Wahrnehmung der Nachrichten und der Welt..
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Euer Vergleich mit den Römern ist ja ganz toll, ignoriert aber eine Kleinigkeit. Wir, d.h. der Westen, sind militärisch, politisch und wirtschaftlitch heterogen und nicht ein einzelnes, stark zentralisiertes Reich wie das Imperium Romanum. Reiche kommen und gehen, das ist nichts neues. Bei Kulturkreisen wird's aber schon komplizierter.
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Heimdall83 schrieb:
@durito: Aber die Frage ist, ob sich das Blatt weiterhin immer wenden wird. Ich sehe zur Zeit nicht wie wir den Status der 'Roemer' verlieren sollten.
Siehst Du nicht?
Die Parallele erscheint mir relativ offensichtlich. Natürlich sind wir der Ansturm aus dem Mittleren Osten grundsätzlich gewachsen, so wie Rom den Barbaren aus dem Norden technisch, zivilatorisch und militärisch überlegen war.
Die Römer konnten schon Beton herstellen, die Germanen hatten nicht mal feste Rüstungen. Trotzdem zerstörten die Germanen Rom.
Dazu kommt noch, daß in dieser Zeit der Zerstörung Roms das Christentum Rom erstmals prägte, eine neue moralische Ausrichtung bewirkte, und Rom nach vielen Jahrhunderten erstmalig bereit waren, humanistische Problemlösungen in Erwägung zu ziehen.
Schwenk nach heute:
Der Islam stellt eine starke geistige Strömung dar, der wir zur Zeit keine eigene Idee entgegenstellen können. Wir haben hier nur Leere anzubieten.
Ich denke, Du stellst Dir den Niedergang vielleicht falsch vor... nicht mit großem Krieg oder sowas. Sondern schleichender... massive Einwanderung, viele davon illegal, dazu vielleicht noch wirtschaftliche Probleme, die dadurch verursacht werden, daß in den Rohstoffländern immer mehr Konflikte ausbrechen und wir überall hin Militär schicken müssen, die Rohstoffversorgung wird teuer und unsicher. Demonstrationen und immer mehr Terrorismus, Stadt Guerilla, während die Einwanderer uns kulturell ausgrenzen und sich nicht mehr integrieren lassen und Rechte für sich fordern.
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Hallo,
@durito:
Ja sollte Richtung Teutoburger Wald gehen. Schon klar das viele von den Germanischen Kriegen von den Roemern selbst ausgebildet waren, als Soeldner, aber das war halt deren Fehler. Bzw. Germanen und Roemer lebten ja mehr oder weniger lange Zeit ja friedlich und handelten auch viel, aber die Roemer haben sich immer mehr aufgedraengt was Kultur und Wirtschaft anging.Stimmt, und da hat Marc++us recht, wir draengen uns heute evtl. den aermeren Laendern zu weit auf?!?
Naja selbst wenn die Roemer mehr Interesse am kalten und nassen Germanien gehabt haetten. In nem riesen Sumpf wo man sich net auskennt haette die roemische Kriegsfuehren nicht funktioniert. DIe war doch mehr auf offene Feldschlachten ausgelegt mit vorheriger Aufstellung und 'Guten Tag sagen', oder?
Wenn ich mich nicht irre hatten roemische Gelehrte sogar Angst, dass wenn sich alle germanischen Staemme vereinen (weil wir haben uns doch gegenseitig die Koeppe eingeschlagen) wir eine grosse Gefaehr fuer Rom darstellen.Aber zum Thema Religion: Wieso kann es gut sein an etwas zu glauben was es nicht gibt (Gott, Wunder, etc.). Wir Menschen, gerade die westlichen, entfernen uns doch immer mehr von Religionen. Jedenfalls haben die Kirchen starke Rueckgaenge. Es sollte eine rein Wissenschaftliche Welt werden, wo die Leute statt zu beten, sich Gedanken ueber Probleme machen und nicht hoffen das sie von einem Gott geloest werden. Dann haetten wir alle auch die selben Ziele!
So jetzt esse ich erstmal mein Kaesebroetchen und schluerf mein Cappuccino

MfG, Heimdall83
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Heimdall83 schrieb:
Aber zum Thema Religion: Wieso kann es gut sein an etwas zu glauben was es nicht gibt (Gott, Wunder, etc.). Wir Menschen, gerade die westlichen, entfernen uns doch immer mehr von Religionen. Jedenfalls haben die Kirchen starke Rueckgaenge. Es sollte eine rein Wissenschaftliche Welt werden, wo die Leute statt zu beten, sich Gedanken ueber Probleme machen und nicht hoffen das sie von einem Gott geloest werden. Dann haetten wir alle auch die selben Ziele!
