Krankheitstage mit Urlaubstagen zu verrechnen...
-
estartu_de schrieb:
andererseits könnte ich meinen Kollegen immer erschlagen, wenn der wieder mit Rüsselseuche vom Feinsten oder Durchfall in die Firma kommt, weil er was fertig machen will.
Da stecke ich mich garantiert an...
Woher zur Hölle weißt du denn, wann deine Kollegen Durchfall haben? O_o

-
ursel schrieb:
estartu_de schrieb:
andererseits könnte ich meinen Kollegen immer erschlagen, wenn der wieder mit Rüsselseuche vom Feinsten oder Durchfall in die Firma kommt, weil er was fertig machen will.
Da stecke ich mich garantiert an...
Woher zur Hölle weißt du denn, wann deine Kollegen Durchfall haben? O_o

Wenn der dauernd an mir vorbeirennt und muffelig ist, dann frag ich halt, ob was nicht stimmt. Oder er erzählt es von sich aus - hier redet man eben miteinander.

-
Finten schrieb:
Ok, wie wärs wenn Krankheitstage nicht angerechnet würden, wenn die Krankheit durch ein ärztliches Attest bestätigt würde? Könnte auch die Blaumacher abschrecken.
Schlecht:
a) treibt es die Kosten, wenn ich nämlich nur einen leichten Schnupfen habe bleibe ich mal 1-2 Tage zuhause im Bett ohne Attest, rennt man zum Arzt, werden wieder Kosten für die Kasse verursacht
b) wenn jemand am Dienstag mit leichter Erkältung zum Arzt geht, schreibt ihn dieser fast immer für den Rest der Woche krank, also 4 Krankheitstage statt 1 einem Tag. Also lieber mal einen Tag Krankheit ohne Attest akzeptieren, ist besser für die Firma.
-
illuminator schrieb:
Das ganze System basiert darauf, dass es keiner ausnutzt. Beim Einstellen von neuen Leuten muss man daher Menschenkenntnis haben.
da sind wird wieder bei dem vertrauensverhältnis. so was funktioniert aber nicht überall, in branchen wo das bildungsneveau höher ist funktioniert das schon. aber wenn ich die hilfarbeiter sehe bei meiner mutter in der firma da hilf nur kontrollieren. wenn am we irgendwo in der nähe ein fest ist oder sonst ne veranstalltung ist die helfte nicht da und der rest noch hacke dicht
-
Das ist schon klar.
Was ich nicht verstehe ist, warum nun wieder so eine Diskussion losgetreten wird.
Ein Arbeitgeber hat auch heute bereits genug Mittel in der Hand, um hier einen Riegel vorzuschieben. Abmahnungen, Attestzwang, Amtsarzt, sogar Kündigungen sind bei Kleinbetrieben möglich, wenn ein Mitarbeiter zu oft krank ist.
Die Mittel reichen völlig aus, um einen Blaumacher zu zähmen.
Ah, jetzt fällt's mir auf - das Sommerloch kommt in wenigen Tagen.

-
Gerade habe ich im Radio gehört, dass die Anzahl der Krankschreibungen laut Krankenkassen auf einem absoluten Tiefpunkt sind. Daher scheint dies wohl der falsche Ansatz zu sein, wenn man Lohnnebenkosten senken und Arbeitszeit steigern will.
Aber eigentlich hat irgend wer ein Pups abgelassen und alle krakälen wieder rum =>
Marc++us schrieb:
Ah, jetzt fällt's mir auf - das Sommerloch kommt in wenigen Tagen.

