Evolutionsfrage



  • Als wir die Evolutionstheorie in der Schule hatten, hat uns unser Musiklehrer immer Filme von der Konkurenz gezeigt und uns Zeug über Gott erzählt. 😃



  • Egal was für Quellen angeführt werden, ob pro oder contra, niemand wird hier seine Meinung niederlegen und sagen "Mensch das ist ja so klar!".
    Ich brauch mich auch nicht drum streiten ob ich die richtige Meinung hab oder ihr, jeder sollte wissen was für sich gut ist, wem er Glauben schenken möchte.

    mfg hohesC 😉

    letztendlich, auch wenn jeder es für sich weis, bleibt die Frage in diesem Thread offen:

    ***Evolution oder "nicht"***<- geändert!!!

    [EDIT]und jetzt muss ich irrlehren über "Bäume am Straßenrand verbreiten!" 😃 😉 [/EDIT]


  • Mod

    hohesC schrieb:

    letztendlich, auch wenn jeder es für sich weis, bleibt die Frage in diesem Thread offen:

    Evolution oder Schöpfung

    Was für ein Unfug.

    Erstens mal schliesst die Evolution ja keinesfalls die Existenz Gottes und einer Initialschöpfung aus, sie ist absolut kompatibel. Sie kollidiert nur mit den Gläubigen, die einen Papa Gott haben wollen mit weißem Bart, der auf einem Stuhl sitzt und die Menschen aus Teigformen backt. Zu diesem Gott ist die Evolutionstheorie nicht kompatibel. Aber zu einem weniger kindlichen Gottesbild ist sie kompatibel und kollidiert nicht mal mit der Schöpfung.

    Und jeder Wissenschaftler weiß auch, daß sich die Evolutionstheorie noch weiter entwickeln kann, wenn man mehr weiß oder auch simulieren kann. Auch kann die Gentechnik noch mehr dazu beitragen. Dann wird es eine Weiterentwicklung geben. Zur Zeit steht diese Theorie aber gut da, da sie zu den Funden der Vergangenheit passt und auch mit aktuellen Untersuchungen vereinbar ist.



  • hohesC schrieb:

    Evolution oder Schöpfung

    Wenn du es mit diesem Gegensatz zusammenfasst widersprichst du aber deiner Aussage es ginge dir nicht um Gott. Also doch ein ignoranter Glaubensfanatiker.



  • sarfuan schrieb:

    Es gibt da grundlegende Unterschiede. Die wissenschaftliche Methode ist eine gänzlich andere. Dort müssen sich Theorien erst beweisen.

    Ergo ist die Theorie der Makroevolution nicht wissenschaftlich anerkannt, da nicht bewiesen.

    sarfuan schrieb:

    Nur, weil man heute an die Evolutionstheorie glaubt muss sie nicht richtig sein.

    Man "glaubt" nicht an die Evolutionstheorie.

    Was denn? Sie ist nicht bewiesen, das ist fakt. Und nur was bewiesen ist kann man wissen, den Rest glaubt oder vermutet oder postuliert (wie immer du es nennen magst) man nur.

    sarfuan schrieb:

    Es fehlt lediglich ein anderes Modell, welches wissenschaftlich fundiert ist und die Realität besser erklärt.
    Also bleibt nur die Evolutionstheorie "übrig". Im Grunde hat das also nichts mit Glauben zu tun.

    Da ist nichts drin, was meine Argumentation widerlegt. Nur weil es die einzige noch nicht widerlegte Theorie ist heisst es nicht, dass es die Wahre ist. Gehen wir mal in die Chemie bzw. Atomphysik. Sagt dir das Thomsonsche Atommodell was? Atome sind wie Kaesekuchen mit Rosinen, der Kaese ist positiv und die Rosinen negativ geladen (oder umgekehrt) und alles eine feste Masse. Das war damals so, man konnte es nicht widerlegen und alle Versuche bestaetigten das. Doch dann kam Kollege Rutherford, der feststellte, dass Kerne fast nur leer sind. Dann Bohr, der die Elektronen auf Kreisbahnen lenkte und dann das spdf-Modell, wo die Elektronen noch auf verschiedenen Orbitalen sind und nicht auf einer Kreisbahn. Und alle diese Theorien waren in ihrer Zeit als wahr angesehen. Wissenschaftlich bewiesen ist das, was du mit den Mitteln deiner Zeit beweisen kannst.

    Wollte mit dem Satz nur dein "wissenschaftlich anerkannt" als Argument entkraeften.

    Eine Garantie, dass die wissenschaftliche Methode die "richtige" ist, hat man natürlich nicht. Aber irgendwas scheint wohl dran zu sein, oder weswegen versucht sich sonst jeder mit fremden (d.h. wissenschaftlichen) Federn zu schmücken? Könnte u.U. an den Erfolgen der Wissenschaft liegen, die sich schlecht übersehen lassen. ;)[/quote]Ich hab nie bestritten, dass die Wissenschaft recht haben kann, da ich selbst in der Forschung arbeite, also Wissenschaftler bin, waere das sonst sehr paradox. Aber ich bleibe bei der Meinung, dass die Evolution eine gute Idee ist, aber es gibt zu viele gluecklichen Zuefaelle und Ungereimtheiten die man mit einem Schulterzucken hinnehmen muss, dass ich das nicht als Tatsache sehen kann.
    Und ich glaub ich red mir grad nen Wolf und weiss gar nicht mehr genau worum es eigentlich geht (liegt wohl auch an den gut 30 Grad im Buero), also suche ich auch mal mein Glueck in nem anderen Post mit weniger als 5 Seiten *g*.



