Der Papst -- Homoehe
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Hellsgore:
gutes Posting!electron schrieb:
Ausserdem:
net schrieb:
aber bei 'nem schwulen päärchen aufzuwachsen
=
irgendwelchen yuppie-eltern die kinder nur adoptieren, weil sie die als prestigeobjekte o.ä. betrachten
Kannst Du das näher ausführen? Inwiefern ist das das gleiche? Weil alle schwulen Pärchen yuppies sind? Weil schwule immer nur aus prestige-gründen handeln?
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Und mal ganz nebenbei: auch schwule Maenner koennen leibliche Kinder haben. Z.B. aus einer vorherigen Heterobeziehung.
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1310-Logik schrieb:
Ich frag mich immer wieder, wieso man von der Homoehe direkt zum Thema Adoption übergeht...
und diesen alten volltrottel, mit seinen mittelalterlichen ansichten (den papst) haben wir auch ganz vergessen...
Apollon schrieb:
Und mal ganz nebenbei: auch schwule Maenner koennen leibliche Kinder haben. Z.B. aus einer vorherigen Heterobeziehung.
das gibt's. ich kenne 'nen schwulen, der hat sogar drei kinder und war früher mit 'ner frau verheiratet. aber diese kids leben zu 90% bei mama und nicht bei pappi und seinem freund. denen geht's etwa so wie den meisten kindern, deren eltern sich getrennt haben.
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Jester schrieb:
electron schrieb:
Ausserdem:
net schrieb:
aber bei 'nem schwulen päärchen aufzuwachsen
=
irgendwelchen yuppie-eltern die kinder nur adoptieren, weil sie die als prestigeobjekte o.ä. betrachten
Kannst Du das näher ausführen? Inwiefern ist das das gleiche? Weil alle schwulen Pärchen yuppies sind? Weil schwule immer nur aus prestige-gründen handeln?
Das fällt verdammt oft hier auf. Irgendjemand vertritt eine Meinung und argumentiert, indem er alle Parameter weglässt, die im nicht passen. So wie net:
net schrieb:
aber bei 'nem schwulen päärchen aufzuwachsen ist immer noch 1000 mal besser als im kinderheim gross zu werden oder bei irgendwelchen yuppie-eltern die kinder nur adoptieren, weil sie die als prestigeobjekte o.ä. betrachten...
Ich wollte damit nur sichtbar machen, dass evtl. auch Homo-Pärchen ein Kind aus Prestigegründen adobtieren wollen, mehr nicht. Deshalb auch mein Sarkasmus mit dem vors Auto schmeissen ist 1000 mal besser...
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electron schrieb:
Irgendjemand vertritt eine Meinung und argumentiert, indem er alle Parameter weglässt, die im nicht passen. So wie net:
nö, ich schrieb nicht, dass es *ideal* wäre bei schwulen aufzuwachsen, sondern dass es viel besser ist als im heim oder bei miesen hetero-eltern.
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electron schrieb:
Ihr könnt hin und her diskutieren, aber für ein Kind ist es normal, Papa und Mama zu haben. Alles andere ist nicht normal und somit schlechter fürs Kind.
Gibt es irgendwelche Fallstudien dazu? Oder persoenliche Erfahrungen? Ich glaub du spekulierst da ziemlich. Warum schliesst du von vorn herein aus, dass ein Kind mit gleichgeschlechtlichen Eltern problemlos zurecht kommt? Mir sind keine negativen Berichte ueber Kinder aus Homoehen bekannt. Aber es gibt Alleinerziehende Muetter und/oder Vaeter, und deren Kinder sind ja auch "normal", obwohl auch bei ihnen manchmal nur ein Geschlecht in der Elternrolle vorkommt.
Ich denke es kommt wie so oft nur rein auf die Menschen an, und nicht auf ihre Herkunft, Religion oder Geschlecht oder sonstwas. Ich kann mir sehr wohl vorstellen dass auch ein schwules Paerchen, das ihr Kind liebt und betreut sehr gute Eltern abgeben wuerden. Gleichzeitig gibt es genug hetero-Eltern, denen man ihr Kind am liebsten einfach nur wegnehmen wuerde, weil sie solche Rabeneltern sind. Genauso wie es sicher auch schlechte Homo-Eltern und gute Hetero-Eltern gibt.
- Eventuelle Probleme bei der Jobsuche (Lebenslauf: Name des Vaters: Paul, Name der Mutter: Franz) Hier kann ich mir gut vorstellen, dass einige Arbeitgeber immernoch "veraltete" Ansichten besitzen, gerade bei einem Beruf mit viel Kundenkontakt
"Eltern: Franz X, Hans Y", und passt schon. Oder ist dein Lebenslauf ein vorgedrucktes Formular? Ich glaub bis solche Kinder erwachsen sind, werden die Arbeitgeber mit "veralterten" Ansichten immer weniger werden.
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electron schrieb:
Das fällt verdammt oft hier auf. Irgendjemand vertritt eine Meinung und argumentiert, indem er alle Parameter weglässt, die im nicht passen.
Moment mal, Du hast hingeschrieben es sei das gleiche. Mit einem Gleichheitszeichen. Natürlich könnte auch bei Schwulen das Kind als Prestige-Gründen adoptiert werden. Deswegen ist die Situation aber noch lange nicht generell die gleiche. Wenn Du hinschreibst A=B und meinst eigentlich nur, daß A und B gleich sein *kann* ohne es dazuzusagen, dann darfste Dich auch nicht wundern, wenn Du Gegenwind bekommst.
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und diesen alten volltrottel, mit seinen mittelalterlichen ansichten (den papst) haben wir auch ganz vergessen...
Wieso sollte der Papst, der alles andere als vertrottelt ist, Homoehen gutheißen? Die Ehe soll vor allem eine stabile Basis für eine Familie mit mehreren Kindern sein. Eine Homoehe mit adoptierten Kindern ist ein in einer "normalen" Gesellschaft weitgehend überflüssiges Konglomerat. Man muss es deshalb nicht gleich verdammen, solange niemand be-/geschädigt wird, aber als Vorbild ist es keinesfalls tauglich.
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Erhard Henkes schrieb:
Wieso sollte der Papst, der alles andere als vertrottelt ist, Homoehen gutheißen?
würde mich auch stark wundern wenn er's täte

