Studieren- "Insiderberichte"



  • Minimee schrieb:

    ...btw. kannst mir ruhig glauben, bin nämlich selber Elektro-Ingenieur 😉

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    Ich habe in einem meiner Praxissemester SPS programmiert und hab da einen von Siemens kennen gelernt der da drin richtig abging, und der war kein Techniker!

    Was soll überhaupt diese diskriminierende Aussage zu FHlern? 🙄



  • Polofreak schrieb:

    Minimee schrieb:

    ...btw. kannst mir ruhig glauben, bin nämlich selber Elektro-Ingenieur 😉

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    Ich habe in einem meiner Praxissemester SPS programmiert und hab da einen von Siemens kennen gelernt der da drin richtig abging, und der war kein Techniker!

    Was soll überhaupt diese diskriminierende Aussage zu FHlern? 🙄

    Na und du Freaki, nicht jeder muss sich gleich so an seinem Titel aufgeilen und direkt hier sein Profil updaten wenn er kein Student mehr ist.

    SPS programmieren ist einfach nur arm... Sieht man ja daran dass die ganze Logik an Schützschaltungen angelehnt ist damit es auch ein Elektriker versteht.

    Das gleiche gielt natürlich auch für Uni Absolventen die nur SPS programmieren. Aber meistens sind es halt doch FHler.



  • ich glaube mit 'ner sps kann man auch ganz anspruchsvolle sachen machen (und das hat nix damit zu tun, ob einer e-technik studiert hat oder nicht).



  • ne SPS muss vor allem funktionieren im Betrieb und leicht zu bedienen sein.
    Wir hatten sogar ein halbgraphisches UI drauf, womit Programme (im Sinn von Bewegungsabläufen) erstellt werden konnten. Die Leute, die damit arbeiteten, (nicht die Einstellung, sondern die Bedienung) brauchten keine Programmierkenntnisse.



  • net schrieb:

    ich glaube mit 'ner sps kann man auch ganz anspruchsvolle sachen machen (und das hat nix damit zu tun, ob einer e-technik studiert hat oder nicht).

    Das Wort "anspruchsvoll" ist leider relativ. Was für den einen anspruchsvoll ist ist für den anderen Kinderkagge.

    Für wirklich anspruchsvolle Sachen ist eine SPS einfach zu unflexibel und zu langsam.



  • Minimee schrieb:

    net schrieb:

    ich glaube mit 'ner sps kann man auch ganz anspruchsvolle sachen machen (und das hat nix damit zu tun, ob einer e-technik studiert hat oder nicht).

    Das Wort "anspruchsvoll" ist leider relativ. Was für den einen anspruchsvoll ist ist für den anderen Kinderkagge.

    Für wirklich anspruchsvolle Sachen ist eine SPS einfach zu unflexibel und zu langsam.



  • Hi! Ich studier Informatik in Linz. Fuer einen HTL'ler von Vorteil: du kannst dir ziemlich viel anrechnen lassen (je nach HTL bis zu 1 Semester ).
    Ich hab das Gefuehl dass es relativ wenig Mathematik im Studium gibt, das ist etwas schade. Auch noch bloed: es gibt ein paar relativ langweilige blablabla-Faecher, in denen man nix lernt und fuer die Klausur nur auswendig lernen muss. Aber ab dem Wintersemester 07/08 gibt es einen neuen Studienplan, wo einige dieser Faecher wegfallen. Die "Grundausbildung" in Linz hast du nach 4 Semestern hinter dir. Darin fallen
    -> die Faecher, in denen dir Programmieren beigebracht wird (da wirst du dich als HTL'ler langweilen, aber du kannst dir einige Vorlesungen anrechnen lassen)
    -> alle Mathematik-Faecher
    -> Technische Informatik (hier in Linz die Killer-Faecher, aber fuer einen HTLler sicher machbar, besonders weils dich ja anscheinend eh intressiert 🙂 ).
    -> Datenbanken

    Wenn du diese Faecher ueberstanden hast, wirds intressant. Informatik in Linz ist sehr gut etabliert, dementsprechend gross ist das Angebot an (sehr interessanten) Vorlesungen, Kursen und Seminaren. Eigentlich muss man sich beeilen, wenn man in 5 Jahren Studium wirklich alle interessanten Dinge besuchen will 🙂
    Deswegen werden jetzt auch einige neue Studienrichtungen eingefuehrt. Fuer dich vielleicht am interessantesten koennte "Informationselektronik" werden, soweit ich das verstanden hab wird das eine Mischung aus Informatik und Elektronik. Sollte es AFAIK ab diesem Wintersemester schon geben. Aber auch im normalen Info-Studium gibts einiges an Hardware-nahen Sachen.
    Ansonsten gibts noch Bioinformatik (nur als Master, d.h. du machst vorher auf jeden Fall den normalen Informatik-Bakk.) und man munkelt, dass es demnaechst auch noch neue Studiengaenge fuer Pervasive Computing und Software-Engineering geben soll.

