Frage über islamistische Fundamentalisten, die mir eingefallen ist



  • árn[y]ék schrieb:

    Das meinte ich im Großen, als ich sagte, es hatte im Nachhinein nicht mehr viel mit religiöser Bekehrung zu tun.

    Das hatte es auch davor schon nicht. Und genau um dieses "Bekehrung der Heiden" ging es mir. Die Inquisition betrieb und betreibt keine Missionierung, sondern versuchte und versucht "die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Kirche zu fördern und zu schützen." Das heißt Vorbedingung für Inquisition ist eine bereits abgeschlossene Christianisierung/Missionierung.



  • minhen schrieb:

    árn[y]ék schrieb:

    Das meinte ich im Großen, als ich sagte, es hatte im Nachhinein nicht mehr viel mit religiöser Bekehrung zu tun.

    Das hatte es auch davor schon nicht.

    Stimmt, aber ich halte es für möglich, dass sich die Inquisition zu einem gewissen Teil aus eben diesem Bestreben entwickelte. Ganz unwichtig war es ja, wie du sagst, nicht. Die Missionierung war eben bereits abgeschlossen (zumindest wenn es nach der Kirche ging). Der "Schutz der Glaubens- und Sittenlehre" könnte eine äußerst praktische (i.S.v. praktizieren) Fortführung dieser Idee sein.

    Gut, von "Bekehrung" zu sprechen, war nicht ganz zutreffend von mir, da hast du Recht ;).
    Aber letztlich wollte die Inquisition (zumindest nach außen hin) ja durchaus "bekehren" - Im Sinne von "den Teufelskult aufgeben und zum rechten Glauben zurückfinden." Das Zurückfinden war dann zwar der Tod, aber "offiziell" wollte die Inquisition nicht nur die schwarzen Schafe ausmesten, sondern sie doch durchaus auch läutern?



  • die inquisition hatte nicht den zweck einer bekehrung oder rückführung. die inquisition hatte den zweck, ungläubige (vom glauben abgefallene) zu geständnissen zu bewegen (weil inquisitionsgericht) und zu bestrafen. manchmal wurde mit dem tode bestraft, häufig aber auch "nur" mit exkommunition. nur in anführungszeichen, weil die strafe dem gesellschaftlichen tod entspricht.

    die spanische inquisition war übrigens nen sonderfall. das waren rassisten.



  • minhen schrieb:

    Die Inquisition betrieb und betreibt keine Missionierung, sondern versuchte und versucht "die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Kirche zu fördern und zu schützen."

    fördern und schützen? die macht der kirche mit terror demonstrieren und der bevölkerung angst und schrecken einjagen würde wohl besser passen.

    árn[y]ék schrieb:

    Der islamische Mitbürger ist "normal".
    Der islamistische Mitbürger ist ein Glaubensfanatiker (und ggf. ein potentieller Terrorist?).

    wer sich dem kommunismus zugewendet hat, nennt sich kommunist und ich denke der christ heist auch nur christ, weil 'christist' blöd klingt. es gibt viele andere 'isten' wie maschinisten, faschisten usw. und deshalb kann ein islamanhänger doch auch als 'islamist' bezeichnet werden. dieses 'ist' bezeichnet leute, die sich 100%ig einer sache hingeben. mehr steckt wohl nicht dahinter...
    🙂



  • hast du mal bei wikipedia "islamisch" und "islamistisch" eingegeben? Wenn nicht, dann probier's einfach mal aus. Auch wenn es wohl nicht an der Endung liegt, hat das Wort dennoch einen recht negativen Touch. (btw, möchtest Du nicht für diese Diskussion Deinen vista-Account wieder reaktivieren?)



  • Jester schrieb:

    hast du mal bei wikipedia "islamisch" und "islamistisch" eingegeben? Wenn nicht, dann probier's einfach mal aus. Auch wenn es wohl nicht an der Endung liegt, hat das Wort dennoch einen recht negativen Touch.

    naja, dass liegt sicher daran, dass sich 'islamisten' völlig kompromisslos dem islam hingeben und daher zwangsläufig negativ auffallen. das ist bei anderen extremen weltanschauungen ja auch so.

