MS Word verweigert Änderungen



  • Anregung für die Marketingabteilungen anderer Industriezweige:

    Das Autoradio könnte seinen Dienst verweigern, wenn man dreimal die Felgen getauscht oder nachdem man den Motorblock ersetzt haben würde.

    Äße man seine Brotscheiben nicht nur mit Butter, sondern auch mit Margarine, bedürfte es eines Anrufs beim Bäcker.

    Realsatire.



  • Undertaker schrieb:

    Sinthoras schrieb:

    P.S.: Ich steig wohl einfach auf Open Office um...

    eine weise entscheidung 👍

    Prinzipiell schon, nur OpenOffice stürzt, zumindest bei mir, regelmäßig ab, was ich bei Word noch nie erlebt hab 😕



  • Badestrand schrieb:

    Undertaker schrieb:

    Sinthoras schrieb:

    P.S.: Ich steig wohl einfach auf Open Office um...

    eine weise entscheidung 👍

    Prinzipiell schon, nur OpenOffice stürzt, zumindest bei mir, regelmäßig ab, was ich bei Word noch nie erlebt hab 😕

    seltsam, ich nutze OO seit jahren unter windows und bin von dessen stabilität und qualität sehr angetan. word hat bei mir, bei längeren texten (>30 seiten), öfter das layout zerfetzt, so dass ich froh war, wenn ich eine sicherheitskopie hatte.
    🙂



  • Seit wann ist es seltsam, dass sich Software auf verschiedenen Rechnern unterschiedlich stabil verhält?

    Habt wohl gestern das erste mal einen PC eingeschaltet, wa?



  • Hallo!

    Undertaker schrieb:

    word hat bei mir, bei längeren texten (>30 seiten), öfter das layout zerfetzt, so dass ich froh war, wenn ich eine sicherheitskopie hatte.
    🙂

    Sei mir nicht böse, aber:
    30 Seiten sind doch keine längeren Texte... 30 Seiten sind für meine Begriffe ein Witz.

    Ich habe ständig mit Textdokumenten mit etlichen hundert Seiten, gelegentlich über tausend Seiten, zu tun - bestehend aus Textsatz, Zeichnungen, Bildern und Formelsatz - bei denen es auf 100% exaktes Layout (Genauigkeit 1/65536 Punkt !) ankommt.

    Dafür benutze ich freilich ausschließlich Open Source Software.

    Wenn das mit den 30 Seiten stimmt, dann frage ich mich, wieso Du so etwas käufst.

    Grüße



  • soetwas kauft man nicht, das lädt man herunter!



  • Ich arbeite jetzt einige Zeit mit Open Office.

    Star Office 6 oder 7 hatte ich mal für Win (c't-CD), das lief etwas instabil.

    Von der OOorg 2.0 Beta, die bei SuSE 10.0? 10.1? 9.3? dabei war will ich gar nicht erst anfangen. Die endgültige 2er verwende ich sowohl unter Linux als auch unter Windows stabil.

    Wenn das Programm auf verschiedenen Rechnern unterschiedlich stabil läuft ist das ein Multithreading - Problem.


  • Mod

    Bemerkung schrieb:

    Ich habe ständig mit Textdokumenten mit etlichen hundert Seiten, gelegentlich über tausend Seiten, zu tun - bestehend aus Textsatz, Zeichnungen, Bildern und Formelsatz - bei denen es auf 100% exaktes Layout (Genauigkeit 1/65536 Punkt !) ankommt.

    Dafür benutze ich freilich ausschließlich Open Source Software.

    Das klingt mir nicht nach den Anforderungen an einen Office-Writer sondern nach Satzsoftware wie Adobe InDesign. Welche OpenSource-Software du in diesem Bereich gefunden hast würde mich interessieren 🙂

    Das Word natürlich auch kein Problem mit 200 Seiten Diplomarbeit hat ist selbstverständlich. Die Schauermärchen mit 30 Seiten kommen aus Zeiten von Word 97 und davor...

