Was war eure dümmste Computerpanne?
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TheToast schrieb:
Ich weiß nicht, ob das als Panne durchgeht, aber ich hatte mir bei meinem zweiten PC ein BIOS Passwort gesetzt, das ich schon nach einem Tag vergessen hatte. Das Passwort ließ sich aber nicht zurücksetzen, der Computer war sogar in der Werkstatt, da konnten die auch nichts machen...
Zu meiner Zeit gab es für sowas noch "lkwpeter".
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minhen schrieb:
TheToast schrieb:
Ich weiß nicht, ob das als Panne durchgeht, aber ich hatte mir bei meinem zweiten PC ein BIOS Passwort gesetzt, das ich schon nach einem Tag vergessen hatte. Das Passwort ließ sich aber nicht zurücksetzen, der Computer war sogar in der Werkstatt, da konnten die auch nichts machen...
Zu meiner Zeit gab es für sowas noch "lkwpeter".
Ja, das hab ich Jahre später auch mal irgendwo mitgekriegt, aber ich hatte halt keine Ahnung davon...
Allerdings hält mir mein vater jetzt immer vor "Schreib dir bloß alle Passwörter auf!" Blahblah...
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DrGreenthumb schrieb:
Bis ich dann mal meinen Schreibtisch aufgeräumt habe und endlich das Buch von der Enter-Taste (vom Nummernblock) runtergnommen habe

Das hatte ein Bekannter mal, der Schreibtisch war extrem klein und der Monitor alt. Der kippte immer nach vorne und damit auf die Enter-Taste.

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Hm mir ist eigentlich noch nie eine Computerpanne passiert. Ich kenn mich eigentlich recht gut aus. Höchstens mal vor 5 Jahren versucht Linux zu installieren, als man noch nicht so Internet Flatrates und zugang hatte. Da konnte es halt etwas nervig sein, wenn etwas nicht so funktionierte und man nirgends Hilfe holen konnte. Da flog Linux dann eben auch nach 5 Minuten Frickelei wieder von der Platte.
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estartu schrieb:
Das hatte ein Bekannter mal, der Schreibtisch war extrem klein und der Monitor alt. Der kippte immer nach vorne und damit auf die Enter-Taste.

Der Schreibtisch, der Bekannte oder der Monitor?

cccx: Wenn Du noch keine Pannen hattest, dann ist das kein gutes Zeichen dafür, dass Du Dich gut auskennst, immerhin weißt Du dann ja nicht, wie man Fehler behebt. (Und wenn Du schon richtig lange dabei wärst, dann hättest Du irgendwann unweigerlich eine Panne verursacht.)
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Hi!
Also ich bin jetzt ja schon 21 und mein erster eigener Computer war ein Amiga 500 anfang der 90ger! Davor hatte mein Bruder einen C64 an dem wir zugange waren seit ich 4 war! Also das ist für mein Alter doch schon recht lange oder findest du nicht?!
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Dann bist Du einfach unehrlich bei Deiner Pannen-Angabe oder Du hast nie irgendetwas Interessantes ausprobiert.
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Oh je, die Enter-Taste... das Gepiepse beim Hochfahren hat den Puls schon hochgejagt... Netzteil aus, alle Anschlüsse im Rechner(Naja, IDE und Strom) raus- und wieder reingesteckt, Anschlüsse am Rechner rein und raus... und dann das Buch von der Tastatur.
Tja, und sonst... wenn man bei nem vorigen PC von mir im Schneidersitz davor saß, sich mit dem Drehstuhl ein wenig hin und her gedreht hat, kam irgendwann immer der Moment, wo der große Zeh zielsicher den Reset-Knopf gefunden hat. An sich geht das ja noch, aber das hat immer wieder funktioniert... bis ich den Drecksknopf endlich abgeklebt habe.
Ansonsten war ich mal ein wenig wütend, dass eine Drecks-CD so unrund läuft. Vor Wut ein wenig zu fest aufs CD-Rom-Laufwerk des offenen Gehäuse geboxt. Die Erschütterung kam bis zur Festplatte: Headcrash.
Ach, fällt mir eben noch ein (ist ja erst ein paar Monate her): Neue Grafikkarte. Fand es schon schockierend, dass die neue, leistungsfähigere Grafikkarte dafür sorgt, dass meine Spiele noch länger laden mussten und noch mehr ruckeln. Als ich den zweiten Ram-Riegel wieder in die beim Grafikkarteneinbau gelöste Verankerung gedrückt habe, gings komischerweise besser.
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HEZ schrieb:
Ansonsten war ich mal ein wenig wütend, dass eine Drecks-CD so unrund läuft. Vor Wut ein wenig zu fest aufs CD-Rom-Laufwerk des offenen Gehäuse geboxt. Die Erschütterung kam bis zur Festplatte: Headcrash.
Ach ja, hab' ich auch immer gern gemacht. Schrottige CD-Rom-Laufwerke...

