Wahlprogramm der PDS



  • @ marcus: "Aber es gibt kein Aufrappeln, die Jüngeren ziehen weg, und alle anderen wollen zurück zur DDR. "

    naja wegziehen sie ja nur weil es keine perspektive gibt und sozialere umstände wollen und ddr zurückwünschen ist denke ich ein großer unterschied ... es gab ja nicht nur nachteile in der DDR mir gings jedenfalls gut (wie jetzt auch, kann mich also grundsäztlich nicht in eigener sache beschweren!!) sicherlich war das wirtschaftssystem für die katz es gab veile negative seiten, doch die gibt/und gab es auch in der brd

    aber das mit der leistungsbereitschaft stimmt natürlich, das ist aber ein algemeines problem ... eventuell aber eben auch wegen fehlenden perspektiven, wobei das natürlich keine ausrede sein darf, aber wenn ich mir vorstelle, ich bin nicht der leistungsträger(was natürlich ist, nicht jeder ist ein genie), der studieren kann usw. meine schuliche leistung ist nicht berauchend, am anfang hab ich mich auch noch bemüht(hat jetzt aber nachgelassen, weil ich keine bestätigung für die mühe bekomme), ich erkenne, dass ich so oder so keine chance habe, also was solls, dann mach ich party ...

    das ganze verhalten ist im gunde verständlich, nennt sich resignation

    (nebenbei denke ich ist es auch nicht hilfreich, wenn man den osten und westen in den medien immer wieder betont, zb ist es ja wohl ein witz, das die union laut einem mitglied extra ein ostwahlprogram machen soll ... hm ich dachte das wären deutschland wahlen ... also irgend wie alles nur lug und trug ... also auch nur geschwätz)



  • ERROR schrieb:

    das ganze verhalten ist im gunde verständlich, nennt sich resignation

    Das ist eben nicht verständlich.



  • hm stell dir mal vor du steckst in einer so aussichtslosen lage
    hast nur 4er und 5er obwohl du lernst, deine le(e)hrkörper sind auch keine hilfe, im gegenteil ...
    ...denkst du nicht, dass du auch so reagieren würdest ...

    daher ist es imho verständlich, wenn auch nicht vernünftig, rational, ...


  • Mod

    Gregor@Home schrieb:

    Die Arbeit wird in diesen Ländern auf Dauer eher teurer werden, denke ich.

    Wobei wir aber auch viel Potential für neue Arbeitsplätze im niedriger qualifizierten Bereich einfach nicht nutzen.

    Der ganze Bereich Betreuung, Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, Haus- und Gartenarbeiten, da geht nix. Hier macht man alles selbst, weil selbst eine (legal angestellte) Putzfrau 16 EUR die Stunde verlangt (zumindest hier bei uns in der Gegend). Die Lohnnebenkosten treffen besonders hart in diesem Bereich, denn dadurch können sich Mittel- und Besserverdiener keine Hilfskräfte anstellen, wie dies in anderen Ländern möglich ist.

    Das führt zu einer unglaublichen Vergeudung von Potential. Als Denkbeispiel: eine hochqualifizierte Frau mit 1 Kind und 5000 EUR/Monat Gehalt (bevor sie das Kind bekam) kann sich keine Haushaltshilfe mit 30-40 Stunden pro Woche leisten. 5000 EUR/Monat ist schon ein sehr gutes Gehalt. Aber netto bleiben da sagen wir 2800 EUR (Kinderfreibetrag). Nun nehmen wir also eine Vollzeitkraft für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, etc. Die will bei 40 Stunden und legaler(!) Beschäftigung 1400 EUR (naja, das fordert die PDS doch auch als Mindestlohn). Beschäftigt man einen Arbeitnehmer mit 1400 EUR brutto, so kostet der den Arbeitgeber etwa 60-100% mehr dank zahlreicher Zusatzkosten, zudem ist der Papierkrieg nicht zu verachten. Also, rechnen wir mit 60%, dann kostet diese Hilfe rund 2000 EUR. Oh. Netto hatten wir nur 800 EUR. Also kann man sich eine solche Hilfe gar nicht leisten.

