Seid ihr bereit für die Opfer in New Orleans zu spenden?
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Hinweis schrieb:
Deuetscher Antiamerikanismus wird auch in den USA zur Kenntnis genommen:

http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372434,00.htmlUnd wie viele Amerikaner lesen wohl den Spiegel Online, der aus Deutschland stammt?
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Is doch Wurscht. Amis hassen dafür Franzosen und Franzosen hassen Deutsche und alle sind wieder glücklich...
Was den Hurrican betrifft: Es war Mr. Bush der ab 2001 die Gelder für die Dämme in New Orleans massiv zusammenstrich (um mehr als die Hälfte) um mehr Geld für Irak und "Heimatschutz" zu haben. Zudem schoss er Studien ab die sich mit genau dem jetzt eingetroffenen Fall beschäftigten (welcher als einer der drei wahrscheinlichsten Umweltkatastrophen für die USA galt).
Und wie die USA jetzt diese "Krise" bewältigt ist echt unter aller Sau. Sobald die Schuld an einer Katastrophe nicht mehr den Arabern zugewiesen werden kann scheint die Regierung nicht mehr gewillt irgendwas zu unternehmen.
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BloodLord schrieb:
Irgendwie seltsam wie schnell im "Superstaat USA" garnichts mehr funktioniert. Schon damals beim Stromausfall 2003(?) brach mancherorts alles zusammen. Und jetzt in New Orleans dauerte es lange, bis Hilfskräfte anrückten um Überlebende zu evakuieren. Die militärisch unangreifbaren USA scheitern offenbar leicht an derartigen, inneren Krisen. Selbstverständlich wird im Falle des Falles mangels Krisenbewältigungs-Infrastuktur auch gleich das Kriegsrecht ausgerufen. Hier in Europa doch unvorstellbar, oder?
So ein törichtes Gerede.
Jeder Staat der Welt ist bei sowas in den ersten 3-5 Tagen völlig überfordert. Man muß zunächst aufklären, Personal und Material mobilisieren und herbeiführen, bis man das unter Kontrolle hat dauert das einige Tage. Selbst die sich in ständiger Kriegsbereitschaft befindliche israelische Armee hat beim Yom-Kippur-Krieg rund eine Woche gebraucht, bis sie die Lage unter Kontrolle hatten. Das ist normal. So eine Organisation muß sich erst selbst aktivieren, bevor sie mit der Arbeit beginnen kann.
Außerdem arbeitet das Militär - wie alle effektiven Organisationen - radikal: "first things first!". D.h. wer noch alleine überleben kann, dem wird zunächst nicht geholfen. Zunächst kümmern sich die ersten Prioritäten - den Wassereinbruch. Danach um Trinkwasser, danach um die Seuchen, danach um die Nahrung, danach um die Unterkunft. Es ist nämlich beliebig egal, wenn jemand seit 2 Tagen auf der Straße schläft und keine Nahrung hat, solange die Deiche noch nicht wieder halten. Daher kümmern sie sich zunächst darum. Das Militär arbeitet immer auf diese Art und Weise, aber das ist ja genau der Grund, warum sie nach einigen Tagen die Lage im Griff haben.
Was die Krisen-Infrastruktur in Deutschland betrifft: seit 1990 wurde der Katastrophenschutz weitgehend eliminiert. Früher gab's für jede feste Flußbrücke in Deutschland in einem Depot eine Behelfsersatzbrücke. Alles verschrottet. Es gibt keine Alarmierungskanäle mehr, teilweise regional abgebaut. Jetzt fangen sie wieder an, Sirenen aufzubauen, damit man bei Naturkatastrophen warnen kann. Alle Behörden finanziell ausgeblutet. Glaubst Du im Ernst, wenn man plötzlich 1 Mio Leute umsiedeln muß, man könnte das hier dem Landratsamt überlassen? Natürlich würde in so einem Fall für die Region den Notstand ausrufen - da würde die Amtshilfe der Bw nicht mehr ausreichen. Ok, das heißt bei den Amis "Kriegsrecht", in Deutschland "Notstandsgesetz". Klingt nicht so böse, bedeutet aber das gleiche. Nur darf es in Deutschland nicht mehr böse klingen, weil wir heute die Guten sind.
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@Marc++us:

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Marc++us schrieb:
Außerdem arbeitet das Militär - wie alle effektiven Organisationen - radikal: "first things first!".

