[Besiedlung des Weltalls] - Mars oder Venus, wofür würdet ihr euch entscheiden?



  • jo, der athmosphärendruck und die hitze ist auf der venus viel zu extrem...



  • Ach quatsch, dafür wird man auf der Venus schneller braun und hat niemels Energiemangel.



  • Power Off schrieb:

    Bis jetzt hat ja noch keiner Sonden zur Venus geschickt, die laenger als ein paar Sekunden ueberlebt haben.

    stimmt ja gar nicht.
    ich bin für venus. ist wärmer.



  • bkzbb schrieb:

    stimmt ja gar nicht.
    ich bin für venus. ist wärmer.

    Wenn auch unter Nebelschwaden, wirst Du dann merken, dass der Spruch "sich in der Sonne grillen lassen" eine ganz neue Bedeutung bekommt! 😉

    (d.h. wenn Du nicht vorher auf die Groesse einer Streichholzschachtel komprimiert wurdest! 😉 -- dagegen ist ZIP garnix, das sag ich euch! 😉 )



  • Ich bin klar für die Venus.

    Vergleichen wir die Daten der Planeten Mars und Venus.

    Vergleicht man die Daten, welche auf lange Sicht den Erfolg einer Transformation zu einem erdähnlichen Planeten bestimmen, so schneidet Mars denkbar schlecht ab. Diese Daten sind Masse und Fallbeschleunigung, wobei letztere natürlich von der ersten abhängt. Die Venus hingegen hat hier fast erdgleiche Daten.

    Eine geringe Fallbeschleunigung reduziert die Fähigkeit eines Planeten eine e Atmosphäre zu halten. Auf dem Mars hätte eine erdähnliche Atmosphäre eine viel geringere Dichte als auf unserem Heimatplaneten, was sich in einem geringem Luftdruck manifestieren würde.

    Die geringe Schwerkraft wäre zudem ungünstig für den Organismus (Muskel- und Knochenabbau).

    Außerdem spricht die hohe Sonnenentfernung des Mars gegen eine Besiedlung (Kälte, Energieprobleme, Dunkelheit -> psychische Probleme).

    Gegen die Venus spricht zunächst die hohe Temperatur und der hohe Druck, wobei erstgenannter Faktor letzteren bestimmt. Eine Abkühlung der Atmosphäre würde auch eine Verminderung des atmosphärischen Drucks bedeuten. Man müsste also Venus gegen zu intensive Sonnenbestrahlung (im UV- und IR-Bereich) abschirmen. Dies könnte durch Sonnensegel oder Partikel in den oberen Atmosphäreregionen erreicht werden.

    Ein weiterer Vorteil der Venus ist die Sonnennähe, die eine weitreichende Nutzung von Solarenergie ermöglicht.

    Fazit: Mars mag zwar auf den ersten Blick freundlicher aussehen, doch Venus verspricht, am Ende der Transformation, ein wesentlich besseres Resultat und könnte tatsächlich eine "zweite Erde" werden.



  • Die Menschen sind ja schon mit dem irdischen Treibhauseffekt überfordert.
    Viel Spaß mit der Venus.



  • Hmm, wie wärs mit Beteigeuze 7?



  • Bauen wir uns doch einfach einen eigenen Planeten nach unseren Wunschvorstellungen zusammen.



  • Walli schrieb:

    Hmm, wie wärs mit Beteigeuze 7?

    klar.
    aber vorher auf dem mars üben.



  • Carl B. schrieb:

    Die geringe Schwerkraft wäre zudem ungünstig für den Organismus (Muskel- und Knochenabbau).

    Das ist kein Problem. Der Körper würde sich mit der Zeit daran gewöhnen. Nur hätten dann die Menschen auf dem Mars Probleme, wenn sie mal wieder die Erde besuchen wollten. Aber müssen die das denn?



  • Optimizer schrieb:

    Bauen wir uns doch einfach einen eigenen Planeten nach unseren Wunschvorstellungen zusammen.

    Klar, man koennte auch Riesenraumschiffe bauen mit erdaehnlichen Landschaften darin.

    Als Energiequelle koennte man dann Atomkraftwerke oder auch Sonnenenergie verwenden (wenn das Raumschiff sich in Sonnenumlaufbahn befindet).



  • Wie wärs mit einer schalenförmigen Dyson-Sphäre?



  • mastercpp schrieb:

    Wie wärs mit einer schalenförmigen Dyson-Sphäre?

    Da muessten wir aber das ganze Sonnensystem pluendern! 😉

    (Woher so viele Rohstoffe nehmen?)

    Damit die Anziehungskraft der Sonne die Sphaere nicht zerbricht, muesste sie einen grossen Durchmesser haben (also vielleicht von der Groesse der Erdumlaufbahn oder weiter weg), und auch dick genug sein, damit sie stabil bleibt.

    Ideal waere natuerliche eine wartungsfreie Loesung, die moeglichst ohne zuviel Technik auskommt. Wie sorgt man dafuer, dass die Schale balanciert bleibt? Man koennte die Schale in Rotation versetzen, so dass die Schale eine Umlauf um die Sonne beschreibt.

    Sonnenenergie gibt's ja dann zuhauf. Die Energieeffizienz waere phaenomenal!! 🙂

    Und Ueberbevoelkerung koennte es dann theoretisch auch nie geben. Die Flaeche waere ja immens! 🙂



  • Venus, da gibts Weiber



  • Man sollte zunächst mit dem Mond - sozusagen dem Vorhof der Erde - beginnen. Wenn man dies schafft, kann man weiter sehen. Bisher ist es nicht gelungen, auf der Erde in einem abgeschlossenen System zu überleben. Wir haben keine überlegene Technik und zu wenig Ahnung von biologischen Kreisläufen.



  • - Mit Spiegeln mehr Licht zum Mars
    - Aus den verschiedenen Asteoridengürteln Wasser und sonstige Material auf den Mars schicken.



  • zujgjgzu schrieb:

    - Mit Spiegeln mehr Licht zum Mars
    - Aus den verschiedenen Asteoridengürteln Wasser und sonstige Material auf den Mars schicken.

    Coole Ideen! 🙂

    Mehr Licht und Wasser koennte definitiv beim Terraforming helfen. 🙂



  • Wozu Planeten ?
    Raumstationen bieten da mehr Vorteile zum Leben.
    Den Anbau auf der Planeten Oberfläche kann man effektiver unter einem
    Treibhaus regeln. Überhaupt wäre es möglich
    komplette SIedlungen zu überdachen, würde wohl auch mehr
    sinn machen, als über Terraformung zu spekulieren.
    Dann wäre die Menschheit auch in der Lage das Sonnensystem zu verlassen...



  • hosti schrieb:

    Venus, da gibts Weiber

    😃 👍 😋



  • Apollon schrieb:

    hosti schrieb:

    Venus, da gibts Weiber

    😃 👍 😋

    Genau! Je mehr, desto besser! 😋 😋 😋 👍


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