fortsetzung "bergab mit c++"



  • leider wurde der letzte thread wegen artchis ständigem getrolle geschlossen, wollte aber trotzdem noch (auf jemand anderen) antworten:

    Unix-Tom schrieb:

    C++ wird noch sehr lange beliebt sein. Insbesondere um seine Investition zu schützen.

    jo

    Der Code von C++ ist nicht aus einer EXE herstellbar. Dies sieht bei NET schon anders aus.

    so ein schwachsinnsargument. zeig mir mal jemanden der ernsthaft dieses argument aufführt um sich für oder gegen eine sprache zu entscheiden. glaubst du das kümmert überhaupt jemanden der python/php/ruby/perl oder java/c# benutzt?

    Es gibt kaum ein Programm für die Öffentlichkeit welches in NET geschrieben wurde.

    stimmt 🙂 :toll:

    Im Grunde ist der Umstieg zu NET ein Umstieg zu Open Source.

    das ist doch auch weider totaler blödsinn. was hat open source damit zu tun dass man das programm dekompilieren kann. ich kann auch maschinencode gut disassemblieren und dekompilieren.



  • so ein schwachsinnsargument. zeig mir mal jemanden der ernsthaft dieses argument aufführt um sich für oder gegen eine sprache zu entscheiden. glaubst du das kümmert überhaupt jemanden der python/php/ruby/perl oder java/c# benutzt?

    Den Programmierer vielleicht nicht, aber die Führungsebene interessiert sowas. Und das ist ein reales Thema, sonst hätte MS nicht gleich einen Obfuscator bei .Net mit reingelegt.



  • Es ist ja hinreichend bekannt, wie MS zu OS steht. Trotzdem teilt nicht jedes Unternehmen diese Meinung.
    Darüber hinaus wird nur ein Bruchteil der Software frei vertrieben. Und bei Individualsoftware interessiert das die Führungsebene wohl eher peripher.



  • Es ist ja hinreichend bekannt, wie MS zu OS steht. Trotzdem teilt nicht jedes Unternehmen diese Meinung.

    Aber ausreichend viele.

    Und bei Individualsoftware interessiert das die Führungsebene wohl eher peripher

    Nicht unbedingt. Manche wollen halt gar kein KnowHow rauslassen, egal ob Individual- oder Standardsoftware. Und komm mir jetzt nicht mit Logik, die hat in der Entscheiderebene nichts zu suchen.



  • 'einen Benutzernamen' schrieb:

    leider wurde der letzte thread ... geschlossen...

    Was soll denn an diesem Thread anders sein oder werden als beim letzten ?
    Geht es hier nur ums "letzte Wort" ?

    Gruß,

    Simon2.



  • Das Thema ist witzig. Ihr diskutiert über Sachen, die eigentlich vollkommen uninteressant sind. Jeder Handwerker wählt sich seine Werkzeuge in Abhängigkeit davon was er tun möchte....

    Nur bei den Softwareentwickler kloppen sich die Leute welche der Programmiersprachen denn die Beste ist. Dabei ist das immer davon abhängig was entwickelt werden soll.

    Ich möchte jedenfalls keinen Hardwaretreiber in C# und unter der Verwendung von .Net schreiben, ich bin nicht scharf drauf in Assembler eine Windows-Applikation zu entwickeln, und ich will auch nicht in Java eine Speicherverwaltung für den Hauptspeicher schreiben...



  • Tyrdal schrieb:

    Nicht unbedingt. Manche wollen halt gar kein KnowHow rauslassen, egal ob Individual- oder Standardsoftware. Und komm mir jetzt nicht mit Logik, die hat in der Entscheiderebene nichts zu suchen.

    Wenn Individualsoftware die Konzernschranken nie verlässt (und so ist es wohl meistens, wenn es sich um Individualsoftware handelt), interessierts auch niemanden, wie "sicher" der Quellcode ist.
    Ich hab z.B. grade wenig bedenken, dass der Meister an der Montagelinie meine Class-Dateien dekompiliert. 🤡



  • Wenn, aber das ist nicht immer der Fall. Es gibt genug Individualsoftware die Konzernschranken verlässt. Und selbst da kann es paranoide Entscheider geben, die Angst vor Industriespionage haben. Kann, muß nicht. In Zeiten von Trivialpatenten ist sowas aber vorstellbar.



  • MathiasTemp schrieb:

    Nur bei den Softwareentwickler kloppen sich die Leute welche der Programmiersprachen denn die Beste ist. Dabei ist das immer davon abhängig was entwickelt werden soll.

    exakt, allerdings gibt es werkzeuge (sprich: programmiersprachen), die sich erst im nachhinein als griff in's klo entpuppen und die man um so schwerer wieder los wird, je später man die fehlentscheidung bemerkt. und...ja, ich meine C++.
    🙂



  • Tyrdal schrieb:

    Es gibt genug Individualsoftware die Konzernschranken verlässt.

    Ist das dann noch Individualsoftware?

