Eure Meinung zu höheren Abgaben von hochbezahlten Leuten?
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Hmm bringt mich irgendwie wieder auf:
@sclearscreen: Wo gibts die? Komm jetzt nicht wieder mit Frau Hilton, da hat der Vater eben schon für mehrere Generationen gesorgt und diese Generationen vermarkten das Kapital eben nun sehr gewinnbringend.
MfG SideWinder
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Da fand ich den der die künstlichen Hüftgelenke für ältere Menschen ablehnte ehrlich gesagt schlimmer.
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Gut Du Sitzt jetzt in ner Endlosschleife, Frau Hilton braucht sicherlich nichtmal studieren! Strg + C
Mitfreundlichen Gruessen

P.S.: So ich muss jetzt erstmal weg
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manche Familien mit ALG2 deren Kinder wollen auch studieren auch wie geht das dann mit Studiengebuehren, ja schon klar die nehmen ein Darlehn auf
Ich habe vor kurzem versucht einen Dispo von 500 Euro bei der Dresdner zu bekommen, wobei ich bei der schon ungefähr 10 Jahre bin, im Monat 700 Euro Eingang habe und nicht einen Euro Schulden habe. Das zum Thema private Kredite!
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Walli schrieb:
Das sind also deine Normalos. Von den ganzen Arbeitslosen ist über den Daumen gepeilt ein Drittel faul, ein weiteres Drittel will arbeiten, aber nicht in einer Stelle in der man sich überqualifiziert oder unterbezahlt fühlt und der Rest hat einfach Pech. So sehe ich das!
eine gewagte these. woher nimmst du deine kenntnis, bildzeitung? ob du wohl auch noch so denkst wenn du mal 2 jahre arbeitslos warst? ach stimmt ja: "jeder der arbeiten will, findet auch einen job". *kopfschüttel*
Walli schrieb:
Wo kann man heute in Deutschland noch einen Titel hinterhergeworfen bekommen?
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=577044

edit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
wie wärs denn wenn in unserer hoch technologisierten welt einfach nicht mehr genug arbeitsplätze für alle vorhanden sind?
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SideWinder schrieb:
sclearscreen = scrub? Damit ich mir eventuell den Einstieg in die Diskussion sparen kann.
MfG SideWinder
schade. warum sagst du sowas?
ich bin zwar der meinung, daß gehälter, wie die SPD sie genannt hat, absolut astronomisch sind, also niemand sie wirklich braucht. allerdings glaube ich, unabhängig davon, ob ich den vorschlag der besteuerung gut finde, sowieso nicht, daß die SPD es umsetzen würde.
ich bin eh der meinung, daß dieses "system" (bitte so global wie möglich verstehen) nicht weiterbestehen können wird. es muß also allen darum gehen, es so gut wie möglich hinzubiegen (FÜR ALLE so gut wie möglich), gleichzeitig aber an etwas neuem arbeiten.
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borg schrieb:
edit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
wie wärs denn wenn in unserer hoch technologisierten welt einfach nicht mehr genug arbeitsplätze für alle vorhanden sind?Guter Punkt borg.
Ich finde der Mann hat recht, auch wenn er am Ende einige Schlüsse zieht die ich nicht nachvollziehen kann. Die Schicht der weniger qualifizierten Menschen muss nicht unbedingt gewachsen sein in der Vergangenheit, aber Jobs für solche Leute sind heute weniger vorhanden und schlechter bezahlt.Umso wichtiger ist mMn auch Bildung/Ausbildung.
Das ist auch eine Folge der Globalisierung: Welche Firma soll denn bitte eine Arbeiter in Deutschland mit dem 10-fachen Gehalt eines Chinesen die selbe Arbeit machen lassen?
Der Mehrwert deutscher Arbeitskraft nimmt im Vergleich immer mehr ab. Das liegt an der globalen Konkurrenz. Ein großes Angebot (an einfachen Arbeitskräften) drückt nunmal die Preise.
