Gedenkminute für Deutschland



  • Sgt. Nukem schrieb:

    Stoiber hat mir am meisten imponiert, als er nach Erfurt die BÖSEN BÖSEN KOMPJUTA-SPIELE _MASSIV_ - ABER __MAAAASSIV__ - bekämpfen wollte... 🙄

    Ich brauch' dringend 'nen T-Shirt:

    Für mehr Frieden in der Welt fordere ich ein globales Verbot von Computerspielen...

    Rückseite: ...und Heavy-Metal-Musik!

    🤡 👍

    Wenn ich dich mit so nem T-Shirt rumlaufen sehe, schlag' ich dich zam !! 😡 😡 Als würde Heavy-Metal agressiv machen 😡



  • Marc++us schrieb:

    Es ist wirklich schade, man müßte Euch alle mal wieder nach 1980 zurückbeamen und 1 Jahr in der DDR leben lassen.

    Been there, done that.

    Hilfreich wäre m.E., wenn ihr mal dorthin zurückgebeamt werden würdet, so dass ihr euch ein eigenes Bild machen könntet, anstatt allein auf Propaganda angewiesen zu sein. Und nein, eventuelle "Zoobesuche" zählen nicht.

    Davon abgesehen vermisse ich den konkreten Zusammenhang. Muss man den Anschluss der DDR an sich sowie die Art der Ausführung für die beste aller Möglichkeiten halten, wenn man nicht als stalinistischer Betonkopf gelten will? War man, wenn man den Anschluss ablehnte, automatisch für den unveränderten Erhalt der DDR!?



  • Optimizer schrieb:

    Wenn ich dich mit so nem T-Shirt rumlaufen sehe, schlag' ich dich zam !! 😡 😡 Als würde Heavy-Metal agressiv machen 😡

    ROFL

    HEEEEAAAAAAAAAAARRRR MEEEEEEEEEEEEEE NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOW !!!!! 😃



  • Union-Fan, weiss gar nicht was Du hast... Kam doch ein guter Film zur deutschen Geschichte: der Pianist. Handelt davon, was passiert, wenn irgendwelche bekloppte "Patrioten" die Macht uebernehmen...

    Ist IMHO viel lehrreicher als irgend ne Wiedervereinigt-alle-sind-happy-Doku, solltest Du mal kucken...

    PS: Sorry fuer die boese Antwort, kann nix dafuer, dass ich so bin. Marylin Manson ist schuld.



  • Es ist wirklich schade, man müßte Euch alle mal wieder nach 1980 zurückbeamen und 1 Jahr in der DDR leben lassen. Nur zum Beenden solcher Aussagen.

    Ironischerweise glaube ich das nicht : es wird sich erst ändern, wenn die Generationen weggestorben sind, die den Osten erlebt haben.
    Gerade im Osten werden die jungen Generationen mit einer Art "idealisierter" Ostdarstellung von Ihrene Eltern und Großeltern konfrontiert.
    Das hat etwas damit zu tun, das man vielen Leuten im Osten Ihre Identität und Ihr Selbstwertgefühl genommen hat. Nebenbei : so schlimm habe ich als Kind den Osten nicht empfundenund bin trotzdem heil froh, das es Ihn jetzt nicht mehr giebt.

    Union-Fan, weiss gar nicht was Du hast... Kam doch ein guter Film zur deutschen Geschichte: der Pianist.

    Hab den Film auch gesehen und finde Ihn gut und gebe Dir recht. Trotzdem finde ich es schon seltsam, wenn so ein Film am Tag der Einheit kommt. Der ständig erhoben Zeigefinger in Gedenken an unsere (partiell) negative Vergangenheit nervt auf Dauer schon.

    Handelt davon, was passiert, wenn irgendwelche bekloppte "Patrioten" die Macht uebernehmen...

    Dann habe ich Ihn wohl anders verstanden. Er handelt für mich auch davon, das es Idioten und gute Menschen überall giebt und das das eine das andere nicht ausschließt.



  • TheBigW schrieb:

    Handelt davon, was passiert, wenn irgendwelche bekloppte "Patrioten" die Macht uebernehmen...

