so nicht.
    Feinstaub ist durchaus ein Problem, allerdings durchaus kein allzu neues, die große Panikmache setzt jetzt einfach als mediale Vorbereitung aufs befürchtete Sommerloch (oder so ähnlich) ein.
    Wird in Österreich aber - soweit ich das beurteilen kann - fast genauso hysterisch beurteilt wie in Deutschland.

    Diese German Angst ist wirklich krank- und lachhaft. Man glaubt ja fast, wir sterben alle.

    Klassische Epidemiologenweisheit: Tun wir ja auch, aber dass die Statistik gegen Feinstaub als alleinige Todesursache spricht, sollte eigentlich jeder sehen. 🤡

    asdrubael: Da übertreibst Du jetzt aber gewaltig. Dass Feinstaub schädlich ist (und auch warum) weiß man bereits seit Jahren; die jetzige Panikmache resultiert daraus, dass Katastrophenfilm-taugliche Berichterstattung über gesundheitliche Risiken wesentlich mehr Auflage/Einschaltquoten/Reichweite/PageHits bringt als seriöse.
    Und wenn mal ein paar Grenzwerte überschritten werden, lässt sich leicht so tun, als wären 51 Mikrogramm/cm³ hochgradig gefährlich, während 49Mikrogramm/cm³ noch niemand merkt... 🙄



  • nman schrieb:

    Dass Feinstaub schädlich ist (und auch warum) weiß man bereits seit Jahren; die jetzige Panikmache resultiert daraus, dass Katastrophenfilm-taugliche Berichterstattung über gesundheitliche Risiken wesentlich mehr Auflage/Einschaltquoten/Reichweite/PageHits bringt als seriöse.

    Die "plötzliche Panikmache" kommt schlicht daher das eine EU-Richtlinie mit Grenzwerten in Kraft getreten ist und selbiger gleich mal in Stuttgart, München und weißnichwo überschritten wurde.

    Das es schädlich ist weiß man, aber ab welchen Grenzwerten es konkret welche Auswirkungen geben kann ist weitgehend unbekannt. Ja es erhöht das Lungenkrebsrisiko, bloß in welchem Grad und welche Reduzierung sinnvoll wäre, darüber kann man sich trefflich streiten. Wie will man es auch erforschen? 100 Leute testweise 20 Jahre in einen Raum voll mit Russpartikeln sperren?



  • asdrubael schrieb:

    Die "plötzliche Panikmache" kommt schlicht daher das eine EU-Richtlinie mit Grenzwerten in Kraft getreten ist und selbiger gleich mal in Stuttgart, München und weißnichwo überschritten wurde.

    nman schrieb:

    Und wenn mal ein paar Grenzwerte überschritten werden, lässt sich leicht so tun, als wären 51 Mikrogramm/cm³ hochgradig gefährlich, während 49Mikrogramm/cm³ noch niemand merkt...

    Das es schädlich ist weiß man, aber ab welchen Grenzwerten es konkret welche Auswirkungen geben kann ist weitgehend unbekannt. Ja es erhöht das Lungenkrebsrisiko, bloß in welchem Grad und welche Reduzierung sinnvoll wäre, darüber kann man sich trefflich streiten. Wie will man es auch erforschen? 100 Leute testweise 20 Jahre in einen Raum voll mit Russpartikeln sperren?

    Willkommen in der Medizin. Du kannst bei einem so komplexen System wie dem menschlichen Körper nicht einfach voraussagen, dass man aufgrund Einfluss X Krankheit Y mit genau Wahrscheinlichkeit Z bekommen wird.
    Du kannst bei Rauchern zB noch nicht mal prognostizieren, dass sie an Lungenkrebs erkranken werden; Rauchen verursacht eben nicht nur Lungenkrebs und Lungenkrebs wird nicht nur durch Rauchen verursacht.



  • nman schrieb:

    asdrubael schrieb:

    Die "plötzliche Panikmache" kommt schlicht daher das eine EU-Richtlinie mit Grenzwerten in Kraft getreten ist und selbiger gleich mal in Stuttgart, München und weißnichwo überschritten wurde.

    nman schrieb:

    Und wenn mal ein paar Grenzwerte überschritten werden, lässt sich leicht so tun, als wären 51 Mikrogramm/cm³ hochgradig gefährlich, während 49Mikrogramm/cm³ noch niemand merkt...

    Der Grenzwert von 50 Mikrogramm/cm³ darf pro Jahr an maximal 35 Tagen überschritten werden. Stuttgart hatte diese Grenze bereits nach schlappen 2,5 Monaten überschritten. "Mal ein paar Grenzwerte" überschreiten ist laut Richtlinie also durchaus erlaubt, dies ständig zu tun ist es nicht. Wenn man das milmädchenhaft hochrechnet kommt Stuttgart auf 168 Tage im Jahr statt der erlaubten 35, das wäre dann eine Überschreitung von 480%. Da sind sicher auch ein paar Tage dabei an denen es nicht 51 Mikrogramm sind.