Das wir dadurch unseren Wohlstand verlieren liegt in der Natur der Sache. "always on top" ist Wunschdenken.
Seht es positiv: Statt weitgehend sinnloser Geldspenden an Entwicklungshilfeorganisatione spenden wir eben Arbeitsplätze. Dürfte sogar effektiver sein.
Deswegen ist Bildung/Ausbildung IMHO auch der wichtigste Wirtschaftsfaktor - der leider viel zu kurz kommt da man dort langfrister investieren muss bis man eine positive Wirkung sieht. Das ist Weg auf dem man noch etwas reißen könnte. Produzieren lohnt sich in Deutschland immer weniger.@Thema:
Das "Problem" mit wohlhabenden Menschen ist oft das sie ihr Kapital gut bewegen können und nicht selten auch sich selbst - außerhalb der Landesgrenzen.
Darin die Wohlhabende zu vergraulen kann ich nicht so richtig viel Sinn erkennen. Ein blitzartige Enteignung würde eventuell was bringen

Ich finde Volkards Vorschlag ganz gut. Und statt der Progression wäre ein einheitlich Steuersatz eventuell auch eine Überlegung wert.
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sclearscreen schrieb:
"Unvernünfzige Akademiker" == "z.Bsp.: irgendwelche Parteiponzen mit redlich erworbenen Titel die fordern das Krankheitstage von Euren Urlaub abgezogen werden" cool wie
?Meines Wissens nach wurde dieser Vorschlag doch von allen Parteien abgelehnt, oder? Der kam AFAIK von irgendsoeinem Handwerksverband, wenn ich mich nicht irre. Hat also nichts mit Politikern oder den Parteien zu tun.
Abgesehen davon: Es wird ja immer angeführt, dass die Deutschen momentan eh viel weniger als noch vor einigen Jahren "krank" sind. Heutzutage fehlen die Deutschen im Schnitt nur noch 12 Tage pro Jahr, während es vor ein paar Jahren 25 Tage pro Jahr waren. IMHO ist das, wenn man bedenkt, dass das ein Durchschnittswert ist, immer noch inakzeptabel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deutschland da im globalen Vergleich zu einer der krankesten Nationen gehört. Hat da einer Zahlen? Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
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borg schrieb:
edit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
wie wärs denn wenn in unserer hoch technologisierten welt einfach nicht mehr genug arbeitsplätze für alle vorhanden sind?Bah, haben die mittendrin kursiv/nicht-kursiv vertauscht?

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ursel schrieb:
borg schrieb:
edit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
wie wärs denn wenn in unserer hoch technologisierten welt einfach nicht mehr genug arbeitsplätze für alle vorhanden sind?Bah, haben die mittendrin kursiv/nicht-kursiv vertauscht?

Ja, damit deutlich wird wer gerade spricht

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borg schrieb:
Walli schrieb:
Das sind also deine Normalos. Von den ganzen Arbeitslosen ist über den Daumen gepeilt ein Drittel faul, ein weiteres Drittel will arbeiten, aber nicht in einer Stelle in der man sich überqualifiziert oder unterbezahlt fühlt und der Rest hat einfach Pech. So sehe ich das!
eine gewagte these. woher nimmst du deine kenntnis, bildzeitung?
Süß, da kommt wieder einer mit der Bildzeitung. Sagen wir mal so: Diese Einsicht, habe ich im Laufe der Zeit gewonnen. Die ist auch nicht durch die Medien oder durch irgendwelche Studien geprägt, sondern eher durch Leute, die mir so im täglichen Leben begegnen.
borg schrieb:
ob du wohl auch noch so denkst wenn du mal 2 jahre arbeitslos warst?