    Dann habe ich Ihn wohl anders verstanden. Er handelt für mich auch davon, das es Idioten und gute Menschen überall giebt und das das eine das andere nicht ausschließt.

    👍 Ja ich auch. Aber das waer zu hohes Niveau fuer eine Diskussion mit Union-Fan.

    War wirklich ein sehr eindruecklicher Film. Ich schwanke zwischen Bewunderung der Friedfertigkeit des Pianists und Unverstaendnis warum er sich nicht zur Wehr setzte. Die ganze Boesartigkeit des Krieges scheiterte an ihm, ein genialer Charakter. Und doch haette ihn seine Neutralitaet gegenueber des Terrors nicht auf Dauer gerettet, wenn nicht der Terror wiederum mit Terror besiegt worden waer.



  • and the oscar for troll of the year goes to..............................
    *trommelwirbel

    Union-Fan



  • grats schrieb:

    and the oscar for troll of the year goes to..............................
    *trommelwirbel

    Union-Fan

    Es ist sehr bedauerlich, wenn der politische Antagonist als Troll diffamiert wird, anstatt Fakten mit Argumenten und Argumenten mit Fakten zu begegnen.

    Anhand der anderen Beispiele zeigt sich ganz klar, dass die Linke, die sich gerne in einen toleranten Heiligenschein hüllt, eben diese vorgebliche Toleranz verliert, wenn es um Heimat, Nation und die Gefühle von Patrioten geht.

    Union-Fan

    Der freundliche Konservative



  • Union-Fan schrieb:

    Es ist sehr bedauerlich, wenn der politische Antagonist als Troll diffamiert wird, anstatt Fakten mit Argumenten und Argumenten mit Fakten zu begegnen.

    Nein, das ist eigentlich ein wenig anders: Erst wird jemand als Troll identifiziert, anschließend wird das argumentieren unterlassen. Wäre ja schließlich die vollkommen falsche Reaktion.



  • Union-Fan schrieb:

    Anhand der anderen Beispiele zeigt sich ganz klar, dass die Linke, die sich gerne in einen toleranten Heiligenschein hüllt, eben diese vorgebliche Toleranz verliert, wenn es um Heimat, Nation und die Gefühle von Patrioten geht.

    klar, weil das purer schwachsinn ist. gratuliere zum oscar!



  • HEZ schrieb:

    Nein, das ist eigentlich ein wenig anders: Erst wird jemand als Troll identifiziert, anschließend wird das argumentieren unterlassen. Wäre ja schließlich die vollkommen falsche Reaktion.

    Deshalb werde ich auch regelmäßig immer von den gleichen üblichen Verdächtigen aus dem zu mir orthogonal stehendem politischen Spektrum als Troll diffamiert 😃 🙄

    Wobei das diffamieren als "Troll" noch das harmloseste ist...

    Union-Fan

    Der freundliche Konservative



  • Union-Fan schrieb:

    Deshalb werde ich auch regelmäßig immer von den gleichen üblichen Verdächtigen aus dem zu mir orthogonal stehendem politischen Spektrum als Troll diffamiert

    nett formuliert 😃



  • Optimizer schrieb:

    Wenn ich dich mit so nem T-Shirt rumlaufen sehe, schlag' ich dich zam !! 😡 😡

    Union-Fan schrieb:

    Deshalb werde ich auch regelmäßig immer von den gleichen üblichen Verdächtigen aus dem zu mir orthogonal stehendem politischen Spektrum als Troll diffamiert

    Fazit dieses Threads?
    1)Metal macht agressiv.
    2)Bayrische Volksmusik verwirrt den Geist und kann Sprachstörungen auslösen.

    Musik ist böse.



  • durito schrieb:

    2)Bayrische Volksmusik verwirrt den Geist und kann Sprachstörungen auslösen.

    Aber äh äh normalerweise äähhh sind diese äääh Sprachstörungenääh anderer... äh... Natur.



  • Union-Fan schrieb:

    Es ist sehr bedauerlich, wenn der politische Antagonist als Troll diffamiert wird, anstatt Fakten mit Argumenten und Argumenten mit Fakten zu begegnen.