Das erscheint mir reichlich naiv.
Zunächst einmal will der Mensch glauben, das scheint zur Basisprogrammierung zu gehören. Du ersetzt ja den Glauben an einen Gott auch nur durch den Glauben an die Lösung der Probleme durch Wissenschaft, ersetzt füllst die eine Lücke durch etwas anderes.
Und hoffst darauf, daß die Wissenschaft nur eindeutige Lösungen kennt, so daß darin kein Streitpotential enthalten ist. Das mag für simple Dinge wie F = m * a noch gelten, aber schau Dir nur das Konfliktpotential in Bezug auf Entstehung des Universums an, oder zu solchen Dingen wie Unified Theory, da gibt's Lager, die sich gegenseitig befehden. Auch in der Wissenschaft gibt's an den Rändern viele Varianten, von denen man nicht sicher ist, welche stimmt. Und wo man schon eher von Glaubenskrieg sprechen kann als von Wissenschaft.
Weiterhin entfernen wir uns in unserer Gesellschaft zwar von den etablierten Religionen und Kirchen, aber Dir sollte aufgefallen sein, daß der Aberglaube (auch Ufo, Verschwörungstheorien, Astrologie) und der Zulauf zu Sekten und religiösen Kleingruppen massiv zunahm. Die kleine protestantischen Freikirchen sind so stark wie nie zuvor.
Und für Dich mag die Religion durch Wissenschaft ersetzbar sein, was ist mit der Masse der Leute, denen diese Theorien und Möglichkeiten nicht begreifbar erscheinen? Für diese Masse benötigst Du doch wieder eine vereinfachte Theorie. Letztlich wird da der Supraleiter doch wieder zum "Wunder". Für einen einfachen Verstand spielt es kaum eine Rolle, ob man etwas im Magnetfeld durch dreidimensionale Vektorfeldberechnungen fliegen lässt oder ob Gott den Gegenstand hochhebt - beides ist weder vorstellbar noch begreifbar.
Der Glaube ist für viele Menschen eine Stütze in Problemsituationen (Unglücksfälle, Todesfälle, aber auch alltägliches Scheitern oder Rückschläge). Denn der Mensch ist qua Aufbau seines Verstandes dummerweise dazu auserwählt, überall Muster zu sehen, d.h. er sucht nach einem Sinn. Wenn aber Deine Tochter in einem Autounfall umkommt, was ist da der Sinn? Der Verstand kann den "dummen Zufall" eben nicht als Ursache akzeptieren. Es ist doch kein Wunder, warum Flugzeugunglücke so penibel aufgeklärt werden (gerade in der wissenschaftlichen Welt). Wenn man keine technische Ursache finden konnte (der Zulieferant hat brennbare Kabel benutzt) wird's zum Pilotenfelder - aber auf jeden Fall muß ein SCHULDIGER gefunden werden, zur Befriedigung der Fragen der Angehörigen der Opfer. Damit den GRUND kennen. Nichts anderes ist doch die verzweifelte Suchen nach den Körpern von Vermissten, obwohl man sicher wissen könnte sie seien tot - erst wenn man die verwesten Leiche gesehen hat, kann man die Tatsache akzeptieren. Das absolut nicht rational. Aber so sind wir halt.

Diese Suche nach Sinn und Ursache treibt die Menschen, und daher wird Glaube - und die organisierte Form davon ist die Religion - letztlich immer Bestandteil des menschlichen Lebens sein.
Unser Problem ist ja eher, daß uns zur Zeit der Glaube allgemein verloren ging - sei es an Gott, aber sei es auch an die Möglichkeiten der Wissenschaft und Machbarkeit. Wir haben da zur Zeit ein starkes Vakuum, und deswegen ist's auch so schwer gegen diese neue aufstrebende Bewegung im Nahen Osten anzutreten, weil diese einen starken Glauben hat - der zwar in sich widersprüchlich ist und dessen Durchsetzung inhuman ist - aber es gibt ein klares Bekenntnis und eine klare Zielvorstellung, wohin man kommen will. Du bist immer im Nachteil, wenn der Gegner besser motiviert ist.
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Hallo,
naja die Frage nach dem Sinn ist eh eine Frage die man sich nicht stellen sollte. Kann man sich gleich fragen welchen Sinn hat es zu existieren/leben. Das Ziel der Wissenschaft sehe ich eher darin, unser Leben zu verbessern, bzw. ueberleben zu sichern.
