Lernen... aber wie?



  • Taelan schrieb:

    Ich weiss ja nicht aber wie hast du es bis zum Studium geschafft ohne "zu lernen wie man lernt"?

    Och, das ist ganz einfach. Mach dein Abitur und schon biste an der Uni.

    Mir geht das auch nicht anders: an der Schule wird man quasi nie wirklich gefordert - an der Uni kommts dann n bisschen dicker und schon steht man da und kann nicht lernen.

    Ich kann dazu allerdings keine Tipps geben, da ich selber momentan vor dem Problem stehe. Bis jetzt läuft es aber auch noch ganz gut ohne "stupides Lernen".
    Ich komme ganz gut damit klar, zu allen Vorlesungen zu gehen, alle Übungen mitzumachen und Aufgaben selber zu rechnen/lösen und nicht nur abzuschreiben.
    Dann bleibt auch recht viel hängen und man kommt gar nicht erst in die Situation, dass man besonders viel lernen muss, man muss es dann halt nur ab und zu wiederholen und am besten noch ein paar mal anwenden.



  • scrub schrieb:

    Taelan schrieb:

    Ich weiss ja nicht aber wie hast du es bis zum Studium geschafft ohne "zu lernen wie man lernt"?

    so schwer ist das gar nicht. es ist sogar möglich, ohne große geistige unkosten einige semester zu studieren. 🙂

    Joa, nur rächt sich das u.u. ^^

    Jan schrieb:

    Taelan schrieb:

    Ich weiss ja nicht aber wie hast du es bis zum Studium geschafft ohne "zu lernen wie man lernt"?

    Och, das ist ganz einfach. Mach dein Abitur und schon biste an der Uni.

    Mir geht das auch nicht anders: an der Schule wird man quasi nie wirklich gefordert - an der Uni kommts dann n bisschen dicker und schon steht man da und kann nicht lernen.

    Stimmt Abi ist nicht wirklich schwer (zumindest das alte-neue, ka wie das neue-alte jetzt ist) aber irgendwo muss man in 13 Jahren Schule doch mal mitbekommen haben wie man auf z.b. Geschichte lernt oder Bio, oder Religion. Naja ok auf Religion lernt man nicht 😃

    Oder kommt ihr etwa aus Hessen? 🕶



  • Das ganze aufnehmen (Kasettenrekorder, MP3-Player, Minidisc, whatever) und dann in jeder freien Minute hören. (Beim zur Uni fahren, Haushalt erledigen, etc.) Auch wenn du dich primär mit etwas anderem beschäftigst, kriegt zumindest dein Unterbewusstsein alles mit. So fällt es dir leichter dir die Dinge zu behalten, wenn du dich darauf konzentrierst.

    Hat den doppelten Lerneffekt, dass du das Zeug erst mal lernst beim Aufnehmen und danach nochmals beim Hören.



  • http://www.ni.schule.de/~pohl/lernen/index.htm

    Achja fällt mir grad noch so ein, Eselsbrücken können eine extreme Hilfe sein, auch wenn sich mancher drüber lustig machen mag.
    Die LANGEMAPP(S) vom Bund kann ich z.b. immernoch im schlaf, aber nur weil ich mich an den Buchstaben entlanghangeln kann.



  • Taelan schrieb:

    Die LANGEMAPP(S) vom Bund kann ich z.b. immernoch im schlaf, aber nur weil ich mich an den Buchstaben entlanghangeln kann.

    Scheiße, du träumst auch immer wieder vom Bund? 😮 😉



  • Klar, war sehr gediegen dort nach der AGA
    MSG, 9 Monate lang *fg*



  • Taelan schrieb:

    Oder kommt ihr etwa aus Hessen? 🕶

    wieso? was wäre da anders/besonders 😕



  • Nene, komm aus BaWü, hab aber kein Abitur sonder die Fachhochschulreife (Technisch). Und ja, es geht, wie man sieht kommt man auch auf FHs/Unis ohne vorher groß was gemacht zu haben. Den Stoff den man sich auf eine "Klassenarbeit" merken soll war ja nie wirklich viel, ein, zwei Abende vorher nochmal durchgelesen und alles hing im Kurzzeitgedächtnis, und ne 2 oder besser war sicher. Jetzt sieht das aber anders aus, die Stoffmenge ist dann doch etwas mehr als gewohnt...

    Gab ja schon ein paar Tipps mit den ich vielleicht was anfangen kann. Aber vielleicht kommt ja noch was. 🙂

    MfG und Danke
    Basti

    P.S. Bitte keine Diskussion über die verschiedenen Abis in den verschiedenen Bundesländern, dafür könnt ihr nen neuen Thread auf machen 😉



  • Was studierst du überhaupt?



  • eine gute voraussetzung ist, schon während des semesters dranzubleiben. wer drei wochen hat, um sich in ein völlig neues thema einzuarbeiten und es dann zu beherrschen, scheitert in der regel.
    gerade jetzt, wenn ich das schreibe, wird mir schmerzlich bewußt, wie wenig ich bisher getan habe.



