[Deutschland] Haftentlassung eines verurteileten Flugzeugentführers provoziert Aufschrei in US-Foren



  • DER_PETER schrieb:

    Hierzu ein Paar Beispiele:
    1.) Neuwahl von Buschregierung:
    Bei der Wahl wurden ca. 80000 Stimmen von schwarzen Amerikaner nicht gezählt. Eine Spätere Umfrage hat ergeben das diese 80000 die jetztige opposition gewählt hätten. Da das Wahlergebnis damals sehr knapp war hätte es Neuwahlen geben müssen oder die Oppsition hätte die Wahl gewonnen.

    Quelle?

    BTW: Bei seiner Wiederwahl hatte Bush etwa 3 Millionen Stimmen mehr als Kerry. Die OSZE hatte auch keine Unregelmäßigkeiten bei der Wahl erkennen können.

    2.) Creationnissmus (Weiss nicht wie es geschrieben wird):
    Der Creationissmus ist für mich das wohl perwerseste und schlimmste was es auf unsere schönen welt gibt. Der Creationismuss ist eine Glaubensfor an die 90% der Amerikaner fest glauben.

    Nun, in Deutschland sind's nur 50%. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,391542,00.html

    Abgesehen davon, wieso hältst Du Kreationismus für schlimmer als zB Mord?

    Der creationissmus lehnt alle Arten von Wissenschaften und vor allem die Evolutionstheorie ab. Er besgat das Gott (Wie es in der Bibel steht) die Erde und die Menschen in 7 tagen erschaffen haben soll.

    Das es mehrere Geschmacksrichtungen von Kreationismen gibt, könnte dir auch aufgefallen sein. Ist so ähnlich wie bei Moslems: nicht jeder ist ein bombenwerfender Terrorist.



  • Dass 18% glauben, dass die Welt erschaffen wurde und nicht von selbst entstanden ist finde ich nicht "sehr schlimm", sondern überraschend. Ich hätte gedacht, dass in unserer westlichen (theoretisch auf christlichen Werten basierenden) Gesellschaft mehr Menschen an (einen) Gott glauben...


  • Mod

    Zwischen "an Gott glauben" und "Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen, die Tiere waren an Tag 5 und die Menschen an Tag 6 dran" ist allerdings ein Unterschied 😉

    Genauso wie - wie bereits erwähnt - auch zwischen den Einzelnen Kreativisten ein Unterschied besteht.

    MfG SideWinder



  • fefefefefae schrieb:

    Gast Luckie schrieb:

    Neonazismuss

    LOL. Nen besseres Eigentor hätte man nicht machen können.

    Zu deiner Frage: Patriotismus ist eine Seuche. Es ist die Quelle für ethnische Ignoranz und Rassenhass. Solange es Patriotismus gibt, werden die Menschen nie ein "wir" Gefühl entwickeln. Und solange sie kein "wir" Gefühl haben, wird es niemals Frieden geben.

    Das ist blödsinn, denn Patriotismus heißt, wir kommen aus dieser Familie und setzen uns für diese Familie ein, darunter müssen andere Familien aber noch lange nicht leiden.

    Und Familie deswegen, da ein Land nur die Steigerung einer Familie ist.



  • Wenn Patriotismus andere Menschen verletzt/getötet/erniedrigt, geht er sicher zu weit. Egal welche höheren Ziele vorgeschoben werden.

    Familie vielleicht. Patriot eines Land? Das heisst Bedingungslos der Regierung zu vertrauen, den das ist Papa und der weiss was er tut.
    Verurteilen kann man nur die Faulheit der Menschen die sich keine eigene Meinung bilden wollen, weil es soviel einfacher ist, wenn ein Anderer für einen denkt.

    Ich hoffe einfach mal das der Patriot-Act, der sich nun auch nach Innen wendet, das Ende der Bush-Regierung einläutet. Das Problem dürfte sein, dass in 15 Jahren spätestens wieder irgendwas bombadiert wird. Die Frage ist dann nur welche Spielzeuge dann auch noch gleich getestet werden.

    Naja, solange es ein Nuklearer-Sommer und nicht Winter ist, ists ja halb so wild.



  • Gast20000 schrieb:

    Wenn Patriotismus andere Menschen verletzt/getötet/erniedrigt, geht er sicher zu weit.

    Wenn das passiert, dann ist es kein Patriotismus sondern Nationalismus, das sollte man unterscheiden!
    Von daher verstehe ich wie man sich über Patriotismus aufregen kann.

    amilie vielleicht. Patriot eines Land? Das heisst Bedingungslos der Regierung zu vertrauen, den das ist Papa und der weiss was er tut.

    Falsch, Patriot sein bedeutet die Zukunft des Landes mitzugestalten, der Staat wird schließlich durch alle Bürger dieses Staates gebildet. Patrioten wissen das, nur Egoisten denken immer das der Staat
    etwas drittes, nichts eigenes ist, das einem nur das Geld aus der Tasche ziehen möchte,
    aber so ist es nicht.
    Gerade hier erkennt man auch den Unterschied zwischen einem Patrioten und einem Egoisten besonders gut. Von Demokratie hat der Patriot jedenfalls mehr Ahnung als der Egoist.

    Und was die Vaterrolle betrifft, die nimmt die aktuelle Regierung ein.



  • Scholwah schrieb:

    Von daher verstehe ich wie man sich über Patriotismus aufregen kann.

    Es sollte natürlich "...verstehe ich nicht ..." heißen, hab das Wort vergessen.