Glaube kaum das es GANZ frueher irgendwelche Medizinmaenner waren die nen Tanz aufgefuehrt haben, wodurch jmd. geheilt wurde, sondern die Menschen die z.b. Kraeuter getestet haben.Und wieso will man wissen, wenn jmd. gestorben/umgekommen ist warum/wodurch? Naja wenn man da auch wieder zu den Anfaengen der Menschheit zurueckgeht kann man die Frage auf reinen Egoismus zurueckfuehren.
Ich behaupte, der Tod anderer interessiert einen hauptsaechlich, damit man selber nicht auf die selbe Art sterben. Wir haben quasi den Drang aus des Toten Fehlers zu lernen.
Sicher ists heute komplizierter, weil unser Soziales Verhalten komplexer geworden ist, aber denke, dass ist so der Hauptgrund.Und Religion ist ja im Grunde nur durch 'unerklaerliche' Dinge entstanden. Die Menschen wussten net wieso es donnert, also muss es eine hoehere Macht sein. Und damit es beim naechsten mal nicht so laut donnert, opfern wir dieser hoeheren Macht etwas (etwas = was einen Menschen in der Regel auch gluecklich macht). Ist doch naiv zu glauben, dass ein hoeheres Wesen, mit solchen Dingen Gluecklich sein koennte, bzw. es sie sich nicht selber beschaffen koennte

Die Wissenschaft versucht den Dingen auf den Grund zu gehen. Deswegen stehen Religion und Wissenschaft auch gegeneinander. Wieso wohl hassten viele Genies der Weltgeschichte die Kirche und umgekehrt. Weil die Kirche auf Luegen aufbaut und diese durch Wissenschaft aufgedeckt werden. Also wuerde dann das grosse Kartenhaus zusammenbrechen.
Wenn du vor der grossen Wahl stuendest: Wissenschaft oder Religion, was wuerdest du waehlen?
Oder gemeiner formuliert, wenn z.b. ein Familienmitglied schwer krank waere, wuerdest du nen Arzt oder HokusPokusMedizinmann aufsuchen?MfG, Heimdall83
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Nun ich seh das so, dass die Wissenschaft den Glauben immer weiter nach aussen drängt, aber sie wird niemals alles erklären können.
Kirche: Wer hat den Mensch erschaffen? Gott!
Wisss.: Evolution über Einzeller -> Fische -> Ratten -> Affen
Kirche: Wer hat die Einzeller erschaffen? Gott!
Wisss.: Ursuppe -> Energie der Erde
Kirche: Wer hat die Erde erschaffen? Gott!
Wisss.: Materiewolken -> Urknall
Kirche: Wer hat die ersten beiden Teilchen erschaffen? Gott!
Wisss.: ...haben keine Ahnung
Kirche: Also gibt es einen Gott! Huldigt ihm!Und in hundert Jahren kann man das Spielchen noch weiter treiben, nur das dabei Gott immer mächtiger wird.

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1310-Logik schrieb:
Und in hundert Jahren kann man das Spielchen noch weiter treiben, nur das dabei Gott immer mächtiger wird.

Ich dachte der wäre eh schon allmächtig. :p (Was man noch nicht einmal widerlegen kann.)
Das Gute an der Wissenschaft ist, dass sie versucht sinnvolle Erklärungen für Phenomene zu bringen. Leider ist das auch der Grund für ihre Untauglichkeit als Religion : Denken überzeugt Denkende, darum überzeugt Denken selten.
Da ist der Glaube an eine Gott-Vater-oder-Mutter-Figure schon viel einfacher. Damit kommt jeder auf die Welt. Frag nur mal ein Kind wie toll den sein Vater oder seine Mutter sei.
Viel lieber wäre mir der Mittelweg. Ein Gottvater für die Masse und wissenschaftliche Sicht für die interessiete Minderheit. Eine richtig formulierte Religion und wissenschaftliche Erkenntnisse müssen sich nähmlich nicht ausschließen. Man muss es nur zu verkaufen wissen.
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Heimdall83 schrieb:
Wenn du vor der grossen Wahl stuendest: Wissenschaft oder Religion, was wuerdest du waehlen?
Oder gemeiner formuliert, wenn z.b. ein Familienmitglied schwer krank waere, wuerdest du nen Arzt oder HokusPokusMedizinmann aufsuchen?Frag nicht mich.
