Was war eure dümmste Computerpanne?



  • Ich habe einmal in meinem Leben das Windows-Partitionierprogramm verwendet, um eine leere FAT-Partition zu löschen. Danach waren ein paar ext2 Partitionen weg. Glücklicherweise nur im MBR gelöscht, so dass ich die mit fdisk wiederherstellen konnte. :xmas1:



  • Kunde möchte bei seinem Dell-PC ne Grafikkarte nachgesteckt haben. Um besser an den AGP-Slot ranzukommen ziehe ich erstmal etliche im Weg liegende Kabel ab. Karte rein, Kabel wieder ran, PC startet nicht mehr. Status-LED auf dem Board leuchtet, Strom ist also da. Karte wieder raus, startet nicht. Alle mögliche probiert, startet einfach nicht. 😮
    Is ja noch Garantie drauf, also ran an die Dell-Hotline und nach ein paar Standardfragen ist das Netzteil als Verdächtiger ausgemacht. Am nächsten Morgen ist der Ersatz da und beim Auspacken wundere ich mich, wozu wohl der zusätzliche 4-polige, quadratische Stromanschluss gut sein soll ... ähh ja .. da war doch was mit diesen neumodischen Pentium4-Mainboards! PC aufgemacht, den hinterm Lüfterkanal lose baumelnden P4-Stecker aufgesteckt, Rechner eingeschaltet, läuft.
    Um die Form zu wahren (und vor allem das Gesicht 😉 ) habe ich das Netzteil natürlich trotzdem getauscht. Dell wollte keine Rücksendung, das "defekte" Teil hat uns deshalb noch lange Zeit in der Werkstatt gute Dienste geleistet. 🙂



  • Ich hab vor etlichen Jahren mal ein Netzteil geöffnet(!), weil sich der Lüfter nicht mehr gedreht hatte, ohne Plan von garnix. Der größte Fehler war, das Netzteil einzustecken, während Netzkabel und Kaltgerätebuchse irgendwie aus dem Gehäuse raushingen. Resultat: Ein lustiges Elmsfeuer, eine marode Verteilerdose in der Wand verschmort und deswegen der Tiefkühlschrank abgetaut 😮. War vielleicht aber auch ganz gut so, denn dass ne Verteilerdose abraucht bevor die Sicherung kommt, is t irgendwie auch nicht der Normalszustand...

    Grüße

    Martin



  • Jansen schrieb:

    Kunde möchte bei seinem Dell-PC ne Grafikkarte nachgesteckt haben. Um besser an den AGP-Slot ranzukommen ziehe ich erstmal etliche im Weg liegende Kabel ab. Karte rein, Kabel wieder ran, PC startet nicht mehr. Status-LED auf dem Board leuchtet, Strom ist also da. Karte wieder raus, startet nicht. Alle mögliche probiert, startet einfach nicht. 😮
    Is ja noch Garantie drauf, also ran an die Dell-Hotline und nach ein paar Standardfragen ist das Netzteil als Verdächtiger ausgemacht. Am nächsten Morgen ist der Ersatz da und beim Auspacken wundere ich mich, wozu wohl...

    omg du dau!



  • Wirklich ein lustiger Thread 😃

    Meine Pannen sind so viele, daß ich die meisten schon wieder vergessen habe (sonst müßte ich mich heute noch dafür schämen).

    Aber was mir noch einfällt:

    - Netzteil beim C-16 war defekt und ich hatte ein anderes Netzteil drangesteckt (was so "in etwa" die selben Ampere und Watt-Werte hatte) -> danach war der Rechner schrott!

    - Vor einigen Jahren wollte ich mal bei dem Rechner meiner Freundin, auf dem sowohl Win2K als auch Win98 drauf waren, eine 2. Festplatte einbauen und diese dann formatieren (von DOS aus) -> danach hatte ich erstmal Arbeit für einen ganzen Tag, denn ich konnte erstmal Win2K neu installieren... (aber das unwichtige Win98 hat's überlebt)

    - Und jetzt der völlig nervige Fehler:
    Ich hatte bei meinem Internetrechner ein neues Mainboard (incl. besserem Prozessor und RAM eingebaut) und danach lief es die meiste Zeit sehr stabil.

    Nur irgendwann nach ein paar Stunden war Schluß (BlueScreen), und zwar meistens wenn ich E-Mails lesen wollte oder im Internet gesurft habe etc.

    Der Stack-Dump hat auf alles mögliche hingewiesen (Audio-Treiber, Kernel, etc.).

    Ich hatte also dann alle möglichen Komponenten neu installiert und ich hatte das Gefühl der Rechner stürzt weniger oft ab!!! Aber irgendwann war dann doch wieder BlueScreen angesagt (egal welches der 3 Betriebssysteme).