    Damit wird die Mehrwert- und Mehrleistungspyramide empfindlich verschoben: denn eigentlich könnte die hochqualifizierte Person viel mehr zur Wirtschaft beitragen, beschäftigt ja auch mehr Leute mit (Höherqualifizierte schaffen Arbeitsplätze im Umfeld), wenn sie sich voll beruflich einsetzen kann und privat eine Vollzeithilfe bezahlen könnte. Kann sie aber nicht, für sie ist es besser, wenn sie bißchen jobbt und irgendwie 1200 EUR zusammenverdient, dann hat sie mehr. Und die Haushaltshilfe hat immer noch keinen Job. Ach ja, der Haushaltshilfe wären übrigens von den 2000 EUR Kosten als Gehalt brutto 1400 zugekommen, netto vielleicht 1000 EUR. Wenn das keine Geldverbrennung ist???

    Es hilft alles nichts: wir müssen endlich mit den Kosten runter, und das heißt AUSGABENREDUKTION. Alle wirtschaftlich linken Parteien wie PDS, SPD und CSU wollen aber nur die EINNAHMEN erhöhen. Keiner will sparen.

    Die Lohnnebenkosten müssen dramatisch(!) runter, nicht von 53,3% auf 52,8%, sondern eine Größenordnung. Sonst gehen wir unter.

    Die Arbeit bei uns ist gar nicht so teuer. Es ist in Deutschland nur teuer jemanden arbeiten zu lassen.

    Denkt mal über den Unterschied nach.



  • aber wozu brauen wir die haushaltshilfe

    saubermachenn kann jder selbst
    kinderbetreuung, ja dafür sollte es eigentlich die kindergärten usw. geben, hat in der DDR (ja das böse wort) prima gefunzt, da haben die frauen auch gearbeitet udn kinder großgezogen usw. ging alles, weil eben kindergärten und andere betreung stand ... nebenbei werden ja wohl 10jährige auch ein paar stunden nach der schule ohne aufsicht klar kommen, aber die pempas-generation hat ja nurnoch scheiße im hirn

    und wir können die haushaltshilfe zu einer kindergärtnerin "machen"
    dann hat sie mehr als ein zwei kinder für ihr geld zu betreuen, sollte auch kein ding sein und die finanzierung ist somit wieder relativiert

    klar die kindergärtner dürfen auch nicht vond er dummen sorte sein(muss ja auch ein bissel was beigebarcht werden), darf ne haushaltshilfe aber auch nicht, wenn sie auf die kinder achten soll bzw. beim reinen aufpassen beim spielen tuts auch eine ohne abgeschlossenes pädagogen studium udn wenns dann ans lernen geht, da kann man ja dann auch jemanden für einstellen, der dann im ganzen kindergarten rumtingelt ...



  • ERROR schrieb:

    aber wozu brauen wir die haushaltshilfe

    Ich denke das hat Marcus schön klargemacht. Man schafft einen Arbeitsplatz für eine niedrig qualifizierte Person und die höher qualifizierte Person kann dadurch ihr Potential besser ausschöpfen.



  • hm die reine haushaltshilfe kostet aber keine 1400, denn sie muss ja nicht 40stunden die woche bei einem arbeiten, holt sich ihr geld also von mehreren, womit sich unsere frau, die sich nur die haushaltshilfe wünscht, sich diese leisten kann, udn wir haben einen job geschaffen ...

    das problem der kinderbetrung wird wie bei mir beschreiben gelöst

    ...

    @Walli :missverständnis geklärt?



  • Walli schrieb:

    borg schrieb:

    schonmal eine sparkasse gesehen die jemanden über 30 eingestellt hat?

    Warum ist man mit ü30 ungewollt arbeitslos? Mir fallen 3 Gründe ein:

    1. Man hat noch nie gearbeitet -> klar, den kann man nicht brauchen
    2. Man wurde im vorigen Job gekündigt weil man zu schlecht war -> keine guten Voraussetzungen
    3. Die Arbeitsstelle wurde wegrationalisiert oder die Firma ging pleite -> ersteres _könnte_ ein Anzeichen dafür sein, dass man seinen Job nicht zufriedenstellend erledigt hat, also zu den entbehrlichen Mitarbeitern gehörte. Wenn nun auch noch fehlende Computerkenntnisse o.ä. dazu kommen, dann kann ich nachvollziehen, wenn die Sparkasse diese Person nicht bevorzugt einstellt, wenn qualifizierte jüngere Bewerber bereit sind.
    1. man hat bei der deutschen bank gearbeitet 😮
      es gibt 1000 gründe unverschuldet arbeitslos zu werden. glaubst du etwa das du die nächsten 30 jahre bei einem arbeitgeber bleibst? eher unwahrscheinlich.