Aber frag mal die Bevölkerung - dann kennst Du Deine Antwort:
http://www.google.de/search?q=krebsheilung&hl=de&sourceid=gd
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Hallo,
@1310-Logik:
Es wird nicht nach Aussen gedraengt, es wird einfach detailierter. Unser Universum ist halt auf den ersten Blick sehr komplex aufgebaut. Kenne mich zwar damit net wirklich aus, aber wie die ersten beiden Teilchen entstanden sind 'wissen' wir
Gib der modernen Wissenschaft doch einfach 1000 jahre mehr Zeit und du wirst dich wundern, was wir dann alles wissen.
Diese Gott-Antwort ist einfach nur eine Antwort der Faulen, sprich die, die lieber schnell eine Antwort auf etwas haben wollen und sich nicht mit befassen wollen.
Glaubst als wir das Feuer 'entdeckt' haben, dass die Urmenschen es durch eine goettliche Eingebung getan haben? Nein, sie zeigten einfach immer mehr Interesse daran, weil sie erkannten, dass andere Tiere Angst davor hatten und es ausserdem waermt. Und im laufe der Zeit wussten sie immer genauer WANN z.b. Feuer entsteht und irgendwann fanden sie heraus wie man es selber macht.@Marc++us:
Naja, dieses was dort bei google.de angezeigt wird ist ja was anderes als ich es meinte. Mir ist schon klar, dass positives Denken, durch z.b. sone natuerliche Heilmedizin, auch sehr viel beitraegt.
Ich meinte aber das wenn z.b. jmd. einfach fuer jmd. anders betet. Dadurch wirds ihm net besser gehen.
Aber ich muss nicht positiv Denken im Sinne von 'Gott wird mir helfen', sondern von 'Ich MUSS ueberleben und wieder zur Kraft kommen, weil ich Frau und Kinder habe'.Und ich behaupte weiterhin, wenn saemtlich Menschen die regelmaessig in Kirchen gehen oder so beten, und saemtlich Kinder statt Religionsunterricht, lieber was Richtung Wissenschaft machen/lernen, bringt uns das viel mehr, udn vor allem unseren Nachfahren. Meist ists ja so, dass gerade durch grosse Erfindungen erst die Nachwelt etwas hat.
MfG, Heimdall83
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Wissenschaft ist leider kein Allheilmittel gegen religiösen Fanatismus.
War der Typ, der eins der Flugzeuge in WTC flog nicht mehrere Jahre in de Ingenieurstudi oder so gewesen?
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Hallo,
naja und Pilotenausbildungen haben die Kerle auch gemacht. Aber da sieht mans doch, wuerde es nicht mehr Sinn machen, haetten sie ihre Faehigkeiten in ihren Heimatlaendern genutzt? Viele Afrikaner kommen doch auch nach Europa um hier zu studieren und gehen dann zurueck nach Afrika, wieso koennen die das nicht?
Bestehen die meisten Kriege heutzutage nicht aus religioeser Natur?
MfG, Heimdall83
/edit
Naja Wissenschaft ist schon ein 'Allheilmittel' GEGEN den Fanatismus. Immerhin sind es die modernen Waffen, die uns verteidigen, auch wenn hier und da mal ein Anschlag statt findet.
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Heimdall83 schrieb:
Aber da sieht mans doch, wuerde es nicht mehr Sinn machen, haetten sie ihre Faehigkeiten in ihren Heimatlaendern genutzt? Viele Afrikaner kommen doch auch nach Europa um hier zu studieren und gehen dann zurueck nach Afrika, wieso koennen die das nicht?
Das Leben hier, speziell wenn es dem großen Satan dient, ist einfach nicht lebenswert und letztlich nur eine Prüfung. Es gibt also keinen Grund dafür hier und jetzt etwas Materielles aufzubauen. Wie heißt es so schön, ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.
Bestehen die meisten Kriege heutzutage nicht aus religioeser Natur?
Magst du diese meisten heutigen Kriege vielleicht mal aufzählen und erläutern, wieso sie religiöser Natur sein sollen? Vielleicht kannst du dann auch noch gleich die Minderheit der nicht-religiösen Kriege zum Vergleich aufzählen ...
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Heimdall83 schrieb:
[..]
Bestehen die meisten Kriege heutzutage nicht aus religioeser Natur?
[..]