Nur entweder war mein Gehaeuse einfach schon so instabil, dass es die Schlaege effektiv genug gedaempft hat, meine HDD war sehr robust, oder ich hatte einfach Glueck.
Aber da faellt mir noch eine geniale Sache ein:
Spiel stuerzt beim Battle mit dem Endgegner ab, weil dieses verfluchte CD-ROM-Laufwerk wiedermal 'nen Haenger hat und dauernd stoppt, wieder neu andreht und dann wieder stoppt, usw. CD liess sich auch nicht mehr entfernen und ich hatte gerade nichts zur Hand, um im Loch fuer den Notauswurf zu popeln. Was liegt da naeher, als das Laufwerk zu reseten?
Also Molex ab und nun wieder rein... *Imhalbdunkelrumtast* *BRZL* Rechner (AT) aus. Gerechterweise hat es nur das Laufwerk zerlegt, der Rest lief nach Aus- und wieder Einschalten noch.
Grund fuer die Misere: Das Laufwerk hatte genau neben dem Stromanschluss irgendwelche nicht gekennzeichneten Pins. Offenbar waren die aber nicht zur Stromversorgung gedacht.
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Hm, während meines Studiums habe ich Computer verkauft/umgebaut (~1993/94, damals konnte man damit noch Geld verdienen), war bei meinem Großhändler, für einen Bekannten ein neues Mainboard gekauft, inkl. RAMs, CPU, Festplatte, alles auf den Beifahrersitz gelegt. War ein MB mit SCSI onboard (es sollte schnell werden), habe während des Fahrens schon in der Anleitung zur Konfiguration des MBs rumgeblättert - Ampel - Rot - Fahrzeug vor mir - BREMSEN!!!!
Gekracht hat's nicht, aber das Mainboard inkl der Kleinteile flog vom Sitz und knallte gegen das Armaturenbrett - tot. Weder die Festplatte noch das MB wollten später mit mir sprechen. Immerhin hat's die CPU überlebt.
Ich hatte es gerade 5 Minuten gekauft, war die erste Ampel nach der Ausfahrt vom Händler. War glaube ich der schnellste Hardwaredefekt meines Lebens.

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Nicht wirklich eine Panne, aber sehr dumm: Im Informatikunterricht habe versucht, das Stromkabel im Betrieb auszutauschen ("das schaffe ich bestimmt in 1/10 Sekunde") -> eine Stunde Arbeit an TurboPascal futsch.
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Hatte mal ein frustrierendes erlebnis mit windows 95 und ner 3D-AGP karte.
Zur vorgeschichte. Hab mir nen neues Bios besorgt, und hab dafür auch nen neuen IRQ - Treiber installieren müssen. Wobei der Treiber glaub als erstes zu installieren war. Lief nach dem Update auch alles wunderbar. Bis zu dem tag als ich den rechner neu aufgesetzt hab.
Windows Installiert, grossteil der Treiber draufgebügelt ( Sound, IDE,.. bis auf den NEUEN IRQ der war mir entfallen bzw noch nicht auf der Treiber-CD) lief dann auch alles, dann grakatreiber installiert, neustart, Monitor schwarz.
was ist denn da wieder abgekackt, fluch zu den Indianern nach remond geschickt. allso die ganze aktion wieder von vorn. Windows Treiber, graka, das selbe bild. so reproduzierbar kann das doch nciht sein also doch der grakatreiber und nicht windows. Grübel der treiber lief doch früher. Also Abgesichterter Modus Treiber raus. Bild war wieder da. Anderen Graka Treiber *grrrrrr* wieder schwarzer Monitor. ich war nen ganzen tag drann. ich war kurtz davor an meinen fähinkeiten zu zweifeln. ( hätte nicht viel gefehlt und das ding währ so wies is ausem fenster geflogen ) Hab dann frustriert ne pause eingelegt. (und mich gefagt welcher teufel mich geritten hat den rechner neu aufzusetzen)Lag keine 5 Minuten aufem Sofa/Bett is mir was eingefallen. da war doch mal so ein olles Bios update. vieleicht liegts daran.
also wieder an den rechner, IRQ treiber ausen netz gesogen, Treiber eingespielt, graka treiber rein und Kaum macht man's richtig, geht's auch.
Seitdem steht im Bordhandbuch auf der ersten seite ein hinweis, das vor dem Graka treiber der aktuelle IRQ treiber einzuspielen ist.
War ein AMD K2-350 und ein VIA APOLO MPV3 Chipsatz.
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Gunnar schrieb:
Nicht wirklich eine Panne, aber sehr dumm: Im Informatikunterricht habe versucht, das Stromkabel im Betrieb auszutauschen ("das schaffe ich bestimmt in 1/10 Sekunde")
rofl
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Echt lustiger Thread!