Mediendemokratie *würg*
-
Also wenn das mit den Vorschlägen für den Sozialabbau so weitergeht und auch nur 5% davon umgesetzt wird und auch noch so tolle Ideen wie Mehrwertsteuererhöhung kommen, die das letzte bischen funktionierende Wirtschaft die wir haben totprockelt,dann kann ich euch in 10 jahren in dem 3.Welt Staat Deutschland begrüßen! Dann gibt es 100 Personen, die soviel Geld besitzen, dass die Zahl nicht mehr auf nen Kontoauszug passt und der rest ist kurz vorm verhungern mit den Rechten eines indischen quasi Leibeigenen auf'm Reißacker der mit super Spionagetechniken 24 Stunden bis auf Scheißhaus überwacht wird (Ist ja nen potentieller Terrorist)
WELCOME IN GERMENY
Nur eins hält mich aufrecht: Die Amis werden eher den totalen überwachungsstaat haben als wir und eher in der Scheiße stecken

-
Ist ne schlechte Idee. Ich habe keinen Bock, dass sich die ganzen Verseuchten zur Arbeit schleppen und mich anstecken. Es gibt heute schon genug Fälle, wo ich zu einem Kollegen oder Kommolitonen öfters mal sagen sollte, er soll mit seiner Pest daheim bleiben.
-
MisterX schrieb:
Also wenn das mit den Vorschlägen für den Sozialabbau so weitergeht und auch nur 5% davon umgesetzt wird und auch noch so tolle Ideen wie Mehrwertsteuererhöhung kommen, die das letzte bischen funktionierende Wirtschaft die wir haben totprockelt,dann kann ich euch in 10 jahren in dem 3.Welt Staat Deutschland begrüßen!
Was glaubst du ist in 10 Jahren mit dem deutschen Staatshaushalt los, wenn jetzt nicht langsam der Wohlfahrsstaat auf ein normales Niveau abgebaut wird.
Das ganze Sozialsystem wurde in einer Zeit geschaffen in der es halt noch anders aussah...
-
Rodney schrieb:
Was glaubst du ist in 10 Jahren mit dem deutschen Staatshaushalt los, wenn jetzt nicht langsam der Wohlfahrsstaat auf ein normales Niveau abgebaut wird.
Das ganze Sozialsystem wurde in einer Zeit geschaffen in der es halt noch anders aussah...Schwachsinn, das wollen uns die Bonzen- und Kapitalistenschweine gerne einreden. Und ihr Dummköpfe fallt auch noch darauf herein. In Wirklichkeit geht es nur darum, dass die sowieso schon Reichen den Hals nicht voll genug bekommen und immer mehr und mehr und mehr und mehr und mehr und mehr und mehr Kohle haben wollen, bis sie irgendwann daran verrecken.

VIVA LA REVOLUTION !

-
Kommunist schrieb:
VIVA LA REVOLUTION !

exakt so eine Revolution wird irgendwann kommen, aber nicht in dem Sinne wie du es dir vorstellst
-
Rodney schrieb:
Kommunist schrieb:
VIVA LA REVOLUTION !

exakt so eine Revolution wird irgendwann kommen, aber nicht in dem Sinne wie du es dir vorstellst
Wenn sie nicht in dem Sinne sein wird, wie ich sie mir vorstelle, dann wird sie von einer weiteren gefolgt werden mein Lieber. Und DANN Rollen Köpfe, dann haben wir hier Bürgerkrieg.