    Dann geh auf Argumente doch auch mal ein. Ich vermisse z.B. eine Reaktion auf den Beitrag von Optimizer.



  • Jansen schrieb:

    Union-Fan schrieb:

    Es ist sehr bedauerlich, wenn der politische Antagonist als Troll diffamiert wird, anstatt Fakten mit Argumenten und Argumenten mit Fakten zu begegnen.

    Dann geh auf Argumente doch auch mal ein. Ich vermisse z.B. eine Reaktion auf den Beitrag von Optimizer.

    Als ob ein kleiner Einwurf einer einzelnen Person in die öffentliche Diskussionsrunde vergleichbar wäre mit einer versuchten Umsetzung durch eine der beiden Regierungsparteien. Eine versuchte Umsetzung, die auf deutlich breiterer parteilicher Zustimmung gebaut hätte.

    Man kann eine Maus nicht mit einem Elefanten vergleichen!

    Union-Fan

    Der freundliche Konservative



  • Eine treffendere Analogie zur politischen Statur Stoibers lässt sich wohl kaum finden. Respekt!



  • Jansen schrieb:

    Eine treffendere Analogie zur politischen Statur Stoibers lässt sich wohl kaum finden. Respekt!

    Nur zur Klarstellung :

    Die Analogie bezieht sich nicht auf die politische Statur der Beteiligten sondern auf den "wie-nah-waren-wir-dran-den-nationalfeiertag-zu-verlieren"-Faktor

    Union-Fan

    Der freundliche Konservative



  • Stoiber wurde damals von der gesamten SPD kritisiert, Schröder wurde damals von der ganzen CDU/CSU kritisiert. Und ich erinnere mich genau daran, wie Stoiber eine Rede im Bundestag hielt und seine Worte waren (so gut ich sie noch wiedergeben kann):

    "Und ein Bundeskanzler, dem der Nationalfeiertag wurscht ist, ist fehl am Platz, meine Damen und Herren" *Heftiger Applaus von der Opposition*

    So eine Rede zu halten, bzw. so einen Beifall zu spenden, nachdem man den Vorschlag selber schon gemacht/unterstützt (ja, die CDU/CSU hat ihn damals unterstützt) ist einfach nur reine Stimmungsmache und null glaubwürdig. Und so ist es mit vielen Themen. Die CDU/CSU war eine verdammt schlechte Opposition, weil fast alles von der Regierung einfach aus Prinzip schlecht gemacht wurde, obwohl die Ansichten der Parteien teilweise so unterschiedlich nicht waren.

    "wie-nah-waren-wir-dran-den-nationalfeiertag-zu-verlieren"-Faktor

    Der war damals schon genauso hoch, letztlich wurde es zum größten Teil von der SPD verhindert. Wie auch immer, daran kann man eh nichts festmachen, dazu müsste man erstmal zweifelsfrei beweisen, dass es überhaupt schlecht wäre, den Feiertag abzuschaffen. Die Glaubwürdigkeit von solchen Reden ist jedenfalls mangelhaft, worauf ich hinaus wollte.

    Gruß,
    ein Bayer



  • Union-Fan schrieb:

    "wie-nah-waren-wir-dran-den-nationalfeiertag-zu-verlieren"-Faktor

    Ja wie nahe waren wir denn dran, den Nationalfeiertag zu verlieren?
    In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich angenommen, es ginge lediglich darum, den Nationalfeiertag auf einen arbeitsfreien Wochentag zu verlegen. Aber du hast sicher Recht, die niederträchtigen Sozen hätten dabei doch nicht Halt gemacht. Erst hätten sie den Nationalfeiertag verlegt und ein, zwei Jahre später hätten sie ihn still und heimlich ganz abgeschafft.
    Puh, da haben wir aber nochmal Glück gehabt.

    1994: die unbedeutende Einzelperson Edmund Stoiber schlägt vor, den Nationalfeiertag auf einen Sonntag zu verlegen
    2004: die unbedeutende Einzelperson Edmund Stoiber bezeichnet es als hirnrissig, den Nationalfeiertag auf einen Sonntag zu verlegen

    Gerade weil unbeabsichtigt, ist die Analogie zum Tierreich so treffend. Darum nochmal: Respekt!


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