Wer Firefox benutzt, stiehlt!



  • *rofl* 😃



  • Wer den Internet Explorer nutzt, unterstützt Monopolbildung und illegetimen Wettbewerb.



  • Eine passende Antwort auf diesen Schwachsinn: Eine Funktion in AdBlock aufnehmen, die den UserAgent-String für jeden Seitenaufruf zufallsbasiert leicht verändert.



  • Wieso lacht ihr da, das stimmt doch. Wenn ihr selbst eine Seite betreiben würdet, tätet ihr das wohl anders sehen.



  • Joe_M. schrieb:

    Ich würde es ja eher anders herum sehen. Wenn alle Firefox verwenden würden, gäbe es vielleicht gar nicht mehr so viel schwachsinnige Werbung im Internet.
    Von Diebstahl würde ich auch nicht reden, sondern eher von Belästigung durch die Seitenbetreiber.

    👍

    Ich hasse diese saunervigen Popups und Werbebanner. Ohne AdBlock & Co könnt ich garnicht mehr surfen.



  • ... schrieb:

    Wieso lacht ihr da, das stimmt doch. Wenn ihr selbst eine Seite betreiben würdet, tätet ihr das wohl anders sehen.

    Und wieso das? Meine Seiten sind bisher werbefrei und werden das auch bleiben. Mit reichlich Platz und unlimited Traffic kostet mich das 7,95 Euro im Monat - und das ist nicht mal das günstigste Angebot. Aber halt, das passt ja nicht zur grassierenden Geiz-ist-Geil-Mentalität...



  • Joe_M. schrieb:

    ... schrieb:

    Wieso lacht ihr da, das stimmt doch. Wenn ihr selbst eine Seite betreiben würdet, tätet ihr das wohl anders sehen.

    Und wieso das? Meine Seiten sind bisher werbefrei und werden das auch bleiben. Mit reichlich Platz und unlimited Traffic kostet mich das 7,95 Euro im Monat - und das ist nicht mal das günstigste Angebot. Aber halt, das passt ja nicht zur grassierenden Geiz-ist-Geil-Mentalität...

    Dann invistierst du wohl auch nicht sonderlich viel Zeit in deine Seiten. Bzw. du besuchst die Seite, also hast du das zu sehen, was der Betreiber dir zeigen will. Ganz einfach.



  • ... schrieb:

    Wieso lacht ihr da, das stimmt doch. Wenn ihr selbst eine Seite betreiben würdet, tätet ihr das wohl anders sehen.

    Ich sehe das so: wenn Browserwerbung mit geringstem Aufwand geblockt werden kann, sind Geschäftsmodelle, die auf eine Finanzierung mittels solcher Werbung setzen, nicht tragfähig. Dem Benutzer kann doch nicht die Schuld dafür in die Schuhe geschoben werden, dass der Betreiber ein nicht funktionierendes Geschäftsmodell gewählt hat.

    Außerdem wird Geld durch Browserwerbung idR doch durch Klicks erwirtschaftet und nicht schon durch anzeigen der Werbung. Wer Werbung aktiv blockt, der würde auch ohne Blocker nicht auf die Anzeigen klicken. Im Endeffekt macht es keinen Unterschied.

    Es gibt außerdem Werbeformen, die nicht penetrant nervend und störend daherkommen und daher auch kaum geblockt werden. Reine Textboxen wie bei heise, außerhalb des Contents platziert, stören mich nicht im geringsten und die blocke ich auch nicht. Inline-Werbung in Foren sind auch noch zu ertragen, wenn sie nicht gerade aus Flash-Videos bestehen. Alles was bunt ist, zappelt oder Geräusche macht, wird gnadenlos geblockt. Wenn das zu einem Problem wird, dann lernen die Werbefritzen vielleicht sogar daraus.



  • Joe_M. schrieb:

    Und wieso das? Meine Seiten sind bisher werbefrei und werden das auch bleiben. Mit reichlich Platz und unlimited Traffic kostet mich das 7,95 Euro im Monat - und das ist nicht mal das günstigste Angebot. Aber halt, das passt ja nicht zur grassierenden Geiz-ist-Geil-Mentalität...

