Bombenanschläge in London
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seltsam.
Die dort genannte Adresse läßt sich ned aufrufen
(gut vielleicht wurde sie inzwischen vom Netz genommen)Aber auch bei archive.org laufen alle neueren Versionen ins Leere...
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loki1985 schrieb:
eine scheiss-mentalität, diese leuts. klingt blöd, ist aber ernst gemeint.
jo, hast recht. täglich zivile todesopfer (euphemistisch: kollateralschäden) zu verursachen ist ja eine viel bessere mentalität.

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[quote="scrub"]
loki1985 schrieb:
jo, hast recht. täglich zivile todesopfer (euphemistisch: kollateralschäden) zu verursachen ist ja eine viel bessere mentalität.


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scrub schrieb:
loki1985 schrieb:
eine scheiss-mentalität, diese leuts. klingt blöd, ist aber ernst gemeint.
jo, hast recht. täglich zivile todesopfer (euphemistisch: kollateralschäden) zu verursachen ist ja eine viel bessere mentalität.

Wobei ich mal behaupte, dass das in den seltensten Fällen auch so geplant ist. Dass beides schlimm ist steht ausser Frage, aber vorsätzliche Tötung und sogenannte Kollateralschäden zu vergleichen ist schon irgendwie so ähnlich wie die Sache mit den Äpfeln und den Birnen.
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aber vorsätzliche Tötung und sogenannte Kollateralschäden zu vergleichen ist schon irgendwie so ähnlich wie die Sache mit den Äpfeln und den Birnen.Stimmt! Die Tötung von Zivilisten so zu verhamlosen und diese Kollateralschäden zu nennen (Das wort schäden bezieht sich im Normalfall nur auf Dinge) ist das perverseste was es gibt und ist nicht Vergleichbar!
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MisterX schrieb:
aber vorsätzliche Tötung und sogenannte Kollateralschäden zu vergleichen ist schon irgendwie so ähnlich wie die Sache mit den Äpfeln und den Birnen.Stimmt! Die Tötung von Zivilisten so zu verhamlosen und diese Kollateralschäden zu nennen (Das wort schäden bezieht sich im Normalfall nur auf Dinge) ist das perverseste was es gibt und ist nicht Vergleichbar!
Deswegen habe ich das "sogenannte" vorangestellt.
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Die machen diese Anschläge nicht zum reinen Selbstzweck. Gewalt erzeugt Gegengewalt.
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interpreter schrieb:
Die machen diese Anschläge nicht zum reinen Selbstzweck. Gewalt erzeugt Gegengewalt.
die WOLLEN, dass die amis ihnen in den *** treten?

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Das ist mal wieder ein schönes Beispiel, wie die Wichtigkeit eines Ereignisses vom Betrachter abhängt.
In Bagdad gibt es solche Anschläge seit Monaten, teilweise sterben viel mehr Leute dabei. Das tangiert das öffentliche Interesse aber schon lange nicht mehr.[Weiteres Beispiel war die Elbe Überschwemmung. Das ganze Land in Aufruhr, nur weil ein paar hundert Keller unter Wasser stehen. Wenn in Zentralasien Bangladesh mal wieder komplett absäuft kräht kein Hahn dannach.]
Mal ganz ehrlich: Die ganze Sache berührt mich nicht mehr als wenn sowas sonstwo passiert. Was das ganze so dramatisch wirken lässt ist die starke Medienpräsenz in GB die es da halt gibt weil es ein reiches Land ist.
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Qwert Zuiopü schrieb:
interpreter schrieb:
Die machen diese Anschläge nicht zum reinen Selbstzweck. Gewalt erzeugt Gegengewalt.
die WOLLEN, dass die amis ihnen in den *** treten?

Nein, die wollen nicht, dass die Amis denen in den Arsch treten, genausowenig, wie die Amis die Anschläge haben wollen. Aber das ist so nen Teufelskreis, bei dem keiner zurückstecken will.
Beispiel: Mach mal ne Versteigerung:
Du versteigerst nen 50 Euro Geldschein mit der Bedingung, dass auch der, der das zweit höchste Angebot gibt zahlen muss.
(Ist wie die Verluste in nem Krieg, die jede Seite hat)
Die Gebote verlaufen so:
a: 5
b: 10
c: 15
d: 20
e: 25
f: 30
g; 35
h: 40
i: 45
So nun beginnt der Mist, h will nicht Geld für nix ausgeben und bietet 50 um keine Verluste zu haben.h: 50
Nun sitzt i in der Scheiß...
i: 55
Und h ist wieder der gekniffene
h: 60
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.Das ist wie in nem krieg (auch gegen den "Terror") Jede Seite denkt: Bei uns sind schon so viele gefallen: wir müssen witer machen, damit die nicht umsonst gerfallen sind und macht was schlimmeres um zu geweinnen.
Der Gegner denkt. Bei uns sind schon so viele gefallen, machen wa was schlimmeres um den Gegner fertig zu machen.
Beide Seiten wissen genau, dass ne schwere Aktion ne noch schwerere vom Gegner auslöst, aber keiner will (und kann) nachgeben. Die Amis wissen(inzwischen), dass die Kämpfe im Irak mehr Anschläge auf der welt erzeugen.
Die Terroristen wissen, das ein Anschlag die Amis veranläst noch brutaler vorzugehen. Aber keiner gibt nach.