Alten PC mit Linux "benutzbar" machen
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SeppSchrot schrieb:
Du kannst z.B. auch spezialisierte, prozessoroptimierte Kernels einfach nachinstallieren über das Paketsystem.
Wie bekomme ich denn raus, ob es für die CPU eine bestimmte, optimierte Version gibt?
SeppSchrot schrieb:
Ein Problem könnte die ATI Grafikkarte sein. Da würst du evtl. den Herstellertreiber "kompilieren" müssen, damit du eine halbwegs vernünftige Grafikleistung erhälst.
Ist das einzige "Problem" hierbei, dass das u.U. lange dauert, oder ist es allgemein schwierig Treiber für die eigene GraKa zu kompilieren?
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W0lf schrieb:
SeppSchrot schrieb:
Du kannst z.B. auch spezialisierte, prozessoroptimierte Kernels einfach nachinstallieren über das Paketsystem.
Wie bekomme ich denn raus, ob es für die CPU eine bestimmte, optimierte Version gibt?
Bei der DebianHP gibt es eine Übersicht über die angebotenen zigtausend Pakete. Für PentiumII garantiert. Es gibt ja Klassen von Prozessoren. Z.B. "Für Pentium optimiert", da läuft dann der 468er nicht mehr, aber so ziemlich alles darüber.
Wie gesagt, das wird dann nachträglich installiert und notfalls kann man immer den "Allgemeinheit"-Kernel laden.SeppSchrot schrieb:
Ein Problem könnte die ATI Grafikkarte sein. Da würst du evtl. den Herstellertreiber "kompilieren" müssen, damit du eine halbwegs vernünftige Grafikleistung erhälst.
W0lf schrieb:
Ist das einzige "Problem" hierbei, dass das u.U. lange dauert, oder ist es allgemein schwierig Treiber für die eigene GraKa zu kompilieren?
Das soll mal jemand beantworten, der eine ATI Karte hat. Allgemein kann aber z.B. Kernel selbst kompilieren bei der Mühle ein paar Stunden dauern. Zumindest das erste mal und wenn du wichtige Optionen änderst. Aber wenn du Kernel von der Stange hast, musst du vielleicht gar nicht kompilieren.
Am besten, du brennst dir ein paar der üblichen LiveCDs (Ubuntu, Knoppix, DebianLive) und siehst, was schon von haus läuft.
Und schau dir auch mal FreeSBIE an, andere Unicies haben auch schöne Töchter.
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Bei mir lief die ATI-Installation relativ problemlos, und wenn du keine 3D-Anwendungen hast läuft auch eigenltich der OpenSource Treiber.
Aber ich hab von anderen Fällen gehört in denen das nicht so porblemlos lief, kann aber nicht sagen, was es da für Probleme gab.
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Afaik hat die 9000er Serie eh relativ gut OpenSource Treiber. Und wenn man den AMD Treiber nimmt, dann muss man auch nur den Wrapper kompilieren (dauert nicht so lange), der eigentliche Treiber ist ja closed. Ich wuerde mir sowas bei AMD aber nicht antun, hab ueber die Radeon Treiber schon oft schlechtes gehoert..
@OS Mit Ubuntu und Derivaten hab ich aufm Laptop nur Probs kappt, aber auf so einem System sollte es kein Prob sein. XFCE ist fuer so einen PC eine gute Wahl, auch wenn ich wie immer eher zu KDE tendieren wuerde (ist imo genauso schnell und ich finde es besser)..
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aMan schrieb:
Afaik hat die 9000er Serie eh relativ gut OpenSource Treiber. Und wenn man den AMD Treiber nimmt, dann muss man auch nur den Wrapper kompilieren (dauert nicht so lange), der eigentliche Treiber ist ja closed. Ich wuerde mir sowas bei AMD aber nicht antun, hab ueber die Radeon Treiber schon oft schlechtes gehoert..
@OS Mit Ubuntu und Derivaten hab ich aufm Laptop nur Probs kappt, aber auf so einem System sollte es kein Prob sein. XFCE ist fuer so einen PC eine gute Wahl, auch wenn ich wie immer eher zu KDE tendieren wuerde (ist imo genauso schnell und ich finde es besser)..
WAS? xfce ist um welten schneller... Das habe ich früher beim alten Celeron 1300 MHz, 256mb ram gemerkt... und den Unterschied merk ich noch DEUTLICH beim meinem jetzigen Athlon X2 4000+ (Zwei cpu kerne zu je 2.1 GHz), 1024 mb ram.
Klar isses nun schneller.
Also erzähl mal keinen Schwachfug.
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TheToast schrieb:
Bei mir lief die ATI-Installation relativ problemlos
Dito. Ist nur nicht besonders gut dokumentiert.
Aber Xubuntu ist schon eine recht gute Idee, damit kann vmtl. nicht viel schief gehen.