  • ERROR schrieb:

    hm die reine haushaltshilfe kostet aber keine 1400, denn sie muss ja nicht 40stunden die woche bei einem arbeiten, holt sich ihr geld also von mehreren, womit sich unsere frau, die sich nur die haushaltshilfe wünscht, sich diese leisten kann, udn wir haben einen job geschaffen ...

    das problem der kinderbetrung wird wie bei mir beschreiben gelöst

    Und wer kümmert sich um Opa? 😃 Naja, zumindest siehst du den Begriff "Haushaltshilfe" glaube ich etwas eng. Das muss nicht nur eine Putzkraft sein, die 5 Stunden oder so pro Woche kommt, um das Haus sauber zu machen. Diese Haushaltshilfe, von der Marc++us da redet macht auch den Garten, kocht, kümmert sich um Opa usw.. Da können pro Woche schon einige Stunden Entlastung für eine Familie zusammenkommen. Ob das nun 30 bis 40 sind, weiß ich nicht, das mag übertrieben sein. Aber es könnten durchaus so 20 sein.

    ...und so eine Entlastung für eine Familie würde sich nicht nur darauf auswirken, dass die Frau oder der Mann auch mehr im Beruf leisten könnte. Es gibt ja auch noch das Problem, dass es Frauen in Deutschland sehr schwer haben, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Das Resultat davon sind die ganzen "Dinkies" (Double Income No Kids). Ich denke, dass dieses Problem durch bezahlbare Haushaltskräfte auch gemindert werden könnte. Gut, das betrifft vielleicht nicht eine so große Bevölkerungsschicht, dass sich das deutlich auf die Geburtenrate usw. auswirkt, aber es würde zumndest für diese Schicht dieses strukturelle Problem etwas mindern. ...zur Information, falls es wer nicht weiß: Deutschland stirbt aus: Die Geburtenrate liegt momentan AFAIK bei etwa 1,3 und man benötigt wohl 2,1, um die Bevölkerung zu halten. In 50 Jahren wird hier nur noch ein Bruchteil der jetzigen Bevölkerung leben, und zwar hauptsächlich alte Menschen.



  • Marc++us schrieb:

    Nun nehmen wir also eine Vollzeitkraft für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, etc. Die will bei 40 Stunden und legaler(!) Beschäftigung 1400 EUR (naja, das fordert die PDS doch auch als Mindestlohn).

    was für eine frechheit, daß diese putzfrau von ihrem lohn auch noch leben können will. echt unerhört. purer kommunismus.



  • scrub schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Nun nehmen wir also eine Vollzeitkraft für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, etc. Die will bei 40 Stunden und legaler(!) Beschäftigung 1400 EUR (naja, das fordert die PDS doch auch als Mindestlohn).

    was für eine frechheit, daß diese putzfrau von ihrem lohn auch noch leben können will. echt unerhört. purer kommunismus.

    Wieso? Er hat doch gesagt, dass er keine einstellt. Ist ihm einfach zu teuer. Die wird den Lohn deshalb nicht kriegen und muss sich deshalb vielleicht mit ALG2 oder so zufrieden geben. Arbeitslosigkeit ist hier die Alternative zu billigeren Arbeitskosten, wenn man von Schwarzarbeit absieht.



  • PDS-Waehler schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Was nicht beantwortet wird: "wer soll das bezahlen? wer hat soviel Geld?"

    Marc++us schrieb:

    Vor allem wenn man sieht, wer nach solchen Definitionen bereits als reich gilt... 4000 EUR brutto im Monat? => REICH.

    Der gilt nicht als reich, aber er darf (ALS SINGLE!!!!) den Steuerhöchstsatz zahlen.

    Danke, ich hätte ja gerne ne Freudin und später ne Frau mit Familie aber als Computerguru ist man nunmal von der Gesellschaft ausgeschlossen.

    Ich finde das ungerecht, daß ich mehr bezahlen soll nur weil ich Single bin.



  • devil81 schrieb:

    Meine Gegenvorschläge:

    Privatisierung der Autobahnen und Einführung einer PKW Maut, dafür
    Abschaffung der Steuern auf Benzin oder der KFZ Steuer.
    Stärkere Förderung des ÖPNV, gleichzeitige Teilprivatisierung dessen,
    jedoch ohne an Investmentfonts mit reinen Gewinninteressen zu verkaufen.

    Scheiss Vorschlag!

