Guantanamo-Bay: Folter "nur" in Einzelfällen?
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SideWinder schrieb:
Amnesty International wäre zum Beispiel eine geeignete Organisation um Mängel bezüglich der Menschenrechte festzustellen. Michael Moore ist genauso wenig wie GWB dafür eine objektive Kraft. Aber seis drum, will ja nur aufzeigen, dass man zwar auch ohne objektive Argumente in einer Diskussion Punkte gewinnen kann diese aber nicht dazu führen werden Verändeurngen herbeizurufen.
Ich selbst glaube auch an Folterungen in US-Militär-Gefängnissen. Aber die Lage wird sich nicht verbessern in dem ich nicht belegte Tatsachen durch die Gegend posaune.
MfG SideWinder
Stimm ich dir zu, aber mit Verlaub, wie willst du Belege kriegen?
Ich kann mich irren, aber hat AI Zugang zu Guantanamo und den anderen Gefängnissen in denen US-Recht nicht gilt?
Da posaune ich lieber irgendetwas in die Weltgeschichte, dass sich einige Leute drüber aufregen (für 5 Minuten)... anders schaffst du es ja kaum noch Unterstützung zu kriegen.
Wenn du in die Nachrichten schaust kannst du soviele Tote, Verletzte sehen, da interessiert es noch die wenigsten was in irgendeinem Gefängnis abgeht.
Die Aufmerksamkeitsspanne ist einfach zu kurz

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Michael E. schrieb:
Mir ist jetzt wieder eingefallen, dass ich mich (halbwegs) auf Michael Moore beziehe.
Übrigens, Michael Moore ist ein Schwachkopf. Hast Du mal von "Querschüsse" das Kapitel 10 gelesen?
[Der würde sich gut als Schreiber bei der BILD machen.]
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Nein, hab ich nicht. Ich bezweifle auch nicht, dass er viel Schrott schreibt.
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Marc++us schrieb:
Übrigens, Michael Moore ist ein Schwachkopf. Hast Du mal von "Querschüsse" das Kapitel 10 gelesen?
Nur zur Ergänzung, die dazugehörende Textpassage :
Michael Moore schrieb:
Deutschland hat für seine Sünden noch immer nicht bezahlt - und ich will die Schulden eintreiben
Habe ich den aufregendsten Moment versäumt, als der 50. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs gefeiert wurde? Den Moment, als alle Deutschen auf die Knie sanken und um Vergebung baten, als sie in Viehwaggons stiegen, um ihr Mitgefühl zu zeigen, und versprachen, jede Woche einen Tagesverdienst an einen Überlebenden des Holocaust abzutreten.
Mann, das muß ein toller Anblick gewesen sein! Habt ihr ihn auch versäumt?
Bin ich ein bißchen zu hart mit einem Land, das doch bereits Reue gezeigt hat und von dessen Bürgern die meisten noch gar nicht geboren waren, als der Massenmord begangen wurde? Nun ja. Werfen wir mal einen Blick auf die Anzeigetafel:6 Millionen Juden ermordet.
3 Millionen katholische Polen ermordet.
500000 Zigeuner ermordet.
12500 Homosexuelle ermordet.Und dazu noch jede Menge Kommunisten, Zeugen Jehovas und andere Mißliebige, das macht eine Gesamtsumme von fast 10 Millionen wehrlosen Menschen, die im Holocaust abgeschlachtet wurden. Nicht mitgerechnet sind die 400 000 Amerikaner, die in diesem Krieg starben (im Kampf gegen Deutschland und seine Verbündeten Japan und Italien), die 25 Millionen Sowjetbürger, die getötet wurden oder verhungert sind, und die Millionen anderer Europäer, Afrikaner und Asiaten, die von Menschen eines Volkes umgebracht wurden, das damals für die gebildetste, zivilisierteste und fortschrittlichste Nation der Welt gehalten wurde. Und das alles ist gar nicht so lange her.
Wir müssen heute noch mit den Folgen dieser Tragödie leben. Alle unsere Familien, ob jüdisch oder nicht jüdisch, wurden irgendwie durch sie in Mitleidenschaft gezogen. Der Bruder meines Vaters, Lawrence, wurde in der Nähe von Manila getötet. Die Weltkarte ist durch den Zweiten Weltkrieg für immer verunstaltet, und gleichgültig, ob es in Bosnien knallt oder im Nahen Osten oder ob Skinheads die Bürger von Idaho terrorisieren, all diese Konflikte haben ihre Wurzeln in den Taten der Deutschen.
