Seid ihr bereit für die Opfer in New Orleans zu spenden?



  • Irgendwie seltsam wie schnell im "Superstaat USA" garnichts mehr funktioniert. Schon damals beim Stromausfall 2003(?) brach mancherorts alles zusammen. Und jetzt in New Orleans dauerte es lange, bis Hilfskräfte anrückten um Überlebende zu evakuieren. Die militärisch unangreifbaren USA scheitern offenbar leicht an derartigen, inneren Krisen. Selbstverständlich wird im Falle des Falles mangels Krisenbewältigungs-Infrastuktur auch gleich das Kriegsrecht ausgerufen. Hier in Europa doch unvorstellbar, oder?



  • coolio schrieb:

    ach howdy nochmal,
    diese amerika feindlichkeit darf man nicht so ernst nehmen, ich habe in deutschland nur nette erfahrung gemacht,, ich glaube das ist meistens nur gerede im forum. im echten leben haben die meisten menschen nichts gegen amerikaner

    Schlicht der Unterschied zwischen eigenen Erfahrungen und Second-Hand Stereotypen/Vorurteilen...



  • BloodLord schrieb:

    Selbstverständlich wird im Falle des Falles mangels Krisenbewältigungs-Infrastuktur auch gleich das Kriegsrecht ausgerufen. Hier in Europa doch unvorstellbar, oder?

    Schwer zu sagen. Gab es in der Nachkriegszeit schon vergleichbares in Europa?
    Eine Millionen-Stadt innerhalb von Stunden fast komplett zerstört?



  • @ben04: Klasse, einen Trend an zwei Ereignissen zu bewerten. Willst du mal Medizin studieren?

    Frau Rice soll grad bekannt gegeben haben, das keine Hilfe abgelehnt wird 🙂
    (http://www.foxnews.com/story/0,2933,168203,00.html)

    Warum zum Teufel sollt ich in die USA spenden?

    Du spendest einer Oranisation, die Leute und Material dorthin schickt. Die Situation scheint ziemlich außer Kontrolle zu sein, und ein Großteil der US-Armee ist grad' nicht zu Hause. Auch wenn mir letzteres nicht paßt, seh' ich keinen Anlaß zu Schadenfreude. Aber wenn Dir dein Geld am Arsch festgebacken ist, dann laß es halt.

    @tz6: du bist so doof wie'n blondieres Brot.



  • Halbmillionenstadt 🙂



  • peterchen schrieb:

    Du spendest einer Oranisation, die Leute und Material dorthin schickt. Die Situation scheint ziemlich außer Kontrolle zu sein, und ein Großteil der US-Armee ist grad' nicht zu Hause. Auch wenn mir letzteres nicht paßt, seh' ich keinen Anlaß zu Schadenfreude. Aber wenn Dir dein Geld am ***** festgebacken ist, dann laß es halt.

    Die USA verfügen selbst über mehr als genug Mittel! Es gibt noch weitaus mehr Leid und Not in der Welt. Und das in Regionen in denen es keine so übermächtige Nation gibt und das Geld tatsächlich gebraucht würde!



  • Nur weil die USA jetzt mal wieder mit ihrem Leid im Mittelpunkt aller Nachrichten stehen heißt das nicht das sie das Geld jetzt soo dringend nötig haben.

    Würde niemand darüber so intensiv berichten würde kein einziger von euch auch nur einen Cent spenden, da bin ich mir 100%ig sicher. Die Menschen sehen immer nur die Katastrophen die die Medien für "am wichtigsten" halten, den Rest interessiert niemand, obwohl gerade bei diesem "uninteressanten Rest" viel mehr Menschen leiden. 🙄



  • Dann spende halt dafür, aber mach nicht Leute nieder die anderen Spenden.

    https://www.drk.de/spenden/index.html

    Die USA werden genug damit zu tun haben, die Gegend wieder aufzubauen. Um das Chaos in den Griff zu bekommen, die Leute rauszuholen und eine Grundversorgung einzurichten, können ein paar Hände mehr nicht schaden. Ich seh's als Investition in die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, und ich will stolz auf mein Land sein können, wenn mir in einem guten Monat ein Ami die hand schüttelt und sagt "There were these German guys that really did a great job down in Lousyanna"



  • @BF: nochmal: es geht ja nicht darum, den Amis Geld in die Tasche zu schaufeln. Und daß nur Geld nötig ist , um alle Probleme zu lösen ist eine ziemliche klischeeamerikanische Einstellung.



  • Ich sage natürlich nichts gegen Spenden. Gott bewahre, bin ja auch für das Spenden.

    Aber glaub mir, selbst die Amerikaner (die mindestens 50 Kilometer im Umkreis weg wohnen) werden es wenige Tage nachdem es aus den Nachrichten verschwindet ebenfalls vergessen.



