Katastrophen 2005
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<Vorsicht: Kritisches Thema>
Viel passiert dieses Jahr und gerade im Radio lief die "Internationale Tagespresse". Es wurde zitiert, dass viele Zeitungen selbst das Erdbeben auf den Treibhauseffekt zurückführen.
Was meint ihr:
Sind die Katastrophen wie Tsunami, Hurrikan, Erbeben auf das Verschulden der Menschen zurückzuführen?
</Vorsicht>
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Jein. Wir sind als Menschheit heute einfach Anfälliger.
Die Erde ist dichter besiedelt, wir siedeln auch an
den falschen Stellen, und nehmen so das Risiko unbewusst hin.Seit dem Tsunami hat es einige Beben in Asien gegeben, das ganze
System dort ist in Bewegung geraten, es ist mit weiteren Beben zu rechnen
imho.Mit dem Klimawandel hat das nix zu tun, die Erde dehnt sich nicht so stark
auf grund der Erwärmung aus *g*Wir haben momentan eine Übervölkerte Welt, und das System gleicht das momentan
wieder aus. Vogelgrippe wird wohl der große Big Bang oder Finale werden.
Danach kommt dann der Klimawandel mit Missernten und Unwettern.
Wenn man das jetzt allzu negativ sieht, könnte man auch sagen das Jede
Hochkultur auf dem Zenit vernichtet wurde. Wir sind wohl auch bald dran
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phlox81 schrieb:
Wenn man das jetzt allzu negativ sieht, könnte man auch sagen das Jede Hochkultur auf dem Zenit vernichtet wurde. Wir sind wohl auch bald dran

Dann könnte das berühmte Deutsche Jammern uns allen das Leben retten?

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phlox81 schrieb:
Wir haben momentan eine Übervölkerte Welt, und das System gleicht das momentan wieder aus.
Sagt wer? Fest steht, dass noch lange nicht jeder bewohnbare Flecken Erde auch bewohnt ist und z.B. die Getreideernten bereits heute ausreichen, um beinahe fast schon die doppelte Weltbevölkerung rein vegetarisch zu ernähren. Nur - wer will das schon?
Die gängigste Prognose geht davon aus, dass sich die Menschheit - zum ersten Mal in ihrer Geschichte - im Jahr 2050 bei ungefähr 9 Milliarden Menschen als Maximum einpendeln wird (+/- 2 Milliarden).
Siehe auch http://www.wissenschaft-online.de/artikel/789361
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ethereal schrieb:
Sind die Katastrophen wie Tsunami, Hurrikan, Erbeben auf das Verschulden der Menschen zurückzuführen?
nein. bei kritischer betrachtung ist gar kein menschlich induzierter klimawandel zu sehen, denn "klimawandel" ist ein nullwort. klima beschreibt "langfristige gleichheiten im wetter". die gibt es aber nicht. so, wie das wetter im kleinen chaotisch ist, ist es das auch über jeden beliebig langen zeitraum in jeder auflösung. klima==wandel. zu fragen, ob menschen dran schuld seine, daß sich das klima wandelt, ist wie zu fragen, ob menschen dran schuld seien, daß der rund wird.
tsunamis gabs immer. was am menschen liegt, sind die ausmaße der schäden am menschlichen gerät. und die medienaufmerksamkeit. bessere interkontinentale kommunikation macht's möglich, daß wie mehr katastropeh hier im wohnzimmer haben.
hurrikans gab auch schon immer. und jeder wußte, daß new orleans stirbt, wenn der nächste kommt, und daß das nur eine frage der zeit ist. die einzige neue info war der zeitpunkt, der rest war klar.
ich hab nicht den eindruck, daß hurricans und tsunamis irgendwie heftiger gewurden seien.
und an den erdbeben können wir gar nix machen. selbst mit atombomben ein paar erdbeben früher abgehen zu lassen, wirde die wirkung nur abschwächen.
