Die Zukunft der Bücher...



  • Hallo,

    man hört ja an vielen Ecken, dass Bücher über kurz oder lang nur noch eine untergeordnete Rolle spielen werden bzw. dass selbst jetzt schon viel zu wenig gelesen wird. Allerdings verzeichneten die diesjährige Frankfurter Buchmesse einen Rekord an Ausstellern und die Leipziger Buchmesse einen Rekord an Besuchern. Natürlich ist das noch kein Beweis für die Belesenheit der Menschen, aber es entspricht doch eher nicht dem Trend, der teilweise prognostiziert wird. Auch der Bekanntheitsgrad von Harry P. rührt wohl eher nicht von den Filmen her, und auch das Schillerjahr wurde wohl von mehr Menschen registriert als man annehmen mag.

    Natürlich werden Internet und bewegte Medien mehr Einfluss gewinnen, aber ich denke, dass Bücher auch in ferner Zukunft noch ihre Daseinsberechtigung haben werden. Wollte ich nur mal so erwähnen... 😉



  • Im Internet gibt es auch ne Menge Text, nicht *nur* Pr0n.



  • ursel schrieb:

    Im Internet gibt es auch ne Menge Text, nicht *nur* Pr0n.

    Ja und? Auf Straßenbahnen und Bussen gibts auch viel Text, aber ein Buch zu lesen ist trotzdem angenehmer.

    EDIT: Jetzt check ist erstmal was "Pr0n" sein soll..... 😮



  • Ich bevorzuge das Buch gegenüber einem PDF mit gleichem Inhalt!



  • Griffin schrieb:

    Ich bevorzuge das Buch gegenüber einem PDF mit gleichem Inhalt!

    in pdfs kann man aber besser suchen 😉
    jedoch ohne strom ist man mit seinem pdf ganz schön am a....
    allerdings werden für bücher mehr rohstoffe verballert als für energie. oder täusche ich mich da?



  • damit du dein pdf lesen kannst werden sicher mehr rohstoffe verbraucht. computer, monitor, speichermedium, der strom dürfte da wohl noch das billigste sein. das kommt aber auch dann drauf an, wie lange du den text behältst. auf zeit rechnet sich ein buch sicherlich mehr.
    wegen suchfunktion, die brauche ich bei einem roman nicht wirklich..



  • andererseits hält sich mein buchbestand in grenzen. wenn ich alles, was ich als pdf habe in buchform hätte, müsst' ich 'ne extra halle anmieten.



  • Bücher haben aber ne Suchtfunktion eingebaut. 👍



  • net schrieb:

    Griffin schrieb:

    Ich bevorzuge das Buch gegenüber einem PDF mit gleichem Inhalt!

    in pdfs kann man aber besser suchen 😉

    Das stimmt schon. Stellt sich dabei nur die Frage, ob das den Vorteil aufwiegt, ein 1000 Seiten Schinken nicht auf dem Monitor angucken zu müssen. Und bei Romanen ist eine Suchfunktion (für mich) auch nicht wirklich relevant, und bei Fachbüchern gibt es sehr oft ein sehr gutes Stichwortverzeichnis, wo man mit etwas Mehraufwand auch viele Dinge schnell findet. Gut, man kann nicht innerhalb von Sekunden das Wort "sein" suchen, oder alle Worte alphabetisch sortieren, aber den Nachteil nehm ich in Kauf. 😉

    allerdings werden für bücher mehr rohstoffe verballert als für energie. oder täusche ich mich da?

    Kann ich gar nicht beurteilen, nur Bücher sind recycelbar. Abgesehen davon kann man sie wieder verkaufen, und "spart" dadurch auch Energie ein. Aber wie will man das auch messen? Willst du vergleichen, wieviel die Herstellung einer Seite kostet? Im Vergleich müsste man den Stromverbrauch messern, der entsteht wenn du eine Seite auf dem Monitor anschaust. Aber wie lange? Wenn du die Seite 10 Stunden anschaust, enstehen wieviel Kosten? Ein Buch kann ich so oft durchlesen wie ich will, ohne zusätzlich Energie aufwenden zu müssen (außer natürlich meiner eigenen). Ich denke nicht, dass man das tatsächlich gegeneinander aufwiegen kann.



  • CarstenJ schrieb:

    Ja und? Auf Straßenbahnen und Bussen gibts auch viel Text, aber ein Buch zu lesen ist trotzdem angenehmer.

    CarstenJ schrieb:

    Belesenheit der Menschen

    Dafür braucht man keine Bücher.