  • Gut, danke. Ja, Patriotismus ist anderst definiert. Mein Fehler doch daraus ergeben sich Fragen:

    Dann ist Bush ein Nationalsozialist? Er sagte, dass es wichtig ist anderen Ländern die Demokratie zu bringen (einbrennen wäre passend), damit die USA keinen Schaden erleiden. Dabei nimmt er "Verluste" (auf beiden Seiten) in Kauf und verstösst anscheinend auch gegen die Genfer Konventionen. Sogar gegen Gesetzte im eignen Land (bzw. hebelt sie einfach aus).

    Der sagen wir mal laute Teil der amerikanischen Bevölkerung im Netz, welche die musslimische Religionen nicht nur beleidigen, sondern teilweise als direktes Todesargument ansehen, sind auch Nationalsozialisten?
    (die Schaden meinem Land und blah blah)

    ---

    Egoisten? Das gefällt mir da irgendwie nicht... ein Egoist sehe ich eher als einen der Steuern hinterzieht oder sich sonst irgendwie Bereichert. Der Staat kümmert ihn wohl eher überhaput nicht.
    Passender wäre irgendwas abgelöschtes was sich selbst als hilf-, machtlos betrachtet.



  • Gast20000 schrieb:

    Gut, danke. Ja, Patriotismus ist anderst definiert. Mein Fehler doch daraus ergeben sich Fragen:

    Dann ist Bush ein Nationalsozialist? Er sagte, dass es wichtig ist anderen Ländern die Demokratie zu bringen (einbrennen wäre passend), damit die USA keinen Schaden erleiden. Dabei nimmt er "Verluste" (auf beiden Seiten) in Kauf und verstösst anscheinend auch gegen die Genfer Konventionen. Sogar gegen Gesetzte im eignen Land (bzw. hebelt sie einfach aus).

    Der sagen wir mal laute Teil der amerikanischen Bevölkerung im Netz, welche die musslimische Religionen nicht nur beleidigen, sondern teilweise als direktes Todesargument ansehen, sind auch Nationalsozialisten?
    (die Schaden meinem Land und blah blah)

    Wenn manns so ausdrückt... Da gabs doch schonmal so ein Land WEIT weg von hier das sich einen Mann in einen Regierungsposten "geholt" hat der dann meinte er müsse mal kurz die absolute Macht in diesem Land übernehmen durch einen putsch hier, nen Trick da, das kriegsrecht ausrufen, usw usf. Und das nur seine Ideen richtig seien und gewisse Menschen diese gefährden weil sie was ganz schlimmes getan haben. Sie wurden geboren 😮
    Und dieser komische Mann mit dem komischen Bart hat dann doch tatsächlich angefangen andere Länder anzugreifen und zu besetzen.
    Bis diese Spielverderber die sich "Alliierte" nannten ihm auf die Finger gehaun haben und alles wieder gut gemacht haben. naja mehr oder weniger.

    Genug Onkel Friedrichs märchenstunde

    Jedenfalls könnte man durchaus paralelen zu dem 3. reich ziehn. Ich sage nochmal GANZ DEUTLICH das ich die amis nicht mit Nazis gleichstelle. Was damals abgegangen ist war gegen ende noch SEHR viel schlimmer. Aber wer sich erinnert hat das alles auch relativ harmlos angefangen. Und mal ehrlich. Der Präsident in den USA hat schon die alleinige Macht im Kriegszustand ohne das er sich durch Tricks zum Diktator machen muss. An so einen Auspruch wie "Wir müssen der Welt zeigen wie sie sich zu drehen hat" (übertrieben) kann ich mich auch erinnern.
    Das die CIA Leute entführt hat und gefoltert hat weiss man inzwischen ja auch.
    Das die Amerikaner als Volk nach Blut der Muslimen schreien dürfte auch zutreffen. Dabei mag ein einzelner Amerikaner durchaus vernünftig sein, aber als Masse sind sie eben bedenklich.
    Die Tatsache das in dem Gebiet das die Amis angreiffen es wohl die Bündnisse nicht in der Form gibt die zum 2 Weltkrieg geführt haben dürfte das ganze bisher am eskalieren gehindert haben. Vll der Umstand das die Länder dort drüben wissen das sie keine chance haben - daraus entsteht denk ich mal der Terrorismus und die ach so guten Amerikaner haben jetzt angst weil ihre Militärmacht ihnen da nicht viel nützt.



  • Ich habe vor 2-3 Wochen wieder mal einen Artikel in der TAZ gelesen. Die Amis seinen ja sowas von im Arsch. Technologisch sowieso, weil Ihre Häuser keine Wärmedämmung hätten (hihihi) und Wirtschaftlich, wegen Ihres Haushaltsdefizits. In der gleichen ausgabe wurde gesagt das D ruhig die Schulden weiter nach oben trieben dürfe um die Kaufkraft weiter anzuheben. Man müsse sich nur mal die Staatsverschuldung von Italien und Griechenland ansehen. (hihihihi)

    Die Amis haben ein leicht anderes Lebensgefühl. Sie handeln, während andere kritisieren. Hat nicht der Bürgerkrieg in Exyoguslawien 8 Jahre getobt bis es Uncle Sam leid war und Milosovic ein paar Kracher unter den Arsch gelegt hat? Das haben einige Kreise bis heute nicht verwunden. Kürzlich war ich auf einer politischen Veranstalung über die Amerikanische Außenpolitik. Ich dachte es ging um den Irakkrieg, Aber Pustekuchen. Es wurden erstmal alle Kriege in ExYugoland ausgebreitet wo die Amis nur irgendwie Schuld haben könnte. (Fährt Milos Frau nicht einen Chrysler?)


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