    Wikipedia schrieb:

    Individualsoftware zeichnet sich dadurch aus, dass sie gemäß den Anforderungen eines einzelnen Kunden maßgeschneidert erstellt wird, im Gegensatz zu Standardsoftware, die für eine große Menge (potentieller) Kunden entwickelt wird.

    Und selbst da kann es paranoide Entscheider geben, die Angst vor Industriespionage haben.

    Naja, wenn ein konkurrierender Konzern an Deinen nicht öffentlich zugänglichen Quellcode kommt, ist schon sehr viel schief gelaufen. Wenns danach geht, könntest Du auch jeden Papierausdruck konzernintern chiffrieren. 🙄



  • Klar ist das Individualsoftware, wenn sie sie genau auf die Bedürfnisse eines Kunden hin entwickelt wurde. Sowas kommt oft genug vor.



  • Ja, und warum muss der Quellcode dann umbedingt so sicher gegen Dekompilierung sein, wenn das Produkt sowieso nicht öffentlich vermarktet wird?



  • Ein Konzern wird nicht das eine Programm in NET das andere in Java und das dritte in C++ erstellen.
    Hier geht es auch um die Wiederverwendbarkeit von Code.
    NET hat den Vorteil das man den Code eines Programmes 1 zu 1 auf ASPNET umsetzen kann.
    Konzerne setzen IMHO viel auf JAVA.
    Aleine das NET nicht sehr beliebt ist sieht man im Bereich Windows Mobile.
    Hier ist das NetCompactframework sehr interessant. Die meisten Programme setzen aber auf C++.



  • Ja, und warum muss der Quellcode dann umbedingt so sicher gegen Dekompilierung sein, wenn das Produkt sowieso nicht öffentlich vermarktet wird?

    Was habe ich zum Thema Logik gesagt? Ich darf mir auf Messen auch nicht Produkte unserer Konkurrent ansehen (nur das Produkt, nicht den Code), obwohl das öffentlich vermarktet wird. Manche sind halt so.



  • Unix-Tom schrieb:

    Ein Konzern wird nicht das eine Programm in NET das andere in Java und das dritte in C++ erstellen.

    Wie kommst Du denn auf die Idee? In dem Konzern, in dem ich arbeite, gibt es hunderte von Software-Systemen, die in allen möglichen Sprachen realisiert wurden: Java, Cobol, C++, C, Perl, PHP, C#,...



  • Ich kann Unix-Tom nur zustimmen. Es wird meistens in eine Sprache investiert. In dem Konzern für den ich arbeite, wird hauptsächlich Java eingesetzt. COBOL wird da eingesetzt, wo Java nicht wirklich praktikabel ist: IBM-Mainframes. Ansonst wird alles im Enterprise-Bereich in Java gemacht. Egal ob Java es da was praktikableres gibt oder nicht. C# wird jetzt verstärkt bei einem Tochterunternehmen stärker eingesetzt, aber da sitzen ganz andere Entscheider.



  • muss tfa zustimmen ^^ in meiner firma wird auch in diversen sprachen entwickelt. nen server in c++, nen ersatzservlet (java), nen client in java, einer in c++, einer in ansi-c, einer als webanwendung, dann noch nen nachbrenner in perl, usw.
    alles in einer sprache zu halten ist bei vielschichtigen anwendungen gar nicht nötig und würde häufig zu mehr verrenkungen führen, als vorteile bringen.



  • Hier meinen immer manche, dass das was in ihrer Umgebung passiert auch überall anderswo so ist.



  • Tyrdal schrieb:

    Ja, und warum muss der Quellcode dann umbedingt so sicher gegen Dekompilierung sein, wenn das Produkt sowieso nicht öffentlich vermarktet wird?

    Was habe ich zum Thema Logik gesagt? Ich darf mir auf Messen auch nicht Produkte unserer Konkurrent ansehen (nur das Produkt, nicht den Code), obwohl das öffentlich vermarktet wird. Manche sind halt so.

    Langsam glaube ich, Du willst absichtlich an mir vorbeireden. Es ging doch nun um Individualsoftware, also Software, die für einen Kunden maßgeschneidert wurde und dort zum Einsatz kommt. Sowas wird wohl eher selten auf Messen angepriesen oder bei Mediamarkt verrammscht.



  • Ja und? Es ging doch darum ob der lesbarer Bytecode eine Gefahr darstellt und nicht ob Individualsoftware bei Mediamarkt auftaucht. Für manche Manager stellt er immer eine Gefahr dar, auch wenn er nur bei einem einzigen Kunden installiert ist.



  • Tyrdal schrieb:

    Für manche Manager stellt er immer eine Gefahr dar, auch wenn er nur bei einem einzigen Kunden installiert ist.

    Und manche hören auch die Flöhe husten. Warum kommt denn z.B. Java gerade bei individueller Unternehmenssoftware so häufig zum Einsatz? Aber nun gut, da Du die Behauptung eh nicht belegen kannst, können wir die Diskussion an dieser Stelle auch abbrechen. 🙄


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