päpste sind bescheuert. sie haben ein dogmatisches weltbild, lehnen alles ab was ihnen nicht passt. warum sollte dieser verkorkste ratzinger besser sein?Erhard Henkes schrieb:
Die Ehe soll vor allem eine stabile Basis für eine Familie mit mehreren Kindern sein.
die ehe ist in erster linie ein treuebündnis zwischen den (sexual)partnern.
Erhard Henkes schrieb:
Eine Homoehe mit adoptierten Kindern ist ein in einer "normalen" Gesellschaft weitgehend überflüssiges Konglomerat. Man muss es deshalb nicht gleich verdammen, solange niemand be-/geschädigt wird, aber als Vorbild ist es keinesfalls tauglich.
doch. als vorbild für die mehrzahl der schwulen, die sich in clubs rumtreiben und jede nacht mit wem anders in die kiste steigen.
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net schrieb:
päpste sind bescheuert. sie haben ein dogmatisches weltbild, lehnen alles ab was ihnen nicht passt. warum sollte dieser verkorkste ratzinger besser sein?
In diesen Un-Debatten, die Religion als Thema haben, tun sich hier beide Seiten nicht durch sonderlich brauchbare und undogmatische Argumentation hervor, wobei mir die "atheistische" Seite normalerweise angriffslustiger erscheint ...
die ehe ist in erster linie ein treuebündnis zwischen den (sexual)partnern.
Genau. Ohne das jetzt geprüft zu haben, dürfte historisch sogar die polygame Ehe älter sein als unsere Variante :).
In einigen US-Bundesstaaten gibt es eine sog. Common-Law-Ehe ("Verheiratet ist, wer sich als verheiratet fühlt"). Und das bringt es ganz gut auf den Punkt: was zwei erwachsene Menschen für Verträge untereinander abschließen, geht weder den Papst, den Weihnachtsmann, den Staat oder SideWinder etwas an. Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
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Morgen erstmal.
Est ist doch kein Wunder das Kinder Homosexueller Partner in der Gesellschaft nicht klar kommen, wenn man zeitweise eure Argumente hört.
Mitderweile sollte es nicht mehr verwerflich sein als homosexuelles Paar Kinder groß zu ziehen. Schon gar nicht wenn diese aus dem Weisenhaus kommenIch finde jeder sollte mit dem Menschen glücklich werden den er liebt!
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Hallo
@net
du schreibst was von "dogmatisches weltbild"hast du dir eigentlich mal die Muehe gemacht deine eigenen Beiotraege zu lesen
meist (wer nicht meiner Meinung ist -> ....

Mfg
Klaus
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Daniel E. schrieb:
Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder?
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KlausB schrieb:
@net
hast du dir eigentlich mal die Muehe gemacht deine eigenen Beiotraege zu lesen
meist (wer nicht meiner Meinung ist -> .......ist doof? oder was?
okay, ich geb' manchmal etwas vorschnelle statements ab, hehe, aber ich bin bestimmt auch der forenuser, der die meisten entschuldigungen für seine frechheiten schreibt
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Daniel E. schrieb:
Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
Du tust so als hätte das Kind keine Rechte

Kinderhändler A kauft Kind B bei Armen Eltern C und gibt es an Vergewaltiger D weiter, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten. Wichtig ist, dass jeder anders sein kann. Wenn ich seine Haltung nicht toleriere bin ich der Böse.

