Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen?
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Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzulümmeln? Heute wird überwiegend mit alten Betriebssystemen wie Windows gearbeitet, die nicht vollständig konsistent sind und enorm viele Möglichkeiten bieten ein Programm zu verhunzen. Wie oft hört man Meldungen von irgendwelchen Programmen, die mit Buffer-Überläufen das ganze System bedrohen, weil sich mal wieder beliebiger Code ausführen lässt? Wieso wird dieser unerträgliche Zustand weiter aufrechterhalten?
Was hindert also ein modernes und sauberes Allround-Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen? Das Henne-Ei-Problem ist klar. Aber was bräuchtet ihr denn als User, um ohne Bauchweh umsteigen zu können?
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Ganz schlechter Versuch.

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Bin gespannt wann der erste hier ne sachliche Antwort schreibt.
PS: in before teh close.
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Marscel schrieb:
Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzulümmeln? Heute wird überwiegend mit alten Betriebssystemen wie Windows gearbeitet, die nicht vollständig konsistent sind und enorm viele Möglichkeiten bieten ein Programm zu verhunzen. Wie oft hört man Meldungen von irgendwelchen Programmen, die mit Buffer-Überläufen das ganze System bedrohen, weil sich mal wieder beliebiger Code ausführen lässt? Wieso wird dieser unerträgliche Zustand weiter aufrechterhalten?
Was hindert also ein modernes und sauberes Allround-Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen? Das Henne-Ei-Problem ist klar. Aber was bräuchtet ihr denn als User, um ohne Bauchweh umsteigen zu können?

Hat noch einer den "Weltmarktführer" Text?
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hm... OK ich geb dann mal ne sachliche antwort:
Es fehlen einfach die Anwendungen. Ja klar, es gibt zu jedem was. Aber ich _kenne_ keine IDE für C++, die einen besseren debugger als vc2005 hat. is nunmal so, und wenn ich viel programmiere, is das nu mal das ultimative killerargument.
Ich kenne kein programm, das so einfach und doch halbwegs leistungsfähig wie ms access ist (ich weiß, ms access is nicht das gelbe vom ei, wenns riesige DBs werden) Aber seine Benutzung ist einfach sehr leicht und intuitiv. Dagegen ist openoffice base einfach mal richtig schlecht.
Sicher, es gibt auch bessere Seiten, zB die Bash, und die ganzen commandlinetools. aber die hab ich mir mittels cygwin aufs windows gepackt, und kann jetzt einfach mal so das linux-feeling der bash unter windows haben.
Ja, also generell, die anwendungen gibt es nicht für linux (oder ich kenn sie einfach nciht). Ein weiterer Punkt ist, dass das einrichten von hadrware einfach mal wesentlich komplizierter ist als in windows: einfach anschalten und fertig. Also zB WLAN ist (immernoch) ein krampf, und einiges geht ja wohl gar nicht.
So... ja das is meine meinung zu dem problem. Ich finds auch schade, dass ich wegen den gründen kein linux benutzen kann. Habs mir vorgenommen es auszuprobieren, hab ich auch, aber die programme kamen einfach nich an vc2k5 (zB) ran.
Noch jemand der gleichen meinung?
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Marscel schrieb:
Was hindert also ein modernes und sauberes Allround-Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen? Das Henne-Ei-Problem ist klar.
Klingt wie die Logik ehemaliger Nachrichtenvorleser :
Wenn man von einem schlechten System das Schlechte (hier z.B. Henne-Ei) einfach nicht beachtet, dann ist es doch gut !
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@Maxi: Ack.
Also dann will ich auch mal...
Hab mich vorgestern schliesslich auch mal wieder schoen, beim Versuch Kubuntu + einige Programme bei meinem Bruder zu installieren, ueber die immer noch vorhandenen Unzulaenglichkeiten von Linux-Distris (speziell Kubuntu) im Desktop-Bereich aufregen koennen. Insofern sehr willkommen das Thema, um mal wieder Druck ab zu lassen.
zB. fehlende ausgereifte Buero-Software mit intuitiv bedienbarem GUI ist da ein Punkt - Beispiele wurden ja schon genannt.
Weiter geht's mit Software mit haufenweise Dependencies von irgendwelchen Libs und derartigen Klein-Frickeleien. Das ist ja auch mal eine wirklich nervige Linux-typische Krankheit. Schoen, nun koennte man sagen, Programme, die nach dem Installieren erstmal gar nicht starten, stattdessen als GUI-Anwendung in der Konsole Phrasen dreschen, die noch aus DOS-Zeiten stammen koennten, weil ihnen ein Haufen exotischer Libs fehlt, die man sich erst aus irgendwelchen Dokus oder google zusammenklauben muss, sind einfach nur schlecht, und das hat nichts mit Linux zu tun... aber unter Win ist mir sowas zB. irgendwie noch nicht begegnet.