    Jester schrieb:

    (btw, möchtest Du nicht für diese Diskussion Deinen vista-Account wieder reaktivieren?)

    das brauche ich nicht. ihr wisst doch sowieso wer 'vista' war 😉



  • Undertaker schrieb:

    naja, dass liegt sicher daran, dass sich 'islamisten' völlig kompromisslos dem islam hingeben und daher zwangsläufig negativ auffallen. das ist bei anderen extremen weltanschauungen ja auch so.

    Vollkommen richtig. Islamistische Menschen fallen in der Richtung negativ auf. Islamische Menschen nicht. Daher ist es nicht richtig istlamische Menschen als islamistisch zu bezeichnen. 👍



  • Jester schrieb:

    Vollkommen richtig. Islamistische Menschen fallen in der Richtung negativ auf. Islamische Menschen nicht. Daher ist es nicht richtig istlamische Menschen als islamistisch zu bezeichnen. 👍

    ja, aber, um es mal mit den worten des legendären 'vista' zu sagen: sowas beweist doch, dass der islam an sich eine ziemlich üble sache ist, wenn leute, die sich 100% darauf einlassen, total durchdrehen.
    🙂



  • Undertaker schrieb:

    ja, aber, um es mal mit den worten des legendären 'vista' zu sagen: sowas beweist doch, dass der islam an sich eine ziemlich üble sache ist, wenn leute, die sich 100% darauf einlassen, total durchdrehen.
    🙂

    Genauso wie Nationen und Kapital... echt ne üble Sache. Ganz klarer Beweis! 🙄



  • Jester schrieb:

    Genauso wie Nationen und Kapital... echt ne üble Sache....

    du sagst es 👍 die dosis macht das gift...
    🙂



  • árn[y]ék schrieb:

    Es ist aber auch so, das überall gegen die Menschen dort gewettert wird. Das liegt überall: In der Gesellschaft, in der Sprache, sogar unbewusst!

    Bestes Beispiel: Dieser Thread! 😉
    Islam->istisch<- ist bereits eine Peioration (schlechtmachung). Ist euch das mal aufgefallen? Alle Menschen dort sind laut Medien islamistisch veranlagt; warum nicht islamisch? Oder habt ihr schonmal einen Artikel über einen christlichistisch veranlagten Fundamentalisten gelesen?

    Du missverstehst das völlig, denke ich.

    In diesem Kontext ist "islamistisch" keine Schlechtmachung, wie du unterstellst, sondern hebt besonders hervor dass sich das nur auf die radikalen, gewaltbereiten islamischen Fundamentalisten bezieht, nicht auf alle Muslime.



  • Jester schrieb:

    Undertaker schrieb:

    naja, dass liegt sicher daran, dass sich 'islamisten' völlig kompromisslos dem islam hingeben und daher zwangsläufig negativ auffallen. das ist bei anderen extremen weltanschauungen ja auch so.

    Vollkommen richtig. Islamistische Menschen fallen in der Richtung negativ auf. Islamische Menschen nicht. Daher ist es nicht richtig istlamische Menschen als islamistisch zu bezeichnen. 👍

    Islamistische Menschen sind keine islamische Menschen? 😕



  • finix schrieb:

    Jester schrieb:

    Undertaker schrieb:

    naja, dass liegt sicher daran, dass sich 'islamisten' völlig kompromisslos dem islam hingeben und daher zwangsläufig negativ auffallen. das ist bei anderen extremen weltanschauungen ja auch so.

    Vollkommen richtig. Islamistische Menschen fallen in der Richtung negativ auf. Islamische Menschen nicht. Daher ist es nicht richtig istlamische Menschen als islamistisch zu bezeichnen. 👍

    Islamistische Menschen sind keine islamische Menschen? 😕

    Ich vermute mal, Jester meint mit "islamische Menschen" alle Menschen, die islamisch und nicht islamistisch sind.

    So wie ich das nun verstanden habe, gilt: islamistisch -> islamisch
    Alle islamistischen Menschen sind also islamisch, aber nicht alle islamischen Menschen sind auch islamistisch.


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