Gehalt als Frischer Diplom Informatiker
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36k-40k sind durchaus üblich, mehr nur wenn man sehr gute Argumente hat oder bei einem recht großen Arbeitgeber anfängt.
Überstunden werden eigentlich so gut wie nie bezahlt, die Zeiten sind vorbei. Jedenfalls für Berufseinsteiger.
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Zeit-Leser schrieb:
Im Zeit-Studienratgeber steht als durchschnittliches Einstiegsgehalt für Uni Informatiker 55k Brutto.
Wahrscheinlich ermittelt unter den Arbeitgebern, die es sich Leisten in der Zeit zu inserieren

55k ist utopisch.
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vielleicht haben die auch vollzeit gehälter in dubai ermittelt.
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thordk schrieb:
...man sollte dabei nämlich bedenken, dass ein diplom informatiker wahrscheinlich die theoretischen grundlagen besitzt, um als senior consultant o.ä. einzusteigen, die meisten firmen werden sich aber scheuen, einen "unerfahrenen" frischling auf so einen posten zu setzen.
Und ehrlich gesagt: Bisweilen zurecht.

In unserer Firma sind Entwicklungs- Infrastrukturumfeld und Themengebiet bisweilen derart speziell, dass ein Informatiker zwar schneller reinkommt als ein Soziologe ... aber immer noch ca. 1 Jahr braucht, bis er wirklich produktiv für die Firma und mehrere Jahre, bis er führend/selbständig werden kann.Dabei geht es nicht um schlechte Leute, sondern darum, dass man COBOL, MVS/IMS, Bankfachlichkeit im Studium eher selten wirklich zur Praxisreife lernt - von uralten selbstgestrickten Entwicklungsumgebungen (inklusive Releasesteuerung und Deployment) mal ganz abgesehen.
... da hat es schon einen Grund, warum wir mit Macht auf J2EE drängen und umstellen.Gruß,
Simon2.
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ich will 150k im jahr;)
und ne 20 stunden woche;)
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BorisDieKlinge schrieb:
ich will 150k im jahr;)
und ne 20 stunden woche;)Keinen Firmenwagen dazu? Mann, bist du einfach zufrieden zu stellen.
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Simon2 schrieb:
thordk schrieb:
...man sollte dabei nämlich bedenken, dass ein diplom informatiker wahrscheinlich die theoretischen grundlagen besitzt, um als senior consultant o.ä. einzusteigen, die meisten firmen werden sich aber scheuen, einen "unerfahrenen" frischling auf so einen posten zu setzen.
Und ehrlich gesagt: Bisweilen zurecht.

In unserer Firma sind Entwicklungs- Infrastrukturumfeld und Themengebiet bisweilen derart speziell, dass ein Informatiker zwar schneller reinkommt als ein Soziologe ... aber immer noch ca. 1 Jahr braucht, bis er wirklich produktiv für die Firma und mehrere Jahre, bis er führend/selbständig werden kann.Dabei geht es nicht um schlechte Leute, sondern darum, dass man COBOL, MVS/IMS, Bankfachlichkeit im Studium eher selten wirklich zur Praxisreife lernt - von uralten selbstgestrickten Entwicklungsumgebungen (inklusive Releasesteuerung und Deployment) mal ganz abgesehen.
... da hat es schon einen Grund, warum wir mit Macht auf J2EE drängen und umstellen.Gruß,
Simon2.
genau so war das gemeint. fachtheoretische kompetenz kann praktische erfahrung nicht ersetzen, nur ergänzen und deren aneignung beschleunigen.
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ten schrieb:
das ist sehr wichtig. eigentlich sollte es für programmierfuzzies selbstverändlich sein, zu hause zu arbeiten. viele sind in der gewohnten umgebung auch einfach produktiver...
Jo, klar... Und am besten noch 'nen Eimer unter den Tisch stellen, damit man seinen Hintern überhaupt nicht mehr vom Fleck bewegen muss. Wo arbeitest du denn, dass du so isoliert bist? Ich muss als Programmierfuzzi dauernd ansprechbar sein...
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Walli schrieb:
ten schrieb:
das ist sehr wichtig. eigentlich sollte es für programmierfuzzies selbstverändlich sein, zu hause zu arbeiten. viele sind in der gewohnten umgebung auch einfach produktiver...
Wo arbeitest du denn, dass du so isoliert bist?
ich hab' zwar nicht speziell mich gemeint, aber ich mach' ziemlich viel von zu hause aus.
Walli schrieb:
Ich muss als Programmierfuzzi dauernd ansprechbar sein...
das ist schlecht