Auch wenn es gewagt ist so etwas zu sagen: Das wird mir nicht passieren. Ich gehe noch eher Erdbeeren ernten, als dass ich 2 Jahre keine Arbeit verrichte!
borg schrieb:
ach stimmt ja: "jeder der arbeiten will, findet auch einen job". *kopfschüttel*
Nicht? Ich bekomme mehr Jobs angeboten als ich erledigen kann. Also an zuwenig Arbeit kann es nicht liegen, dass manche Menschen keinen Job finden. Ich kenne zufällig jemanden bei einer Tapezierfirma; eine Arbeit, die wohl jeder mit etwas Übung zu Stande bringt. Der beklagt sich, dass er keine Leute findet.
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borg schrieb:
edit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
wie wärs denn wenn in unserer hoch technologisierten welt einfach nicht mehr genug arbeitsplätze für alle vorhanden sind?Das Problem sehe ich nicht. Die Arbeit verlagert sich meiner Meinung nach eher. Man braucht immer noch Leute die Maschinen warten, überwachen, bauen und entwickeln. Wer den Anschluss verpasst muss sehen, dass er sich neu orientiert. Wie damals, nach der Erfindung des Autos die Kutschenbauer muss sich heute jemand, der in einem Röhrenwerk arbeitet langsam Gedanken machen.
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Walli schrieb:
borg schrieb:
ach stimmt ja: "jeder der arbeiten will, findet auch einen job". *kopfschüttel*
Nicht? Ich bekomme mehr Jobs angeboten als ich erledigen kann. Also an zuwenig Arbeit kann es nicht liegen, dass manche Menschen keinen Job finden. Ich kenne zufällig jemanden bei einer Tapezierfirma; eine Arbeit, die wohl jeder mit etwas Übung zu Stande bringt. Der beklagt sich, dass er keine Leute findet.
du bist zwischen 20 und 30 jahre alt, gesund und hast wahrscheinlich abitur oder höhere bildung.
schonmal dran gedacht das du dich in diesen punkten von _einem großteil_ der anderen leuten unterscheidest?
es gibt nunmal mehr 50-60 jährige mit rückenproblemen als es 20-30 jährige gibt.
es ist für einen durchschnitts-50-jährigen aber schlichtweg nicht möglich spargel zu stechen. genausowenig wie es für ihn möglich ist einen computerarbeitsplatz zu besetzen, weil er mit der entwicklung einfach nicht mitgekommen ist. (ausnahmen bestätigen die regel.)
gegenüber diesen leuten, welche einen großteil der arbeitslosen ausmachen, sind deine behauptungen ungerecht.
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borg schrieb:
genausowenig wie es für ihn möglich ist einen computerarbeitsplatz zu besetzen, weil er mit der entwicklung einfach nicht mitgekommen ist. (ausnahmen bestätigen die regel.)
Ich würde das eher "wohlstandsbedingt" nennen - durch das gute Leben haben die Leute verlernt, sich ständig zu verbessern und zu entwickeln.
Denn ich stelle fest, daß es ja anscheinend in anderen Ländern in dieser Bevölkerungsgruppe weniger Probleme gibt, also sind nur die Deutschen zu doof zur Weiterbildung gewesen?
borg schrieb:
gegenüber diesen leuten, welche einen großteil der arbeitslosen ausmachen, sind deine behauptungen ungerecht.
Fraglich. Denn ich stelle wie zuvor angedeutet die Gegenfrage, warum es dieses extreme Probleme mit dem "Rausaltern aus dem Wissen" anscheinend vor allem bei uns zu geben scheint.
Ich gebe Dir auch eine Antwort-Hypothese: weil die Rente sicher war, mußte man nie Weiterbildung betreiben. Bis zum frühesten Eintrittsalter mit 50 hat man sich immer durchwusseln können, ohne viel für den beruflich genutzten Teil des Hirns zu tun.
In Ländern, wo die Zukunft - insbesondere das Alter - weniger gut abgesichert war und ist, kann man sich dies weniger erlauben.
Der Vorwurf ist vielleicht insofern wirklich ungerecht, weil man als Teil dieser Gesellschaft diese Trägheitsfalle nicht gut erkennen konnte.
