CDU will Kürzungen im sozialen Sektor vornehmen



  • Andreas XXL schrieb:

    Es geht nicht darum irgendwo mal die Lohnnebenkosten zu senken, sondern darum, dass die Politiker in der Lage sein müssen die Seiteneffekte ihrer Handlungen zu verstehen (im Voraus). Das mit der Benzinsteuer wahr nur als verständliches Beispiel gedacht!
    Außerdem ist abstaktes Denken nötig!!!!!!!!!!!

    Ich glaube kaum, dass die das nicht wissen. so doof sind selbst DIE nich...

    Mr. B



  • Ist euch eigentlich mal aufgefallen, das wir jedes Jahr Wahren von millionen von Dollar den USA schenken?

    Es ist so, dass wir jedes Jahr einen Exportüberschuß aufweisen. Aber wo kommt das Geld her?

    Die USA produzieren Staatsschulden die Deutschland schon längst das Genick gebrochen hätte, aber der Wert des Dollars fällt kaum!

    Es ist so, dass Erdöl in Dollar bezahlt wird. Also können die Amis praktisch Erdöl "drucken". Und sie tuns auch. Trotzdem fällt der Dollar nicht.

    Aber wie kommt das?

    Ganz einfach. Wir brauchen einen relativ starken dollar damit die Amis unsere wahren kaufen können.(Die währen bei nen schwachen Dollar zu teuer für die).
    Um aber den fallenden Dollar zu stärken kaufen viele Länder mit ihren exportierenden wahren rieseige Dollarvorräte und nennen sie "sichere Devisen".

    Aber wenn jetzt auch nur ein paar Länder auf die Idee kämen von den amis wahren für ihre Dollarvorräte haben zu wollen, geht das nicht, weil einfach kein reeller Gegenwert mehr vorhanden ist. Der Dollarkurs wird nur noch von den "Deviesenlagern" und von dem Glauben an die Wirtschaftsmacht USA gestützt.

    Wir haben also jedes Jahr Exportgewinne, aber die sind praktisch nichts Wert, weil man es nicht wagen kann große Dollarmengen gegen wahren eintauschen zu wollen.

    Ich habe mal gelesen, dass jedert Dollar den die USA ausgeben zu 85% aus dem Ausland durch diese Aktivitäten subventioniert wird und jeder Deutsche so zu 8% für lau für für die Amis schuftet!

    Was meint ihr was passiert wenn die Opec beschließt Erdöl nur noch für Euros zu verkaufen? Dann können die Ammis einpacken! Deswegen führen die Amis auch den Irakkrieg um aus diesem Dillema rausukommen und nen neuen dummen zu finden der ihnen für ihre wertlosen Dollar Erdöl verkauft.

    Deswegen sind auch die Kosten des Irakkriegen für die egal, weil es eh aus dem Ausland (Ja auch von uns wird der Krieg kräftig mitfinanziert) bezahlt wird.

    Und solange wir schön bei diesem Spiel mitmachen arbeiten wir für die, finanzieren die perversen Phantasien vom Busch und wundern uns warum unsere Wirtschaft kaputt geht! Da liegt auch ein deutliches Problem.

    Wenn die Leute DAS wirklich mal im großen Stil begreifen, gibt es nen Wirtschaftszusammenbruch, gegen den der "Schwarze Freitag" nur wie ne verlohrene Spardose wirkt!



  • Marc++us schrieb:

    Die Sache ist relativ einfach: wenn jemand eine Chance sieht mit seiner Idee eine Firma zu gründen und Geld zu machen, wird er das tun. Und dann kommen Arbeitsplätze. Also muß der ganze Formalienkram so einfach wie möglich sein, und es muß einfach sein Geld zu machen. Dann kommen genug Investoren.

    Insofern ist diese Entwicklung sehr bedenklich:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,359785,00.html

    Natürlich kann man einwenden, daß wohl in Deutschland das sozialistische Ziel der Gleichheit damit bald erreicht wäre... aber genau das Ziel reich zu werden treibt viele Leute in die Selbständigkeit und schafft damit Firmen und Neugründungen.

    wenn profitsucht als oberstes ziel hast, ist das dein problem. leider hast von sozialismus keine ahnnung. "die gleichheit" ist wieder nur ein schimpfwort, das völlig deplaziert ist.
    ich hab nix gegen unternehmer, die gewinn machen. ich hab nur was gegen unternehmer, die mitarbeiter entlassen, um noch mehr gewinn zu machen.

    Marc++us schrieb:

    Aber ein Mittelständler kann heutzutage eigentlich nur noch arm werden, nicht mehr reich. Also muß jemand mit Ideen entweder ins Ausland gehen oder er sucht sich einen Job und lenkt seine Initiative auf seine Hobbys.

    oh gott, der bettelarme mittelständler.
    wie sicher leben die im vergleich zu ihren beschäftigten? da muß man sich doch glatt veralbert vorkommen. 👎



  • scrub schrieb:

    ich hab nix gegen unternehmer, die gewinn machen. ich hab nur was gegen unternehmer, die mitarbeiter entlassen, um noch mehr gewinn zu machen.