... aus der Vielzahl von Pannen fallen mir folgende spontan ein:- schickte meinen jüngsten Sohn (damals wohl um die acht Jahre alt) unter den Tisch (man soll halt nicht alles delegieren) hinter den PC, um das Netzteil auszuschalten, er bediente natürlich den "roten" 110/220V-Schieber (dieses Teil wollte er wohl immer schon mal bedienen, und jetzt hatte er ja dienstliche Anweisung!). Diese Kombination aus "Knall, Licht-Aus und Gestank" vergisst man so schnell nicht. Man sitzt hilflos im Dunkeln und kann es kaum fassen. Seitdem beschaffe ich keine Netzteile mehr mit einem solchen Schalter bzw. verklebe ihn sofort. Offensichtlich ein Klassiker.

- Ich saß mit meinen beiden Söhnen gleichzeitig an drei Rechnern im Netzwerk, hatte ihnen natürlich erklärt, dass man nie auf unbekannte Anhänge in mails klicken darf. Da ich zu diesem Zeitpunkt viele Anfragen von Fremden erhielt, war natürlich ICH es, der auf das BÖSE klickte. Es war der Virus SirCam32, der die rundll32 umbenennt und sich schlagartig(!) im Netz verbreitet. So etwas Übles habe ich nie wieder erlebt. Wildes Geschrei an allen Rechnern, sinnlose Versuche, etwas zu reparieren (gar keine exe mehr ausführbar!) und anschließend drei Herren, die alle ihr Windows neu aufspielten. Die Blicke seiner Kids vergisst man nicht so schnell. Damals hatte ich einen schnellen SCSI-Rechner. Als Dank brauchte meine Win-Installation doppelt so lange wie bei den Kids. Also noch hämisches Gelächter (SCSI hohoho!) obendrein.
- Das hat sicher schon jeder erlebt: Nach dem Austausch des Mainboards begrüßt einem Windows (manchmal, nicht immer!) mit einem bluescreen (Thema IDE-Treiber. Fehler nach Einbau des neuen MB für "normale" Menschen unbehebbar). Also komplette Win- u. Programm-Neuinstallation. Wie man das richtig macht, habe ich bis heute noch nicht verstanden. MicroSoft anscheinend auch nicht.
- Rechner läuft nicht an, Netzteil versagt wegen Kurzschluss. Alles(!) probeweise getauscht (MB, CPU, Speicher, Kabel, ...). Immer der gleiche Effekt. Ganz zum Schluss (nach intensivem Nachdenken) fand ich heraus, dass ein Teil (außer Schrauben, Gehäuse, ...) noch nicht getauscht war: Der CPU-Lüfter! Genau dieser hatte aber den Kurzschluss.
- schickte meinen jüngsten Sohn (damals wohl um die acht Jahre alt) unter den Tisch (man soll halt nicht alles delegieren) hinter den PC, um das Netzteil auszuschalten, er bediente natürlich den "roten" 110/220V-Schieber (dieses Teil wollte er wohl immer schon mal bedienen, und jetzt hatte er ja dienstliche Anweisung!). Diese Kombination aus "Knall, Licht-Aus und Gestank" vergisst man so schnell nicht. Man sitzt hilflos im Dunkeln und kann es kaum fassen. Seitdem beschaffe ich keine Netzteile mehr mit einem solchen Schalter bzw. verklebe ihn sofort. Offensichtlich ein Klassiker.
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Einen hab' ich noch, einen hab' ich noch:
Auch aus der Zeit, als ich Computer zusammenbaute und verkaufte: es kamen gerade die 486DX66 raus, das waren die ersten CPUs, die einen Lüfter brauchten. Vorher war ein reiner Kühlkörper immer ausreichend.
Dieser eine Rechner war mein erster DX66... vorher hatte ich immer nur 33er. Also, zusammengebaut, nur mit Kühlkörper bestückt, wie ich das gewohnt war, und eingeschaltet - ging kurz, aber schneller Absturz. Nun, das funktionierte jeweils immer 1-2 Minuten, aber nach einigen Wiederholungen war die CPU dann irgendwie beliedigt mit mir und wollte nicht mehr mit mir spielen. Auch als ich ihr dann nach ein bißchen Recherche einen Lüfter spendierte, das Teil war gegrillt...
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Erhard Henkes schrieb:
Es war der Virus SirCam32, der die rundll32 umbenennt und sich schlagartig(!) im Netz verbreitet. So etwas Übles habe ich nie wieder erlebt. Wildes Geschrei an allen Rechnern, sinnlose Versuche, etwas zu reparieren (gar keine exe mehr ausführbar!)
ja, der SirCam32 war lustig. nch dem löschen der virusdatei war keine exe mehr ausführbar. zum glück schaut win aber nicht so genau auf die dateinamenerweiterung und nach dem umnennen der regedit.exe nach regedit.com, hatte SirCam32 verloren.
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Meine dümmste Panne war als ich mal von einer LAN heimkam und meinen PC wieder aufbaute. Als alles angeschlossen war mache er keinen Mucks. Ich schraubte voller Panik meinen PC auseinander und entnahm die komplette Hardware um die Teile einzeln zu testen. Und als ich dann in meine Tasche schaute kam mir das Stromkabel entgegen

