Die einzige wirksame Methode gegen Terrorismus ist Pressezensur
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Langfristig kann man den Terrorismus nur stoppen, in dem Täter verhindert, nicht Taten. Nach Anschlägen entsteht natürlich ein großes Verlangen an kurzfristigen Schutzmaßnahmen, was dann in sinnlosem Aktionismus der Politiker endet.
Den Terroristen ihre Motivation zu entziehen ist allerdings kompliziert, da sie sich aus mehreren Quellen speist:
- Gefühl der Demütigung durch einen technisch und wirtschaftlich überlegenen Westen
- religiös unterstützte Selbststilisierung zum Opfer und damit einer moralischen Selbsterhöhung
- der Glaube, dass die ungläubigen Unterdrücker Rache verdient haben.
Mit Schuld an diesen Problemen sind eklatante Bildungsdefizite in der arabischen Welt. Der Kampf gegen der Terror ist also eher ein Kampf gegen ein dumpfes Weltbild.
Leute, die der Meinung sind Terroristen mit Waffen und höheren Sicherheitsmaßnahmen zu bekämpfen, haben meiner Meinung nach nichts verstanden.
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interpreter schrieb:
Gefühl der Demütigung durch einen technisch und wirtschaftlich überlegenen Westen
Wobei die Überlegenheit auf der seit Jahrhunderten andauernden Ausbeutung des Rests der Welt beruht. Und diese Ausbeutung ist die eigentliche Ursache des Terrorismus; religiöse bzw. kulturelle Unterschiede sind nur die Zündfunken.
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Jansen schrieb:
interpreter schrieb:
Gefühl der Demütigung durch einen technisch und wirtschaftlich überlegenen Westen
Wobei die Überlegenheit auf der seit Jahrhunderten andauernden Ausbeutung des Rests der Welt beruht.
Kaum. Wenn man sich mal die Aussenhandelsbilanzen von den großen westlichen Staaten ansieht, dann wird man feststellen, daß die im wesentlichen Handel mit sich selber treiben, von Ausbeutung kann gar keine Rede sein. Die Ausbeutungen der Vergangenheit, also der Kolonialismus, scheinen auch mittlerweile ganz gut überwunden zu sein, wenigstens geht es einigen ehemaligen Kolonien ziemlich fein (USA, Neuseeland ...) oder wenigstens besser (Indien ...). Es gibt auch Länder, die nie wirklich kolonialisiert waren und trotzdem bettelarm sind (Äthiopien fällt mir da ein). Es würde der dritten Welt nicht besser gehen, wenn die erste Welt komplett verschwinden würde, oder wirtschaftlich auf deren Niveau absacken würde. Woher kommt eigentlich diese abstruse Behauptung?
OnT: Der islamische Terrorismus hat nicht etwas mit mangelndem Wohlstand zu tun, wenigstens sind die ideologischen Köpfe alle recht gut betucht und es fliessen viele Gelder aus Saudi-Arabien ins Al-Quaeda-Netz. Der Terror hat damit zu tun, daß der Wohlstand im wesentlichen auf einer Quelle basiert, nämlich dem Öl und daß sich der mittlere Osten nur noch so lange eine wirtschaftlich gute Ausgangsposition erarbeiten kann (weil man's mit Freiheit und Unternehmertum nicht so hat, braucht man eben Rohstoffe), so lange wir, der ausbeuterische Westen Öl kauft. Das wird aber in dem Umfang nur noch vielleicht 50 Jahre dauern, die Busse fahren schon mit Wasserstoff, die Autos sind als nächstes dran. Die Mächtigen in der arabischen Welt bekommen kalte Füsse, das es bald vorbei sein könnte mit dem schönen Leben. Darum wurde ein gewaltiges Mindset entworfen, in dem dann der Islam als Basis herhalten muß um gegen "den Westen" und die freiheitlichen Werte und Rechte (die Grundlage für unseren Wohlstand sind, nicht "die Ausbeutung") zu hetzen. Und es scheint wenigstens teilweise zu klappen.