Und wie wurde Deutschland für diese Sünden bestraft? Es wurde eines der reichsten Länder der Welt! Und das in nur drei Jahrzehnten! Wie um alles in der Welt konnten wir das zulassen? Heute genießt der durchschnittliche Deutsche einen Lebensstandard, der schlicht einmalig ist. Ein Fabrikarbeiter in Westdeutschland verdiente letztes Jahr durchschnittlich 29 Dollar die Stunde. In den USA verdiente derselbe Arbeiter 19 Dollar. Der amerikanische Arbeiter muß pro Jahr fast 200 Stunden länger arbeiten als der deutsche. Das sind die fünf vierzig-Stunden-Wochen, die die Deutschen bezahlten Urlaub kriegen, und dabei verdienen sie auch noch doppelt soviel wie wir Amerikaner. Und obwohl Deutschland nur ein Fünfundzwanzigstel der Fläche der USA hat und die USA fast vier Mal so viele Beschäftigte haben, ist sein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung fast so groß wie das der USA.
Könnt ihr euch vorstellen, daß der Großmutter eines heutigen Juden auf dem Weg zur Gaskammer in Auschwitz ein Engel erschien und sagte: »Keine Sorge, die Deutschen werden vom Rest der Welt mit so viel Reichtum belohnt, daß sie gar nicht mehr wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen
Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht der Ansicht, daß es besser gewesen wäre, Deutschland wie nach dem Ersten Weltkrieg zu behandeln, als wir die Deutschen demütigten, um sie zu unterwerfen, und sie fast verhungern ließen. Diese Bedingungen waren zweifellos ein Grund, warum so viele Deutsche Hitler wählten. Außerdem haben nach dem Krieg viele Deutsche ihr Leben damit verbracht, ihre Eltern für deren Verbrechen anzuklagen. Tatsächlich sind die jungen Deutschen von heute - wenn sie sich nicht gerade den Schädel kahlrasieren und ausländische Arbeiter zusammenschlagen - sehr progressive, pazifistische Menschen guten Willens, die ohne eigenes Verdienst einfach ein gutes Leben führen. Vielleicht sieht es so aus, als sei dieser lange zurückliegende
Krieg nur das Werk von wenigen bösen Nazis gewesen, aber laut Daniel Goldhagen, dem Autor von Hitlers willige Vollstrecker, hat die deutsche Regierung über 330000 normale Durchschnittsdeutsche registriert, die direkt an den täglichen Judenmorden beteiligt waren. Tausende von diesen Deutschen sind heute noch am Leben. Tatsächlich leben noch über 12 Millionen Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg 15 oder älter waren.Und was haben diese Deutschen getan, um in irgendeiner Form Reparationen für ihre Sünden zu zahlen? »Wir nennen es nicht Reparationen«, sagte die Frau am Telefon des deutschen Informationszentrums, »sondern Wiedergutmachung.« Okay, dann fragen wir eben: Wieviel »Wiedergutmachung« ist nach Ansicht der Deutschen das Leben jedes einzelnen Ermordeten wert? Nun, laut ihrer eigenen Aussage eigentlich gar nichts. Für die Toten wird keine
»Wiedergutmachung« geleistet, wie man mir erklärte. Aber es gibt uch eine gute Nachricht: Alle Besitztümer, die Juden verloren haben, werden ersetzt. Wenn ihr also im Holocaust ein paar Kerzenleuchter verloren habt, könnt ihr euch melden und Deutschmark kassieren. Ihr habt nur euer Leben verloren? So ein Pech. Dann gibt es kein Geld für eure Lieben. Aber? wenn ihr beweisen könnt, daß ihr »mindestens sechs Monate in einen Konzentrationslager« oder »in einem Ghetto interniert« wart oder euch »mindestens acht Monate verstecken« mußtet, dann bezahlen euch die großzügigen Deutschen etwa 350 bis 600 Dollar für jeden dieser qualvollen Monate. Ihr sagt, ihr wärt nur 5 Monate und 29 Tage in Dachau gefoltert worden? Pech gehabt! Verklagt die Deutschen, dann kriegt ihr vielleicht eine einmalige Entschädigung von 3000 Dollar.
Bis heute hat Deutschland 68,3 Milliarden Dollar »Wiedergutmachung« geleistet. Wieviel ist das, wenn man es auf alle Menschen umrechnet, die im Holocaust getötet wurden? Die Antwort lautet: 6831 Dollar pro Person. Das ist alles, 6831 Dollar für jede Mutter, jeden Säugling, jeden Jungen und jedes Mädchen, das sie vergasten, verbrannten, erschossen oder lebendig begruben.