-
Es wurde noch niemals soviel Geld in deutschland verdient wie in diesem Jahr!
Also ich finde es nicht besonders toll wenn ne Firma 2 000 000 000 Euro verdiehnt und zum "Dank" 2000 Arbeiter entläßt, damit die Fetten Bosse im Vorstand noch mehr verdienen.Aber ist auch verständlich. Mit 1200 000 Euro pro Jahr kann man als Bonze einfach nicht leben.
Ist doch genauso wie mit dem Wahlfang. Da werden 500 Wahle zu wissenschaftlichen zwecken abgeschlachtet. (Wahrscheinlich ist die Wissenschaft dabei herrauszufinden wie gut die Sprengköpfe der Harpunen funktionieren)
Und dann landet das Fleisch auf'm Teller der Reichen (Ja so Wahlfleisch ist in Japan ca 100 000 Euro je Wahl Wert).
Und wenn die Wahle ausgerottet sind werden diese Spinner mit Sicherheit ne andere bedrohte Tierart finden die man für Geld auffressen kann.Ist euch nicht aufgefallen, dass es auch in so großen Firmen kein Gweissen mehr gibt? Mann kann alles zerstöhren Leute rauswerfen, die Natur kaputt machen, Geld unterschlagen, kleine Firmen mit "legalen Methoden plätten", Kunden die sich beschwähren verklagen, den Staat erpressen entweder die gesetze so zu ändern, dass man keine Steuern mehr zahlt oder abzuwandern. Wenn was schief leuft wird es vertuscht und wenn es entgültig raudgekommen ist gibt man es ganz großzügig zu und spielt sich als Menschenfreund auf. Nur damit noch mehr verdient wird. Bestrafen kann man sowieso niemanden mehr (der sitzt im Ausland oder, oder alles ist so undurchsichtig das man keinen findet). Wenn dann immer mehr Arbeitslose "entstehen" liegt das mit Sicherheit an den Faulen Arbeitern (das se nicht noch nen par Millioenen mehr erschuftet haben). Diesen "Faulen" kann man dann alle rechte nehmen, die sie vor den Firmen schützen und Hatz 4 einführen um noch mehr druck auszuüben. Und dann wundert man sich warum es immer mehr Arbeitslose gibt. Muss wohl an den faulen Arbeiten liegen und es ist sicher gut nen paar weitere Rechte von dem faulen Pack abzubauen...
-
Jawohl, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht

Erst heute Abend war wieder eine Reportage darüber, was für ein Verbrecher der feine Herr M. war, der es im Endeffekt vorgezogen hat, die Reißleine nicht zu ziehen, wahrscheinlich ein letztes bischen Gewissen oder doch nur Scham? Aber die Kumpanen laufen heute noch frei herum und freuen sich an ihren Millionen, an denen teilweise sogar Blut klebt

-
@ MisterX
ich stimme dir da zu, die grossen konzerne versuchen nur den profit zu steigern und das tragen sie auf dem rücken der allgemeinheit aus. dabei sollten sie sich mal überlegen wer sie zu dem gemacht hat was sie heute sind.
das zweite problem sind die politiker. wenn ich mir mal quer duch alle parteien an schaue was da rumläuft, wird es zeit das eine neue generation die alte ablöst.
-
MisterX schrieb:
Muss wohl an den faulen Arbeiten liegen und es ist sicher gut nen paar weitere Rechte von dem faulen Pack abzubauen...
Ein Bekannter von mir hat einen Getränkehandel, hat einen Ausfahrer gesucht.
19 Leute vom Arbeitsamt vermittelt bekommen.
Als die Kandidaten hörten, daß sie in dieser Funktion außer Fahren auch noch mal die Kisten in den Keller tragen müssen, haben 18 Stück abgelehnt. Und einer will es machen, aber nur 6 Monate lang, damit er danach wieder neu Arbeitslosengeld bekommen kann.
Ihr müßt Euch mal klar machen, daß es verdammt viele Leute mehr sind als nur die "Bonzen", die wollen, daß endlich die soziale Hängematte tiefer gehängt wird!
Wenn jemand ohne Beschäftigung ist muß es einfach eine finanzielle Barriere geben zu jemandem, der 40 Stunden + 10 Stunden Fahrweg pro Woche arbeitet. Alles andere ist unfair gegenüber dem fleißigen Arbeiter. Gerade gegenüber dem kleinen Arbeiter.
-
Marc++us schrieb:
Wenn jemand ohne Beschäftigung ist muß es einfach eine finanzielle Barriere geben zu jemandem, der 40 Stunden + 10 Stunden Fahrweg pro Woche arbeitet. Alles andere ist unfair gegenüber dem fleißigen Arbeiter. Gerade gegenüber dem kleinen Arbeiter.
Ich weiß auch jemanden, der musste sich von einem Rechtsanwalt (wegen Pfändungskram) anhören: "Was? Für das Geld gehen sie arbeiten? Da würde ich ja lieber zu Hause bleiben..."
Und wenn man selber zu den Leuten gehört, die 40 Stunden arbeiten für vielleicht etwas ertragbareres Geld, und dann hört man, dass Urlaub gekürzt, Wochenarbeitszeit hoch soll usw. - dann wird man sauer.