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F98 schrieb:
These:
Ein gutes Gegenmittel gegen Terroristen ist es, nicht zu reagieren: Bei einer Flugzeugentführung die Maschine einfach stehen lassen und auf keine Forderungen eingehen, ggf. auch abschießen. So nach dem Motto: Don't feed the trolls!
Meinungen?
Meine Meinung? Mit dem letzten Satz hast du mir den Feierabend versüsst

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Daniel E. schrieb:
Darum wurde ein gewaltiges Mindset entworfen, in dem dann der Islam als Basis herhalten muß um gegen "den Westen" und die freiheitlichen Werte und Rechte (die Grundlage für unseren Wohlstand sind, nicht "die Ausbeutung") zu hetzen.
Eben. Es scheint einigen bei uns immer noch in die Köpfe zu gehen, daß es hier eine kulturelle Bewegung gibt, deren Werte und Denkweise rund 1000 Jahre alt ist, und die unsere tägliche Art und Weise hassen, verabscheuen, verachten:
- daß bei uns die Frauen keine Haustiere sind
- daß wir unseren freien Willen über den Willen Gottes stellen können, wenn wir es individuell wollen
- daß sich Dinge wie Spaß- und Freizeitgesellschaft entwickeln konnten
- daß wir uns in Badehosen an den Strand legen
- daß wir es wagen, über und gegen Gott zu diskutieren
- daß Wissenschaft eine Ersatzreligion für viele istDafür gibt's in diesem sehr alten Regelkanon nur zwei Optionen:
- Bekehrung
- TodIch kann nicht verstehen, daß die gleiche politische Bewegung, die die katholische Kirche wegen ihrer Geschichte und ihres Einflusses auf die Gesellschaft verdammt, beliebige Argumente findet, um die Motivation dieser Leute zu entschuldigen. Da kann ich gedanklich nicht folgen.
Wie auch immer, der Kapitalismus wird den Terrorismus selbstverständlich besiegen. Besiegen heißt für mich: die Ausführenden töten, und die Unterstützerbasis austrocknen. Denn die freie wirtschaftliche Entfaltung setzt in den Menschen ungeheure Energien frei. Man konnte das jetzt im Ansatz in Ägypten erkennen - mag sein, daß diese Demonstration der Einwohner von Sharm-El-Sheik gesteuert war, aber in der Tendenz ist die Botschaft an die Terroristen klar: wenn Ihr uns am Geldverdienen hindert, machen wir Euch alle. Die Taktik der Terroristen Urlaubsgebiete anzugreifen ist ein erster großer Fehler.
Der zweite Fehler könnten große Anschläge auf die Hauptstädte der "Friedensmächte" Deutschland und Frankreich sein.
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Marc++us schrieb:
[...] die gleiche politische Bewegung [...]
wer?
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Marc++us schrieb:
Denn die freie wirtschaftliche Entfaltung setzt in den Menschen ungeheure Energien frei.
Freie wirtschaftliche Entfaltung my ass! Du willst doch nicht behaupten, dass sich im Kapitalismus tatsächlich alle Menschen der Erde gleichberechtigt wirtschaftlich frei entfalten können!?
Die von mir erwähnte Ausbeutung ist im Übrigen Ursache nicht nur für den "Terrorismus von unten", der sich in Bombenattentaten etc. äussert, sondern genauso Ursache für Staatsterrorismus ala Aussenpolitik der USA oder der BRD (dt. Verteidigungsminister "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt"), der zur Erhaltung dieses Ausbeutungsverhältnisses dient.
Und Teil dieses Verhältnisses ist es eben, dass man den Rest der Welt zu Rohstofflieferanten degradiert. Wobei diese Rohstoffe zu Spottpreisen aufgekauft werden, um mit dem Handel mit den daraus hergestellten höherwertigen Produkten "untereinander" Profite zu erzielen.
