Große Verständnisprobleme beim ersten größeren C++-Projekt



  • Nope, ist sicher nicht Absicht sondern Unwissenheit.
    (das mit den doppelten Underscores)



  • Dr.Ottel schrieb:

    Danke für die ausführliche Antwort!!

    Mmh, leider gibt es Multithreading in meinem Projekt...
    Ich hab gelesen, dass ich auch noch den Kopierkonstruktor der Verwaltung beim Entwurfsmuster Singleton vor einem öffentlichen Zugriff schützen muss. Das wurde bislang nicht erwähnt. Soll es trotzdem gemacht werden?

    Danke für deine Hinweise. Das werde ich direkt heute abend mal durchdenken und ausprobieren...

    Du solltest dir mal Loki angucken. Dort gibt es eine Multithreading-fähige Implementation des Singleton-Musters. Das kann sogar noch einiges mehr. Aber dazu sollte man vielleicht das Buch dazu gelesen haben.
    Siehe hier: http://sourceforge.net/projects/loki-lib/



  • Noch eine dumme Frage:

    Welche Sichtbarkeit hat eigentlich die main-Methode??
    Also mit welcher Sichtbarkeit versehe ich sie innerhalb eines UML-Diagramms?
    Ich tippe mal auf static!?

    Und noch ne kleine Frage:
    get- und set-Methoden kann man doch aus einem UML-Diagramm rauslassen, oder?
    Ich tippe mal auf ja!?



  • Dr.Ottel schrieb:

    Noch eine dumme Frage:

    Welche Sichtbarkeit hat eigentlich die main-Methode??
    Also mit welcher Sichtbarkeit versehe ich sie innerhalb eines UML-Diagramms?
    Ich tippe mal auf static!?

    😉
    Die ist nur unter Java eine Methode.

    In C++ ist das eine freie Funkion aka UML "Class Utility".
    "Sichtbarkeit" würde ich als "Implementation" deklarieren; schliesslich "sieht" die erst der Linker.

    Dr.Ottel schrieb:

    Und noch ne kleine Frage:
    get- und set-Methoden kann man doch aus einem UML-Diagramm rauslassen, oder?
    Ich tippe mal auf ja!?

    Soll generiert oder nur dokumentiert werden?
    Um welches Werkzeug geht's denn?

    Grüsse

    *this



  • Naja, wenn dein main inetwa so aussheit, dann kannst du es wohl ganz weglassen:

    int main()
    {
       try
       {
          MyApp app;
          return app.run();
       }
       catch (std::exception const& e)
       {
          ReportFatalError(e);
          return 1;
       }
    }
    


  • Danke für die schnellen Antworten.
    Also es soll nur dokumentiert werden und von daher lasse ich mal die get- und set-Methoden weg, da es sonst zu unübersichtlich werden würde.

    Das mit der main-Methode überrascht mich aber...
    Man lernt halt nie aus!!



  • Dr.Ottel schrieb:

    Danke für die schnellen Antworten.
    Also es soll nur dokumentiert werden und von daher lasse ich mal die get- und set-Methoden weg, da es sonst zu unübersichtlich werden würde.

    Kleine Anmerkung dazu:

    Wenn es öffentliche get und set Methoden zu einer realen Variable gibt ist die Damit so gut wie öffenlich.
    Einzig mögliches Konkurrenzhandling wäre dann och ein Plus.

    Dr.Ottel schrieb:

    Das mit der main-Methode überrascht mich aber...
    Man lernt halt nie aus!!



  • Wenn man ein getX() und ein setX() hat, kann man dann nicht einfach ein Attribut "x (get/set)" schreiben?
    EDIT: das mit der main Funktion ist bloss meine Meinung, ich habe mit UML nicht soviel um die Ohren, kann nicht sagen ob das "böse" wäre. Bloss ich würde die main Funktion nicht dokumentieren - macht halt IMHO keinen Sinn, da die sowieso sogut wie leer sein sollte /EDIT



  • hustbaer schrieb:

    Wenn man ein getX() und ein setX() hat, kann man dann nicht einfach ein Attribut "x (get/set)" schreiben?