    Dann hatte ich mal die RAM-Bausteine per Software überprüfen lassen (alles in Ordnung) und sie sogar auf dem Mainboard vertauscht, aber nichts hat den Fehler endgültig behoben.

    Bis ich sie dann irgendwann (nach ein paar Monaten) noch mal rausgebaut hatte und festgestellt hatte, daß ein Klebestreifen quer über ein paar Pinne lief.
    Also Klebestreifen entfernt ... und seitdem läuft der Rechner einwandfrei!!!



  • Moin,

    meine grausamste Panne ist mir vor vielen Jahren passiert...
    Ein Computerexperte war bei uns und hat meinen Vater etwas am Computer erklärt (weiß nichtmehr was) und hat dann zu mir gesagt, das man keine Magneten an dem Monitor oder auf der Festplatte haben darf...

    Und da ich noch klein und doof war 🙄 hab ich das doch glatt mal am Familienrechner ausprobiert, ob das wirklich stimmte, man weiß ja nie.... 🤡

    mfg
    betaros

    //Edit: Der Thread ist so super, das der nicht versinken darf!!!



  • Ich hab mal folgendes auf den Schulrechnern unter dem Namen "bitte nicht ausführen!" abgespeicert:

    a: cli
    jmp a
    

    (Windows 98)





  • die installation von linux

    die installation von vista (MS hat endlich gleichgezogen!)



  • Erhard Henkes schrieb:

    die installation von linux

    die installation von vista (MS hat endlich gleichgezogen!)

    http://news.cnet.com/8301-10784_3-9969231-7.html?part=rss&tag=feed&subj=NewsBlog



  • hm... mein größter Fehltritt bisher war beim Einbau eines Mainboards...
    Das Mainboard war richtig drin, allerdings wollte ich noch eine Steckkarte einbauen aber die Blende hinten am Gehäuse war noch drauf... dummerweise warn die bei diesem Gehäuse richtig fest drin (im Grunde warn die nur zum Teil ausgestanzt und man musste sie durch einiges hin- und herbiegen herausbrechen.
    Nachdem ich entsprechend beherzt an die Sache ranging und das Ding abhatte, hatte ich noch zuviel Schwung drauf und erwischte ein Transistorähnliches Bauteil im unteren Eck des Mainboards, das natürlich stilvoll abbrach. Ich erstmal in Panik, 150€ in den Sand gesetzt zu haben hab dann getestet, ob trotzdem noch alles funktioniert... und das tat er tatsächlich bis ich ihn vor einem Jahr altersbedingt ausgemustert habe ^^

    Dann natürlich noch die Standardspielchen wie Steckdosenleiste mit dem Fuss erwischen oder Resetknopf betätigen...

    Ansonsten läuft bei mir aber bisher alles recht stabil... Ich hatte zwar mal vor guten 5 Jahren einen Vorfall, der mir 90% meiner damaligen Daten ins Binärnirvana geschickt hat, allerdings hab ich offensichtlich den Grund erfolgreich verdrängt... wahrscheinlich eine missglückter Versuch in der MFT rumzuspielen...



  • Mein Cousin versuchte mal ein von ihm zerstörtes Netzteil("Was ist denn das da für ein Schalter? PUFF!!") u.a. mit Hilfe einer Sicherung aus einem TV-Receiver zu reparieren. Beim Einschalten ist er dann begleitet von einer Stichflamme durch das ganze Zimmer geflogen.



  • ich hab die speicherkarte fuer mein amiga, auf der stand 'es gibt nur eine moeglichkeit sie einzubauen' mit der falschen moeglichkeit eingebaut.



  • vor ein paar wochen, als ich im dunklen am pc gezockt hab, hörte ich immer wieder so ein kurzes *zrrt* von meinem kleinen, blau leuchtenden, schnell drehenden seitenlüfter. der rechner lief zwar noch einwandfrei, aber ich hab doch lieber mal die kiste aufgemacht und nachgeschaut. da sah ich 3 zerstückelte am boden liegende fliegen, die durch den seitenlüfter geraten sind 😃



  • Meine dümmste Computerpanne:

    Sundenlanges Abtippen eines Basicprogramms aus der 64'er (wer es noch kennt: Zauberschloss) und dann Programm gestartet ohne vorher zu speichern.
    Und was passiert nach Murphy? Die Kiste stürzt ab. Damit waren 3 Stunden abtippen für die Tonne.