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sarfuan schrieb:
Die gängigste Prognose geht davon aus, dass sich die Menschheit - zum ersten Mal in ihrer Geschichte - im Jahr 2050 bei ungefähr 9 Milliarden Menschen als Maximum einpendeln wird (+/- 2 Milliarden).
Siehe auch http://www.wissenschaft-online.de/artikel/789361link auf nen artikel, der kaufware ist.
wie kommste auf so ein niedriges maximum?
also ich seh mindestens 200 billionen. ok, dazu muß viel energie rangeschafft werden, mehr, als einach so auf die erde fällt. und von biologisch produzierter nahrung müßte man abstand nehmen, also aufbereitete steine essen.
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Die Medien sind letztlich auch nur Showmacher. Ich habe das letzte Woche auch im Radio gehört, daß 2004 mehr Menschen durch Naturkatastrophen in einem Jahr ums Leben kamen, als seit was weiß ich wie lange. Und dann haben sie gleich den Bezug zum Klimawandel hergestellt.
Allerdings haben sie auch in einem Nebensatz erwähnt, daß die Masse der Toten auf das Konto des Tsunami geht, der ja überhaupt gar nichts mit Klimaänderungen zu tun hat.
Ergo: auch Redakteure können nicht denken. Und sie hoffen, daß der Zuhörer vor lauter Panik ("arg, wir werden alle sterben") ebenfalls nicht mitdenkt.
Lehre: mitdenken hilft.
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Marc++us schrieb:
Die Medien sind letztlich auch nur Showmacher. Ich habe das letzte Woche auch im Radio gehört, daß 2004 mehr Menschen durch Naturkatastrophen in einem Jahr ums Leben kamen, als seit was weiß ich wie lange.
annahme: jedes jahr sterben zufällig zwischen 1% und 3% der bevölkerung naturkatastrophen.
annahme: die bevölkerung wächst trotzdem exponentiell und schnell.
schluss: jedes neue jahr ist potentielles rekordjahr über alle bisherigen jahre, so ein rekord ober nicht nur 100 jahre, sondern über *alle* jahre ist gar nix besonderes.
wenn sich die befölkerung alle x jahre verdreifacht, dann haben wir mindestens alle x jahre so ein rekordjahr. wenn die schwankungen nicht frei zwischen 1% und 3% sind, sondern ne gauß-verteilung, also die allermeisten um 2%, dann gibts sogar noch wesentlich mehr rekordjahre.Und dann haben sie gleich den Bezug zum Klimawandel hergestellt.
arg, wir werden alle sterben!!!
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Hm, dazu habe ich rein zufällig gerade was gesehen, weil ich mich über Wetter informieren wollte:
http://www.smg.gov.mo/ccaa/climate/fe_climate.htm
Es ist nicht sonderlich interessant, daß die Min/Max-Werte über 100 Jahre größer sind als über 30 Jahre. Sowas ist eigentlich zu erwarten, wenn man ein einigermaßen chaotisch/zufälliges System über eine gewisse Zeit beobachtet.
Aber lustig, daß die extremen Min/Max-Werte sich überwiegend vor mehr als 30 Jahren ereignet haben (wow... -1.8 im Januar, und das in Südostasien).
Was lernen wir daraus? Wir werden alle sterben.
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volkard schrieb:
nein. bei kritischer betrachtung ist gar kein menschlich induzierter klimawandel zu sehen, denn "klimawandel" ist ein nullwort. klima beschreibt "langfristige gleichheiten im wetter". die gibt es aber nicht. so, wie das wetter im kleinen chaotisch ist, ist es das auch über jeden beliebig langen zeitraum in jeder auflösung. klima==wandel. zu fragen, ob menschen dran schuld seine, daß sich das klima wandelt, ist wie zu fragen, ob menschen dran schuld seien, daß der rund wird.
tsunamis gabs immer. was am menschen liegt, sind die ausmaße der schäden am menschlichen gerät. und die medienaufmerksamkeit. bessere interkontinentale kommunikation macht's möglich, daß wie mehr katastropeh hier im wohnzimmer haben.