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borg schrieb:
es ist für einen durchschnitts-50-jährigen aber schlichtweg nicht möglich spargel zu stechen. genausowenig wie es für ihn möglich ist einen computerarbeitsplatz zu besetzen, weil er mit der entwicklung einfach nicht mitgekommen ist. (ausnahmen bestätigen die regel.)
Ja, das sage ich ja. Man darf den Anschluss nicht verpassen. Man kann einfach nicht sein ganzes Leben in den Tag herein leben und sich dann am Ende ärgern, dass man etwas verpasst hat. Man muss die Entwicklung verfolgen und sich der Entwicklung anpassen. Viele Leute sind bei der Wahl ihrer Arbeit auch einfach zu kurzsichtig: Wenn Schuhe zu 95% vom Fließband kommen, dann fange ich doch keine Schusterlehre mehr an.
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Mal in den Raum gefragt: Welches Unternhemen das seinen Mitarbeitern nur Jahresverträge gibt investiert in dessen Weiterbildung? In unserem Fall der Sprung von MFC nach .net.
Trift auf die damaligen nicht zu, aber wenn das mit den Zeitverträgen so weitergeht...
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Walli schrieb:
Wenn Schuhe zu 95% vom Fließband kommen, dann fange ich doch keine Schusterlehre mehr an.
Soll Deinem Argument jetzt nicht zu wiederlaufen, aber...
Und auch da gilt: wenn 99,9% der Schuhe vom Fließband kommen, kann man mit einer Schusterlehre als Nischenanbieter plötzlich wieder fette Geschäfte machen.
Aber das setzt eben intensive Marktbeobachtung voraus. Mit seat & wait geht da nichts.
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es gibt nunmal mehr 50-60 jährige mit rückenproblemen als es 20-30 jährige gibt.
Ein Problem in der Bevölkerungspyramide das sich bemerkbar macht. Wird auf kurz oder lang ausgeglichen. Keine Sorge, spätestens sobald die in der Rente niemand mehr ernähren kann wird die untere Bevölkerungsschicht wieder anwachsen. Siehe "3. Welt"
MfG SideWinder
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Marc++us schrieb:
Walli schrieb:
Wenn Schuhe zu 95% vom Fließband kommen, dann fange ich doch keine Schusterlehre mehr an.
Soll Deinem Argument jetzt nicht zu wiederlaufen, aber...
Und auch da gilt: wenn 99,9% der Schuhe vom Fließband kommen, kann man mit einer Schusterlehre als Nischenanbieter plötzlich wieder fette Geschäfte machen.
War insofern nicht durchdacht, das stimmt
. Es gibt ja noch handgemachte Designer-Schuhe als Luxusartikel und orthopädische Schuhmacher.
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Walli schrieb:
borg schrieb:
edit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
wie wärs denn wenn in unserer hoch technologisierten welt einfach nicht mehr genug arbeitsplätze für alle vorhanden sind?Das Problem sehe ich nicht. Die Arbeit verlagert sich meiner Meinung nach eher. Man braucht immer noch Leute die Maschinen warten, überwachen, bauen und entwickeln. Wer den Anschluss verpasst muss sehen, dass er sich neu orientiert. Wie damals, nach der Erfindung des Autos die Kutschenbauer muss sich heute jemand, der in einem Röhrenwerk arbeitet langsam Gedanken machen.
wo sind denn die ganzen arbeitsplätze dann hin? arbeitsplätze die ins ausland verlegt wurden machen gerade mal 1% aller abgebauten stellen aus.
deutschland exportiert sogar mehr waren als usa/japan/china, das muss man sich mal reinziehen, unser kleines land exportiert mehr waren als die wirtschaftsmacht usa oder dieses riesige land china welches angeblich alle märkte mit waren überschwemmt.das leute die maschinen planen/bauen/bedienen nicht die abdecken, welche vorher das produkt ohne maschine gebaut haben sollte klar sein. wenn die produktion von waren so viele arbeitsplätze schaffen würde, wären wir nicht exportweltmeister.