  • Glaub ich dir nicht - Amis lieben solche Geschichten. "Where are you from?" "Germany." "Oh, Germany? A german guy saved my brothers friends aunts second removed cousins wife after the great storm".

    War vielleicht ein Österreicher oder Franzose, aber macht ja nix.

    Klar gibt es Millionen, die das nie mitbekommen werden, aber was scheren mich die?



  • peterchen schrieb:

    Ich seh's als Investition in die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, und ich will stolz auf mein Land sein können, wenn mir in einem guten Monat ein Ami die hand schüttelt und sagt "There were these German guys that really did a great job down in Lousyanna"

    Nur zum Verständniss: Wo ist "Lousyanna"? Meinst du vielleicht Louisiana? (Soll kein Vorwurf sein)



  • Ist eine nicht besonders lustige Anspielung auf das Louisiana-typische Wetter.



  • peterchen schrieb:

    Glaub ich dir nicht - Amis lieben solche Geschichten. "Where are you from?" "Germany." "Oh, Germany? A german guy saved my brothers friends aunts second removed cousins wife after the great storm".

    Verwechselst du gerade spenden mit einem Eintritt ins Internationale Rote Kreuz?



  • BloodLord schrieb:

    Irgendwie seltsam wie schnell im "Superstaat USA" garnichts mehr funktioniert. Schon damals beim Stromausfall 2003(?) brach mancherorts alles zusammen. Und jetzt in New Orleans dauerte es lange, bis Hilfskräfte anrückten um Überlebende zu evakuieren. Die militärisch unangreifbaren USA scheitern offenbar leicht an derartigen, inneren Krisen. Selbstverständlich wird im Falle des Falles mangels Krisenbewältigungs-Infrastuktur auch gleich das Kriegsrecht ausgerufen. Hier in Europa doch unvorstellbar, oder?

    Kriegszustand bedeutet nicht Krieg, sondern die Möglichkeit Soldaten zur Krisenbewältigung heranziehen zu können, weil die Armee sonst ja nicht so einfach Polizei Aufgaben übernehmen darf...
    Schau dir mal das große Hochwasser in Hamburg 1962 an, da wurde auch das Militär eingesetzt und damals war das sogar noch hoch illegal. Denkst du die Amis haben sich damals bepisst, dass die "Nazis" ihr Militär im inneren einsetzen?

    Ich finde diesen Anti-Amerikanismus ziemlich kindisch. Sobald man irgend einen Punkt findet, muss man gleich rumlaufen und schreien "Seht die Amis brauchen unser Geld nicht, das sind ja nur Kriegstreiber!".

    Und ich wette, all die Leute die jetzt ihre Schnauze aufmachen, würden sich absolut aufregen, wenn die Amis nicht als erstes Hilfe anbieten, wenn Hamburg im Wasser und Chaos versinkt.



  • Was New Orleans angeht:
    Ich wüßte mal gerne all die Gründe, wieso da immer noch 100,000 Menschen in der Stadt (außerhalb des Domes) waren/sind. Das kann man ja wohl nicht gerade als gelungene Evakuierung bezeichnen...
    (Mal sehen, ob's die Chinesen mit dem Taifun jetzt besser machen).



  • Deuetscher Antiamerikanismus wird auch in den USA zur Kenntnis genommen: ⚠
    http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372434,00.html



  • Bitsy schrieb:

    Ich wüßte mal gerne all die Gründe, wieso da immer noch 100,000 Menschen in der Stadt (außerhalb des Domes) waren/sind. Das kann man ja wohl nicht gerade als gelungene Evakuierung bezeichnen...

    Mehr als 15.000 pro Tag schaffen sie laut Rechnungen nicht.

    kingruedi schrieb:

    ...wenn Hamburg im Wasser und Chaos versinkt.

    Ziemlich herr- äh schreckliche Vorstellung... Naja, wie viele US-Coast-Guards gibts denn so in und um Hamburg, die helfen könnten?

    Hinweis schrieb:

    Deuetscher Antiamerikanismus wird auch in den USA zur Kenntnis genommen: ⚠
    http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372434,00.html

    Nett. Bei dem Arschgelaber von denen wundert mich der Antiamerikanismus nicht mehr. 🙄 Edit: Ok, weiter unten waren dann doch noch ein paar Sinnvolle dabei.



  • Ich wüßte mal gerne all die Gründe, wieso da immer noch 100,000 Menschen in der Stadt (außerhalb des Domes) waren/sind.

    Weil niemand zwangsevakuiert wurde, und die Leute lieber bei ihrem Häuschen bleiben? Ist hier doch genauso.

    Herr Trittin hat mit seinem kleinen Hinweis zwar recht, aber es war einfach unpassend.



  • Hinweis schrieb:

    Deuetscher Antiamerikanismus wird auch in den USA zur Kenntnis genommen: ⚠
    http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372434,00.html

    Und wie viele Amerikaner lesen wohl den Spiegel Online, der aus Deutschland stammt?


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