Kommen wir weiter zum schoenen KDE in Kubuntu. *yuck*! Ueberladenes Flickwerk. Irgendwelche Services (zB. eine Samba-Freigabe), oder Hardware (Grafikkarte) einzurichten ist praktisch mit der gebotenen GUI unmoeglich, die Hilfe-Knoepfe in den Fenstern oft nur Zierde (beim Draufklicken passiert einfach mal gar nichts), Texte, die auf einmal in Englisch daherkommen, keine Seltenheit. Letztendlich findet man sich dann doch in google und irgendwelchen frickeligen Hilfeseiten wieder, um kryptische Konsolen-Befehle und -Programme zusammen zu suchen. Das ist einfach nur unprofessionell und nicht alltagstauglich.

Wine... tolle Idee, funktioniert auch schon ziemlich gut. Aus irgendeinem Grund werden mir nach Benutzung aber ab und an mal meine FAT32-Partitionen ein wenig angesaebelt.

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Maxi schrieb:
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Es fehlen einfach die Anwendungen. Ja klar, es gibt zu jedem was. Aber ich _kenne_ keine IDE für C++, die einen besseren debugger als vc2005 hat. is nunmal so, und wenn ich viel programmiere, is das nu mal das ultimative killerargument.
...Was interessiert es denn den Kunden der ein Programm kauft, ob und wie einfach
du ein Programm mit welcher IDE entwicklen kannst.
WENN alle Linux/Unix einsetzen würde, dann wäre es halt deine Aufgabe für diese
Plattform zu entwicklen oder du wärst arbeitslos.Maxi schrieb:
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Ich kenne kein programm, das so einfach und doch halbwegs leistungsfähig wie ms access ist (ich weiß, ms access is nicht das gelbe vom ei, wenns riesige DBs werden) Aber seine Benutzung ist einfach sehr leicht und intuitiv. Dagegen ist openoffice base einfach mal richtig schlecht.
...Also in punkto Funktionalität sieht OpenOffice im Vergleich zu MS-Office 2005
garnicht schlecht aus. Wobei in Firmen sicher die Client/Server Datenbanken
die wichtigere Rolle spielen.Maxi schrieb:
...
Sicher, es gibt auch bessere Seiten, zB die Bash, und die ganzen commandlinetools. aber die hab ich mir mittels cygwin aufs windows gepackt, und kann jetzt einfach mal so das linux-feeling der bash unter windows haben.
...WENN für mich Bash und Konsorten wichtig sind. Warum dann nicht gleich das
"Original" (Unix) statt der "Kopie" (Windows/Cygwin) nutzen.Maxi schrieb:
...
Ja, also generell, die anwendungen gibt es nicht für linux (oder ich kenn sie einfach nciht). Ein weiterer Punkt ist, dass das einrichten von hadrware einfach mal wesentlich komplizierter ist als in windows: einfach anschalten und fertig. Also zB WLAN ist (immernoch) ein krampf, und einiges geht ja wohl gar nicht.
...Ich kenne nur "Ein-Mann" Firmen in denen die Angestellten die Hardware ihrer
Arbeitsrechner selbst einbauen/installieren/konfigurieren. Üblicherweise werden
die PCs entweder extern vorinstalliert oder durch interne Spezialisten
eingerichtet. Denen ist es dann, gemäss Anforderung, sicher egal was sie zu
installieren haben, Unix oder Windows.Meines Erachtens besteht die wesentliche Hürde in der Verbreitung von Linux/Unix
in der Gewohnheit und im Marketing.
In vielen Firmen ist Microsoft nicht schon seit Jahren sondern seit Jahrzehnten
fest verankert. Ein umfassender Austausch wäre mit derartigen Kosten verbunden
das die meisten davor zurück scheuen. Insbesondere auch deshalb weil Linux für
die wenigsten einen in Zahlen ausdrückbaren Mehrwert darstellt. MS-Marketing
sei Dank.
Und die kleineren Firmen die tauschen natürlich Daten mit den grossen Firmen
aus. Und wenn dort MS-Produkte eingesetzt werden, dann natürlich auch bei den
kleinen Firmen. Das "erleichtert" ja das Leben.Das sagt jemand der privat selbst (fast ausschliesslich) MS-Windows nutzt. Und
ausserdem auch noch sein Geld rund um MS-Windows verdient.