    Bezügl. Privatisierung des ÖPNV, schau dir die Dt. Bahn an.
    Ich steige jetzt demnächst um auf das Auto (hatte vorher noch nie eines), weil die Dt. Bahn zu teuer geworden ist und sich in meinem Fall, die Reisezeit auch noch verlängert hat (bei gleicher Strecke wohlgemerkt!).

    Auch halte ich vom Ausverkauf unserer Straßen nichts.
    Das zwingt die Autos nur auf die Landstraßen die durch Dörfer führen,
    die Folge ist, das verstärkt teure Umgehungsstraßen gebaut werden müssen,aber womit, wenn die Steuer auf Sprit wegfällt?

    Außerdem rechne ich damit, daß die Qualität der Straßen dann abnehmen wird.

    Die Steuer auf Sprit ist mir deutlich lieber, als ne Autobahngebühr,
    denn bei ersterem zahlt auch der am meisten, der am meisten
    Sprit einfach verheizt und nicht auf sparsamme Autos achtet.
    Das ist gerecht.



  • das C0d3r schrieb:

    PFff,

    die "Schlechtverdiener" sind ja i.d.R aus eigenen Verschulden "Schlechtverdiener" - sie haben eben nicht mehr verdient. Denn in endeffekt bekommt fast jeder genau das was er verdient.
    Also bei Leuten, die die Schule verhaun haben, nicht engagiert sind, einfach nur stinkfaul sind und ihre Selbstbildung vernachlässigt haben, seh ich es nicht ein, dass die guten Leute auf deren Niveau herabgestuft werden sollen damit es denen in ihrem selbstverschuldetem Elend besser geht.

    Es gibt nunmal Leute die sind einfach nicht schlau, die können büffeln so viel sie wollen und bleiben trotzdem dumm.
    Willst du die jetzt bestrafen, nur weil sie dumm geboren sind (was z.B. an den Eltern liegen könnte -> Alkoholiker, Raucher, Sauerstoffmangel etc.)?

    Ich denke du kannst froh und dankbar sein, wenn du als Intelligenter Mensch geboren wurdest und danach auch die Möglichkeit hattest zu studieren.
    Denn vielen fehlt z.B. das Geld ihre Kinder 3 Jahre lang aufs Gymnasium zu schicken, denn wenn sie mit 15 oder 16 arbeiten gehen, dann ist mehr Geld da als man mit dem Kindergeld ausgleichen könnte.
    Aus diesem Grund ziehen auch so Sachen wie Bafög nicht, denn das gibt es erst nach dem Abi wenn man studiert.



  • ERROR schrieb:

    "Und mal zu den Reichen: Selbst wenn es heißt, "der hat soundsoviel Millionen": Den Hauptteil des Kapitals hat so einer ja nicht wirklich frei verfügbar. Das Geld arbeitet ja."

    Reiche investieren nicht, denn denen geht es nur darum nicht mehr arm zu werden.

    Die legen ihr Geld also festverzinslich sicher auf der Bank an.

    Nur, die Bank muß jetzt zusehen das sie das Gelf für die Zinsen einholt,
    daß geht aber nur mit ganz sicheren Investitionen sicher.

    Die Folge:
    Unsichere Investitionen oder Investitionen die etwas mehr Zeit brauchen und sich später aber durchaus bezahlt machen werden nicht getätigt.
    Auch bekommen Mittelständische Firmen die vorübergehend Probleme haben nicht unbedingt einen Kredit.
    D.h. da wo es drauf ankommt in neue Sachen, neuer Fortschritt, neue Technik die momentan noch Konkurrenzlos und vielversprechend ist wird nicht investiert.
    Solche Projekte bekommen keine Chance und all das nur, weil die Reichen nicht mehr investieren wollen sondern nur noch wie ein ängstliches Huhn versuchen ihr Geld festzuhalten.

    Ich finde so etwas scheiße!


  • Mod

    scrub schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Nun nehmen wir also eine Vollzeitkraft für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, etc. Die will bei 40 Stunden und legaler(!) Beschäftigung 1400 EUR (naja, das fordert die PDS doch auch als Mindestlohn).

    was für eine frechheit, daß diese putzfrau von ihrem lohn auch noch leben können will. echt unerhört. purer kommunismus.