gibbet's ja telefon (das man auch mal abstellen kann :D) ...und internet

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thordk schrieb:
genau so war das gemeint. fachtheoretische kompetenz kann praktische erfahrung nicht ersetzen, nur ergänzen und deren aneignung beschleunigen.
Das ist von den Aufgaben abhängig, die man sich stellt. Wenn man zum Beispiel ein natürlichsprachliches System entwickeln möchte, dann braucht man da eine gewisse Grundkompetenz, die einem nicht in einer Lehre vermttelt werden kann.
Wenn es nur darum geht, triviale 08/15-Software herzustellen, dann kannst Du dafür praktisch auch einen interessierten Schüler nehmen.
Und die technische Entwicklung (und die Entwicklung der Informatik) erlauben immer anspruchsvollere Anwendungsgebiete. Die Relevanz eines entsprechenden akademischen Abschlusses wird in der Informatik somit stark steigen. Der bisherige Vergleich von diplomierten Informatikern mit Fachinformatikern beruht ja letztendlich auf der Tatsache, dass sie teilweise die gleichen Aufgabengebiete haben. Die Diplominformatiker wurden und werden momentan oft für Dinge eingesetzt, die praktisch unter ihrem Niveau liegen. Ich gehe davon aus, dass sich das in Zukunft ändern wird.
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was ich mit meinem beitrag meinte ist folgends:
eine firma sucht eine person für die besetzung einer stelle. diese soll beispielsweise ein natürlichsprachliches suchsystem entwickeln.
natürlich wäre dafür ein diplom informatiker, der seinen schwerpunkt auf intelligente systeme - speziell sprachproduktion - gelegt hat, ein guter kandidat.
aber ein "nicht-studierter", der sich in praxis und eigeninteresse über jahre fachwissen auf diesem bereich angeeignet hat, wäre eventuell ebenso gut, wenn nicht vielleicht sogar besser, für diese stelle geeignet.ein personalchef wird sich aber sehr schwer tun, dies zu entscheiden. und selbst bewerbungsgespräche mit den zuständigen mitarbeitern können u.U. nur unzureichende ergebnisse liefern.
also verlässt sich der personalverwalter im zweifelsfall lieber auf kompetenzen, die staatlich abgesichert sind; sprich ein studium.
natürlich kann jemand mit besonders guten soft skills so eine stelle auch bekommen, wenn er die zuständigen schlicht überzeugen kann. und so evtl. auch ein höheres gehalt fordern.
was aber grundsätzlich bleibt ist die tatsache, dass ein "studierter" es leichter haben wird, ein höheres einstiegsgehalt zu fordern, als ein nicht studierter. allerdings auch keine astronomischen gehälter.
ich halte wenig von sätzen wie "soviel euro hat ein xyz diplomant zu erwarten". das sind lediglich richtwerte, die - wie bereits erwähnt - stark schwanken können.
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thordk schrieb:
was ich mit meinem beitrag meinte ist folgends:...
Und ich meinte folgendes:

Selbst "Studierte" sollten erwarten, im Job vom ersten Tag an die großen Zampanos zu sein.Damit will ich nicht das Studium oder gar Studierte schlechtreden (im Gegenteil: Die sind oftmals schneller drin als Andere), sondern lediglich plausibel machen, warum "Erfahrung so teuer" ist (sprich: Man als Einsteiger oft recht wenig verdient - dafür aber große Steigerungsmöglichkeiten hat).
Gruß,
Simon2.
P.S.: Ist also kein Widerspruch zu dem, was hier die Anderen (und Du) sagen, sondern nur eine Ergänzung.
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Simon2 schrieb:
thordk schrieb:
was ich mit meinem beitrag meinte ist folgends:...
Und ich meinte folgendes:

Selbst "Studierte" sollten erwarten, im Job vom ersten Tag an die großen Zampanos zu sein.Damit will ich nicht das Studium oder gar Studierte schlechtreden (im Gegenteil: Die sind oftmals schneller drin als Andere), sondern lediglich plausibel machen, warum "Erfahrung so teuer" ist (sprich: Man als Einsteiger oft recht wenig verdient - dafür aber große Steigerungsmöglichkeiten hat).
Gruß,
Simon2.
P.S.: Ist also kein Widerspruch zu dem, was hier die Anderen (und Du) sagen, sondern nur eine Ergänzung.
Das steht aber im direkten Gegensatz dazu, dass es für ältere Menschen und damit auch erfahrenere heutzutage fast unmöglich ist eine Stelle zu bekommen. Da man dann doch lieber den unerfahrenen Grünschnabel nimmt..
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thordk schrieb:
aber ein "nicht-studierter", der sich in praxis und eigeninteresse über jahre fachwissen auf diesem bereich angeeignet hat, wäre eventuell ebenso gut, wenn nicht vielleicht sogar besser, für diese stelle geeignet.
Mag sein. An diesen Nichtstudierten glaube ich aber nicht. Ein derartiges Wissen eignet man sich ohne Studium nicht an bzw. man benötigt die Vorkenntnisse aus einem entsprechenden Studium um entsprechende Fachliteratur überhaupt verstehen zu können.
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Simon2 schrieb:
Selbst "Studierte" sollten erwarten, im Job vom ersten Tag an die großen Zampanos zu sein.
hast du ein 'nicht' vergessen?