Weil nach 40 Stunden mit Wegzeit und so ist irgendwie nix mehr übrig vom Tag.
Da reagiere ich auf Versuche, mir meine wenige Freizeit wegzunehmen doch allergisch..
Andererseits scheinen die Reformen da ganz gut zu greifen. Ein anderer Bekannter ist langzeitarbeitslos, weil er ja vor 11:00 aufstehen müsste usw.
Der liegt seinem Partner jetzt so kräftig auf der Tasche, dass er von dem jetzt getreten wird, endlich was zu ändern.
-
Marc++us schrieb:
Ein Bekannter von mir hat einen Getränkehandel, hat einen Ausfahrer gesucht.
19 Leute vom Arbeitsamt vermittelt bekommen.
Als die Kandidaten hörten, daß sie in dieser Funktion außer Fahren auch noch mal die Kisten in den Keller tragen müssen, haben 18 Stück abgelehnt. Und einer will es machen, aber nur 6 Monate lang, damit er danach wieder neu Arbeitslosengeld bekommen kann.
Ihr müßt Euch mal klar machen, daß es verdammt viele Leute mehr sind als nur die "Bonzen", die wollen, daß endlich die soziale Hängematte tiefer gehängt wird!
Wenn jemand ohne Beschäftigung ist muß es einfach eine finanzielle Barriere geben zu jemandem, der 40 Stunden + 10 Stunden Fahrweg pro Woche arbeitet. Alles andere ist unfair gegenüber dem fleißigen Arbeiter. Gerade gegenüber dem kleinen Arbeiter.
du hast mit deinem beispiel recht. aber die andere seite ist halt die das die grossen konzeren natürlich den staat in gewisser weise erpressen können und sagen wir bauen arbeitsplätze ab und gehen ins ausland. es kann nur funktionieren wenn der staat die momentan herschenden lohnnebenkosten senkt und die konzerne sich auch in einer gewissen sozialen pflicht sehen. es kann nicht sein das ein unternehmen gewinne erwirtschaftet und leute entlässt.
-
Als die Kandidaten hörten, daß sie in dieser Funktion außer Fahren auch noch mal die Kisten in den Keller tragen müssen, haben 18 Stück abgelehnt.
Dann werden die 18 wohl 12 Wochen ohne Geld auskommen müssen!
Und der eine nach seinen 6 Monaten auch, wenn er selbst kündigt!
-
Man kann soviel Druck auf die Leute ausüben wie mann will, wenn keine Arbeit da ist, ist keine da!
Ja es gibt da auch noch so was: Mein Onkel ist Gas und Wasserinstallateur(Gas Wasser Scheiße), aber er ist Meister. Trotzdem ist er arbeitslos, weil wirklich nix da ist. Hat das Arbeitsamt ihn zu ner Stelle geschickt. Dort hat man ihm gesagt, er solle nur als Meister für den Betrieb unterschreiben und kann dann zu hause bleiben und bekommt sein Geld einfach so.
Jeder Mensch mit normalem Verstand merkt, das da was nicht stimmt!
Also hat er nicht unterschrieben. Was war die Folge 12 Wochen Bezugssperre und das weil er sich höchst wahrscheinlich nicht an Geldwäsche oder sonst was illegalem beteiligen wollte.
Aber bring das mal diesen Leuten vom Arbeitsamt bei.Das hat er erst geschafft als die von der Firma 6 Wochen später verurteilt wurden.(Aber wegen was anderem). Dann hat das Arbeitsamt "großzügigerweise" wieder gezahlt. Aber natürlich nicht für die fehlenden 6 Wochen; die sind gestrichen worden.
Toll,was der Druck so alles bewirkt.