    Das ist genau das Problem damit.

    Deshalb hat es mich immer gewundert dass alte Rose-Versionen genau das standardmässig mitgenerieren
    ( ja, Leute, ich weiss dass man das ausschalten kann )

    Es macht schcn nocht einen Unterschied public : getX/setX u. private : X statt "public : X" zu verwenden. In nebenläufigen Umgebungen man kann für die Accessor-Funktionen z.B. Critical Sections schaffen.

    Allerdings wäre ein solche Lösung sehr aufwendig wenn es sich um viele Attribute handelt.

    Gegen getX/setX mit einem "virtuellen" Attribut, also einem Attribut das eienn komplexen Instanzstatus representiert gibt's natürlich keine Einwände.

    Das ist auch genau das Verfahren das z.B. ATL/COM und CORBA bei IDL-Attributen verwenden.
    Da _kann_ es zu getX/setX auch ein X member geben; meistens ist dies aber nicht der Fall.

    Beispiel:

    #import <msxml6.dll>
    
    //...
    IXMLDOMParseError2Ptr pError = pXMLDoc->validate();
    MSXML2::IXMLDOMParseErrorCollectionPtr pErrs = pError->allErrors;
    
    /*
     * Der Insterface-Pointer der da raus kommt kann gar kein member sein,
     * weil das ggf. nicht mit dem OLE-Threading-Modell konsistent wäre.
     */
    

    Grüsse

    Gast++



  • Gast++, ich verstehe nicht worum es dir geht.

    Ein Attribut in einem UML Diagramm muss doch nicht einer Variable im C++ Programm entsprechen?!?
    Also wenn ich UML nur zu Designzwecken bzw. zur Dokumentation hernehme, dann nehme ich mir auch die Freiheit die "Attribute" so zu implementieren wie es richtig und nötig ist. Was meistens NICHT eine public Variable sein wird. Trotzdem kann ich im UML einfach ein Attribut "x" einzeichnen - einfach weils kürzer und übersichtlicher ist.

    Die ganzen get/set Methoden ganz wegzulassen finde ich auf jeden Fall schlimmer, denn dann weiss man überhauptnichtmehr was es für Attribute gibt.



  • hustbaer schrieb:

    Gast++, ich verstehe nicht worum es dir geht.

    Es geht darum, nicht die Kapselung von private: A.x durch public ( m.E. auch pretected ) get_x/set_x Methden aufzuweichen.

    hustbaer schrieb:

    Ein Attribut in einem UML Diagramm muss doch nicht einer Variable im C++ Programm entsprechen?!?

    Das ist aber die Standardimplementierung eines Attributs.

    hustbaer schrieb:

    Also wenn ich UML nur zu Designzwecken bzw. zur Dokumentation hernehme, dann nehme ich mir auch die Freiheit die "Attribute" so zu implementieren wie es richtig und nötig ist. Was meistens NICHT eine public Variable sein wird. Trotzdem kann ich im UML einfach ein Attribut "x" einzeichnen - einfach weils kürzer und übersichtlicher ist.

    Das ist glaube ich alles davon abhängig für wen die Doku geschrieben wird.
    Wenn's für die Implementierer geschrieben wird muss die intene Struktur offengelgt werden.
    Für Verwender der Klasse muss dies nicht erfolgen

    hustbaer schrieb:

    Die ganzen get/set Methoden

    Braucht man denn wirklich so viele davon?

    Grüsse

    Gast++



  • @Gast++:
    eine NICHT zugängliche private Variable schreibe ich garnicht ins UML rein, es sei denn es geht um data-modeling, oder es wäre sonst irgendwie wichtig zu wissen dass es die gibt.

    Ich meinte das einfach so: WENN ich schon getX/setY Methoden habe & brauche, dann schreibe ich ins UML evtl. lieber ein (public) Attribut "x" rein, als die beiden Methoden getX/setX.


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