btw: aber ich denke nicht dass das so ist. oft denken ja nicht-akademiker 'wow, der hat studiert. der ist ja voll der crack', aber für 'studierte' ist das eher was normales. man kriegt ja auch mit, wie andere (die man nicht gerade für blitzmerker hält) es mit fleiss und ausdauer schaffen. es hat also nichts mit überdurchschnittlicher begabung und intelligenz zu tun (ausser man hat mit 23 promoviert, da kann man sich dann doch was drauf einbilden
)
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Wissender schrieb:
Das steht aber im direkten Gegensatz dazu, dass es für ältere Menschen und damit auch erfahrenere heutzutage fast unmöglich ist eine Stelle zu bekommen. Da man dann doch lieber den unerfahrenen Grünschnabel nimmt..
Erfahrung kann man nicht überall ausspielen. Gerade in der IT sehen wir momentan eine unglaublich schnelle Entwicklung. Glaubst Du, da kann man heute noch damit glänzen, dass man vor 15 Jahren mal auf nem C64 Basic-Erfahrung gesammelt hat? IMHO nicht. Was den Mainstream betrifft, wird man solche Technologiekenntnisse nur über eine relativ kurze Zeit ausspielen können. Die letzten 5 Jahre oder so. Deshalb ist es in diesem Bereich so wichtig, sich andauernd weiterzubilden. Das neue Wissen ist mindestens ebenso wichtig wie Erfahrung aus der Vergangenheit.
Neben dem Wissen über Technologien spielt Erfahrung in einigen anderen Bereichen sicherlich eine weitaus größere Rolle.
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thordk schrieb:
ein personalchef wird sich aber sehr schwer tun, dies zu entscheiden. und selbst bewerbungsgespräche mit den zuständigen mitarbeitern können u.U. nur unzureichende ergebnisse liefern.
also verlässt sich der personalverwalter im zweifelsfall lieber auf kompetenzen, die staatlich abgesichert sind; sprich ein studium.
Deswegen wird er sehr wahrscheinlich einen Experten für das Gebiet bevorzugen. Und das ist weder der Diplom-Informatiker noch ein Nicht-Studierter, sondern jemand der Computerlinguistik studiert hat. Und der nicht nur wie der Informatiker, der ja Mädchen für alles ist, nicht nur davon gehört hat, sondern auch schon natürlichsprachliche Systeme gebaut hat. Und der anders als der Nicht-Studierte auch fundierte Kenntnisse nicht nur in Lieblingsbereichen sondern von Informatik bis Linguistik hat. Letzteres hat er natürlich auch einem Informatiker voraus. Ich wollt's nur mal anmerken. Die Welt besteht nicht nur aus Schwarz und Weiß, Studiert und Nicht-Studiert

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ten schrieb:
Simon2 schrieb:
Selbst "Studierte" sollten erwarten, im Job vom ersten Tag an die großen Zampanos zu sein.
hast du ein 'nicht' vergessen?

Japp ... Hast mich ertappt.

ten schrieb:
btw: aber ich denke nicht dass das so ist. oft denken ja nicht-akademiker 'wow, der hat studiert. der ist ja voll der crack', aber für 'studierte' ist das eher was normales. man kriegt ja auch mit, wie andere (die man nicht gerade für blitzmerker hält) es mit fleiss und ausdauer schaffen. es hat also nichts mit überdurchschnittlicher begabung und intelligenz zu tun (ausser man hat mit 23 promoviert, da kann man sich dann doch was drauf einbilden
)Wieso sollte das ein Widerspruch sein ?
Habe ich irgendwie nicht ganz verstanden ....
Ach ja: Auch in Personalabteilungen sitzen nicht selten "Studierte" ... und vA Leute, die schnell zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie Blinsen eingestellt haben (egal, ob studierte oder unstudierte) ....
Das mag von Forma zu Forma unterschiedlich sein, aber "bei uns" (haben vllt. auch einen sehr hohen Akademikeranteil in der Unistadt) macht das Studium zwar ein wenig im Einstiegsgehalt aus, aber wesentlich mehr zählt die Erfahrung.Gruß,
Simon2.
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Wissender schrieb:
...
Das steht aber im direkten Gegensatz dazu, dass es für ältere Menschen und damit auch erfahrenere heutzutage fast unmöglich ist eine Stelle zu bekommen. Da man dann doch lieber den unerfahrenen Grünschnabel nimmt..Es war hier erstmal die Frage nach dem Gehalt ... und was das betrifft, sind "Grünschnäbel" tatsächlich oft deutlich billiger.
Und "älter" ist leider nicht immer dasselbe wie "erfahren" und "erfahren" leider nicht immer dasselbe wie "passend erfahren".Gruß,
Simon2.
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hmm mal angenommen es werden KEINE überstunden ausbezahlt und hab regulär ne 40 stunden woche welche gehalt würdet ihr minmal vordern??