    MfG SideWinder



  • wer will sich eine tabellenkalkulation antuen, die beim auswählen keinen kreuz cursor hat, bzw diesen nicht ändert? Das ist immer ein ratespiel, ob man noch im bereich zu verschieben einer zelle ist, oder ob man einfach nur unnötig mit der maus reinklickt...



  • SideWinder schrieb:

    Das Word natürlich auch kein Problem mit 200 Seiten Diplomarbeit hat ist selbstverständlich. Die Schauermärchen mit 30 Seiten kommen aus Zeiten von Word 97 und davor...

    kann schon sein. meine letzten erfahrungen mit 'word' hab' ich vor ca. 4...5 jahren gemacht. auch wenn word mittlerweile brauchbar ist, hat es einen kleinen, aber entscheidenden nachteil gegenüber dem OO-writer: es kostet was.
    🙂



  • NEIN!



  • Hallo!

    SideWinder schrieb:

    Welche OpenSource-Software du in diesem Bereich gefunden hast würde mich interessieren 🙂

    Gerne: TeX/LaTeX zusammen mit einigen dutzend Erweiterungen (Packages) z.B. für das Einbinden von Grafik und Bildern, für die Druckvorstufe PDFTeX/PDFLaTeX.

    Für die sehr hohen Anforderungen an Layout-Qualität insbesondere des Text- und Formelsatzes und vor allem an Reproduzierbarkeit des Layouts über Hardware- und OS-Grenzen hinweg, die bei meiner Arbeit gestellt werden, sehe ich keine Alternative für diese Open Source Programmsysteme.

    SideWinder schrieb:

    Das Word natürlich auch kein Problem mit 200 Seiten Diplomarbeit hat ist selbstverständlich

    Das hängt vom Fach ab. Heutzutage eine mit word verfaßte Diplomarbeit - oder auch nur eine Seminararbeit - in Theoretischer Physik oder Mathematik abzugeben würde in vielen Fällen vermutlich einen Lachanfall des Gutachters provozieren 😉

    Grüße



  • Undertaker schrieb:

    es kostet was. 🙂

    ROFL! Du gibst wohl auch kein geld aus für ein anständiges Auto oder einen anständigen Urlaub. Elender Geizkragen.

    Für Qualität gibt man nun mal gerne etwas Geld aus! Dazu gibt es MSDNAA.

    Gibst bestimmt wohl auch kein Geld aus für Handwerker, wenn deine Bude unter Wasser steht, gell? Na ja, Geiz soll ja "geil" sein. Ich finde Geiz nur noch erbärmlich. 👎

    Allein schon diese Märchenstories von 30 Seiten. ROFL. Ich benutze Word schon seit DOS-Zeit und hatte selbst dort nie Probleme mit größenordnungen von über 500 Seiten! Außerdem: Seit Office .NET ist, gibt es sowieso keinerlei Probleme mehr wie angebliche abstürze oder angebliches rumzicken.

    Find ich Lustig: Fast 75% aller Firmen in Deutschland benutzen im Office-Bereich Microsoft Office und? Die haben mit tausenden von Dokumenten zu tun und die kommen damit irgendwie ordentlich klar, wie kommt das nur? Inkompetent scheinen diese Mitarbeiter ja nicht zu sein.

    Fragen über Fragen und keine Antworten...



  • @realist:

    Akzeptanz ist auch ein Gewöhnungseffekt.

    Nach einigen Jahrzehnten stört es niemanden mehr.

    Der Preisunterschied ist für mich jedenfalls keine vorrangige Motivation,
    so weit wie möglich Open Source und herstellerunabhängige Dateiformate zu verwenden.

    Mir geht es bei der Auswahl von Software und Dateiformaten um Zukunftssicherheit, Anpaßbarkeit an eigene Anforderungen und Transparenz in vielerlei Hinsicht.