  • cYa

    viel Spaß beim diskutieren!



  • pli schrieb:

    Wissenschaftlich bewiesen ist das, was du mit den Mitteln deiner Zeit beweisen kannst.

    Gibt es da keinen Unterschied zwischen "mit den Mitteln deiner Zeit bewiesen" und "mit den Mitteln deiner Zeit nicht widerlegt"?



  • pli schrieb:

    sarfuan schrieb:

    Es gibt da grundlegende Unterschiede. Die wissenschaftliche Methode ist eine gänzlich andere. Dort müssen sich Theorien erst beweisen.

    Ergo ist die Theorie der Makroevolution nicht wissenschaftlich anerkannt, da nicht bewiesen.

    Ich spreche von "sich beweisen", du von "etwas beweisen". Ich weiß nicht, ob du Deutsch-Muttersprachler bist, aber es gibt einen Bedeutungsnterschied zwischen den beiden 🙂

    Nur weil es die einzige noch nicht widerlegte Theorie ist heisst es nicht, dass es die Wahre ist.

    Ich hab auch nicht behauptet, dass es "die Wahre" ist, sondern dass es die bisher Beste ist. Auch hier gibt es einen Bedeutungsunterschied zwischen "meinem" und "deinem" Begriff 😉


  • Mod

    pli schrieb:

    Wissenschaftlich bewiesen ist das, was du mit den Mitteln deiner Zeit beweisen kannst.

    Eben nicht. Beweise gibt's nur in der Mathematik.

    Man versucht eine Wissenschaftstheorie durch Experimente zu falsifizieren. Denn das ist das Problem daran, ein einziges existierende Gegenbeispiel würde reichen um zu zeigen, daß die Theorie falsch ist.

    Also macht man einen Aufbau und schaut, ob das Ergebnis im Einklang zur Theorie steht oder diese verworfen werden muß. Entspricht das Ergebnis der Theorie geht man davon aus, daß sie in diesem Punkt bestätigt ist. Keiner wird von Beweis sprechen.

    Daher:

    Die Relativitätstheorie ist nicht bewiesen.

    Aber es hat noch keiner einen Gegenbeweis führen können.

    Also nimmt man an, daß ihr Modell für diese Beobachtungen richtig ist.

    Im Gegensatz dazu ist die Newtonsche Mechanik widerlegt, da man Gegenbeweise gegen sie führen kann. Allerdings kann man sie erweitern und in die neueren Gleichungen überführen, bzw. die aktuelle Theorie so abspecken und zu einem Sonderfall entwickeln, der dann der Newtonschen Theorie entspricht.

    Wichtig dabei ist aber, daß es auch eine Entwicklung gibt... d.h. die Newtonsche Theorie ging in einer größeren auf. Man mußte die bis dahin im Rahmen dieser Theorie gemachten Beobachtungen ja auch berücksichtigen.

    Daher ist es auch nicht realistisch zu erwarten, daß irgendwann jemand kommt und sagt, daß Einsteins Theorie falsch ist. Sondern höchstens "nicht vollständig". Denn wäre sie falsch hätte man ja ein Problem mit den Experimenten, die bis heute gemacht wurden und die ihr entsprechen.

    Wenn also von Zeit zu Zeit ein Scharlatan eine Webseite aufmacht und groß schreibt "Einstein wurde nie bewiesen" so hat er recht! Aber das ist ja gar nicht der Punkt.

    Für die Evolutionstheorie gilt analog das gleiche.



  • Und alle diese Theorien waren in ihrer Zeit als wahr angesehen. Wissenschaftlich bewiesen ist das, was du mit den Mitteln deiner Zeit beweisen kannst.

    Und was ist mit dem Borschen Atommodell? Es ist bekannt, dass das Atommodell ist nicht der Weisheit letzer Schluss ist(wegen dem Energieerhaltungssatz). Da man aber noch keine bessere Theorie kennt, verwendet man es dennoch weiter.



  • Lutz schrieb:

    Und was ist mit dem Borschen Atommodell? Es ist bekannt, dass das Atommodell ist nicht der Weisheit letzer Schluss ist(wegen dem Energieerhaltungssatz). Da man aber noch keine bessere Theorie kennt, verwendet man es dennoch weiter.

    Das Bohrsche Atommodell hat nur noch historischen Wert und beschreibt auch nur das Wasserstoffatom einigermaßen richtig. Die moderne Quantenmechanik funktioniert *bedeutend* besser.



  • Das ist die Evolution des Menschen

    Evolutions Histogramm:

    Urmensch
    |
    |-Neandertaler 
    | |
    | |- TGGC
    |
    |-Heidelberger Mensch
      |
      |- Homo floresiensis
         |
         |- Homo sapiens (der moderne Mensch)
    

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