hurrikans gab auch schon immer. und jeder wußte, daß new orleans stirbt, wenn der nächste kommt, und daß das nur eine frage der zeit ist. die einzige neue info war der zeitpunkt, der rest war klar.
ich hab nicht den eindruck, daß hurricans und tsunamis irgendwie heftiger gewurden seien.
und an den erdbeben können wir gar nix machen. selbst mit atombomben ein paar erdbeben früher abgehen zu lassen, wirde die wirkung nur abschwächen.Deine Schlussfolgerung dass Klima gleich Wandel bedeutet und deshalb nie ein Wandel feststellbar ist, ist falsch! Statistisch bereinigt über einen genügend großen Zeitraum kann man schon ein "bestimmtes" Klima ermitteln und das kann sich, wie du richtig gesagt hast ändern. Und gerade diese Äderung über einen großen Zeitraum bezeichnet der Klimawandel. Viele Menschen denken zu kurzfristig und meinen Klima ist die Witterung und das Wetter das sie momentan erleben(auch in ein paar Jahren) und das ist das Klima so wie es sein muss, aber es gibt kein "richtiges" und "falsches" Klima, es wandelt sich halt mit der Zeit - den Klimawandel gibt es!
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut. Der Mensch erhöht durch sein Handeln die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, welche prinzipiell!, global gesehen, erstmal eine Temperaturerhöhung bedeuten. Außerdem lagert der Mensch gewaltige Massen auf den Kontinenten um(Stichwort Jangtse Staumauer z.B.) die auch einen Einfluss auf die Kontinentalplatten haben. Hinzu kommen noch Übervölkerung einiger Landschaften usw. Nun ist die Frage inwieweit sich dadurch das System Erde künstlich beeinflussen lässt. Dazu muss man erstmal wissen dass das System Erde ein recht träges System ist. Es ist so gewaltig und komplex dass kleine Änderungen nicht sofort sichtbar werden und selbst schwerwiegende Änderungen zum großen Teil gepuffert werden und nur langsam das System ändern. Inwieweit der Mensch nun wirklich Anteil hat, lässt sich noch nicht bemessen.
Fakt ist aber das sich das System in den letzten Jahrzehnten schon verändert hat. Gletscher schmelzen ab, verschiedene durchschnittliche Temperaturen steigen an, usw. Ob nun wirklich der Mensch dran Schuld ist, möchte ich nicht sagen, aber dass das was wir momentan so anstellen auf Dauer nicht gut ist, müsste jeden klar sein!
Nun mal zu diesem Jahr: Es ist in der Tat eine Menge passiert, den Tsunami letztes Weihnachten kann man ja praktisch auch noch dazu zählen. Abgesehen von menschlich verursachten Katastrophen kommen viele starke Erdbeben wie zuletzt in Pakistan dazu, eine extrem aktive Sturmsaison auf dem Atlantik aber auch auf den anderen Ozeanen ist/war viel los, dazu Starkniederschläge + Überflutungen(Alpen diesen Sommer) und auch die Sonne ist unerwartet aktiv mit ein paar gewaltigen Flares dieses Jahr. Glaube zu den Erdbeben können wir am wenigsten sagen, da gibt es kaum brauchbare Vorhersagen und immer wieder passieren auch starke Beben. Wenn sie an ungünstigen Stellen geschehen, kommts halt zu Folgen wie den Tsunami. Niemand konnte ihn erwarten, bzw. das so einer möglich wäre an der Stelle wusste man schon, nur man hatte keinen Anhaltspunkt wann das geschehen könnte. Anders sieht es mit den Stürmen auf dem Atlantik aus: Schon letztes Jahr wurde einer eher überdurchschnittlich aktive Saison vorhergesagt, die Vorhersagen wurden aber beiweiten übertroffen, diese Jahr werden wir wohl noch in den Genuss kommen einen magischen Alpha Sturm(nach