  • realist schrieb:

    Du gibst wohl auch kein geld aus für ein anständiges Auto oder einen anständigen Urlaub.

    nicht, wenn ich vergleichbares oder sogar etwas besseres kostenlos haben kann.

    realist schrieb:

    Allein schon diese Märchenstories von 30 Seiten. ROFL. Ich benutze Word schon seit DOS-Zeit und hatte selbst dort nie Probleme mit größenordnungen von über 500 Seiten!

    ich hab's erlebt. vielleicht waren es 25 oder 40 seiten, aber mit bildern, tabellen, layout wie so'n buchformat etwa. dabei hat 'word' gnadenlos versagt. bilder fanden sich auf anderen seiten wieder oder waren gar nicht mehr da. formatierungen verschwanden oder änderten sich wie von geisterhand. irgendwie hing das mit dem laden und speichern der dokumente zusammen.

    realist schrieb:

    Find ich Lustig: Fast 75% aller Firmen in Deutschland benutzen im Office-Bereich Microsoft Office und?

    word ist bestimmt toll für sekretärinnen u.ä. leute, die 'n paar geschäftsbriefe schreiben müssen. man sieht's ja schon an der hüpfenden büroklammer, für wen es gedacht ist: absolute noobs.
    🙂



  • Bemerkung schrieb:

    Gerne: TeX/LaTeX zusammen mit einigen dutzend Erweiterungen (Packages) z.B. für das Einbinden von Grafik und Bildern, für die Druckvorstufe PDFTeX/PDFLaTeX.

    Für die sehr hohen Anforderungen an Layout-Qualität insbesondere des Text- und Formelsatzes und vor allem an Reproduzierbarkeit des Layouts über Hardware- und OS-Grenzen hinweg, die bei meiner Arbeit gestellt werden, sehe ich keine Alternative für diese Open Source Programmsysteme.

    Also der Umbruchmechanismus von TeX ist InDesign immer noch meilenweit überlegen 😃 schon beachtlich wenn man den altersunterschied beachtet.


  • Mod

    @darthdespotism: Wie soll man deinen Beitrag verstehen? TeX ist laut deiner Aussage besser, und du findest es beachtlich, dass InDesign es obwohl 10 Jahre jünger noch immer nicht zu einem besseren Umbruchmechanismus gebracht hat? Hast du dich verschrieben?

    MfG SideWinder



  • SideWinder schrieb:

    @darthdespotism: Wie soll man deinen Beitrag verstehen? TeX ist laut deiner Aussage besser, und du findest es beachtlich, dass InDesign es obwohl 10 Jahre jünger noch immer nicht zu einem besseren Umbruchmechanismus gebracht hat? Hast du dich verschrieben?

    MfG SideWinder

    Tex hat, soweit ich das beurteilen kann den besseren Algorithmus. Und das ohne dass Core änderungen in den letzten Jahren gemacht worden wären (bei TeX), das beschränkt sich wohl auf vereinzelte Bugfixes.

    Dass das TeX - System, das in Hinblick auf die Einschränkung der 80er Jahre entworfen wurde InDesign schlägt, das mit allem, was heute zur Verfügung steht areitet ist schon eine Leistung.

    (InDesign hat auch seine stärken, keine Frage)



  • Hallo

    einer der größten Vorteile von TeX ist das, was Außenstehende fälschlicherweise für den größten Nachteil von TeX halten: daß es nicht wysiwyg ist.

    Für Anfänger ist das zunächst ein Nachteil (sehr steile Lernkurve), bis man merkt, wie zeitsparend und angenehm es ist, nicht ständig zwischen Tastatur und Maus wechseln zu müssen.

    Beherrscht man das Zehnfinger-System einschließlich Sonderzeichen erst mal mit 120+ CPS, dann geht mit TeX beim Formelsatz die Post ab.

    Gruß


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