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Jansen schrieb:
Die von mir erwähnte Ausbeutung ist im Übrigen Ursache nicht nur für den "Terrorismus von unten", der sich in Bombenattentaten etc. äussert, sondern genauso Ursache für Staatsterrorismus ala Aussenpolitik der USA oder der BRD (dt. Verteidigungsminister "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt"), der zur Erhaltung dieses Ausbeutungsverhältnisses dient.
Bei der These, daß innenpolitisch reiche also liberale Staaten aussenpolitisch aggressiver auftreten (können), ist durchaus diskutierbar. Das hat damit zu tun, daß diese Staaten schließlich reiche Bürger haben, also kann man viele Steuern einziehen und somit teures und gutes Kriegsgerät kaufen und damit seine Chancen auf einen Sieg erhöhen. Innenpolitisch arme Staaten können keine grossen Geldbestände allokieren und demzufolge auch aussenpolitisch nicht so aggressiv auftreten, es sei denn, die Herrscher sind nicht ganz bei Trost. Das ist ein Faktum und auch logisch einfach nachzuvollziehen, das Problem liegt aber nicht im Kapitalismus, sondern im Staatensystem, insbesondere darin, daß der Staat die Kriegskosten auf seine Bürger umlegen kann.
Und Teil dieses Verhältnisses ist es eben, dass man den Rest der Welt zu Rohstofflieferanten degradiert. Wobei diese Rohstoffe zu Spottpreisen aufgekauft werden, um mit dem Handel mit den daraus hergestellten höherwertigen Produkten "untereinander" Profite zu erzielen.
Aha, es wäre also besser, wenn wir die Rohstoffe gar nicht kaufen würden? Wie ist damit dem Kaffeebauern in Südamerika geholfen, wenn wir seinen Kaffee nicht mehr kaufen?
Alle Staaten, die sich dem Weltmarkthandel zu entziehen versucht haben, durch Schutzzölle oder ähnliches, und auf Selbstversorgung umzustellen versucht haben, sind doch heute keineswegs besser dran, als die Staaten, die sich dem Freihandel gestellt haben. Vergleiche Nordkorea oder Burma mit Südkorea oder Taiwan, oder Kenia mit Botswana. Das läßt sich alles nicht mit Ausbeutung erklären.
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Jansen schrieb:
Marc++us schrieb:
Denn die freie wirtschaftliche Entfaltung setzt in den Menschen ungeheure Energien frei.
Freie wirtschaftliche Entfaltung my ass! Du willst doch nicht behaupten, dass sich im Kapitalismus tatsächlich alle Menschen der Erde gleichberechtigt wirtschaftlich frei entfalten können!?
Behaupte ich nicht.
Ich habe meinen Satz etwas anders formuliert, insbesondere fehlt bei mir das Wort "gleichberechtigt".
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Daniel E. schrieb:
Das läßt sich alles nicht mit Ausbeutung erklären.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang:
http://service.spiegel.de/cache/international/spiegel/0,1518,363663,00.html
Hauptsächlich scheinen wohl die Handelsbarrieren ein Hindernis zu sein, diese sind in ihrer Natur aber eigentlich zutiefst schutzpolitisch und daher marktfremd.
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Daniel E. schrieb:
[...] Bei der These, daß innenpolitisch reiche also liberale Staaten aussenpolitisch aggressiver auftreten (können), ist durchaus diskutierbar. Das hat damit zu tun, daß diese Staaten schließlich reiche Bürger haben, also kann man viele Steuern einziehen und somit teures und gutes Kriegsgerät kaufen und damit seine Chancen auf einen Sieg erhöhen. Innenpolitisch arme Staaten können keine grossen Geldbestände allokieren [...]
Drehen wir uns hier nicht im Kreis? Dass ich die These, dass "liberale" Staaten reicher sind, weil ihre Bürger dank der liberalen Innenpolitik mehr erwirtschaften, für falsch halte, hatte ich doch schon zum Ausdruck gebracht.