  • Bei mir klappt es immer super, wenn ich ein Bild im Kopf habe, das irgendwie mit der Sache zusammenhängt. Im Grunde eine andere Form der Eselsbrücke.
    Ich könnte euch ein Beispiel nennen, aber da würdet ihr euch totlachen 😉



  • dEUs schrieb:

    Ich könnte euch ein Beispiel nennen, aber da würdet ihr euch totlachen 😉

    Jetzt wollen wir's natürlich erst recht wissen 😉



  • *g* war klar 😉
    Ich hatte Anfangs Probleme mir den Namen unseres Bundespräsidenten zu merken.
    Nach kurzem Überlegen hab ich dann das Bild eines Wildschweins, das in meine Richung schaut und in nem Adlernest sitzt, als Eselsbrücke gefunden *g*
    Zur Erklärung:
    Adlernest -> Horst
    Wildschwein -> Keiler
    Wildschwein guckt in meine Richtung -> man sieht die Nase. Und die Nase von nem Schwein ist halt rund mit zwei Punkten drin und gleicht dadurch einem 'Ö'.
    Zugegeben, als ich mir das ausgedacht habe, war mir auch ein wenig langweilig 😉



  • Zugegeben, als ich mir das ausgedacht habe, war mir auch ein wenig langweilig

    Du brauchst Dich nicht rechtfertigen 😉



  • B@sti schrieb:

    ich hab dieses Semester mit meinem Studium angefangen. Nun hab ich ein "kleines" Problem. Wie lernen? Kennt ihr gute Lernmethoden? Es geht darum viele Informationen auswendig zu lernen, und damit hab ich ein Problem. Wenn etwas logisch ist und Sinn ergibt dann geht es, nur das Auswendig lernen macht mir Probleme.

    Damit haben in der Tat viele Studienanfänger Probleme. Da werden dann Bücher mit Namen wie "Lernen lernen" und so gekauft. Naja, weiß nicht, ob die was bringen.

    Aus meiner Sicht ist es beim Lernen am wichtigsten, die grobe Struktur des Stoffs zu begreifen. Man muss sich, wenn möglich einen hierarchischen Überblick über den Stoff erstellen, soweit das möglich ist. Den sollte man dann im Kopf haben und nicht nur auf Papier oder so.

    ...bei mir nimmt dies immer die meiste Zeit beim Lernen ein. Aber im Prinzip hat man damit schon fast alles, was man braucht. Wenn man erstmal die Struktur des Stoffs im Kopf hat, geht ein "Auswendiglernen" relativ leicht.

    Ich schreibe mir dann die Namen aller inhaltlichen Bereiche des Stoffs auf ein Whiteboard. Da stehen dann vielleicht so 200 Begriffe oder so drauf (kommt auf die Prüfung an). Dann überlege ich mir zu jedem dieser Bereiche relativ genau, was ich dazu sagen kann, wenn ich dazu in der Prüfung befragt werde bzw. lerne den Stoff zu jedem dieser Bereiche so weit, dass ich dazu passende und gute Antworten in der Prüfung geben kann.

    Wichtig halte ich in diesem Zusammenhang das Whiteboard. Das hat gegenüber einem einfachen Zettel deutliche Vorteile: Man hat es immer vor Augen und immer, wenn man daran vorbeigeht, sieht man gleich, was man schon kann und in welchen Bereichen es noch Probleme gibt. Da kann man dann leicht so lernen, dass man in keinem Bereich eine völlige Lücke oder so hat, sondern überall einen Einstieg findet, wenn etwas angesprochen wird.

    Das war es im Prinzip schon. 🙂



  • Geht sowas auch bei Mathematik?



  • Ich habe es so gemacht, dass ich in den ersten beiden Semestern einfach das gemacht habe, was von mir verlangt wurde. Übungen, Vorlesungen besucht, mitgeschrieben usw.
    Ab der 2. Hälfte des Grundstudiums habe ich dann langsam ein Gefühl dafür entwickelt was in einer Vorlesung wichtig ist und was man erstmal wieder vergessen kann. Stur mitschreiben ist blöd. Anstreichen und kurze Kommentare im Skript reichen IMHO völlig.
    Es ist auch hochgradig nützlich, wenn man sich im Skript notiert, wie ausführlich ein Thema behandelt wurde, denn bis zur Klausur hat man es sowieso wieder vergessen.



  • Naja, nur im Script rummalen ist sicher auch nicht für jeden das richtige. Ich z.B. merk mir Dinge viel leichter, wenn ich sie auch selber irgendwie aufschreibe. Meistens bringt man den Stoff beim Aufschreiben ja schon irgendwie ein bisschen in eine gewisse Struktur, die man sich selbst auch besser einprägen kann...



  • Das Abschreiben in ner Vorlesung bezeichne ich nicht als selber aufschreiben. Das ist ne Arbeit die ein Kopierer auch machen kann. Natürlich ist es sinnvoll sich den Stoff zu strukturieren. Das mache ich meist aber erst am Anfang der Klausurvorbereitung.



  • Walli schrieb:

    Das Abschreiben in ner Vorlesung bezeichne ich nicht als selber aufschreiben.

    Ich weiß nicht, wie du das machst, aber ich höre zu, denke mit und schreibe dann auf (natürlich parallel dazu). Nur stupide von der Tafel abzuschreiben - da geb ich dir recht - ist natürlich alles andere als sinnvoll.
    Wenn man versteht, was man aufschreibt, dann ist es aber durchaus sinnvoll. Und wenn man etwas nicht versteht, dann merkt man es sofort und kann ggf. nochmal genauer drüber nachdenken.


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