Merkel bei Christiansen
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Gregor@Home schrieb:
Ich sehe das Probelm viel eher darin, dass das Steuersystem in Deutschland sehr komplex ist. Und dieses Problem wird mit der Steuerreform, die die CDU plant, durchaus angegangen. Wenn dazu eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 2% nötig ist, dann wird sich das IMHO nicht so negativ auswirken, wie es einige befürchten. Die positiven Effekte der geplanten Steuerreform sollten doch stark überwiegen.
Nur ist die Frage was von der Reform die die CDU (bzw eher Kirchhoff) plant am Ende übrigbleibt. Das Hartz Konzept war in seiner Urform auch wesentlich besser als das was später rausgekommen ist.
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LunaGirl schrieb:
Noch ein Wort zur Diskussion Familienpolitik von Scrubs und Jan. Deutschland braucht nicht nur mehr Arbeitsplätze sondern auch mehr Kids. Ich als Frau will ein Kind und eine Karriere Dass das geht kann man an meinem Heimatland (Schweden) sehr gut sehen. Es wäre schon mal sehr hilfreich, wenn es genügend Plätze Kindergärten etc. gäbe. Die Aufgabe der Politik/Regierung ist auch hier geeignete Rahmenparameter zu setzen! Kann eine Partei dies nicht, so hat sie in einer Regierung nichts verloren.
bei der gegenwärtigen jugendarbeitslosigkeit ist es nicht vermittelbar, daß unserer gesellschaft der nachwuchs fehlt. wir müßten nur den vorhandenen viel besser ausbilden.
sollte das gegenwärtige schneeballsystem in der sozialversicherung tatsächlich durch ein solide finanziertes system ersetzt werden, fällt der letzte grund für "mehr kinder" auch noch weg.
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Es fehlt Frau Merkel leider an Substanz und Visionen. Dieses Problem hat Schröder auch, aber er ist zumindest leidenschaftlich. Wenn Frau Merkel bereits im Wahlkampf wie eine Schlaftablette wirkt, was kommt dann später?
Ein wesentliches Grundproblem in Deutschland ist die niedrige Geburtenrate und die massive Überalterung. Dazu habe ich noch keinen klaren Ansatz gehört/gelesen. Die Natur könnte das Problem allerdings selbst regulieren, z.B. mittels einer tödlichen, sich schnell ausbreitenden Seuche.
Das Thema Geld und Umverteilung wird zu sehr in den Mittelpunkt gerückt.
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Erhard Henkes schrieb:
Ein wesentliches Grundproblem in Deutschland ist die niedrige Geburtenrate und die massive Überalterung. Dazu habe ich noch keinen klaren Ansatz gehört/gelesen. Die Natur könnte das Problem allerdings selbst regulieren, z.B. mittels einer tödlichen, sich schnell ausbreitenden Seuche.
Grade das ist eben nicht das Problem. Überall wird von den niedrigen Geburtenraten gesprochen, wirklich ausgewirkt hat sich das überhaupt nocht nicht auf die Gesellschaft, die Rentenalter wurden ja gleichzeitig ein wenig angehoben.
Überhaupt müssten einfach die älteren besser "genutzt" werden, da gehn unheimlich gesellschaftliche Ressourcen bei drauf.
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Erhard Henkes schrieb:
Dieses Problem hat Schröder auch, aber er ist zumindest leidenschaftlich.
Oh, Leidenschaft bei Schröder? Was meinst du denn damit? Meinst du, es ist leidenschaftlich, wenn man seine politischen Gegner als "Penner von gestern" bezeichnet? Aus meiner Sicht ist das keine Leidenschaft, sondern nur Respektlosigkeit. Was besonders interessant ist, da er ein paar Tage nach diesem Ausspruch bei Sabine Christiansen für einen respektvollen Umgang in der Politik geworben hat. Aber das paßt ja zu Schröder: Alles was er sagt ist wertlos und gilt schon beim nächsten "Auftritt" nicht mehr. Er will Respekt, dabei führt seine Partei inklusive ihm fast nur persönliche Angriffe gegen den politischen Gegner. Das ist echt armselig und aus meiner Sicht hat das nichts mit Leidenschaft zu tun. Aber vielleicht meinst du ja auch etwas ganz anderes.
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Hallo,
ich halte die Merkel auch für recht kompetent, in manchen Dinge stimmte ich ihr zu, so z. B. mit dem Kündigungsschutz.
Aber sie wirkt in der Tat wie jemand, die unerwartet ins Rampenlicht gestoßen wurde. Die Leute hinter ihr, sofern sie überhaupt hinter ihr stehen, machens ihr auch nicht gerade leichter. Stoiber beispielsweise ist schon eine Witzfigur sondergleichen, da kann man nur hoffen, dass der in Bayern bleibt.
Wie auch immer, medientechnisch hat sie dem Schröder absolut nix entgegenzusetzen. Da kommen immer die gleichen Sprüche, wie z. B. "Jeder Tag an dem Rot-Grün nicht regiert ist ein guter Tag" etc.
Gregor@Home schrieb:
Er will Respekt, dabei führt seine Partei inklusive ihm fast nur persönliche Angriffe gegen den politischen Gegner
Dir ist aber schon aufgefallen, dass CDU/CSU und vor allem FDP das mindest genauso intensiv tun? Das macht die Sache natürlich nicht besser, aber dennoch kann man das bei jeder Partei beobachten. Aber das sind nunmal die Auswirkungen des Medienrummels, der durch die ganze Fernsehshows und Duelle erst recht zur Geltung kommt und angeheizt wird. Das wird sich wahrscheinlich alles noch verschlimmern und am Ende wird der gewinnen, der das souveränste Bild in der Öffentlichkeit abgibt. Kompetenz wird zukünftig zweitrangig, da viele Menschen sowieso nicht verstehen, über was für Gesetze, Regeln und Steuern die Politiker mal wieder fachsimpeln.
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Überall wird von den niedrigen Geburtenraten gesprochen, wirklich ausgewirkt hat sich das überhaupt nocht nicht auf die Gesellschaft
Du machst Witze?