  • Ich habe weiter oben cm³ geschrieben; das ist natürlich Blödsinn, sollte m³ heißen, sorry.

    asdrubael: Ändert nichts an der von mir beabsichtigten Aussage: Das Vorhandensein von Grenzwerten macht nichts plötzlich gesünder oder ungesünder. Wenn es keine Grenzwerte gibt, kann man die ja wohl auch schwer überschreiten, insofern ist die ganze Debatte Nonsens. Ich gehe auch davon aus, dass das jedem denkenden Reporter klar sein müsste, aber solange man mit Panikmache Geld verdienen kann, ist das ja egal.



  • xroads42 schrieb:

    Und unterschätzen sollte man das problem auch nicht, überschätzen aber auch nicht.
    Ich hab nur bei quarks&co. (wdr) gesehen, dass russfilter nicht all zu viel bringen, da diese nur die großen feinstaubpartikel rausfiltern-> darurch können die kleinen partikel, die mehr schaden anrichten in der lunge, weiter fliegen.
    es wurde aber auch gesagt, dass es feinstaub schon immer gibt in form von pollen, feinen sand und holzstaub. Nur das der körper sich an diese stoffe sich gewöhnt hat, und diese keine freien radikale im körper auslösen können.

    Ich behaupte, das der Feinstaub von Dieselautos verantwortlich für
    Heuschnupfen, Astma und anderen Allergien ist.

    Denn gerade weil er Blütenpollen und Co ziemlich ähnlich ist,
    kann er Allergien auslösen die dann normale eigentlich unschädliche Blütenpollen betrifft.
    Die Folge ist Heuschnupfen.



  • xroads42 schrieb:

    Ein prof meinte dazu im tv mal: wir haben in deutschland 300.000 todesfälle

    Bei 80.000.000 Einwohnern in Deutschland nur 300.000 Todesfälle pro Jahr? Ich glaube dem Prof kein Wort. 🙂 Wenn es nur 300.000 pro Jahr wären, würde es ja fast 270 Jahre dauern, bis 80.000.000 Menschen sterben. Ich wußte gar nicht, dass die Lebenserwartung in Deutschland schon so hoch ist. 🙂



  • Gregor@Home schrieb:

    xroads42 schrieb:

    Ein prof meinte dazu im tv mal: wir haben in deutschland 300.000 todesfälle

    Bei 80.000.000 Einwohnern in Deutschland nur 300.000 Todesfälle pro Jahr? Ich glaube dem Prof kein Wort. 🙂 Wenn es nur 300.000 pro Jahr wären, würde es ja fast 270 Jahre dauern, bis 80.000.000 Menschen sterben. Ich wußte gar nicht, dass die Lebenserwartung in Deutschland schon so hoch ist. 🙂

    hab mal gegoogelt. es sind ca. 10/1000 Einwohner pro jahr. macht also ca. 800.000, und das ist in der größenordnung von 300.000 😉
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sterberate



  • 10/1000 == 800.000? 😮 😕 🤡



  • Ah, ich hab's, du meinst 10 von 1000 Einwohnern strben im Jahr. 😉 😃



  • Man glaubt ja fast, wir sterben alle.

    du meinst 10 von 1000 Einwohnern sterben im Jahr. 😉 😃

    In unserer modernen Gesellschaft gilt vor allem etwa Folgendes:

    Frauen leben länger als Männer.

    Personen der oberen Schichten leben länger als Personen der unteren Schichten.

    Die geschlechtsspezifischen Mortalitätsunterschiede sind sowohl auf biologische als auch auf soziale Faktoren zurückzuführen.

    Als soziale Faktoren werden genannt: Arbeitsbedingungen, Stress, Rauchen, Ernährung, Gesundheitsvorsorge.

    Die männlichen Geschlechtsrollenstereotype (Aggressivität, Dominanz, Konkurrenzhaltung, Unabhängigkeit) erhöhen das Todesrisiko.

    In vielen Entwicklungsländern sind die Frauen so stark benachteiligt, daß ihre Sterblichkeit die der Männer übersteigt.



  • chillt euch alle mal mehr.... weil zu viel Diskutieren um den heißen Brei erhöht den Stress und somit dann auch die Todesrate !



  • chillen ist auch meine Lebensphilosophie.
    Auch wenn ich nicht 100 werde, hab ich doch ein schönes Leben gehabt. 🤡


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