    Hättest Du auch nur ein Wort verstanden von dem was ich geschrieben habe, so wäre Dir aufgefallen, daß ich weniger den relativ hohen Lohn kritisiert habe, sondern die Geldvernichtung - denn diese Putzfrau behält ja von den 1400 EUR nur einen Bruchteil, aber bezahlen muß man bei diesem Gehalt rund 2000 EUR. Die Putzfrau bekommt da vielleicht 800 EUR raus. D.h. aus 2000 EUR werden ~800 EUR, weil der Staat so kräftig zulangt.

    Der gierige Staat ist der Geldvernichter. Wirkungsgrad miserabel.

    Das ist doch das Dilemma, daß der Staat die Frau dazu zwingt, 1400 EUR zu verlangen, damit sie davon leben kann.

    Jetzt ist's halt so, daß ich keine Putzfrau anstelle, und mache das Zeugs alleine. Und die potentielle Angestellte bekommt Stütze, ALG, oder vielleicht GARNICHTS, weil sie sich als Frau bereits aus dem Arbeitsmarkt abgemeldet hat. Ich kann damit leben, ob diese Person das auch kann?

    PDS-Vorschlag ist nun, mir jeden Monat weitere 1000 EUR per Abgaben abzunehmen, und dieser Frau zu geben - ohne daß sie eine Leistung bringt, und ohne daß ich etwas für die 1000 EUR bekomme.

    Mein Gegenvorschlag zum PDS-Programm ist, daß ich mir einen Job suche, wo ich das Doppelbesteuerungsabkommen mit einem ausländischen Staat nutzen kann, und gar keine Steuer mehr an Deutschland bezahle.


  • Mod

    Satrama schrieb:

    D.h. da wo es drauf ankommt in neue Sachen, neuer Fortschritt, neue Technik die momentan noch Konkurrenzlos und vielversprechend ist wird nicht investiert.
    Solche Projekte bekommen keine Chance und all das nur, weil die Reichen nicht mehr investieren wollen sondern nur noch wie ein ängstliches Huhn versuchen ihr Geld festzuhalten.

    Ich finde so etwas scheiße!

    Auch das ist ein Sonderfall in Deutschland.

    Normal ist das nämlich nicht.

    Ich kenne das überwiegend aus China und Indien, wo Reiche ständig auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten sind, die mehr Rendite bringen. Also beteiligen sie sich ständig an Firmen in der Hoffnung, dort mehr Geld zu bekommen als bei der Bank.

    Natürlich klappt's nicht immer, aber in den Ländern

    Mußt Dir nur mal den Fall von diesem indischen Milliardär ansehen, der mal kurz aus dem STAND eine Fluglinie gründet und zahlreiche Airbusse ordert. Ich meine, der riskiert Milliarden, kauft dafür Hardware, gründet eine Fluglinie - doch nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil er mehr Geld machen will. Also erzähle nicht, daß Reiche nicht risikobereit sind und ihr Geld nicht mehr investieren.

    Es ist nur so, daß die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland eine Firma erfolgreich zu gründen, zu vergrößern und damit Rendite zu machen zu gering ist - es gehen mehr Firmen kaputt, als daß sie erfolgreich sind. Deswegen wird ein Reicher in Deutschland aus Gründen der Wahrscheinlichkeitsrechnung kein Geld hier investieren, sondern lieber auf die Bank bringen.

    Aus dem gleichen Grund lohnt es sich ja auch nicht, sich hier selbständig zu machen - Risiko ist größer als Ertragschancen. Daher haben wir auch keine Gründungen mehr, bzw. viel zu wenige.



  • HP will jetzt einen Haufen Leute entlassen, obwohl #2 auf dem PC-Markt nach Dell. WARUM? Nur weil sie #1 werden wollen, oder die Paranoia haben auf #3 abzufallen?

    Die ganze Wirtschaft hat sich zu einem reinem Global Play verselbständigt - Heuschrecken - das paßt schon.

    Wozu hat der Mensch denn Werkzeuge erfunden?
    Um mehr Möglichkeiten zu haben und die Arbeit einfacher zu haben - und Maschinen, um noch mehr Möglichkeiten zu haben und noch mehr Freizeit zu haben.
    Und wie sieht das in der Praxis aus?
    Vor 20 Jahren hieß es, in 20 Jahren wird man nur noch Dienstags arbeiten müssen. Und - so ist es nun auch eigentlich. Aber - nein, jetzt wird die Wochenarbeitszeit wieder hochgeschraubt. WARUM? Weil die Gierhälse nicht genug bekommen (siehe derzeitige Korruptionsfälle).