    Noch ein paar obligatorische Links, die du aber wahrscheinlich eh schon kennst:
    http://www.informatik.uni-linz.ac.at/ => offizielle Homepage
    http://www.informatik.uni-linz.ac.at/Studium/Studienplan/Studienplan02_de.pdf ==> der Studienplan. Hier steht drin, wie das Studium wirklich ausschaut und was fuer Faecher du auf jeden Fall machen musst. Mal reinschauen dann weist du was dich erwartet 😉
    http://informatiker.at.tf/ ==> inoffizielle Homepage der Linzer Informatik-Studierenden.

    Noch was zum Thema "Leben in Linz": Die Uni in Linz liegt am Stadtrand, und dementsprechend weit weg ist auch das Stadtzentrum, das Kino, die meisten Pubs... Wenn du in Uni-Naehe wohnst und kein Auto hast, bist du also IMO auf die zahlreichen Heim-Feste und Uni-Feten angewiesen (soweit ich das mitkrieg, ich bin kein grosser Partymensch 😉 kann sein dass ich mich da taeusche).
    Aber als Stadt ist Wien IMO schoener, und da gibts wahrscheinlich auch mehr "Action".
    Die Uni selbst ist schoen, das einzige was ich vermisse sind ordentliche Computerraeume (ich hab ein Jahr in Innsbruck studiert, da war man wesentlich besser ausgestattet was das betrifft 😃 ). Es gibt auch einige mit Informatik "verwandte" Studiengaenge, so dass es eine Menge intressanter Wahlfaecher gibt. z. B. Mechatronik (besonders wenn du dich fuer Automation intressierst), Technische Physik oder Technische Mathematik.

    Das faellt mir mal dazu ein, wenn du sonst noch fragen hast einfach posten 😉



  • Na das ist ja mal ein Beitrag, wow! Danke!!!!
    Ich bevorzuge zwar die TU Wien(nicht zuletzt wegen der Stadt Wien...was du bereits angesprochen hast), werde mir aber das Angebot von Linz auch nochmal durchschauen. Sollten Fragen auftauchen weiß ich jetzt an wen ich mich wenden muss 😉

    Mechatronik werden übrigens 2 meiner Klassenkollegen studieren.
    Mir haben 5 Jahre Mechatronik(HTL) gereicht...ich kann kein AutoCad mehr sehen ;).

    Also nochmals besten Dank für deinen ausführlichen Bericht.

    @Minimee : Mal abgesehen davon dass deine Beiträge sehr arrogant rüberkommen(so auf die Art "ich bin der Profi, ihr seit Trotteln"), muss ich dir sagen, dass es auch inhatlich nicht gerade stimmt: SPS können in Basic programmiert werden. Oder auch in C. Je komplexer die SPS, desto mehr steigt man auf eine Programmiersprache um, und geht von der Symboldarstellung weg.

    Grüße,
    Harri



  • harry3 schrieb:

    @Minimee : Mal abgesehen davon dass deine Beiträge sehr arrogant rüberkommen(so auf die Art "ich bin der Profi, ihr seit Trotteln"), muss ich dir sagen, dass es auch inhatlich nicht gerade stimmt: SPS können in Basic programmiert werden. Oder auch in C. Je komplexer die SPS, desto mehr steigt man auf eine Programmiersprache um, und geht von der Symboldarstellung weg.

    Hm, klar, man kann die in Basic prorammieren. Toll!!! In Basic kann man ja so tolle Sachen damit machen. Kann man auch im Nanosekundenbereich auf externe Ereignisse reagieren, kann man z.B. eine Servomotor-Regelung damit aufbauen oder eine online Bilderkennung für optische Qualitätskontrollen?
    Ach, kann man nicht?

    DU BIST ein kleiner dummer Schüler der von nichts Ahnung hat und so arrogant ist von einem PROFI nichts annehmen zu wollen. Ich BIN nämlich ein Profi. Ich verdiene meine Brötchen damit. Aber klar, du weißt natürlich alles besser 👍



  • Minimee schrieb:

    Ich BIN nämlich ein Profi. Ich verdiene meine Brötchen damit. Aber klar, du weißt natürlich alles besser 👍

    Bezeuge das doch einfach durch das Unterbringen geballter Fachkompetenz in Deinen Beiträgen. Dann werden Dir mit der Zeit auch alle glauben.


  • Mod

    Minimee schrieb:

    net schrieb:

    ich glaube mit 'ner sps kann man auch ganz anspruchsvolle sachen machen (und das hat nix damit zu tun, ob einer e-technik studiert hat oder nicht).