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Nobuo T schrieb:
Weiter geht's mit Software mit haufenweise Dependencies von irgendwelchen Libs und derartigen Klein-Frickeleien. Das ist ja auch mal eine wirklich nervige Linux-typische Krankheit.
Das ist weder Linux-typisch, noch sollte das so sein. Bei Debian (und *buntu ist ja auch nur ein bißchen schlechterer Abklatsch des göttlichen Systems) und eigentlich den meisten Distributionen werden die Abhängigkeiten automatisch aufgelöst. Darf man fragen was du wie versucht hast zu installieren?
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@Nobuo T: kannst du da mal ein bisschen konkreter werden? welche kubuntu version hast du benutzt, bei welchem programm hat die hilfe funktion nicht funktioniert, wo gabs probleme mit abhängigkeiten, wo stand was in englisch?
komischerweise zählst du dinge auf wo ich sagen würde sie funktionieren hervorragend unter linux. vielleicht hast du eine sehr alte version benutzt oder eine unstable version? vielleicht gibts alternative programme zu denen welche bei dir probleme machen die einfach zu bedienen sind usw.
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Redhead schrieb:
Maxi schrieb:
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Es fehlen einfach die Anwendungen. Ja klar, es gibt zu jedem was. Aber ich _kenne_ keine IDE für C++, die einen besseren debugger als vc2005 hat. is nunmal so, und wenn ich viel programmiere, is das nu mal das ultimative killerargument.
...Was interessiert es denn den Kunden der ein Programm kauft, ob und wie einfach
du ein Programm mit welcher IDE entwicklen kannst.
WENN alle Linux/Unix einsetzen würde, dann wäre es halt deine Aufgabe für diese
Plattform zu entwicklen oder du wärst arbeitslos.Ich habe von mir geredet, warum ich nicht umsteigen kann. WENN es nur Linux gäbe, dann müsste jeder damit arbeiten ja das ist klar. Aber es gibt nun mal windows mit seinen besseren anwendungen, v.a. vs2005, warum sollte ich dann umsteigen?
WENN es nur weißbrot gäbe, dann müssten alle weißbrot essen hat etwa den selben Sinn wie deine aussage. Es gibt nun mal nicht nur linux.
Redhead schrieb:
Maxi schrieb:
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Ich kenne kein programm, das so einfach und doch halbwegs leistungsfähig wie ms access ist (ich weiß, ms access is nicht das gelbe vom ei, wenns riesige DBs werden) Aber seine Benutzung ist einfach sehr leicht und intuitiv. Dagegen ist openoffice base einfach mal richtig schlecht.
...Also in punkto Funktionalität sieht OpenOffice im Vergleich zu MS-Office 2005
garnicht schlecht aus. Wobei in Firmen sicher die Client/Server Datenbanken
die wichtigere Rolle spielen.Dass das OOpaint und OOWord schlecht ist, hab ich ja auch nicht gesagt. Damit kann man auch gut umgehen, auch mit OOimpress (allerdings hat da powerpoint wie ich find die nase vorn). Aber OpenofficeBase kannste einfach mal vergessen. Da kenn ich auch leider keine alternative. btw arbeite ich noch mit office 2000, das reicht mir völlig. Inwiefern gerade dieses argument für große firmen zutrifft, weiß ich nicht. kA ob oracle oder sowas unter linux läuft. Aber es geht in dem thread ja auch darum, warum der heimandwender nicht linux benutzt . es geht nicht nur um firmen.
Redhead schrieb:
Maxi schrieb:
...
Sicher, es gibt auch bessere Seiten, zB die Bash, und die ganzen commandlinetools. aber die hab ich mir mittels cygwin aufs windows gepackt, und kann jetzt einfach mal so das linux-feeling der bash unter windows haben.
...WENN für mich Bash und Konsorten wichtig sind. Warum dann nicht gleich das
"Original" (Unix) statt der "Kopie" (Windows/Cygwin) nutzen.Eben wegen den anderen aufgeführten Gründen. Und die bash ist mit cygwin auch gut.
Redhead schrieb:
Maxi schrieb:
...
Ja, also generell, die anwendungen gibt es nicht für linux (oder ich kenn sie einfach nciht). Ein weiterer Punkt ist, dass das einrichten von hadrware einfach mal wesentlich komplizierter ist als in windows: einfach anschalten und fertig. Also zB WLAN ist (immernoch) ein krampf, und einiges geht ja wohl gar nicht.
