Rechte an selbst erstelltem Quellcode
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Das kann er dir aber nicht erst im Nachhinein sagen, das muss vorher in deinem Dienstvertrag gereglt werden.
MfG SideWinder
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anonymus schrieb:
fein raus ist man allerdings, wenn der Chef ein Linux-Enthusiast ist und
den Code unter GPL veröffentlicht.
Steht halt dann ein anderes Copyright drin, aber verwenden kann man's trotzdem
Jo, Open Source Software zu programmieren macht viel mehr spaß,
denn die Software ist keine Tode Software wie bei propritärer Software,
sondern lebt weiter.
Sackgassen gibt es bei Open Source nicht.Ist die Vorstellung nicht traurig, daß ihr euer ganzes Leben für Software
widmet, die am Ende ihrer Zeit spätestens mit der nächsten Rechnergeneration einfach stirbt?
Das ist so, als hättet ihr in dieser Welt nie eure Spuren hinterlassen.
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Open Sourceler schrieb:
Sackgassen gibt es bei Open Source nicht.
lol
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CMatt schrieb:
Open Sourceler schrieb:
Sackgassen gibt es bei Open Source nicht.
lol
Stimmt ja auch.
Denn selbst wenn sich die weitere Entwicklung anders entwickelt, so ist der
Code von deiner Variante immer noch als Quellcode vorhanden, wenn jemand will,
dann kann er da ansetzen.
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Es ist noch nie irgendein OpenSource Projekt gescheitert und wurde aufgegeben oder was?
Nene. Mehr Spaß würde es mir aber evtl. auch machen, weil ich mir vorstellen kann, dass es da etwas idealistischer zugeht und nicht irgendein Wirtschaftsfuzzi alle 5min reinkommt und sagt "wir müssen unsere TCO reduzieren blabla das Ding muss Morgen final sein".
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Optimizer schrieb:
Es ist noch nie irgendein OpenSource Projekt gescheitert und wurde aufgegeben oder was?
Richtig, denn Open Source Projekte werden höchstens in den Pause Modus
gestellt, da man jederzeit an diesen Weiterarbeiten kann.Bei Closed Source Software hat die Firma nach Vollendung des Projektes meist kein Interesse mehr daran (man denke an die ganzen Computerspiele!) und läßt sie im Keller verstauben bis sie verrotet ist
oder sie geht verloren, was besonders bei Firmenbankrotts und übernahmen der Fall ist.Denkst du z.b. das man irgendwo noch den Quellcode für das Spiel Syndicate findet?
Und nun vergleiche das mit dem Quellcode von Quake 1, das Projekt lebt weiter.Oder anderes beispiel, versehe mal Jedi Knight 1 mit Pixel Shader Effekten und mache das gleiche mit Quake 1, bei letzterem wäre es möglich,
daß der Quellcode der Engine Open Source ist und unter der GPL steht.
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Stammtischler schrieb:
Wie ist das eigentlich mit Wissen? Ein größeres Problem wird in der Firma gelöst, das Tippen des Quellcodes ist nur noch nebensächlich. Einer der Mitarbeiter die an dem Problem gearbeitet haben wechselt nun die Firma, die kurz danach vor dem gleichen Problem steht. Der eine Mitarbeiter, der das Problem einst bereits gelöst hat, kann sich noch an große Teile der Lösung erinnern und das Problem ist kein Ding mehr. Ist das erlaubt?
In Amerika ist das nicht erlaubt. Selbst wenn der MItarbeiter nicht zur anderen Firma geht sondern die selbst darauf kommen. (Softwarepatent)
Bei uns gibt es sowas derzeit noch nicht.Die Konkurrenzklausel ist in manchen Branchen üblich.
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Open Sourceler schrieb:
Optimizer schrieb:
Es ist noch nie irgendein OpenSource Projekt gescheitert und wurde aufgegeben oder was?
Richtig, denn Open Source Projekte werden höchstens in den Pause Modus
gestellt, da man jederzeit an diesen Weiterarbeiten kann.lol, dachte so sprüche kommen immer nur von M$ - Anhängern!
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ähm, mal ne frage: wenn jemand als azubi (standard-azubi-vertrag von der IHK ohne source-/IP-regelung) bei einer firma etwas codet, zwar während der arbeitszeit, aber während er nichts zu tun hat (keinen arbeitsauftrag), wer hätte dann die rechte am quellcode?
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Es ist egal ob du nicht zu tun hast. Es ist deine Arbeitszeit.
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Unix-Tom schrieb:
Stammtischler schrieb:
Wie ist das eigentlich mit Wissen? Ein größeres Problem wird in der Firma gelöst, das Tippen des Quellcodes ist nur noch nebensächlich. Einer der Mitarbeiter die an dem Problem gearbeitet haben wechselt nun die Firma, die kurz danach vor dem gleichen Problem steht. Der eine Mitarbeiter, der das Problem einst bereits gelöst hat, kann sich noch an große Teile der Lösung erinnern und das Problem ist kein Ding mehr. Ist das erlaubt?
In Amerika ist das nicht erlaubt. Selbst wenn der MItarbeiter nicht zur anderen Firma geht sondern die selbst darauf kommen. (Softwarepatent)
Bei uns gibt es sowas derzeit noch nicht.Die Konkurrenzklausel ist in manchen Branchen üblich.
Naja, das mit den Softwarepatentet bezieht sich auf die Idee als solche, unabhänhgig von dem Programmierer! Wenn ich allerdings bei der einen Firma einen Filter prgrammiert habe, würde mir das i.d.R. auch ohne Code später bei einer anderen leichterfallen!