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Ich hatte mal SuSE 7.3 mit KDE auf nem 400 MHz P2MMX mit KDE laufen.
Später hab ich dann FreeBSD mit Windowmaker drauf, lief super, auch 2d - Spiele.
Zur Zeit hab ich in meinem Zimmer FreeBSD auf 133Mhz mit 32MB Arbeitsspeicher, 19-Zoll-Monitor im Textmodus.
Für die Emacsspiele (Tetris, Dunnet, Gomoku, Psycho, ...) reichts vollkommen.
Für den Grafikmodus wärs wahrscheinlich etwas zu knapp, aber es gibt ja noch den links .
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Ich habe mit 2 AMD/ATI Grafikkarten (9600 Pro & x1400 Mobile) und Ubuntu nie Probleme gehabt (als ich den bei Ubuntu mitgelieferten ATI-Treiber installieren wollte habe ich mal den alten nicht ordentlich entfernt, war aber eine unnötige Aktion und mein Fehler)
Die Mobile läuft in einem Notebook, Ubuntu 7.04 wollte zwar nicht von der Live-CD booten (ausfall des X-Servers), aber ein 6.10 konnte ich installieren und dann upgraden, ich sehe da kein Problem.
Zum Surfen würde ich mir allerdings ebenfalls den AMD/ATI CSS-Treiber spaaren, ist IMHO nicht nötig.
Debian ist zwar mittlerweile auch recht angenehm zum installieren, aber wenn man keine/kaum Erfahrungen hat (gerade apt(itude) ) würde ich eher zu einem (X)ubuntu raten, auch SuSE war, als ich es Verwendet habe (9.1 - 10.0) recht einfach zu installieren, sehe da kein Problem (Außer es gibt da kein während der Installation wählbares XFCE?).
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-Foo- schrieb:
Ich würd nen Debian drauf installieren, zuerst ganz ohne DesktopEnvironment und X-Server. Und nach der Installation würd ich dann anfangen Xorg, Openbox, pypannel und deine genannten Programme installieren

Guter Mann.
*scnr*
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Ich bleibe bei meiner Meinung: wenn du Spaß am rumprobieren hast und vielleicht was lernen willst, kannst du das mit Kernel und Treiber kompilieren und Programme nach und nach installieren gerne probieren, und damit vielleicht ein paar Prozente mehr Leistung rausholen.
Wenn's dir nur darum geht, den Rechner für deinen Freund einsatzbereit zu machen, würde ich erst einmal ganz einfach Xubuntu installieren, die benötigten Programme dazu und gucken, ob die Performance nicht für die genannten Zwecke ausreicht. Kostet dich vielleicht ein bis zwei Stunden. Und wenn dann die Performance grundsätzlich deutlich zu schlecht ist, werden auch mögliche Optimierungen nichts mehr rausreißen.
Gruß,
MTE.
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darthdespotism schrieb:
(Außer es gibt da kein während der Installation wählbares XFCE?).
Richtig,
Debian netinstallinstalliert standardmäßig bei ausgewählter [*] Desktop-Umgebung Gnome. Man kann höchstens nach dem botten mit der netinstall-CD auf die Minimalkonsole wechseln und einen entsprechenden Parameter angeben, damit der gewünschte WM installiert wird
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Du solltest auf keinen Fall gnome installieren. Lieber in diesem Auswahlmenü gar nichts aktivieren, sondern in der Shell weitermachen und dort
apt-get install gnome-coreausführen. Dann wird nur ein nacktes Gnome installiert, während beim Paket Gnome aller möglicher Mist dabei ist.
Oder haltapt-get install <xfce-paket>, wenns XFCE sein soll.Beide Alternativen sollten relativ schimpansensicher sein.
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rüdiger schrieb:
Nimm dir doch die XUbuntu CD und teste mal aus, wie flüssig alles funktioniert.
Soll das ein Witz sein? Von 'fluessig' kann hier nicht die Rede sein; die CD ist hundert mal langsamer als ein installiertes Linux.
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Probier mal Puppy Linux (http://www.puppylinux.org/user/viewpage.php?page_id=1)
~100MB
AbiWord, Gnumeric und Firefox sind schon Vorhanden.Ich habe es auch auf einem 486er und läuft stabil/flüssig
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Ansonsten gibt es auch noch DSL als Distribution, falls das nicht schon erwähnt wurde.
endline schrieb:
rüdiger schrieb:
Nimm dir doch die XUbuntu CD und teste mal aus, wie flüssig alles funktioniert.
Soll das ein Witz sein? Von 'fluessig' kann hier nicht die Rede sein; die CD ist hundert mal langsamer als ein installiertes Linux.
Ich nehme mal an, das Wolf schon merkt, dass das System gerade "langsam" ist, weil die CD so lange zum laden braucht... Sicher ist das nichts für den dauer Betrieb. Aber fürs testen durchaus geeignet.