MfG SideWinder
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finix schrieb:
Daniel E. schrieb:
Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder?
Doch. Wieso sollte "die Gesellschaft" oder sonst wer ausser den Eltern ein Recht auf Erziehung des Kindes haben? Verstehe ich absolut nicht und ich finde es gräßlich, wenn sich "die Gesellschaft" solche Rechte herbeizureden versucht, wie zB beim Thema Schulpflicht ( http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,352548,00.html ).
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SideWinder schrieb:
Daniel E. schrieb:
Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
Du tust so als hätte das Kind keine Rechte

Im Gegenteil.
Kinderhändler A kauft Kind B bei Armen Eltern C und gibt es an Vergewaltiger D weiter, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten. Wichtig ist, dass jeder anders sein kann. Wenn ich seine Haltung nicht toleriere bin ich der Böse.

Quark, natürlich hat das Kind die üblichen Menschenrechte (Recht auf Selbsteigentum, darum auch keinen Kinderhandel), u.a. aufgezogen zu werden. Von wem kann es sich aber doch nicht aussuchen.
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Und wo genau ist jetzt der Unterschied zwischen Gesetz Schulpflicht und Gesetz Verfassung bzw. Menschenrecht? Ist ein Menschenrecht nicht auch bloß ein Recht, dass die Gesellschaft als Recht ansieht? In anderen Religionen könnte es zB sein, dass die Opferung von Jungfrauen vollkommen iO geht. Dürfen die das deiner Meinung nach machen? Geht das nur wegen der Menschenrechte nicht. Sind das sozusagen die 10 Gebote Gottes äh der UNO?
MfG SideWinder
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Daniel E. schrieb:
finix schrieb:
Daniel E. schrieb:
Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder?
Doch. Wieso sollte "die Gesellschaft" oder sonst wer ausser den Eltern ein Recht auf Erziehung des Kindes haben? Verstehe ich absolut nicht und ich finde es gräßlich, wenn sich "die Gesellschaft" solche Rechte herbeizureden versucht, wie zB beim Thema Schulpflicht ( http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,352548,00.html ).
Was ist mit den Rechten des Kindes? Z.B. Bildung, wo wir grad beim Thema sind?
Und wieso sollte die Gesellschaft keinerlei Mitspracherecht haben? Immerhin ist/wird das Kind Teil selbiger...
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finix schrieb:
Daniel E. schrieb:
finix schrieb:
Daniel E. schrieb:
Genau der gleiche Fall bei der Adoption: A gibt freiwillig Kind her, B nimmt freiwillig Kind an, case closed, egal was die Gesellschaft, der Papst oder ich davon halten.
Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder?
Doch. Wieso sollte "die Gesellschaft" oder sonst wer ausser den Eltern ein Recht auf Erziehung des Kindes haben? Verstehe ich absolut nicht und ich finde es gräßlich, wenn sich "die Gesellschaft" solche Rechte herbeizureden versucht, wie zB beim Thema Schulpflicht ( http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,352548,00.html ).
Was ist mit den Rechten des Kindes? Z.B. Bildung, wo wir grad beim Thema sind?
Und wieso sollte die Gesellschaft keinerlei Mitspracherecht haben? Immerhin ist/wird das Kind Teil selbiger...Ich weiß nicht, was ein "Recht auf Bildung" sein soll. Was ist mit dem von mir zitierten Fall? Da wollten die Eltern dem Kind doch eine Bildung zur Verfügung stellen, allerdings eine, die "die Gesellschaft" anscheinend nicht so besonders toll findet. Also erkennt man hier: die staatliche Schulpflicht hat in erster Linie den Sinn, Kinder in eine vorgefertigte gesellschaftliche Kuchenform zu drücken. Es werden Personen mit gesellschaftlich gutgehießenem Wissen vollgestopft und Kinder zu willigen Nachbetern einer gesellschaftlich akzeptierten Einheitsmeinung erzogen. Das ist für mich kurz vor Kindesmißbrauch und widert mich an.
Ginge es bei der Schulpflicht darum, dem Kind ein Mindestmaß an Bildung zur Verfügung zu stellen (was die meisten Eltern ohnehin tun würden -- darum gibt es ja überhaupt Schulen), dann gäbe es die zitierte Problematik gar nicht. So eine Schulpflicht hielte ich auch für kein besonderes Problem.
SideWinder: Mach dich mal über den Unterschied zwischen Recht und Gesetz ein paar Gedanken, dann können wir vielleicht weiterreden. Oder stehst Du tatsächlich auf dem Standpunkt, es gibt kein Unterschied zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und den Nürnberger Gesetzen? Dann möchte ich nicht weiterreden.