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Marc++us schrieb:
Auch aus der Zeit, als ich Computer zusammenbaute und verkaufte: es kamen gerade die 486DX66 raus, das waren die ersten CPUs, die einen Lüfter brauchten. Vorher war ein reiner Kühlkörper immer ausreichend.
Dieser eine Rechner war mein erster DX66... vorher hatte ich immer nur 33er. Also, zusammengebaut, nur mit Kühlkörper bestückt, wie ich das gewohnt war, und eingeschaltet - ging kurz, aber schneller Absturz. Nun, das funktionierte jeweils immer 1-2 Minuten, aber nach einigen Wiederholungen war die CPU dann irgendwie beliedigt mit mir und wollte nicht mehr mit mir spielen. Auch als ich ihr dann nach ein bißchen Recherche einen Lüfter spendierte, das Teil war gegrillt...
Das ist interessant, war das in einem Tower-Gehaeuse verbaut, oder mit welchen extremen Rechenaufgaben hast du das Teil gequaelt?
Ich habe auch noch einen 486DX66 und einen Pentium 100. Auf die sind jeweils fuer S7, bzw. S3(?) normal grosse Kuehler mit Kontaktpaste geklebt und die Boards sind horizontal verbaut (also Desktops). Das laeuft komplett ohne Luefter absolut stabil und wird auch nicht uebermaessig warm.
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Nobuo T schrieb:
Das ist interessant, war das in einem Tower-Gehaeuse verbaut, oder mit welchen extremen Rechenaufgaben hast du das Teil gequaelt?
Desktop.
Und die Qual war einfach: BIOS an und Memory hochzählen, Laufwerk suchen, Bootvorgang starten. Weiter kam ich nie.
Es war allerdings wirklich eine der ersten kaufbaren CPUs, richtig teuer, die waren vielleicht noch etwas empfindlicher als die nächste Generation.
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Ein ehemaliger schul koleger hat sich auch im PC zusammenschrauben nebenberuflich betätigt. War glaub einer der ersten Pentiums oder ein Pentium Pro. Auf allefälle hat da auch einer den Lüfter vergessen. Beim Kontrollieren was da nicht gig hat dann jemand sich am külkörper die flossen verbrant und den kühlkörper samt dranklebender CPU fallenlassen. Und mein kolege war dann derjenige der dann wieder alle pins mit der pinzette geradebiegen durfte. (das ding war damals halt noch schweine teuer)