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CarstenJ schrieb:
Dir ist aber schon aufgefallen, dass CDU/CSU und vor allem FDP das mindest genauso intensiv tun?
Wenn man jetzt mal von Stoiber's Frustrierten (gegenüber den PDS-Politikern) absieht, ist mir da noch nicht so viel aufgefallen. Aber ich lasse mich da gerne etwas besseren belehren. Auf was beziehst du dich? (bezüglich Äußerungen gegen die SPD und die Grünen, gegenüber der PDS wird sicherlich von allen anderen Parteien derartiges gesagt, das ist mir relativ klar)
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Hi,
zugegeben, auf Parteien bezogen sind die SPD/Grünen sogar weit vorne, aber mit Beleidigungen hält sich keiner zurück. Die Aussage, die du so bedeutungslos abtust, find ich schon erwähnenswert, und ob der tatsächlich "nur" die PDS-Politiker meinte, lass ich mal dahingestellt.
Abgesehen davon kam ja vorher noch ein Kommentar von ihm, der mindestens genauso unzumutbar war. Aber so ist Stoiber eben.
Nebenbei sei Schönbohm zu nennen, der sich ja auch nicht gerade geschickt verhalten hat.
Ich erinnere mich zudem auch noch an die ein oder andere Aussage Jürgen Rüttgers.
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Erhard Henkes schrieb:
Überall wird von den niedrigen Geburtenraten gesprochen, wirklich ausgewirkt hat sich das überhaupt nocht nicht auf die Gesellschaft
Du machst Witze?

nein, dadurch dass bei uns mehr Menschen zu- als abwandern ist unsere Bevölkerung seit den fallenden Raten Ende der 70er sogar noch gestiegen. Das unsere Bevölkerung mit der derzeitigen Geburtenrate von 1,4 schrumpft ist klar, was bis jetzt aber noch nicht passiert ist.
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Rodney schrieb:
Erhard Henkes schrieb:
Überall wird von den niedrigen Geburtenraten gesprochen, wirklich ausgewirkt hat sich das überhaupt nocht nicht auf die Gesellschaft
Du machst Witze?

nein, dadurch dass bei uns mehr Menschen zu- als abwandern ist unsere Bevölkerung seit den fallenden Raten Ende der 70er sogar noch gestiegen. Das unsere Bevölkerung mit der derzeitigen Geburtenrate von 1,4 schrumpft ist klar, was bis jetzt aber noch nicht passiert ist.
Ja, aber du lässt dabei scheinbar völlig außer Acht, dass unsere Bevölkerung langsam aber sicher überaltert! Und das IST eine Auswirkung der niedrigen Geburtenraten.
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CarstenJ schrieb:
Stoiber beispielsweise ist schon eine Witzfigur sondergleichen, da kann man nur hoffen, dass der in Bayern bleibt.
Ich hab da gestern eine interessante Theorie gehört, wonach Stoiber mit seinen Äußerungen erreichen will, dass er in Bayern bei seinen Spezis und Saufkumpanen bleiben "darf" und nicht zu den Preißn nach Berlin "muss".

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Jan schrieb:
Rodney schrieb:
Erhard Henkes schrieb:
Überall wird von den niedrigen Geburtenraten gesprochen, wirklich ausgewirkt hat sich das überhaupt nocht nicht auf die Gesellschaft
Du machst Witze?

nein, dadurch dass bei uns mehr Menschen zu- als abwandern ist unsere Bevölkerung seit den fallenden Raten Ende der 70er sogar noch gestiegen. Das unsere Bevölkerung mit der derzeitigen Geburtenrate von 1,4 schrumpft ist klar, was bis jetzt aber noch nicht passiert ist.
Ja, aber du lässt dabei scheinbar völlig außer Acht, dass unsere Bevölkerung langsam aber sicher überaltert! Und das IST eine Auswirkung der niedrigen Geburtenraten.
im Prinzip wär das aber kein Problem, wenn nur diese älteren Menschen genauso genutzt werden würden wie junge Arbeitskräfte, was in den meisten Jobs möglich wär.
Natürlich nur bis zu einer bestimmten Altersgrenze.
Das unser derzeitiges Rentensystem irgendwann zum Crash führen wird, wenn sich nichts ändert ist sowieso klar.