Meiner Ansicht ach sind 6831 Dollar für das Leben eines unschuldigen Menschen nicht genug. Nicht daß irgendeine Summe »genug« wäre, aber mein Leben und euer Leben sind ein bißchen mehr wert als 6831 Dollar.
Ich weiß, daß einige von euch jetzt sagen: »Hey Mike, die Überlebenden konnten sich nach dem Krieg immerhin in Israel niederlassen. War das kein Ausgleich für sie, daß man ihnen dieses Land gegeben hat?« Also, ich bin nicht der Ansicht, daß ihnen Israel wirklich »gegeben« wurde. Die Briten regierten das Land (das damals Palästina hieß), und plötzlich kamen all diese Überlebenden des Holocaust, die nirgendwo anders hinkonnten, und das hat den Briten überhaupt nicht gefallen. Aber sie hatten nicht die Energie, gegen die jüdischen Guerilleros zu kämpfen, nachdem sie gerade rst den größten Teil ihres Weltreichs
verloren hatten, also zogen sie einfach ab und sagten: »Na gut, wenn ihr das Land haben wollt, dann gehört es euch.« Von den arabischen Einwohnern wurde allerdings keiner nach seiner Meinung gefragt. Ich habe nie verstanden, warum es so ein großartiges Geschenk war, den Überlebenden des Holocaust Palästina beziehungsweise Israel zu überlassen. Seid ihr je dort gewesen? Es ist eine verdammte Wüste! Es gibt überhaupt nichts dort! »Wir haben die Wüste zum Blühen gebracht!«, sagen die Israelis gerne. Angeblich rationalisieren sie damit ja nur etwas? Aber ich sage euch, es sind wirklich 100 Prozent Sand und Fels und noch mehr Sand. Wie konnten wir bloß glauben, es sei eine Entschädigung für sie, daß wir sie in diese schrecklichen Gefilde brachten, für die sie in weiteren Kriegen weitere Menschenleben opfern mußten? Weil es in der Bibel steht? Seit wann richtet sich die Welt nach diesem Buch?
Wenn wir wirklich das Richtige tun und obendrein die Deutschen hätten bestrafen wollen, hätten wir den Überlebenden Bayern geben sollen. Bayern ist wirklich ein schönes Land! Und es hätte die Deutschen sehr geschmerzt, Bayern zu verlieren. Daß die Juden Palästina bekamen, tat den Deutschen überhaupt nicht weh. Aber wenn diese Schweinehunde Bayern an die Juden verloren hätten, das hätten sie wirklich gespürt. Israel hat nur 28 076 Quadratkilometer, Bayern hat über 72 000! Israel hat kaum natürliche Ressourcen; Bayern ist reich an Mineralen, Wald und Wasser. Die Israelis sind seit dem Zweiten Weltkrieg von Feinden umgeben, die sie umbringen wollen, Bayern hingegen ist von den herrlichen Alpen umgeben, und die sind nur von ein paar Ziegen und diesen drei dicken Saunabadern aus der Ricola-Werbung bevölkert. Leider ist es vermutlich zu spät, um diesen Fehler noch zu korrigieren, indem wir Tel Aviv nach München verlegen und die Deutschen probieren dürfen, ob sie auch die Wüste zum Blühen bringen können.Ich meine, die Deutschen sind wirklich glimpflich davongekommen. Nur 20 Prozent der Deutschen Kriegsverbrecher kamen überhaupt vor Gericht. Viele, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, leben noch. Und was glaubt ihr, wo die heute alle sind?
In Florida!
Wirklich! Zehntausende von Deutschen, viele so alt, daß sie noch im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben könnten, sind für immer nach Florida gezogen. In den letzten fünf Jahren sind die deutschen Investitionen in Florida um 200 Prozent gestiegen. Laut der Tampa Tribune stellen die Deutschen in Florida zusammen mit den Briten 50 Prozent aller Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie zur Verfügung. Sie haben über 1,8 Milliarden Dollar in den Bundesstaat investiert. Drüben an der Südwestküste, allein in den Countys Collier, Lee und Charlotte, leben immerhin 86000 Deutsche.
Als ich kürzlich in den Südwesten Floridas reiste, landete ich auf dem Flughafen in Fort Myers. Die Start- und Landebahn ist verlängert worden, damit dort unablässig Jumbos aus Deutschland starten und landen können. Ich sah deutsche Fahnen auf Wohnhäusern flattern. Wohin ich auch kam, hingen deutsche Schilder, »RAUCHEN VERBOTEN« zum Beispiel. Die Speisekarten in den Restaurants waren englisch und deutsch. Die Deutschen kaufen Grundstücke und Geschäfte, um hier ein behagliches Leben zu führen. Und immer mehr Freunde aus dem »Vaterland« schließen sich ihnen an.