    Derjenige (zumeist gewissenlos die Gesetze und Moral umgehende), der sich den Traktor erwirtschaftet hat und nun die anderen 9 (leider zu ehrlichen - und somit wohl dummen) Bauern arbeitslos gemacht hat, die notwendig waren, läßt die Puppen (und diese 9 Bauern) nun tanzen.

    Warum sind wir denn politikmüde?
    Weil die CDU alles ausgesessen hat, und die SPD alles verkauft hat, von dem der Staat bei richtiger Handhabung durchaus einige Einnahmen hätte haben können. Weil alle gewerkschaftlichen Errungenschaften der letzten 100 Jahre nun den Bach lang gehen, weil der Staat Mißwirtschaft betrieben hat.

    Stattdessen wird die tatsächliche Macht längst von Medien ausgeübt, die jedem vorschreiben, wie oft er welche Faltencremes anwenden muss, um überhaupt noch eine Daseinsberechtigung zu haben. Wo ist der Unterschied zwischen einer direkten Unterdrückung und einer solchen indirekten?

    Ich brauche keinen Staat mehr, wenn er mir keine Sicherheit mehr bieten kann - genau dafür ist er da. Aber genau daran scheinen einige Kräfte zu arbeiten, um ihrerseits an die totale Kontrolle zu kommen - nein, ich weiß nicht wer!
    Jedenfalls darf die Wirtschaft die Politik nicht aushebeln - und ebenso nicht umgekehrt. Und wenn ich sehe, welche ominösen Werbespots und Gewinnspiele im Fernsehen laufen, dann habe ich kein Verständnis, wenn der Staat da nicht dazwischen schlägt, sondern sich lieber mit so einem unwichtigen Blödsinn wie Rechtschreibereformen beschäftigt - oder Neuwahlen, die einen wieder legitimieren, ein halbes Jahr nichts mehr außer Diätenerhöhung zu machen, sich dann aus der Affäre (sprich Regierungsverantwortung) zu ziehen, und dann fette Pensionen zu kassieren.

    Das sind alles genug Gründe diese WYSIWYG (oder so ähnlich) zu wählen -
    (deren Hauptproblem auch schon wieder ist, überhaupt einen Namen zu finden)
    Mann - Oskar und Gregor - rote Parolen haben lange genug im Osten an der Wand geklebt und die Leute angekotzt. Das war nie die Sprache des Proletariats und wird's auch nie werden.

    Gibt's denn niemanden, der noch gesunden Menschenverstand hat - gepaart mit Menschlichkeit und der Einsicht, dass es keinen Sinn macht, vornehm mit der Welt zugrunde zu gehen? Muss man denn alles selber machen?

    wahrscheinlich.



  • "Gibt's denn niemanden, der noch gesunden Menschenverstand hat - gepaart mit Menschlichkeit und der Einsicht, dass es keinen Sinn macht, vornehm mit der Welt zugrunde zu gehen? Muss man denn alles selber machen? " von bitsy: da stimm ich dir zu!!
    udn die hp entlassungen udn ähnliches IBM wohl auch!? sidn eine freschheit

    ansonsten:

    @ grogor: die frage ist aber, ob es nicht sinnvoller wäre die haushaltshilfe zu spezialisieren, die pflege auszulagern, auch opa kann, wenn nicht djrch einen selbst durch externe gepflegt werden, die einmal den tag vorbei kommt, meinet wegen zum mittag, alte menschen sind ja kein dauerpflegefall, dies ist ja nicht die regel ,
    meine uroma wohnte bis zu ihrem tod bei meiner oma und opa, beide waren berufstätig ... es gab keine sogenannte haushaltshilfe ... und es ging

    und wer braucht jemanden der jede woche den garten macht(abgesahen davon sollte man sich einen garten nur anlegen, wenn man auch spaß dran hat den selbst zu pflegen imho)
    udn wer den LUXUS trotzdem haben will, der muss halt mehr verdienen, aber es eght ja immer nur ums chein udn sein:

    "was du hast ne haushaltshilfe?boa bist du reich, boa gehts dir gut blabla..."

    naja ich klink mich hier jetzt aus...

    schöne tage udn geht, wenns soweit kommt wählen!!



  • wir brauchen einfach mehr aufbruchstimmung in deutschland.
    und weniger staatliche regelung der verwaltungswirrwar vernichtet nur unmengen von geld.

    hier hab ich noch einen link zum thema, der mann hat intressante vorschläge.

    http://www.zeit.de/2005/18/W_Wiedeking


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