Vince kommt noch Wilma, und dann kommt das griechische Alphabet) zu erleben. Neben der großen Anzahl waren zum ersten mal zwei Kategorie 5 Hurricans im Golf von Mexico in einer Saison bei, und die auch noch innerhalb eines Monats, die auch ähnliche Regionen getroffen haben. Rita war der 3. stärkste(von Luftdruck gesehen) auf dem Atlantik und Katrina der 5. stärkste. Dazu recht aktuell noch Stan der in Mittelamerika ganz schön gewütet hat. Hinzu kommen auch noch die Taifune im Westpazifik die China/Taiwan/Japan recht stark zugesetzt haben. Eine sehr aktive Saison, aber das diese Stürme soviel Schaden angerichtet haben, daran sind nicht die Stürme Schuld! Gerade New Orleans ist so ein Beispiel wo man sehen kann wie unvernünftig der Mensch ist(Gefahr bekannt und trotzdem nicht ausreichend vorbereitet - von der Tatsache so eine Stadt unter dem Meeresspiegel zu bauen mal ganz abgesehen). Und es wird der nächste Hurrican kommen der New Orleans flutet, und danach wieder der nächste! Nur lernen die Mensches daraus? Was schon angesprochen wurde ist die erhöhte Sensibilisierung der Medien. Je schlimmer die Katastrophe umso mehr Einschaltquoten, aber auch nur wenn das Gebiet interessant ist! Das durch Stan mehr Leute als durch Katrina in New Orleans starben wird eventuell am Ende der Nachrichten mal erwähnt.
Nun hab ich ne Menge geschrieben und bin immer noch nicht wirklich beim Punkt
Auch objektiv gesehen, die Medienberichterstattung beiseite gelassen, ist 2005 ein recht aktives Jahr was markante Ereignisse darstellt, ob das so bleibt in den nächsten Jahren muss man abwarten. Was anderes bleibt den Menschen eh nicht übrig. Wir müssen versuchen langfristig gesehen wieder verträglicher mit unseren Resourcen umzugehen. Auch dann wird es Naturkatastrophen geben, aber wir müssen die ja nicht noch zusätzlich beeinflussen! Wenn das mal kein Schlusswort ist *Gg*Noch ganz kurz zum Schluss, außer extremen Ereignissen fanden auch ein paar bemerkenswerte Sonderheiten diesjahr statt.
Europischer Hurrican Vince über Madeira:
http://www.nrlmry.navy.mil/htdocs_dyn_data/tc_pages/thumbs/ATL/23L.VINCE/vis/1km_zoom/vis/geo/1km_zoom/20051009.1630.msg1.x.vis1km_high.23LVINCE.25kts-NAmb-340N-190W.jpg"Hurrican"(nicht wirklich - sah aber so aus *gg*) über dem schwarzen Meer
http://www.csharp-pro.de/files/schwarzmeer.jpg
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Talla schrieb:
Deine Schlussfolgerung dass Klima gleich Wandel bedeutet und deshalb nie ein Wandel feststellbar ist, ist falsch! Statistisch bereinigt über einen genügend großen Zeitraum kann man schon ein "bestimmtes" Klima ermitteln
eben nicht! also nicht in dem sinne, daß man durchschnittswerte finden kann um sich bei abweichungen sorgen zu machen. man kann allenfalls sachen wie die fraktale dimension herausfinden. faktoren zur fehlerverstärkung und selbstähnlichkeit. aber kein arithmentisches mittel zieht.
und das kann sich, wie du richtig gesagt hast ändern. Und gerade diese Äderung über einen großen Zeitraum bezeichnet der Klimawandel.
kurzfristige fluktuationen über wenige hundert jahre sind genauso normal wie ganz kurzfristige über tage und stunden und wie nicht so kurzfristige über 1000 und 10000 jahre.
Viele Menschen denken zu kurzfristig und meinen Klima ist die Witterung und das Wetter das sie momentan erleben(auch in ein paar Jahren)
ja, du. auch 1000000 jahre sind zu kurzfristig, um einen mittelwert sinnvoll bestimen zu können.