/edit
Naja Wissenschaft ist schon ein 'Allheilmittel' GEGEN den Fanatismus. Immerhin sind es die modernen Waffen, die uns verteidigen, auch wenn hier und da mal ein Anschlag statt findet.Hallo,
das ist wohl das, was man glaubt, wenn man zuviel CNN/ARD/N24 .. schaut.
Die modernen Kriege sind viel weniger religiöser Natur als man eigentlich glauben mag.
Nehmen wir nur mal diesen geplanten unvorstellbaren Massenmord, der in letzter Sekunde verhindert werden konnte:
Die Täter - größtenteils englischstämmige Moslems, teilw. sind die Leute erst ein paar Jahre vorher zum Islam konvertiert.
Auch interessant: Ein großteil der Attentäter kommt aus der Mittelschicht. Nein, nicht aus der untersten Gesellschaftsschicht, auch nicht aus irgendwelchen nicht-integrierten stinkenden Ghettos. Mh..
Das lässt sich übrigens auch im Lande des Feindes (naher Osten) selber beobachten: Die Leute die sich mit TNT um die Hüften auf die Amerikanischen/Israelischen/Britischen/.. Truppen schmeißen, kommen auch oft aus höheren Gesellschaftsschichten und haben teilweise studiert, eine Famile oder kurz: Einen eigentlich gefestigen Platz in der Gessellschaft.
Das passt irgendwie nicht zum schießwütigem verrücktem Islamischen Fanatiker aus den viertel nach acht Nachrichten..
Klingt komisch is aber so - und unterstützt auch Mar++us Römerthese.
Während wir (der Westen) mit offenen Mündern auf die Bildschirme gaffen und uns überlegen wo wir demnächst unser ach so vieles Geld ausgeben können um unsere Sicherheit oder "Freedom" zu verbessern, entsteht im nahen Osten (und sicherlich nicht nur da), eine starke Gegenkultur, die durch zwei Gemeinsamkeiten verbunden wird: 1) der Islam und 2) der Hass auf alles westliche.Um dieses Problem zu lösen ist Wissenschaft keine Antwort.
Egal wieviele Panzer, Sicherheitskontrollen oder Babymilch-vortester wir in die Flughäfen stellen - damit werden nur die Symptome, nicht die Ursachen des Hasses bekämpft.
Peace through superiour firepower, das meinst du doch, oder? Hat außer im WWII (tm) noch nie gegen einen moralisch gefestigten Gegner funktioniert..
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Marc++us schrieb:
Unser Problem ist ja eher, daß uns zur Zeit der Glaube allgemein verloren ging - sei es an Gott, aber sei es auch an die Möglichkeiten der Wissenschaft und Machbarkeit. Wir haben da zur Zeit ein starkes Vakuum, ...
nö, wir haben kein vakuum. sonst müßte ich das auch haben, oder?
wie haben allenfalls ein problem, daß die loslösung von der zaubernden alchemie und den götzen ein wenig lange dauert. ich denke mal, die die gesamtzahl der abergläubigen langsam sinkt, wobei ich nicht zwischen alternativeb krebsheilern und aktiven katholiken trenne. da hilft nur viel zeit und immer wieder aufklärung.
ich verwehre mich dagegen, daß du es so hinstellt, als sei das glauben-statt-wissen ein naturbedürfnis. ich halte das nur für eine schlechte angewohnheit.
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Marc++us schrieb:
Nichts anderes ist doch die verzweifelte Suchen nach den Körpern von Vermissten, obwohl man sicher wissen könnte sie seien tot - erst wenn man die verwesten Leiche gesehen hat, kann man die Tatsache akzeptieren.
Hab mal gehört, dass das einen versicherungstechnischen Grund hat. Wenns keinen eindeutigen Beweis gibt (z.B. bei Tsunami verschwunden), dann wollen die nicht so gerne zahlen.
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Hallo,
naja dann muss man sich doch aber die Frage stellen, was genau haben 'die' gegen die westliche Welt?
Kam eigentlich irgendwann mal eine Art Verhandlungsversuch von den 'Extremisten' mit uns? Oder umgekehrt? Oder wollen beide Seiten einfach nur die aktuelle Lage haben?Naja aber die Attentaeter opfern sich doch aus religioeser Ueberzeugung!?! Und unser Militaer greift dann z.B. die Laender an wo diese ausgebildet werden. Also doch irgendwo Kriege religioeser Natur.
Gut das aktuelle mit Israel geht ja hauptsaechlich um Land oder? Aber auch dort ist ein grosser Hauch Religion drinnen glaub ich.