[...] das Problem liegt aber nicht im Kapitalismus, sondern im Staatensystem, insbesondere darin, daß der Staat die Kriegskosten auf seine Bürger umlegen kann.
Was hindert einen vermeintlich weniger liberalen Staat oder einen Diktator daran, Kriegskosten auf die Bürger umzulegen? In jeder Gesellschaft werden die Kosten von deren Mitgliedern getragen. Zumindest in der Theorie, praktisch sieht es ja eher so aus, dass die, die am stärksten profitieren, am wenigsten beitragen.
Aha, es wäre also besser, wenn wir die Rohstoffe gar nicht kaufen würden?
Besser wäre es, wenn die Rohstofflieferanten angemessen bezahlt werden würden, dito für die billigen Arbeitskräfte im "Rest der Welt".
Mit den so erzielten Einnahmen könnten die Länder in die Verbesserung der Ausbildung, Infrastruktur etc. investieren, um selbst hochwertige Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Wenn, ja wenn sie eben nicht nach Kräften behindert werden würden -->Alle Staaten, die sich dem Weltmarkthandel zu entziehen versucht haben, durch Schutzzölle oder ähnliches, und auf Selbstversorgung umzustellen versucht haben, sind doch heute keineswegs besser dran, als die Staaten, die sich dem Freihandel gestellt haben.
Freihandel? EU: Mit Zöllen gegen Entwicklungsländer
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Marc++us schrieb:
Ich habe meinen Satz etwas anders formuliert, insbesondere fehlt bei mir das Wort "gleichberechtigt".
Wie kann eine Entwicklung frei erfolgen, wenn es keine Gleichberechtigung gibt?
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Jansen schrieb:
Drehen wir uns hier nicht im Kreis? Dass ich die These, dass "liberale" Staaten reicher sind, weil ihre Bürger dank der liberalen Innenpolitik mehr erwirtschaften, für falsch halte, hatte ich doch schon zum Ausdruck gebracht.
Naja, Du darfst sie ja gerne für falsch halten, aber es wäre ganz interessant zu wissen, warum Du das so siehst. Wenn man sich die statistischen Erhebungen zB der Heritage Foundation ansieht (Index of Economic Freedom: http://www.heritage.org/research/features/index/), dann wird meine These sehr gut gestützt.
Natürlich zeigt das nur eine Korrelation, aber es ist ja nicht so, daß es keine Theorie gäbe, die dieses Faktum nicht erklären könnte ...
[...] das Problem liegt aber nicht im Kapitalismus, sondern im Staatensystem, insbesondere darin, daß der Staat die Kriegskosten auf seine Bürger umlegen kann.
Was hindert einen vermeintlich weniger liberalen Staat oder einen Diktator daran, Kriegskosten auf die Bürger umzulegen?
Er tut es auch, er hat nur weniger Ressourcen zur Verfügung. Geld und Kapital ist endlich; Gesellschaften werden auch nicht dadurch reicher, daß man mehr Geld druckt, o.ä. Jeder Cent, der ausgegeben wird, muß erwirtschaftet werden.
Reiche Gesellschaften können sich eher leisten, aggressive Aussenpolitik zu machen. Reiche Gesellschaften sind in den meisten Fällen innenpolitisch liberaler (siehe oben). D'accord?
Zumindest in der Theorie, praktisch sieht es ja eher so aus, dass die, die am stärksten profitieren, am wenigsten beitragen.
Na, Du willst wohl darauf hinaus, daß die Reichen zu wenig Steuern zahlen. Darüber kann man ja streiten, aber wieso profitieren die Reichen am meisten? Profitieren tun die, denen man die Steuergelder letztenendes gibt und das sind in den meisten Fällen nicht die reichesten Teile der Gesellschaft, sondern die ärmsten.