    Machen wir die einfache Annahme, daß ein Unternehmer Mitarbeiter braucht, um Gewinn zu machen. Jetzt entläßt er einige Mitarbeiter. Nun gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

    (1) Die Gewinne der Firma brechen ein, weil sie weniger und qualitativ schlechter produziert. Die Konsequenz: es werden Leute eingestellt.
    (2) Die Gewinne der Firma steigen, weil sie weniger ausgeben, aber weiterhin effizient produzieren können.

    Offensichtlich ist Fall (2) ein Problem für dich. Warum? Warum sollte eine Firma nicht so produzieren, daß sie am meisten Gewinne erwirtschaftet, die sie übrigens normalerweise nicht vergräbt, sondern investiert. Wenn es moralisch geboten ist, das Firmen mehr Leute beschäftigen, als sie benötigen, wieso forderst Du dann nicht auch gleich, daß profitable Unternehmen so lange Arbeitslose einstellen müssen, bis sie gerade nicht mehr (oder nur noch minimal) profitabel sind? Hätte man dann Sozialismus verstanden?

    wie sicher leben die im vergleich zu ihren beschäftigten? da muß man sich doch glatt veralbert vorkommen. 👎

    Ich habe noch keinen Angestellten gesehen, der im Zweifelsfall mit seinem Provatvermögen für eine Insolvenz aufkommen muß. Wenn das Unternehmerdarsein so schön und sicher ist, wieso macht sich dann nicht jeder selbständig? Sind die Leute alle ein bißchen doof oder haben nicht die Qualifikation um einen Frisörsalon zu leiten?



  • Ich habe noch keinen Angestellten gesehen, der im Zweifelsfall mit seinem Provatvermögen für eine Insolvenz aufkommen muß.

    Ich schon!

    Meine Nachbarin hat in ner mittelständischen Firma gearbeitet. Sie war mit Leib und Seele dabei!

    Das Unternehmen ist von nem größeren aufgekauft worden. Die haben dann das Geld rausgezogen und nen "Berater" eingestellt.

    Dieser Berater hat, obwohl es der Firma nach dem geldrausziehen seeeehr schlecht ging ein gehalt von ca 60.000 Euro im Monat verlangt und auch bekommen.

    Und ich schwöhre dass das jetzt stimmt was ich schreibe!
    Es hat sich rausgestellt das der "Berater" nicht lesen und schreiben kann!!!!!

    Was war die Konsequenz? Die Firma ging pleite! Meine Nachbarin hat (da sie 53 jahre alt ist, für ihre Zukunft gepart; auf nem normalen Sparbuch)

    Jetzt fragt ihr euch warum sie mit ihrem privaten Vermögen haftet, obwohl sie fast 40 jahre treu für dieses Unternehmen gearbeitet hat?

    Ich sag nur HARTZ 4!



  • Daniel E. schrieb:

    Warum sollte eine Firma nicht so produzieren, daß sie am meisten Gewinne erwirtschaftet, die sie übrigens normalerweise nicht vergräbt, sondern investiert. Wenn es moralisch geboten ist, das Firmen mehr Leute beschäftigen, als sie benötigen, wieso forderst Du dann nicht auch gleich, daß profitable Unternehmen so lange Arbeitslose einstellen müssen, bis sie gerade nicht mehr (oder nur noch minimal) profitabel sind? Hätte man dann Sozialismus verstanden?

    wenn unternehmer ihre gewinne hauptsächlich investieren würden, wieso wachsen sie dann nicht und stellen mehr mitarbeiter ein? die beobachtung, daß die anzhal der beschäftigten sinkt, läßt doch nur den schluß zu, daß mit den gewinnen irgendwas anderes passiert.
    ich habe ja nichts dagegen, wenn ein unternehmen nur so viele mitarbeiter beschäftigt, wie es braucht. und den gewinn, den es dann macht, solle es ruhig machen.
    leider mußte ich (nicht persönlich) die erfahrung machen, daß mitarbeiter entlassen wurden, obwohl sie viel arbeit hatten- mit dem argument, daß die arbeit auf die kollegen aufgeteilt würde und dadurch NOCH MEHR profit gemacht werden kann.
    du siehst also: schmeiß ich einen raus, erhöht sich der profit. schmeiß ich noch mehr raus (und lasse die gleiche arbeit von immer weniger mitarbeitern erledigen), erhöht sich der profit immer mehr. das ist es, was schärfstens bekämpft werden muß.

    scrub schrieb:

    Ich habe noch keinen Angestellten gesehen, der im Zweifelsfall mit seinem Provatvermögen für eine Insolvenz aufkommen muß. Wenn das Unternehmerdarsein so schön und sicher ist, wieso macht sich dann nicht jeder selbständig? Sind die Leute alle ein bißchen doof oder haben nicht die Qualifikation um einen Frisörsalon zu leiten?

    es gibt auch andere rechtsformen für unternehmen.
    davon abgesehen: wie ist die fallhöhe eines unternehmers, der wirklich in insolvenz geht? und wie ist im vergleich dazu die fallhöhe eines mitarbeiters zu sehen, der wegen 0,0032% mehr profit rausgeschmissen wurde?