    Das Wort "anspruchsvoll" ist leider relativ. Was für den einen anspruchsvoll ist ist für den anderen Kinderkagge.

    Für wirklich anspruchsvolle Sachen ist eine SPS einfach zu unflexibel und zu langsam.

    Komm mal wieder runter.

    Die Komplexität moderner SPS-basierter Steuerungen wird so hoch, daß man immer mehr Softwarewissen benötigt, um diese Systeme zu beherrschen (Stichwort: Bussysteme, Parallelisierung, Datensynchronisation). Der typische Techniker besitzt diese Kenntnisse gar nicht. Auch sind die gelernten KOPler oder FUPler mit den Möglichkeiten von Struct ziemlich überfordert. Das fällt jemandem mit Hochsprachenkenntnissen wesentlich leichter.

    Für schnelle Antriebstechnik ist eine SPS (Stichwort Motion-Controller) zunächst mal erste Wahl, bevor man auf µController zurückgreift. Die vorhandenen SPS-Systeme beherrschen in diesem Bereich unter anderem Achstransformationen, Splineinterpolationen, Bahnkurvenanpassungen, und vieles mehr. Das reicht inzwischen auch für einen Roboterarm. µCs und DSPs findet man üblicherweise ja wohl mehr innerhalb der Motoren, wo sie am Bus sitzen und die vom Bus kommenden Kommandos entsprechend umsetzen, hier führen sie dann Stromregelungen oder Lageregelungen durch, sind also eher für die inneren Regelkreise zuständig. Aber man wird sie wohl im seltensten Fall als Ersatz für eine SPS einsetzen, das müßte schon eine sehr spezielle Applikation sein, damit sich der höhere Entwicklungsaufwand und das höhere Entwicklungsrisiko lohnt.



  • Ich habe mich nun endgültig für Wien entschieden. Ich werde dort auf der TU Elektrotechnik studieren. Den genauen Zweig muss ich mir noch aussuchen, aber das hat ja Zeit.

    Also dann danke für Eure Hilfe.

    @Minimee: Mit diesem Beitrag hast du dich gerade selbst disqualifiziert. Ich glaub ich weiß warum du Basic nicht magst: Du kannst mit der komplexen Sprache nicht umgehen :p 😃 So ein Pech aber auch 😃

    Schönen Tag noch,
    Harri



  • Marc++us schrieb:

    Für schnelle Antriebstechnik ist eine SPS (Stichwort Motion-Controller) zunächst mal erste Wahl, bevor man auf µController zurückgreift. Die vorhandenen SPS-Systeme beherrschen in diesem Bereich unter anderem Achstransformationen, Splineinterpolationen, Bahnkurvenanpassungen, und vieles mehr. Das reicht inzwischen auch für einen Roboterarm. µCs und DSPs findet man üblicherweise ja wohl mehr innerhalb der Motoren, wo sie am Bus sitzen und die vom Bus kommenden Kommandos entsprechend umsetzen, hier führen sie dann Stromregelungen oder Lageregelungen durch, sind also eher für die inneren Regelkreise zuständig. Aber man wird sie wohl im seltensten Fall als Ersatz für eine SPS einsetzen, das müßte schon eine sehr spezielle Applikation sein, damit sich der höhere Entwicklungsaufwand und das höhere Entwicklungsrisiko lohnt.

    Ich habe nie gesagt dass ein uC eine SPS ersetzen soll. Ich habe lediglich behauptet, dass man auf einem uC komplexere Dinge realisieren kann als auf einer SPS und dafür eine höhere Qualifikation nötig ist.

    Dein Motion-Control beispiel: Was ist in so einer SPS wohl drin? Richtig, ein uC. Wer hat nun den anspruchsvolleren Job, der, der die SPS entwickelt hat und dem Anwender der SPS die Motion-Control-Schnittstelle zur Verfügung stellt oder der Anwender der SPS?


  • Mod

    Minimee schrieb:

    Dein Motion-Control beispiel: Was ist in so einer SPS wohl drin? Richtig, ein uC. Wer hat nun den anspruchsvolleren Job, der, der die SPS entwickelt hat und dem Anwender der SPS die Motion-Control-Schnittstelle zur Verfügung stellt oder der Anwender der SPS?

    Kann man pauschal nicht sagen.

    Das Fachwissen über eine Einzelanwendung ist in den inneren Regelkreisen höher als in den äußeren Regelkreisen, dafür muß man in den äußeren Regelkreisen mehr auf die Gesamtheit und deren Synchronisation achten.

    Deiner Haltung nach wäre ja das Navigationssystem eines Satelliten eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, aber einen Satelliten selbst zu bauen wiederum einfacher.

    Von so einem hohen Roß solltest Du lieber runter kommen. Damit fälltst Du irgendwann auf die Schnauze.


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