Man stelle sich mal vor, wenn mit einnmal KEIN Mensch mehr irgendeine Religion vertritt. Das regebnis waere sicher nicht einfach zu diskutieren, aber denke schon, dass es einen positiven Effekt haette.Zum Thema Roemer: Zufaellig kam gestern Abend auf VOX eine Art Themen-Abend zu den Roemern
War recht interessant.
Die Roemer haben sogar eine ganze Nation ausgerottet, nachdem sie gegen usn verloren haben
So jetzt gucke ich das A-Team zu ende

MfG, Heimdall83
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Heimdall83 schrieb:
Naja aber die Attentaeter opfern sich doch aus religioeser Ueberzeugung!?!
oder aus amerikahass. begeleitet mit angst vor kultureller auslöschung, größenwahn und unaufgeklärtheit. sowas harmoniert ganz gut mit intensiver religiösität, hat aber eigentlich nix damit zu tun. viele moslems hierzulande und drüben sind so fassungslos wegen der sprenstoffidioten wie wir.
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volkard schrieb:
viele moslems hierzulande und drüben sind so fassungslos wegen der sprenstoffidioten wie wir.
So viele können es aber auch wieder nicht sein. Sicher ist nur eins: die große Mehrheit schweigt.
Lass mal Amerika irgendein Land angreifen und ruckzuck sind unzählige "degenerierte, stinkende Hunde" auf den Straßen und demonstrieren dagegen und wollen mit dem Krieg nichts zu tun haben. Aber lass mal irgendeinen Selbstmordattentäter im Namen des Islams einen Anschlag verüben und beobachte die Reaktionen der islamischen Bevölkerung. Daran, dass man nicht weiß, wie man demonstriert, kann's offensichtlich nicht liegen. Schließlich konnten Millionen wegen ein paar lächerlichen Karikaturen ja auch in allen Ecken der Welt wochenlang demonstrieren ...
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minhen schrieb:
So viele können es aber auch wieder nicht sein. Sicher ist nur eins: die große Mehrheit schweigt.
Bei uns ja auch, das ist soweit normal.
Aber auch ein Schweiger hat eine Meinung oder eine Einstellung, und da kommt glaube ich eher das Wir-Gefühl rüber... man sagt ja nicht umsonst, wer schweigt, der unterstützt. Die Schweiger bei uns sind eben eher pro-westlich, und ich denke, daß die Schweiger im Nahen Osten eher pro Aktionismus sind... sind ja schließlich "unsere Jungs, die das für uns tun". (im übertragenen Sinne.) Ist eine reine Vermutung, aber wäre menschlich verständlich.
Das kannst Du auch bei Spiegel online über Little Pakistan in London lesen, demnach sind die Leute wohl empört, aber nicht wegen der versuchten Anschläge, sondern weil sie nun unter Generalverdacht stehen (was sicherlich falsch ist). Als Distanzierung würde ich das nicht sehen. Das erinnert mich immer bißchen an die Sprüche unserer Alt-Nazis hier in Deutschland... die haben auch immer "aber der Jud' hat doch auch..." als Argument gebracht.
Um bißchen Öl ins Feuer zu kippen, hier noch ein schöner Link:
http://www.memritv.org/search.asp?ACT=S9&P1=924#
Aber letztlich können wir uns hier in Deutschland sicher fühlen (außer natürlich, wir fliegen mit einer US-Fluglinie von England in die USA). Es gibt genug politische Parteien, die viel Verständnis für diese Islamismus-Bewegung aufbringen und diese verteidigen, und auch ein permanent schlechtes Gewissen wegen unseres Wohlstands mit sich tragen und daher versuchen jede Gegenströmung, sei sie auch noch so radikal oder gefährlich, zu verstehen und zu rationalisieren. Es wäre daher für radikale Gruppen ziemlich fahrlässig, hier einen Anschlag zu verüben... das könnte die öffentliche Meinung zum kippen bringen. Und aus obskuren Gründen, die etwas mit unserer Vergangenheit zu tun haben, haben die Leute nach wie vor einen gewissen Bammel vor der Meinung in Deutschland. Also, wir sind absolut sicher. Uns droht nur die demografische Niederlage... und einige Stadtteile kann man nicht mehr betreten, aber sonst ist alles klar.
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Marc++us schrieb:
...Also, wir sind absolut sicher. Uns droht nur die demografische Niederlage... und einige Stadtteile kann man nicht mehr betreten, aber sonst ist alles klar.
Dann flüchte doch einfach in die Vorstadt wo alles schön weiss und sauber ist...