ist selbstmord eigentlich noch strafbar?
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electron_1 schrieb:
Hast du es geplant und möchtest jetzt nicht im Knast landen??

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in amerika würden sie selbstmörder zum tode verurteilen

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BloodLord schrieb:
...wenn ein Schitzophrener versucht sich umzubringen? Kann man ihn wegen versuchten Mordes anklagen?
nein. außerdem verwechselst du schizophrenie mit einer multiplen persönlichkeit, und nein, das ist NICHT dasselbe, aber überhaupt nicht.
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Ein Selbstmord ist nicht strafbar. Aber fuer einen Selbstmordversuch wird man wohl irgendwo eingesperrt werden.
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blödsinn schrieb:
nein. außerdem verwechselst du schizophrenie mit einer multiplen persönlichkeit, und nein, das ist NICHT dasselbe, aber überhaupt nicht.
Ja okay, ich weiß, Schizophrenie ist ein Sammelbegriff, zählt man zu Psychosen. Ah ich dachte bisher multiple Persöhnlichkeitsstörung (oder auch dissoziative Identitätsstörung) währe nur eine besonders stark ausgeprägte Sonderform, sie hat aber nicht wirklich etwas damit zu tun. Sorry, dachte das merkt keiner

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Ja, ein Selbsrmordversuch ist strafbar, da dabei immer andere Menschen gefährdet sein können. Ein gelungener Selbstmord... naja, da kann man ja nicht mehr für bestraft werden.
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Wer wird denn gefährdet, wenn ich mich vom Mount Everest stürze? Die Wahrscheinlichkeit, jemanden zu erschlagen, ist doch eher gering.
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Also in Japan werden die wurden schon Verwandte verklagt, weil sich einer vor einen Zug o.ä. geschmissen hat.
Aber hier eigentlich nicht.
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Artchi schrieb:
Ja, ein Selbsrmordversuch ist strafbar
In welchem Gesetz ist das geregelt, welche Strafandrohung besteht?
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Eltern haften für ihre Kinder.
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Es heißt übrigens "Selbsttötung", denn Mord geht ja immer einher mit niederen Beweggründen... d.h. Selbstmord ist eigentlich eine Diffamierung der Motive desjenigen, der sich gerade aus dem Spiel ausklinken will.
Aber die Wikis schreiben dazu:
*Selbsttötung
Die Selbsttötung (Suizid) ist in Deutschland straffrei. Somit sind auch der Versuch und die Teilnahme (Beihilfe, Anstiftung) grundsätzlich straffrei. Dabei gilt jedoch, dass die Anstiftung eines Schuldunfähigen oder die Anstiftung mittels Betruges oder Täuschung zur Tötung in mittelbarer Täterschaft (§ 25 Abs. 2 StGB) führt. Wer aufgrund seiner Garantenstellung verpflichtet ist (z.B. Angehörige, Ärzte etc.), eine Selbsttötung zu verhindern, kann wegen Unterlassung seines Eingreifens bestraft werden. Der Gehilfe kann ebenfalls wegen Unterlassen der Hilfeleistung nach § 323c StGB bestraft werden, da der Suizidversuch einen Unglücksfall im Sinne des § 323c StGB darstellt.
*Klingt doch vernünftig... damit ist eigentlich auch klar, wann eine überlebte Selbsttötung strafbar ist...
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harg schrieb:
in amerika würden sie selbstmörder zum tode verurteilen

trotzdem mission accomplished

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Marc++us schrieb:
Mord geht ja immer einher mit niederen Beweggründen...
Was sind denn höhere Beweggründe?
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HEZ schrieb:
Marc++us schrieb:
Mord geht ja immer einher mit niederen Beweggründen...
Was sind denn höhere Beweggründe?
vielleicht hat man eine krankheit, ist aber der wirt (selbst nicht erkrankt, aber auch keine antiviren im blut), und jeder mensch den wir sehen, würde sterben!
Mit dieser belastung könnte man nicht umgehen, und würde sich zum schutzer aller umbringen.... (Zitat Spock:"Das wohl der Vielen steht über dem Wohl eines Einzelnen".)
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Meinte für Mord, nicht für Selbstmord.
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ser1al schrieb:
(Zitat Spock:"Das wohl der Vielen steht über dem Wohl eines Einzelnen".)
Genauso wird aber auch anderes in ST behauptet.
Bye, TGGC (Demo or Die)
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selbstmord(tötung) hat viele nachteile
- man muss es selbst machen

- lebensversicherungsansprüche verfallen ( für die hinterbliebenden )
- man entstellt sich dabei
- kann kurz schmerzen verursachenWarum sind zugüberfahrende eigentlich immer Selbstmörder?
Das ist ja ein freibrief für alle lokführer. oder denkt ihr wirklich das da einer der sache nachgeht und den lokführer beschuldigt. wie will man das ohne aufnahme überhaupt durchbringen?
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versicherung schrieb:
Das ist ja ein freibrief für alle lokführer. oder denkt ihr wirklich das da einer der sache nachgeht und den lokführer beschuldigt. wie will man das ohne aufnahme überhaupt durchbringen?
Das ist aber gemein gegenüber den Lokführern. Ich bin mal mit einem auf das Thema gekommen, weil wohl gerade sowas wieder mal für reichlich Verspätungen sorgte.
Der meinte, die sollten sich doch bitte mal Gedanken machen, was sie einer ganzen Berufsgruppe damit antun.
Um ehrlich zu sein sind Selbstmörder fast immer Leute, die vor etwas weglaufen, was man auch anders hätte lösen können - und vor allem ohne jemand anderem ein Trauma zu verpassen.

Irgendwer muss die Leiche ja finden oder Überfahren oder was auch immer.Mir fällt keine Möglichkeit ein, wo sowas nicht der Fall ist.
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ich weiss ich weiss
viele lokführer haben auch probs damit, da ja anscheinend jeder mal in seiner ganzen laufbahn 1-2 menschen überfährt. d.h. wenn man diesen beruf auswählt wird man (höchstwahrscheinlich) jemd überfahren.
nicht das es beim privaten autofahren auch nicht so wäre, aber es gibt genug leute die noch NIE jemd überfahren haben am ende ihren lebens. bei lokführer tut man sich da sehr sehr schwer
Irgendwer muss die Leiche ja finden oder Überfahren oder was auch immer.
nicht wenn man sich in ein haibecken oder wie auch immer wirfst. oder ich geh zum südpol. der mich dann findet ist sogar happy mich zu finden: stichwort "ösi der im gletscher gefunden worden ist"
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TGGC schrieb:
ser1al schrieb:
(Zitat Spock:"Das wohl der Vielen steht über dem Wohl eines Einzelnen".)
Genauso wird aber auch anderes in ST behauptet.
Aber nicht vom logisch denkenden Vulkanier Spock, sondern vom emotionalen draufgänger James T. Kirk...
-junix