Mal abgesehen davon, daß die These, daß die Reichesten zu wenig zahlen, vielleicht in Deutschland wegen unübersichtlicher, bürokratischer Regelungen zutreffen mag (ausserdem habe ich, ausser einem Interview mit Rührup gerade keine Zahlen dazu da :)), in den meisten Ländern ist das nicht so. Beispiel USA, da bestreiten die reichsten 1% der Bevölkerung etwa 25% des direkten Steueraufkommens (und erbringen rund 15% des Volkseinkommens). Ist das immer noch zu wenig? Oder ist der Anteil des Volkseinkommens zu hoch, weil der Kapitalismus bekanntermassen die Armen ärmer und die Reichen reicher macht? Das triffts übrigens auch nicht, wenn man sich mal ansieht, wie groß der Anteil des Volkseinkommens der oberen 1% von 100 Jahren mal war ...
Besser wäre es, wenn die Rohstofflieferanten angemessen bezahlt werden würden, dito für die billigen Arbeitskräfte im "Rest der Welt".
Ist es fair, daß die multinationalen Konzerne, so sie denn investieren, die Arbeiter oft besser bezahlen, als heimische Konzerne (weswegen man ihnen ja auch die Türen einrennt)?
Ausserdem, was sind denn angemessene Preise? Preise über dem Marktpreis?
Wenn ich Produkte über Marktpreis kaufe, dann bin ich (1) doof und (2) führt das zu einer Verkappung, weil nicht jeder über Marktpreis bezahlen kann (zum Beispiel die Entwicklungsländer selbst). Außerdem: wenn ich Holz in Südamerika über Marktpreis einkaufe, dann bleibt weniger Geld für den Kaffee. So ungefähr funktioniert ja "Fair Trade".
Ein Kauf ist übrigens immer ein Win-Win-Geschäft, sonst würde der Verkäufer nicht ver- und der Einkäufer nicht einkaufen.
Mit den so erzielten Einnahmen könnten die Länder in die Verbesserung der Ausbildung, Infrastruktur etc. investieren, um selbst hochwertige Güter und Dienstleistungen zu produzieren.
Normalerweise wäre es für diese Länder kein grosses Problem, andere Dinge als Nahrung oder Textilien herzustellen (an dieser Stelle sei nochmal das Beispiel Südostasien erwähnt: vor 30 Jahren ging es den Ländern dort genau so, wie heute den meisten afrikanischen Ländern; die haben sich dann aber häufig, zB Taiwan, auf Technologie spezialisiert und den Rest einfach importiert. In Afrika ist man den anderen Weg gegangen, man versuchte den Staat selbst zu versorgen und die überschüssigen Produkte auf dem Weltmarkt loszuwerden.). Ansonsten gebe ich dir voll und ganz recht, das könnte man alles mit Geld machen und es passiert ja auch, wenn auch ganz, ganz langsam, aber zB der Automobilisierungsgrad in Afrika nimmt zu. Das kann man nicht nur dadurch erklären, daß Despoten noch mehr Benze kaufen.
Freihandel? EU: Mit Zöllen gegen Entwicklungsländer
Richtig. Da sieht man mal wieder, wie Freihandel beiden Seiten nützen würde, uns Europäern und den Entwicklungsländern: Wären die Zölle weg, dann könnten wir den billigeren Weizen aus Afrika usw. kaufen und hätten mehr Geld in der Tasche, den wir dann beim deutschen Handwerker sonstwo hinein investieren oder konsumieren könnten. Stattdessen hält die EU die Preise künstlich hoch, um den europäischen Bauern ihre Pfründe zu sichern. Das ist wieder eine Subvention zu Lasten des Verbrauchers _und_ der Entwicklungsländer.
Trotzdem betreiben viele afrikanische Ländern zu wenig Handel (siehe oben, vgl. Asien) und benutzen das "die bösen Europäer und ihre fiesen Zölle" als Ausrede. Wir tun ja alles, aber die sind so fies zu uns. Stimmt so nicht.