- Irak
- Al-Quaida
- "Heimatschutz"
...
...
... - New Orleans
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Das so viele Menschen da ausrasten ist bemerkenswert.
Klar versucht jeder bei sowas für sich selbst zu sorgen, aber
was ich bei CNN mitbekomme, scheinen einige (und auch nicht gerade
wenige) die Rettungsaktionen zu blockieren.
Schiessereien, Plünderungen, Vergewaltigungen...
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Mit Schrecken sehe ich die aktuellen Umfrageergebnisse. Wie kann es sein, dass in einen Land, welches von seinem ehemaligem Kriegsgegner USA wieder aufgebaut und vor Unterjochung durch die Kommunisten geschützt wurde, so wenig Mitgefühl und so viel Verachtung eben diesem entgegengebracht wird? Scheinbar ist der moralisch/sittliche Verfall in den sieben Jahren von Rot/Grün mindestens eben so stark gewesen wie der wirtschaftliche. Und ein Minister der Ökos schürt auch noch lautstark den Antiamerikanismus. Scheinbar ist meine These, die ich vor längerer Zeit hier schon einmal aufgestellt hatte, zutreffender denn je :
Der Amerikaner von 2005 ist dem Deutschen der Jude von 1935.
Union-Fan
Der freundliche Konservative
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Marc++us schrieb:
[...] Jetzt fangen sie wieder an, Sirenen aufzubauen, damit man bei Naturkatastrophen warnen kann. [...]
Sirenencodes kennt doch heute kein Mensch mehr, oder? Vielleicht noch ziemlich alte Leute oder welche aus der Feuerwehr.
Dabei gibt es in Schulen sogar verschiedene Klingelzeichen pro Notfall.
Feueralarm klingt ganz anders als Bombenalarm. (Mehr hab ich dann doch noch nicht durch...)Gibt es in Städten überhaupt noch Sirenen? Ich kenne das nur von unseren Dörfern.
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Naja, wenn die Sirenen erst mal wiederaufgebaut wurden, kann man auch Broschüren über die verschiedenen Codes verteilen. Aber es dürfte meistens doch eh klar sein, warum die Sirene heult: Wenn ein großer Fluss durch die Stadt fließt und es seit Tagen stark regnet, wirds kein Vulkanausbruch sein.

(Edit: Jaja, ich bin jetzt einfach davon ausgegangen, dass neben der Stadt kein aktiver Vulkan steht.)
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It might cross your mind, at some point in the next few days, to write something about how "stupid" the people trapped in the disaster zones have been, or how "lazy" they must be to not have escaped sooner, or how they "deserved what they got" for choosing to live somewhere on the Gulf Coast, within direct reach of hurricanes.
My suggestion is this-- sit on your fucking hands. Sit on them until those sentiments no longer make your typing fingers itch
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durito schrieb:
Marc++us schrieb:
Außerdem arbeitet das Militär - wie alle effektiven Organisationen - radikal: "first things first!".

- Irak
- Al-Quaida
- "Heimatschutz"
...
...
... - New Orleans
So Quatsch. Es läuft doch alles los. Hast Du die Fahrzeugkolonnen im TV gesehen?
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Marc++us schrieb:
durito schrieb:
Marc++us schrieb:
Außerdem arbeitet das Militär - wie alle effektiven Organisationen - radikal: "first things first!".

- Irak
- Al-Quaida
- "Heimatschutz"
...
...
... - New Orleans
So Quatsch. Es läuft doch alles los. Hast Du die Fahrzeugkolonnen im TV gesehen?
Hast Du das Budget im Bereich Wasserdämme/Naturschutz/Katastrophenschutz gesehen? Und das des "Heimatschutzes"?
Was würdest Du sagen, wenn Schrödi nach 2 Tagen Flut mal seine Ferien abbricht, um über die betroffenen Gebiete zu jeten? Vergleich mal die Reaktionen zum 11.Sept und zum Hurricane. Also ich käm mir sowas von verarscht vor als New Orleaner...Marc++us, ich verstehe Deine "allergische" Reaktion gegen den Anti-Amerikanismus hier, aber unbedingter Pro-Amerikanismus ist genauso falsch. Was die Bush-Regierung hier zeigt ist wirklich nur mehr als peinlich, das kannst Du nicht schönreden.
@Union-Fan: *rofl*
Kommt dazu, dass der Hurricane wahrscheinlich von einem riesigen Propeller auf Kuba ausgelöst wurde, den die Kommunisten dort aufbauten. Evt. hast Du mit Deinen Steuern an die derzeitig kommunistische Regierung in Deutschland sogar dazu beigetragen! 
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Union-Fan schrieb:
Wie kann es sein, dass in einen Land, welches von seinem ehemaligem Kriegsgegner USA wieder aufgebaut und vor Unterjochung durch die Kommunisten geschützt wurde, so wenig Mitgefühl und so viel Verachtung eben diesem entgegengebracht wird?
tjo. ich würde mal sagen: antiamerikanismus hat viele seiten. ich z.B. hab was gegen die momentane regierung der USA.
und genau in dem "momentan" liegt denke ich bei vielen der grund: die regierung, die uns damals "befreit" und auch später in einigen dingen unterstützt hat, war eine ganz andere.den hidolf-vergleich zum demonstrieren der differenz zwischen bevölkerung und regierung damals und heute spare ich mir jetzt einfach mal