...Ich kenne nur "Ein-Mann" Firmen in denen die Angestellten die Hardware ihrer
Arbeitsrechner selbst einbauen/installieren/konfigurieren. Üblicherweise werden
die PCs entweder extern vorinstalliert oder durch interne Spezialisten
eingerichtet. Denen ist es dann, gemäss Anforderung, sicher egal was sie zu
installieren haben, Unix oder Windows.Wieder gehst du auf firmen ein, hier gehts aber ums generelle.
@Nobuo T: Das mit den dependencies kann ich auch nich richtig verstehen. Sobald dein rechner internetanschluss hat, macht apt-get dir alles automatisch. Ohne internet ists jedoch wirklich ein krampf, wenn man mal ne neue version einer sw braucht, die nciht auf der DVD ist.
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Nobuo T schrieb:
Weiter geht's mit Software mit haufenweise Dependencies von irgendwelchen Libs und derartigen Klein-Frickeleien. Das ist ja auch mal eine wirklich nervige Linux-typische Krankheit. Schoen, nun koennte man sagen, Programme, die nach dem Installieren erstmal gar nicht starten, stattdessen als GUI-Anwendung in der Konsole Phrasen dreschen, die noch aus DOS-Zeiten stammen koennten, weil ihnen ein Haufen exotischer Libs fehlt, die man sich erst aus irgendwelchen Dokus oder google zusammenklauben muss, sind einfach nur schlecht, und das hat nichts mit Linux zu tun... aber unter Win ist mir sowas zB. irgendwie noch nicht begegnet.
Scheiße, so hab ich meine ersten Versuche mit Linux vor ca. 9 Jahren auch in Erinnerung. Da hat sich wohl nicht viel geändert. Für irgendwelche Treiber/Programme braucht man immer wieder andere Pakete und alle möglichen Einstellungen über kryptische Kommandozeilebefehle. Und das Zeug zu suchen hat mit nem 56k Modem kein Spass gemacht.
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Tim schrieb:
Nobuo T schrieb:
Weiter geht's mit Software mit haufenweise Dependencies von irgendwelchen Libs und derartigen Klein-Frickeleien. Das ist ja auch mal eine wirklich nervige Linux-typische Krankheit.
Das ist weder Linux-typisch, noch sollte das so sein. Bei Debian (und *buntu ist ja auch nur ein bißchen schlechterer Abklatsch des göttlichen Systems) und eigentlich den meisten Distributionen werden die Abhängigkeiten automatisch aufgelöst. Darf man fragen was du wie versucht hast zu installieren?
Ich habe versucht, qti-Plot zu installieren. Einfach ein Archiv mit den Binaries gezogen und versucht zu starten.
borg schrieb:
@Nobuo T: kannst du da mal ein bisschen konkreter werden? welche kubuntu version hast du benutzt, bei welchem programm hat die hilfe funktion nicht funktioniert, wo gabs probleme mit abhängigkeiten, wo stand was in englisch?
7.10 (=>neuste)
Beide genannten Punkte traten zuletzt zB. auf, als ich auf Ordner->Rechtsklick->Eigenschaften->Freigabe->und dort irgendwo auf Ordner freigeben gegangen bin. Kam ein Fenster mit Englischem Text, in etwa "bla, kein SMB-Server installiert, deshalb geht nicht" auf, mit Hilfe-Button unten links, der genau nichts bewirkt hat, und ok+cancel rechts, die nur das Schiessen des Fensters bewirkt haben.borg schrieb:
komischerweise zählst du dinge auf wo ich sagen würde sie funktionieren hervorragend unter linux. vielleicht hast du eine sehr alte version benutzt oder eine unstable version? vielleicht gibts alternative programme zu denen welche bei dir probleme machen die einfach zu bedienen sind usw.
Tja, aber offensichtlich (immer noch) nicht unter Kubunte/KDE. s.o: Version ist aktuell, stable und ob es Alternativen gibt, interessiert mich, nachdem ich die komplette Live/Install-CD runtergeladen, installiert und mein Bruder sie wahrscheinlich inzwischen dank Grubs Verbannung von Windows auf den letzten Auswahlpunkt schon wieder wegformatiert hat, auch hoechstens am Rande.
Maxi schrieb:
@Nobuo T: Das mit den dependencies kann ich auch nich richtig verstehen. Sobald dein rechner internetanschluss hat, macht apt-get dir alles automatisch. Ohne internet ists jedoch wirklich ein krampf, wenn man mal ne neue version einer sw braucht, die nciht auf der DVD ist.
Ich hatte Internet, aber das Programm nicht im adept gefunden. Und wenn ich den genauen Paketnamen nicht kenne, bzw. erst recht nicht, auf welchem Server entsprechende Reps zu finden sind, kann ich als relativer Neuling mit apt-get noch weniger anfangen.