Ich bin innerlich gespalten, wenn ich diese deutsche Invasion in Florida beobachte. Einerseits hasse ich Florida. Es wimmelt von Ungeziefer, ist unangenehm feucht und voller Idioten, die mit Gewehren in der Gegend herumrennen. Und dann sind auch noch diese verrückten Exilkubaner dort. Wenn es eine Schere gäbe, die groß genug wäre, dann würde ich den Staat am liebsten vom Rest des Landes abschneiden, an dem er sowieso bloß mit einem Zipfel hängt. Einer der Seelen in meiner Brust gefällt es, daß all diese Ex-Nazis nach Florida ziehen und die Bewohner terrorisieren. Geschieht ihnen recht. Rechtsextreme Kubaner gegen Greise von der SS in einem Kampf auf Leben und Tod. Das würde ich mir sogar im Pay-TV anschauen. Andererseits ist es eine Ironie des Schicksals, daß ausgerechnet in Südflorida auch Tausende Überlebende des Holocaust wohnen. Ist es richtig, daß diese jüdischen Männer und Frauen, die den Massenmord der Deutschen mit viel Glück überlebt haben, nun deutsche Speisekarten lesen müssen, damit sich ihre neuen »Nachbarn« wohler fühlen? Ich bin nicht dieser Ansicht.Ich habe eine Lösung. Wir alle wissen, daß Florida für die Morde an deutschen Touristen berüchtigt ist. Ich glaube, dieses Phänomen hat nichts mit Bandenkriminalität zu tun. Ich glaube vielmehr, es hat etwas mit Vergeltung zu tun. Einer nach dem anderen werden die Überlebenden von der verdienten Rache ereilt. Jemand mit Gerechtigkeitsgefühl hat die älteren Bürger von Miami Beach bewaffnet und sie Richtung Fort Myers geschickt, wo sie die alten Rechnungen begleichen sollen. Wer hätte je gedacht, daß die Deutschen es den Rächern so einfach machen würden und so dumm wären, in eine Gegend zu ziehen, wo mit Ausnahme von New York die meisten Juden leben? Was haben sich diese Krauts gedacht? Daß die Familie Moskowitz »leben und leben lassen« und »die andere Wange hinhalten« würde? Offensichtlich haben diese Deutschen die Anzeigetafel vergessen.
Ich sage, bewaffnet sämtliche Bingospieler südlich von Fort Lauderdale, und dann feiern wir das wirkliche Ende des Zweiten Weltkriegs. Also, RENN' UM DEIN LEBEN, KLAUS! Und einen glücklichen 50. Jahrestag!
Union-Fan
Der freundliche Konservative
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omg.
Das der so einen Mist verzapft hätte ich nicht gedacht.
Was für ein Depp.
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Habe nur den Film von ihm gesehen. Man hatte mir erzaehlt, es sei eine super-tolle Dokumentation.

Naja. Mein Fazit war: eine grottenschlechte Satire.

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Hmmm kommt dieser Text echt von Moore??? Wenn ja verstehe ich nicht warum er gerade in Europa so nen guten Ruf genießt??? Vielleicht ist der Text auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen und er meint das ironisch?
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dali schrieb:
Hmmm kommt dieser Text echt von Moore??? Wenn ja verstehe ich nicht warum er gerade in Europa so nen guten Ruf genießt??? Vielleicht ist der Text auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen und er meint das ironisch?
Lies das Buch, bilde Dir Deine eigene Meinung.
Querschüsse | ISBN: 3492242510
Ich verstehe auch nicht, warum Moore gerade in Deutschland so gefeiert wird. Meine persönliche Meinung: nach 50 Jahren Wohlstand und Überfluß ist den Deutschen der Sinn für Gefahr und Bedrohung abhanden gekommen.
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Wenn er das geschrieben hat frage ich mich warum er noch frei herumläuft.
Was da steht ist Anstiftung zum Völkermord. Wenn abgeschwächt dann zumindest Verhetzung.Hier hilft im lt. Gesetz nichtmal die Redefreiheit oder die Pressefreiheit.
Da sehe ich schon Tendenzen zu einem NAZI.
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Ich frage mich, ob er jede Woche einen Tageslohn an einen Afro-Amerikaner und einen an einen amerikanischen Ureinwohner zahlt.

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Unix-Tom schrieb:
Wenn er das geschrieben hat frage ich mich warum er noch frei herumläuft.
Das ist tatsächlich von unserem Union-Fan richtig zitiert worden, das stammt wirklich aus dem Buch.
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Ich bin innerlich gespalten, wenn ich diese deutsche Invasion in Florida beobachte.
Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich jetzt grinse, mit dem Hintergedanken,
dass die "USA" von den Europaeern 'eingenommen' wurde? Streng genommen hat doch
keiner in den "USA", ausser den Ureinwohnern, ein Recht dort zu leben, oder?Merkwuerdig find ich ja immernoch, dass den "USA" Viatnam nicht vorgeworfen wird.
Die sind irgendwie immer nur die selbsternannten "Befreier" und "Weltpolizei".
Komisch komisch, das ist

mfg
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
Merkwuerdig find ich ja immernoch, dass den "USA" Viatnam nicht vorgeworfen wird.
Natürlich wird denen das nicht vorgeworfen. Schließlich sind die USA doch die "moralischen Sieger" dieses Krieges!

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virtuell Realisticer schrieb:
Streng genommen hat doch
keiner in den "USA", ausser den Ureinwohnern, ein Recht dort zu leben, oder?Willst Du auch Ostpreußen wiederhaben? Oder müssen wir nach Afrika zurück, weil dort unsere Wurzeln liegen? Oder heißt das, die Israelis haben doch einen Anspruch auf Palästina, weil sie dort vor 2000 Jahren schon mal waren?
So ein Unfug.
Im Lauf der Geschichte haben schon immer Völker andere Völker aus deren Wohngegenden verdrängt, sich dort niedergelassen und dort gesiedelt. Das ist ein normaler entwicklungstechnischer Vorgang.
Wenn ich mich irgendwo niederlasse und keiner verhindert das, dann habe ich auch das Recht dort zu bleiben, im Sinne von "Gewohnheitsrecht".
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Marc++us schrieb:
virtuell Realisticer schrieb:
Streng genommen hat doch
keiner in den "USA", ausser den Ureinwohnern, ein Recht dort zu leben, oder?Willst Du auch Ostpreußen wiederhaben? Oder müssen wir nach Afrika zurück, weil dort unsere Wurzeln liegen? Oder heißt das, die Israelis haben doch einen Anspruch auf Palästina, weil sie dort vor 2000 Jahren schon mal waren?
Noe, aber wenn Herr Moor von der Invasion Floridas schreibt...afair haben sich
deutsche als sie in die USA ausgewandert sind hauptsaechlich im jetzigen Florida
niedergelassen. Andere Leute haben sich eben woanders niedergelassen.Ich will nur sagen, dass man hier nicht von der Invasion Floridas durch die
Deutschen sprechen kann, es hat sich halt so ergeben und passt in dem
Zusammenhang natuerlich wunderbar in Moors Buch rein.mfg
v R
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Ab mit dem Öl:
http://www.orf.at/050628-88484/index.htmlMfG SideWinder
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Als nicht deutsche erlaube ich mir in diesem Punkt auf 1933-1945 zu verweisen! Ich finde es gibt unglaubliche Parallelen!
Terrorist ist nicht gleich Terrorist! 1933-1945 bezeichneten die Nazi's Widerstandskämpfer als Terroristen. Ab Mai 1945 waren das dann aber wohl doch Widerstandskämpfer. Für die Allies waren das aber schon immer Widerstandskämpfer. Und weil man Widerstandskämpfer nicht foltern oder töten darf waren das ganz böse von euch Deutschen!
Wir haben jetzt das Jahr 2005 und im Irak kämpfen einige gegen ein Regime von Bush's Gnaden und gegen die USA. Wie Frankreich (1940-1944) ist der Irak nun ein Marionettenstaat, aber von den USA (Weil die dort so viel tolles Öl haben). Jetzt bezeichnet man die Widerstandskämpfer dort als Terroristen.
Also könnte man sich nicht endlich mal entscheiden? Sind das jetzt Terroristen oder Widerstandskämpfer?
(Man kann Deustchland froh sein, dass es kein Öl hat! Sonst wärt ihr entweder alle Nazi's oder Terroristen!)

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Als Deutscher erlaube ich mir den Hinweis auf den http://www.deppenapostroph.de/.
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Soweit ich weiß habe die Iraker vor kurzem gewählt. Das die gewählten Vertreter sich mit den USA arrangieren müssen ist klar. Selbst wenn es Ihr Ziel ist die USA aus dem Irak rauszuwerfen. Man könnte sie also durchaus als Terroristen bezeichnen. Außerdem sind viele der Widerstandskämpfer Ausländer die eigentlich nur gegen die USA kämpfen wolle...
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SeppSchrot schrieb:
Als Deutscher erlaube ich mir den Hinweis auf den http://www.deppenapostroph.de/.
Was für ein Klugscheißer.