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut.
nein, positiv. ich will orangen im garten haben. und die heizölpreise sind mir auch zu hoch und ich würde lieber weniger für heizung ausgeben müssen.
Inwieweit der Mensch nun wirklich Anteil hat, lässt sich noch nicht bemessen.
ok.
Fakt ist aber das sich das System in den letzten Jahrzehnten schon verändert hat. Gletscher schmelzen ab, verschiedene durchschnittliche Temperaturen steigen an, usw. Ob nun wirklich der Mensch dran Schuld ist, möchte ich nicht sagen, aber dass das was wir momentan so anstellen auf Dauer nicht gut ist, müsste jeden klar sein!
weiß nicht. wer braucht gletscher?
Nun mal zu diesem Jahr: Es ist in der Tat eine Menge passiert, den Tsunami letztes Weihnachten kann man ja praktisch auch noch dazu zählen. Abgesehen von menschlich verursachten Katastrophen kommen viele starke Erdbeben wie zuletzt in Pakistan dazu, eine extrem aktive Sturmsaison auf dem Atlantik aber auch auf den anderen Ozeanen ist/war viel los, dazu Starkniederschläge + Überflutungen(Alpen diesen Sommer) und auch die Sonne ist unerwartet aktiv mit ein paar gewaltigen Flares dieses Jahr.
ich werde von so meldungen seit jahrzehnten genervt. naja, anfangs war es noch fastinierend und beängstigend. inzwischen werden die meldungen dümmer (begründungen sind nicht notwendig, es glaubt eh jeder, daß die erde umkippt) und fallen zu immer unpassenderen anlässen (erdbeben!). aber wenn ich das recht durchschaue, haben wir nur ein kleines zwischenhoch mit den kathastrophenmeldungen, so ein 30-jahre-zyklus. um 1900 haben die leute massenweise ihre vermögen verschenkt und sich umgebracht, weil der weltuntergang angeblich bevorstand.
Glaube zu den Erdbeben können wir am wenigsten sagen, da gibt es kaum brauchbare Vorhersagen und immer wieder passieren auch starke Beben.
eine begründung wäre ok, die kann dann ein anderer bei gelegenheit verreißen.
Anders sieht es mit den Stürmen auf dem Atlantik aus: Schon letztes Jahr wurde einer eher überdurchschnittlich aktive Saison vorhergesagt, die Vorhersagen wurden aber beiweiten übertroffen,
hat das was mit dem "klimawechsel" zu tun? oh, mein gott! wir werden alle sterben!
aber dieser sommer war kalt. neulich der sommer, da war es so fürchterlich heißt. hab dauernd geschwitzt. und in den nachrichten kam auch dauernd, daß das an den treibhausgasen liegt und wir alle sterben werden. böser klimawandel. aber diesen sommer hat's keiner gesagt, weil er nicht so zum schwitzen war. folgerung: das klima wandelt sich, wenn der sommer heiß ist, aber nicht, wenn er kalt ist.
ich hatte schon gehofft, diese panikmache sei vorbei. wir werden alle sterben! einfach, weil ich den leuten zeigen kann, daß die meldungen vom wetter abhängen, nicht von begründungen. und nu kommt ihr miut den tsunamis. schade, daß wir alle sterben müssen.Neben der großen Anzahl waren zum ersten mal zwei Kategorie 5 Hurricans im Golf von Mexico in einer Saison bei, und die auch noch innerhalb eines Monats, die auch ähnliche Regionen getroffen haben.
was ist das nu für ein argument?
wären die beiden in unterschiedlichen regionen oder zu unterschiedlicher zeit entstanden, wäre es viel besorgniserregender. so wissen wir nur, daß diese region anscheinend diesmal rect gut drauf war. ganz normal bei chaotischen systemen, keine bange.Nur lernen die Mensches daraus? Was schon angesprochen wurde ist die erhöhte Sensibilisierung der Medien.
panikmache. naja, ist ja auch interessanter als die politik zur zeit. (aber eigentlich nicht panikmachender.)