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Dafür gibts
apt-cache search. Für die Auswahl von Servern sollte es beim Installieren eine schimpansensichere Auswahlliste gegeben haben.
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aptitude und synaptic sind doch idiotensicher....
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Nobuo T schrieb:
Ich habe versucht, qti-Plot zu installieren. Einfach ein Archiv mit den Binaries gezogen und versucht zu starten.
Du hättest besser die Paketverwaltung gestartet und dort nach "qtiplot" gesucht. Dann wäre alles autmatisch gegangen.
Das setzt allerdings voraus, dass du den Programmnamen schon auch richtig schreiben musst ("QtiPlot" - ohne Bindestrich).
Und selbst wenn du deine falsche Schreibung nicht bemerkt hast (was man allerdings spätestens dann hätte merken können, wenn man sich die Herstellerseite ergoggelt hat), hättest du noch immer die Ubuntu-Pakete dort nehmen können statt der "Evaluation Binaries". Aber den Programmnamen falsch schreiben und damit die Suchfunktion der Paketverwaltung auszutricksen, kein Geld ausgeben wollen und deshalb "Evaluation Binaries" herunterzuladen - nur um dann dem System die Schuld zu geben, dass der Hersteller das idiotensichere Paket verkauft statt verschenkt ... das ist ... ja.
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Und da ist sie wieder, die typische Arroganz von Linux Benutzern. Alleine schon wegen der verbohrten Unix Community werde ich immer bei Windows bleiben.

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WIN-ner schrieb:
Und da ist sie wieder, die typische Arroganz von Linux Benutzern. Alleine schon wegen der verbohrten Unix Community werde ich immer bei Windows bleiben.

ick utter utter icker
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vor 10 jahren hat man mir suse gezeigt (version 5 oder 6.x oder so)
und seit genau diesen 10 jahren höre ich: "dieses jahr kommt der durchbruch von linux auf dem desktop"

ok, innerhalb der letzten 4 jahre hat sich das ein wenig gelegt, dafür höre ich mittlerweile viel häufiger "durchbruch bei den servern", "durchbruch bei den webservern" oder auch "durchbruch bei cluster"... bin mal gespannt was 2008 kommen wird... Das Jahr der Notebooks hatten wir ja noch nicht!
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Also:
Ich will auf Linux umsteigen, aus verschiedenen Gründen (genereller Befürworter des OpenSource-Gedanken, Sicherheitsaspekte, etc.).
Nur:
Sich da rein zu finden ist sehr schwierig. Das liegt meiner Meinung nach an zwei wesentlichen Dingen:- Schwierige Installation: Ich kann mir nicht sagen: Ich installier jetzt Linux und dannach kommt "learning-by-doing", denn die Installation ist relativ schwierig. Entweder es klappt oder aber es tritt irgendein Fehler auf, der Fachkenntnis verlangt. Und jemand der keinen einzigen Bash-Befehl kennt kann z.B. schwer eine nicht erkannte Hardware einbinden.
Daran scheitert es dann meist schon und bei Windwos funktioniert es meistens sofort. Der Grund liegt zwar nicht an dem hervorragenden System, sondern nur an den Herstellern die ihre Produkte auf dieses monopolartige Betriebssystem anpassen, aber für den Heimanwender ist das halt egal. - Programme: Ich will nicht sagen, dass es nicht die entsprechenden Programme für Linux gibt, aber als Windowsnutzer hab ich halt eine bestimme Programmliste, die ich öfters nutze. Bei mir wäre das:
- Office (da ist OOOffice allerdings für meine Bedürfnisse beser als MSOffice
- Bildberarbeitung (auch hier ist Gimp super)
- IDE (argh, und das wars für Linux
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- evtl. Spiele
Was Punkt 2 angeht: hier könnte Linux sogar bestehen, denn in eine andere IDE könnte ich mich vielleicht sogar noch einfinden. Nur: Das einzige was richtig stört ist die für einen Anfänger sehr schwere Bedienung und auch eine generelle Unübersichtlichkeit (welche Distribution, welches Programm für welche Funktion, welche Tricks bei Fehlern, etc.).
Außerdem ist Linux ohne Internet eine ganz hakelige Angelegenheit.
- Schwierige Installation: Ich kann mir nicht sagen: Ich installier jetzt Linux und dannach kommt "learning-by-doing", denn die Installation ist relativ schwierig. Entweder es klappt oder aber es tritt irgendein Fehler auf, der Fachkenntnis verlangt. Und jemand der keinen einzigen Bash-Befehl kennt kann z.B. schwer eine nicht erkannte Hardware einbinden.