    Irgendwann kommt man mit 7,95 EUR pro Monat nicht mehr aus.

    Wenn die Kosten mal in den dreistelligen Eurobereich laufen muß man sich schon Gedanken um Gegenfinanzierung machen.

    Ich finde werbeüberladene Seiten auch ätzend, vor allem so Sachen wie Spiegel.de, wo rechts neben dem Scrollbalken eine Werbung hängt, wenn man mal bißchen abrutscht hat man die Werbung angeklickt (meines Erachtens sogar ein Verstoß gegen die üblichen Bannerkonditionen).

    Aber genauso wenig Verständnis habe ich für die User, die sich auf den Standpunkt stellen "mir egal wie der Anbieter das macht, wenn er nicht mehr zahlen will soll er doch zumachen", und dann alle Banner ausblenden. Bei mäßigem Einsatz können Werbebanner durchaus eine Erweiterung der Information sein. Amazon z.B. experimentiert mit den kontextsensitiven Anzeigen, die sich am Inhalt(!) des Buches orientieren, d.h. die versuchen mittelfristig die Bücher zu Webseiten basierend auf dem Seiteninhalt zu matchen. Ich finde sowas zum einen nützlich, zum anderen sollte man solchen Technologien doch gerade auf technischen Webseiten eine Chance geben.



  • ******* schrieb:

    Dem Benutzer kann doch nicht die Schuld dafür in die Schuhe geschoben werden, dass der Betreiber ein nicht funktionierendes Geschäftsmodell gewählt hat.

    Das ist richtig.

    Die Frage ist nur, wer am Ende mehr verliert.



  • Marc++us schrieb:

    Ich finde sowas zum einen nützlich, zum anderen sollte man solchen Technologien doch gerade auf technischen Webseiten eine Chance geben.

    Ich glaube, gegen eine sinnige, zum Kontext passende und _unaufdringliche_ Werbung im Internet werde auch die wenigsten was einzuwenden haben, jedoch bin ich auch der Meinung, dass durch's Bild schießende Flashanimationen, nicht wegklickbare Banner, die sich, wie eine zweite Haut über den Content der Webseite legen u.ä. schon sehr an eine Perversion rankommen, die noch ihresgleichen sucht.
    Die Leute, die sich solche Methoden ausgedacht haben, müssen wirklich objektiv betrachtet einfach nur minderbemittelt, geisteskrank und schwer verhaltensgestört sein.



  • W0lf schrieb:

    Die Leute, die sich solche Methoden ausgedacht haben, müssen wirklich objektiv betrachtet einfach nur minderbemittelt, geisteskrank und schwer verhaltensgestört sein.

    Ich bin fest überzeugt, dass dazu annähernd 100% der in der Werbebranche arbeitenden Leute zählen.

    Nur asoziale Gehirnakrobaten können sich ernsthaft darüber Gedanken machen, wie man andere noch effizienter behumsen kann.



  • Ich find auch die Google-Anzeigen am angenehmsten. Nichts bewegt sich, kein Sound (schreklich, wenn man zufällig noch die Boxen auf voller Lautstärke hat und dann Werbung losgeht) und hin und wieder passt die Kontextsensivität wirklich gut.
    Besonders "gemeine" Werbeform, besonders für Anfänger im Computerbereich, finde ich diese Anzeigen, die wie MessageBoxen aussehen.



  • Marc++us schrieb:

    Aber genauso wenig Verständnis habe ich für die User, die sich auf den Standpunkt stellen "mir egal wie der Anbieter das macht, wenn er nicht mehr zahlen will soll er doch zumachen", und dann alle Banner ausblenden.

    Ich bin der Meinung, dass jeder User das Recht hat, selbst zu entscheiden, welche Inhalte er auf dem Weg zu seinem Bildschirm rausfiltert. Und zwar ohne "Wenn und Aber" und ohne schlechtes Gewissen.