Wir müssen versuchen langfristig gesehen wieder verträglicher mit unseren Resourcen umzugehen.
jup. aber nicht aus klimatechnischen wandlungsgründen, sondern weil das öl viel zu kostbar für die chemische industrie ist, daß man es einfach verbrennen sollte.
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volkard schrieb:
link auf nen artikel, der kaufware ist.
Jo, hatte keine Zeit für Zitate und Quellenangaben.
Ist aber eh der falsche Link. Richtiger: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/789396wie kommste auf so ein niedriges maximum?
Ich überhaupt nicht. Aber ich copy&paste-zitiere doch gerne:
"Die höchste Wachstumsrate aller Zeiten, etwa 2,1 Prozent im Jahr, lag zwischen 1965 und 1970." (...)
"Dass die Wachstumsrate der Weltbevölkerung seit 1970 so dramatisch fiel – auf heute »nur noch« 1,1 oder 1,2 Prozent jährlich –, geht vor allem auf die Entscheidung von Milliarden von Paaren für weniger Kinder zurück." (...)
"Ein im Ganzen langsameres Bevölkerungswachstum bedeutet, dass das 20. Jahrhundert wahrscheinlich das letzte war, in dem auf der Welt mehr jüngere als ältere Menschen lebten. Der Anteil von Kindern bis zu vier Jahren war 1955 am höchsten. Damals betrug er 14,5 Prozent. Er ging dann langsam zurück und liegt heute bei 9,5 Prozent. Der Anteil der mindestens 60-Jährigen stieg dagegen von 8,1 Prozent für 1960 auf heute 10,4 Prozent. Um das Jahr 2000 lagen die beiden Altersgruppen mit jeweils etwa 10 Prozent gleichauf. Künftig werden die Älteren zahlenmäßig die Oberhand haben." (...)
"Diese Entwicklung resultiert sowohl aus einer höheren Lebenserwartung der Menschen als auch aus weniger Nachkommen einer Frau. Das im Weltdurchschnitt erreichte Lebensalter wuchs von ungefähr 30 Jahren zu Beginn des 20. auf über 65 Jahre Anfang des 21. Jahrhunderts. Größer ist aber der Einfluss sinkender Fertilität."Das Bevölkerungswachstum nimmt also global schon seit den 70er Jahren ab und es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass sich das in den nächsten Jahren plötzlich ändert. Das ist die Grundlage dafür, dass es sich auf einem stabilen Wert einpendeln kann.
Für die Weltbevölkerung ergeben sich folgende Werte:
Zeitpunkt 2050:
11,7 Milliarden: Fertilität bleibt auf dem Niveau von heute.
10,6 Milliarden: bei im Mittel nur einem halben Kind mehr pro Frau, als der gegenwärtige Trend erwarten lässt.
9,1 Milliarden: heutiger Trend des Fertilitätsrückgangs setzt sich fort (die häufigste Annahme).
7,7 Milliarden: bei im Mittel einem halben Kind weniger pro Frau, als der gegenwärtige Trend erwarten lässt.Auch interessant:
"Das deutsche Statistische Bundesamt errechnete bis 2013 einen leichten Anstieg auf 83 Millionen, bis 2050 einen Abfall auf gut 75 Millionen Einwohner."Quelle siehe Link.
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Volkard du hast anscheinend vollkommen die Realität verloren... Lasst uns Gase in die Luft schießen, lasst uns alle Bäume abholzen, scheiß auf die Gletscher ist eh alles nur blöde Panikmache und die ganzen Naturexperten haben eh alle keine Ahnung.
Ist eh blos blöde Panikmache kein Grund sich an die Umwelt anzupassen...
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dali schrieb:
Ist eh blos blöde Panikmache kein Grund sich an die Umwelt anzupassen...