    Bücher sind nur noch für unterwegs oder als Kopierschutz gut, sonst nutzlos. Kann man ja auch nicht lesen, die Mistdinger. Wie macht ihr das? Wenn man auf dem Rücken liegt und das Buch über sich hält wird das den Armen irgentwann zu anstrengend, wenn man sich auf die Ellenbögen stützt auch. Mann kann sich aufn Bauch legen und das Buch vertikal vor sich halten aber dann tut einem der Hals weh. Oder so. Scheiß Bücher, muss man auch noch umblättern.



  • ursel schrieb:

    Mann kann sich aufn Bauch legen und das Buch vertikal vor sich halten aber dann tut einem der Hals weh. Oder so. Scheiß Bücher, muss man auch noch umblättern.

    Ab und zu muss man halt mal die Stellung wechseln. Aber was ist die Alternative? Stundenlang auf dem Monitor zu starren? Ein Hörbuch wäre da noch was. Aber übertreiben darf man es natürlich auch nicht, aber wenn dir nach 5 Minuten schon die Arme weh tun, solltest du evtl. auch etwas über Bewegung an sich nachdenken.....

    In der Bahn z. B. habe ich nie Schwierigkeiten, egal ob es ein dickes, dünnes, schweres oder leichtes Buch ist. Ich komme mit allem klar.



  • CarstenJ schrieb:

    Aber was ist die Alternative? Stundenlang auf dem Monitor zu starren?

    Ja, wo ist das Problem? 😕 Mach ich jeden Tag.



  • CarstenJ schrieb:

    aber wenn dir nach 5 Minuten schon die Arme weh tun, solltest du evtl. auch etwas über Bewegung an sich nachdenken.....

    Hmm, du kannst ein Buch 5min halten, ohne dass dir die Arme weh tun? Boa ey. 😉 Ich geh jetzt mal ein paar Hanteln kaufen, weil ich Bücherwurm werden will.



  • ursel schrieb:

    CarstenJ schrieb:

    aber wenn dir nach 5 Minuten schon die Arme weh tun, solltest du evtl. auch etwas über Bewegung an sich nachdenken.....

    Hmm, du kannst ein Buch 5min halten, ohne dass dir die Arme weh tun? Boa ey. 😉 Ich geh jetzt mal ein paar Hanteln kaufen, weil ich Bücherwurm werden will.

    😃



  • net schrieb:

    Griffin schrieb:

    Ich bevorzuge das Buch gegenüber einem PDF mit gleichem Inhalt!

    in pdfs kann man aber besser suchen 😉
    jedoch ohne strom ist man mit seinem pdf ganz schön am a....
    allerdings werden für bücher mehr rohstoffe verballert als für energie. oder täusche ich mich da?

    Kommt drauf an wie schnell Du liest... 😃



  • ich hätte nichst dagegen so ein Pad wie in STrek zu haben oder das Per Anhalter Buch. Es müsste leicht, dünn, biegsam, langlebig und leicht zu bedienen sein. Dann Bücher -> Adé.



  • IMHO ist bereits das Aufschlagen eines Buches oder Umblättern einer Seite ein Erlebnis für sich. Selbst wenn es irgend wann vernünftiges, elektronisches "Papier" geben sollte, würde ich es doch nicht missen wollen, bei einer ruhigen Tasse Tee den Anhalter beim letzten Eselsohr aufzuschlagen, um ihn ein erneutes Mal durchzulesen.
    Mit den Büchern wird es wohl wie mit Analogkameras oder Schallplatten werden. Die Masse wird der Bequemlichkeit halber zum digitalen Medium greifen und trotzdem wird der Genuß einem Nischenmarkt erhalten bleiben.



  • Ich hab noch nie ein Buch mal ausversehen gelöscht. 😃
    Lesen am Computer finde ich einfach zu unangenehm, ein Buch ist da schöner. Ein Buch braucht keine Baterien oder Steckdose.



  • Lies mal ein PDF in liegen,die liest du im sitzen.Bücher liest man auch im sitzen.



  • Ich habe mal Langoliers auf meinem Clie gelesen... 👍
    Total klasse. Absolutes Hosentaschenformat, keine Eselsohren und trotzdem immer an der richtigen Stelle wieder eingeschaltet. 😃

    Für reine Romane würde ich das auch gut finden:
    Lesegerät, etwa so groß wie der alte Clie, vielleicht jeweils nen Centimeter mehr, damit der Bildschirm größer wird. 🙄
    Genau für sowas werde ich ihn wohl auch bald wiederbeleben, denn das Handy ist dafür zu klein.

    Aber in Lehrbüchern muss ich rummalen, Zettel reinkleben usw. DAS bietet mir noch kein PDF. 😞
    Auch würde ich es nicht übers Herz bringen, meinen Büchern den Rücken abzusägen, um sie dann wie die Magazine einzuscannen. 😮
    So mache ich mich dann lieber hin und wieder auf die Suche nach den Klassikern wie Wolfsaga, Katzenwinter oder so...


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