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Nein ich würde nicht dafür direkt spenden.
Die USA haben genug Mittel um das Problem zu beheben. Da Spende ich lieber für die dritte Welt, in der die Leute verhungern...
Das tun Sie leider derzeit wohl auch in New Orleans, aber das liegt nicht daran, dass nicht genügend Mittel vorhanden sind, sondern dass man die Mittel erst NACH dem Sturm zusammengezogen hat.
Ich kann nicht überall helfen.. und dann überlege ich mir eben rein subjektiv wem ich am besten helfen kann.
Und wenn der liebe US-Präsident sagt, dass er "keine Internationale Hilfe benötigt, weil wir Amerikaner das alleine wieder aufbauen", dann schick ich mein Geld eben woanders hin.
(naja nachdem er wohl beraten worden ist, hat sein Pressesprecher sich sehr dankbar gezeigt für die Internationale Hilfe und sie würden natürlich alles sehr gerne annehmen)
Gruß
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durito schrieb:
Hast Du das Budget im Bereich Wasserdämme/Naturschutz/Katastrophenschutz gesehen? Und das des "Heimatschutzes"?
Was würdest Du sagen, wenn Schrödi nach 2 Tagen Flut mal seine Ferien abbricht, um über die betroffenen Gebiete zu jeten? Vergleich mal die Reaktionen zum 11.Sept und zum Hurricane. Also ich käm mir sowas von verarscht vor als New Orleaner...Ich weiß nicht, da sind doch einige Sachen vermischt.
a) Erstens jetet Schrödi bei Fluten doch über das Gebiet. Er hat halt keine 747, sondern nimmt einen Hubi der Flugbereitschaft. Aber er macht das doch ganz genauso, vgl dazu die Fluten. Das macht sogar Sinn: für den Überblick zu Beginn nachvollziehbar. Und dann macht Schröder etwas - denn die Kameras sind am Boden, er kann ja nur wenn er gefilmt wird - er geht in die Flutgebiete, und seine Sicherheitsbeamten stören die Helfer beim Arbeiten. Siehe dazu die Kommentare bei der letzten Wahl, wo sich viele Helfer durch die Sicherheitsleute gestört fühlten. Bush blieb auf Wunsch der Katastrophenhelfer weg, weil es mehr hindert als hilft. Soweit also alles im grünen Bereich. Ich sehe jetzt da mal nicht wirklich ein Problem, egal in welcher Richtung. Letztlich ist das neutral. Bush kann sowieso nix tun, der Gouverneur ist da am Zug.
b) Das Budget für Heimatschutz, Deiche oder Irak wird von der Politik festgelegt. Das US-Militär kann jetzt mal nichts dafür, daß die Politiker das Geld für andere Dinge versaubeuteln. Ist doch genau wie hier, da haben die Gemeinden Neubaugebiete in Überflutungsräumen ausgewiesen, um Kohle einzuscheffeln.
c) Die Maßnahmen vor Ort laufen jetzt los und haben mit Bush nichts zu tun, und da muß man eben sagen, daß das Militär einen Plan abrollt, der sich an den Notwendigkeiten orientiert. Ich habe nur darauf hingewiesen, daß es völlig aberwitzig ist zu glauben, eine solche Situation würde in Europa anders ablaufen. Diese Dimension sprengt alle normalen Grenzen der üblichen Hilfsorgane.
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Der ganze Antiamerikanismus kommt von den Ossis.
Die Wessis mögen nämlich die Amis, also baut die Mauer wieder auf.
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Ami Freund schrieb:
Der ganze Antiamerikanismus kommt von den Ossis.
Es gibt zwar durchaus diese Tendenz bei Ossis, Schweizern und Österreichern, aber letztlich treiben doch die selbsternannten deutschen Intellektuellen diesen Trend voran. Getan haben sie das schon vor 30 Jahren, aber da gab's keine Resonanz in der Bevölkerung. Hat kann man sich endlich mal so richtig ausleben mit seinem Haß, weil es zuhörendes Publikum gibt.
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Ami Freund schrieb:
Die Wessis mögen nämlich die Amis, also baut die Mauer wieder auf.

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Geht klar. Vorher gebt ihr noch alle Ossis zurück, mal sehen wer im Westen dann noch Arbeitet ;P
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BloodLord schrieb:
Ami Freund schrieb:
Die Wessis mögen nämlich die Amis, also baut die Mauer wieder auf.

Echt, also ich bin Wessi und mag sie nicht. Werde ich dann abgeschoben?