  • Und wie geht es weiter mit dieser Frau?

    Jeder der sein geld zum fenster rausgeschmissen hätte würde jetzt hartz 4 bekommen. Sie muss aber von ihren ersparten leben, bis dieses (fast) verbraucht ist.

    ich gehe sie jeden tag besuchen und ich habe schiss, das ich sie irgendwann mal am seil baumelnd finde.

    KRASS GESAGT: ICH HABE SCHISS, DASS SIE SICH UMBRINGT DESWEGEN!!!!!!!!!!!!!

    Wieso wurde der "Berater" wenn er so unfähig ist denn eingestellt?
    Weil er ganz zufällig mit einem aus der Firma, die aufgekauft hat verwand ist.

    Ist das legal? Nein er wurde auch wegen veruntreuung verurteilt zu (und jetzt haltet euch fest) 6700 Euro Strafe! Die hat er auch ganz locker bezahlt und dann angegeben der Prozess (Anwalt etc) hätte sein ganzes Geld verbraucht. DER BEKOMMT JETZT HARTZ 4 ! Und ich wette, dass die Kohle von der Mistsau irgenwo auf nem schweizer Konto oder auf den Philipinen oder sonst wo ruht!!!!!!!



  • Ps. Willkommen in DEUTSCHLAND.

    Die CDU wird die Fehler, die die SPD gemacht hat nicht verbessern -nein- die werden ihre eigenen noch draufsetzen!



  • Marc++us schrieb:

    abbes schrieb:

    Die ganzen Steuerspiele sind eh' fuer die Katz'. Das einzige, was die Lage langfristig stabil(er) machen kann, ist die Schaffung von neuen Arbeitsplaetzen.

    Aber um neue Arbeitsplätze zu schaffen müssen erst steuerliche Randbedingungen angefasst und angepasst werden, was mit den Lohnnebenkosten zusammenhängt.

    Der Staat kann keine Arbeitsplätze schaffen.

    Der Staat kann nur die Randbedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen schaffen oder verbessern.

    Das ist natuerlich richtig, dass der Staat nur die Randbedingungen schaffen kann;
    allerdings bin ich bei den Lohnebenkosten und der Unternehmenssteuer anderer Auffassung, denn dadurch wird der Arbeitgeber nicht unbedingt dazu angeregt weitere Arbeitsplaetze zu schaffen.

    Begruendung:
    1. ist es so dass die 35/38 Stunden Arbeitswoche nur auf dem Papiert besteht. Die unbezahlte bzw. gleichverguetete Nettoarbeitszeit liegt wesentlich hoeher. Bei mir z.B. 38Std -> ~45Std oder mehr. In der Metallindustrie, zu der einige unserer Kunden zaehlen, sind es z.B. 35 -> ~40 Stunden.

    2. Rueckschliessend daraus, kann man sagen, dass die Arbeiter ~120% Leistung beringen muessen um die Auftraege zu erfuellen.

    3. Jetzt meine Frage/These: Warum sollte der Arbeitgeber zusaetzlich Personal einstellen um auf 100% Leistung zu kommen, wenn ihn die 20% Mehrleistung nichts kosten, statt den Ueberschuss zu behalten.

    Eine Loesung hierfuer waere vieleicht eine Art Staffelung der Lohnnebenkostenausgabe. Vereinfacht gesagt, je mehr Arbeitnehmer beschaeftigt werden, desto weniger Lohnnebenkosten fallen (Prozentual gesehen) fuer den Arbeitgeber an...



  • HEZ schrieb:

    CDU will Kürzungen im sozialen Sektor vornehmen

    Und noch ne Eilmeldung: NPD will Ausländer rausschmeißen! 😮

    🙄

    Endlich mal eine wirksame Methode zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
    6,7 Millionen Ausländer ausweisen ... 🙄



  • lisalu schrieb:

    HEZ schrieb:

    CDU will Kürzungen im sozialen Sektor vornehmen

    Und noch ne Eilmeldung: NPD will Ausländer rausschmeißen! 😮

    🙄

    Endlich mal eine wirksame Methode zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
    6,7 Millionen Ausländer ausweisen ... 🙄

    👍 👍 😃


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