  • @SeppSchrott: das ist dann ok, wenn ein User dann aber auch nichts von dem Angebot fordert. Nur werden umgekehrt dann aber Funktionen, Verfügbarkeit und sonstige Gimmicks eingefordert. Das Problem ist meines Erachtens, daß im Netz die Kunden-Lieferanten-Beziehung doch arg gestört ist.



  • Marc++us schrieb:

    Aber genauso wenig Verständnis habe ich für die User, die sich auf den Standpunkt stellen "mir egal wie der Anbieter das macht, wenn er nicht mehr zahlen will soll er doch zumachen", und dann alle Banner ausblenden.

    ne, man denkt gar nicht an die anbieter und wie viel geld die kassieren oder nicht. man blockt werbung, weil sie generell stört. ist doch normal...

    Marc++us schrieb:

    Amazon z.B. experimentiert mit den kontextsensitiven Anzeigen...

    vielleicht kommen die mal auf den dreh, werbung in die bücher selber zu stecken, jede zweite seite 'ne anzeige oder so, dafür kosten die bücher dann nur noch die hälfte 😉



  • Marc++us schrieb:

    @SeppSchrott: das ist dann ok, wenn ein User dann aber auch nichts von dem Angebot fordert. Nur werden umgekehrt dann aber Funktionen, Verfügbarkeit und sonstige Gimmicks eingefordert. Das Problem ist meines Erachtens, daß im Netz die Kunden-Lieferanten-Beziehung doch arg gestört ist.

    "Kunden-Lieferanten-Beziehung" ist nach meinem Verständnis von einem Internetforum ein völlig falscher Ausdruck.
    Das klingt ja so, als ob der 'Kunde' dem 'Lieferanten' einen Auftrag erteile und der 'Lieferant' macht dann ein _verbindliches_ Angebot.

    Zumindest nach dem, was ich beobachten kann, erteilt dir doch z.B. hier keiner Aufträge und mit "Kunden"beschwerden wie der von Mr.N kamst du doch bisher auch ganz gut zurecht 😉



  • PS: Übrigens ist diese Webseite unter den drei, wo ich nicht blocke, was eben eben der zurückhaltenen Werbung und Skripteinsatz zu verdanken ist.

    Aber diese Selbstbeherrschung versagt halt bei den meisten Autoren im Netz und deshalb blocke ich per default und empfange Mails als ASCII. Sollte das auf einer Webseite nicht nötig sein, so lockere ich dort die Einstellungen als Ausnahme und nicht umgekehrt.

    Im Zweifel immer gegen den Anbieter. Das hat nichts mit Diebstahl zu tun, denn meine Zeit und Nerven sind auch was wert.



  • Marc++us schrieb:

    @SeppSchrott: das ist dann ok, wenn ein User dann aber auch nichts von dem Angebot fordert. Nur werden umgekehrt dann aber Funktionen, Verfügbarkeit und sonstige Gimmicks eingefordert. Das Problem ist meines Erachtens, daß im Netz die Kunden-Lieferanten-Beziehung doch arg gestört ist.

    Finde ich nicht. Der Kunde hat die Freiheit sich nicht vollseiern zu lassen.

    Man hat das Recht "nein" zu sagen.

    Das ist wie, wenn ich die Straße langgehe und aus jedem Geschäft kommt jemand gesprungen, der mir irgendwas andrehen will. Irgendwann lasse ich mir was einfallen, damit mich niemand mehr stört, weil ich ja schon Brot, Fernseher und Socken habe. Mein Bedarf ist gedeckt, und wenn die Werbung der Leute auf dem Gehsteig noch so aggressiv ist, ich werde mir heute nicht noch ein paar Socken, Fernseher oder Brot kaufen.



  • Ich hoffe die Fürsprecher für Werbung sind auch so konsequent und ehrlich um bei privaten Fernsehsendern die Werbeunterbrechungen nicht für Klogänge zu nutzen und um erst recht nicht während der Werbung auf andere Kanäle zu zappen.


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