Wie kann sich der Mensch der Umwelt anpassen? Der Mensch gestaltet die Umwelt, er ist Teil der Umwelt.
Die "Umwelt" von heute ist bereits ein Produkt des Menschen. Athen und Griechenland waren vor 3000 Jahren eine waldreiche Gegend.
Der Mensch sollte mit den Resourcen (Wasser, Sauerstoff, Öl) sorgsam umgehen, d.h. also explizit auch, keine Bäume im Übermaß abzuholzen, weil diese für den Sauerstoffhaushalt wichtig sind.
Aber sich der Umwelt anpassen? Wie soll das gehen?
Glaubst Du, wenn man in einem strohgedeckten Niedrigenergiehaus wohnt, wäre man der Umwelt angepasst?

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dali schrieb:
Volkard du hast anscheinend vollkommen die Realität verloren... Lasst uns Gase in die Luft schießen, lasst uns alle Bäume abholzen, scheiß auf die Gletscher ist eh alles nur blöde Panikmache und die ganzen Naturexperten haben eh alle keine Ahnung.
Ist eh blos blöde Panikmache kein Grund sich an die Umwelt anzupassen...gase? kommt drauf an, welche.
bäume? nee, viel grün ist gut. aber verdammt noch mal, autobahnen sind auch was gutes. es ist grundfalsch, daß keine mehr gebaut werden können wegen der ganzen bedenkenträger.
gletcher? nu erklär mir mal, wozu die gut sind.
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volkard schrieb:
gletcher? nu erklär mir mal, wozu die gut sind.
Als Süsswasserspeicher, falls es mal zuwenig regnet.
Und als Skigebiet im Winter.
Und für Naturkatastrophen *g*
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phlox81 schrieb:
Als Süsswasserspeicher, falls es mal zuwenig regnet.
dann basteln wir und schnell nen hurrikan. haste schonmal erlebt, daß wir mit lastern zu gletschern fahren und dort wasser abbauen? ich noch nicht. sind die also wirklich brauchbar als süßwasserspeicher?
Und als Skigebiet im Winter.
oh. war mir neu, daß man auf gletschern fährt. ich finde das konzept mit den überdachten schiehügeln in ballungszentren nicht schlecht. aber gut, wenn man drauf fährt, haben gletscher einen sinn. wir können anfangen, bei gletschergefährdenden unternehmungen zu überlegen, was mehr wert ist.
Und für Naturkatastrophen *g*
naja, für sehr lokale karaströphchen.
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volkard schrieb:
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut.
nein, positiv. ich will orangen im garten haben. und die heizölpreise sind mir auch zu hoch und ich würde lieber weniger für heizung ausgeben müssen.
Du vergisst, dass eine globale Erwärmung durchaus eine Abkühlung für
Europa bedeuten könnte.
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Jockelx schrieb:
volkard schrieb:
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut.
nein, positiv. ich will orangen im garten haben. und die heizölpreise sind mir auch zu hoch und ich würde lieber weniger für heizung ausgeben müssen.
Du vergisst, dass eine globale Erwärmung durchaus eine Abkühlung für
Europa bedeuten könnte.Na dann brauchen wir uns ja garnicht um die Gletscher sorgen...
Evtl. wird das ja dann der Exporthit, wenn wir Eisberge nach Afrika verkaufen,
weil da kein Regen mehr fällt

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volkard schrieb:
phlox81 schrieb:
Und als Skigebiet im Winter.
oh. war mir neu, daß man auf gletschern fährt. ich finde das konzept mit den überdachten schiehügeln in ballungszentren nicht schlecht. aber gut, wenn man drauf fährt, haben gletscher einen sinn.
dass so eine durchschnittliche schihalle einen energiebedarf von > 1 MW hat scheint dich da nicht zu stören (perverserweise werden die hallen von unten wieder beheizt, um keinen lokalen permafrostboden zu erzeugen).
dass gletscher nur sinn machen wenn 'man darauf fahren' kann zeugt von fortgeschrittener zivilisationsdummheit.