  • Eine Panne, die (zum Glück) nicht mir passiert ist: Ich wollte einst meinen alten WfW 3.11- Rechner für Win95 aufrüsten, also neue Festplatte, neues Board, neue Speicherriegel und neuer Prozessor, nur die alte ISA-GraKa hab ich nicht erneuert. Alles zusammengesteckt, eingeschaltet- nichts lief, nur ein paar ominöse Pieptöne. Im Computerladen haben sie mir erstmal die Pieptöne entschlüsselt und gemeint, daß es an der alten Graphikkarte liegen dürfte, die sei halt bei der Prozedur gestorben. Ich wollte das nicht so ganz glauben, hab den alten Rechner wieder zusammengebaut- lief. Dann hab ich den neuen Rechner samt GraKa zum Händler gebracht, der erstmal damit herumexperimentierte. Ergebnis: Ich bekam kostenlos nochmal ein neues Mainboard. Die hatten so lange damit herumgespielt, bis es kaputt war. Am End mußten sie den Hersteller anrufen und erfuhren so, daß das neue Board keine ISA-Graphikkarten mehr akzeptierte. Vorsichtshalber war das im Manual und auch sonst nirgendwo vermerkt.

    So hat der Händler ein Board zusätzlich verkauft, auf Kosten der Landeninhaber. 👎
    Die GraKa mußte ich dann also auch noch erneuern.
    Noch ne Panne: Die neue Graphikkarte stellte sich auch nach 1/2 Jahr als kaputt heraus. Nur: Da war die Garantie gerade 2 Wochen abgelaufen... 😞



  • Burkhi schrieb:

    Meine dümmste Computerpanne:

    Sundenlanges Abtippen eines Basicprogramms aus der 64'er (wer es noch kennt: Zauberschloss) und dann Programm gestartet ohne vorher zu speichern.
    Und was passiert nach Murphy? Die Kiste stürzt ab. Damit waren 3 Stunden abtippen für die Tonne.

    Auf dem C64er war es auch immer gut, wenn man vor dem Speichern erstmal LOAD "$",8 eingegeben hat, um zu prüfen, ob man auch die richtige Diskette erwischt hat. Das habe ich erstaunlich oft gemacht... Was war ich nachher so froh über die C128 Befehle (Commodore BASIC 7.0), da konnte man das Directory auslesen, ohne den Arbeitsspeicher zu überschreiben (F3-Taste 👍 ).

    Wo wir bei den alten Kisten sind, da fällt mir auch gerade ein Kollege ein, der seine Diskettenbox immer auf seinen riesigen Lautsprecherboxen abgestellt hat. Der hatte sich gewundert, warum immer mehr Disks den Geist aufgeben, bis ich ihm mal den heißen Tip gab, die Disketten woanderst hinzustellen.



  • Fincki schrieb:

    .. Was war ich nachher so froh über die C128 Befehle (Commodore BASIC 7.0), da konnte man das Directory auslesen, ohne den Arbeitsspeicher zu überschreiben (F3-Taste 👍 ).....

    Ja diesen Segen gab es bei mir später in Form von Speeddos auch, glaube, es war da die F1 oder F7 Taste, manno ist das lange her (zwischen 1983 und 1987).



  • wenns um die dümmste panne geht, dann muss ich auf was ziemlich modernes zurückgreifen. nämlich auf meine erste wasserkühlung. da gabs gleich 3 richtig dumme erlebnisse:

    1. beim zusammenbauen den lästigen schlauch vom cpu kühler gezogen, natürlich schon voll befüllt... fön hats gerichtet, aber bios batterie war hinüber.

    2. eigenbau festplattenkühler hatte leckage. erstaunlich, wie schnell wasser in das INNERE einer festplatte eindringen kann. erstaunlicherweise lief sie nach dem trocknen noch ca. 3 jahre 👍

    3. rechner morgens angeworfen und zur uni gegangen. 8 stunden später wieder zuhause und seltsame gerüche wahrgenommen: pumpe war nicht angeschlossen, "speed-step" oder son krempel gabs noch nicht. der kupfer block zur kühlung der cpu war so heiss geworden, dass die schläuche weich wurden und ihren flüssigen inhalt über alle bauteile verteilt haben. das mobo sah aus, wie eine herdplatte nach übergekochter milch.



  • Ich schmeiss mich weg *lol*

    Aber auch ich habe mir schon einen richtig dummen fehler gebracht. Ich hatte damals meinen Ersten PC Pentium3 800 Mhz aufrüsten wollen und hatte mir Pentium3 etwa 1000 Mhz (bin mir nich mehr ganz sicher) zugelegt.

    Nun ging es an den Einbau der CPU (das erste mal 🙂 ). Ohh man hab ihn reingesteckt und befestigt nun sollte man noch den lüfter mit paste draufsetzen aber nein ich dachte mir der lüfter ist da um die cpu in vollast zu kühlen. mal kurz zum Antesten ob alles richtig eingebaut ist dafür braucht man den nicht.

    Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schnell so eine CPU in Rauch aufgeht 😃

    Fand ich damals allerdings net so lustig besonders da es meine Faulheit war die es verursacht hatte.


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