Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen?
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Bei meinem ersten und letzten Ubuntu-Versuch musste ich es 4 mal neuinstallieren, nur weil ich die Auflösung auf 1280x1024 bringen wollte... Im Auflösungs-Auswahl-Menü gabs nur bis 1024, also im Internet gesucht: Ich sollte mich per Konsole als admin anmelden, mich mit der Konsole in irgendein Verzeichnis manövrieren und da eine Textdatei mit einem mittelalterlichen DOS-Text-Editor öffnen. Gesagt, getan, die im Internet erklärte Zeile eingetragen, gespeichert, neu gestartet, Linux kaputt.
Naja gut, neu installiert, hab mal bissl rumgeguckt und einen Eintrag oben in der Menüleiste angeklickt, Bildschirm schwarz, PC aus
-> Linux putt.
Nochmal installiert, andere Lösung gesucht: Ein Grafikkartentreibereinführungsprogramm gestartet, DOS-like, wirkte etwas unprofessionell; GraKa-Namen eingeben, Auflösung auswählen und, was kam? Richtig, kaputt.
Installiert, rumgesucht, keine Lust mehr, gelöscht.Linux mag zwar cool sein, wirkt auf mich aber teilweise sehr unprofessionell. Zumindest im Desktop-Bereich ist es nix mit Benutzerfreundlichkeit und _so wenig_ Ahnung hab ich auch nicht. Bevor ich mir den nächsten Anlauf genehmige, werden noch ein oder zwei Jahre ins Land streichen, ich werd aber gewiss auf kein OS umsteigen, wo man nicht ohne Konsole kann.
edit: ansonsten stimme ich noch meinem Vorposter zu. Windows darf keine 10 verschiedenen Versionen rausbringen, aber dass Linux mit 100erten Distributionen daherkommt, das stört keinen
Und zu Bugs und Sicherheitslücken: Würde man genauso von Linux hören, wenn es denn mehr als 5% einsetzen würden, Vista soll wesentlich sicherer sein als der aktuelle Linux-Kernel.
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fast jedes Programm progr gibt es als kprogr (KDE) und gnome-progr (Gnome)<<
...muß richtiger heißen: "etliche Desktop-Anwendungen gibt es als ...".
Gibt ja auch noch hunderte oder tausende Anwendungen mit Terminal I/O, die nicht vom Desktop abhängen.
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Badestrand schrieb:
Bei meinem ersten und letzten Ubuntu-Versuch musste ich es 4 mal neuinstallieren, nur weil ich die Auflösung auf 1280x1024 bringen wollte...
ROFLMAO! Das versteh ich unter windows dau. neuinstalieren ist nicht immer die beste lösung. Hättest einfach nach /etc/X11/xorg.conf deine gewünschten Auflösungen hinzufügen sollen!

ps: zum editieren hättest du auch einen grafischen editor nehmen können

autocogito !
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dfgdfgdfg schrieb:
Hättest einfach nach /etc/X11/xorg.conf deine gewünschten Auflösungen hinzufügen sollen!
Hätteste mal lesen sollen, hab ich doch gemacht..
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minhen:
Haeltst du mich ernsthaft fuer so ... unfaehig ..., dass ich die Herstellerseite nicht finden konnte und nicht verschiedene Schreibweise in dieser adept-Suche ausprobieren habe? Traurig. ... viel mehr als: "noch halte ich mich nicht fuer komplett verbloedet" ist dazu wohl nicht zu sagen... bin hoechstens mal wieder komplett entnervt.
Und diese Einstellung "ist ja Kostenlos, also bloss keine Kritik und erstmal min. 2h Selbststudium" ist aus der Sicht eines entnervten Benutzers auch einfach nur ... ja. Zumindest ein weiteres Hemmnis bei der Verbreitung von freier Software im Alltag.Wie auch immer: Bevor hier jetzt noch weitere Penguin-Juenger wieder ueber mich herfallen, erteile ich diesem Topic rasch mal ein Plonk. Ich hab meinen Frust abgelassen, ich weis, dass das erstgenannte Problem mit genuegend Musse, Ruhe und dem entsprechenden Vorwissen (was ich nicht habe) mit dem tollen apt-Gedoens sehr gut und "schimpansensicher" loesbar ist und werde nicht weiter auf dieser Ebene debattieren.
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kleine Bemerkung schrieb:
Bei Linux wird man nach Partitionen gefragt und ob man eine eigene Swap-Partition einrichten will. Otto Normalbenutzer weiß vielleicht nicht, was /dev/hda1 ist und warum die Swap 2 GB groß sein soll.
Komisch. Eine der ersten Dinge, die mein Windows Vista von mir wissen wollte, war in welcher Partition es installiert werden soll. Und weil's nur schön durchnummerierte Partitionen gab (Partition 1, Partition 2, ...) war erst einmal ein Blick ins Handbuch gefragt, um sicher zu gehen, wie Windows hier was nummeriert.

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keiner zwingt dich apt-get zu nutzen, du kannst auch synaptic nutzen, welches gtk gui hat
Aber ok, jedem das seine! thread closed plz, isn langweiliger flame
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dfgdfgdfg schrieb:
Badestrand schrieb:
Bei meinem ersten und letzten Ubuntu-Versuch musste ich es 4 mal neuinstallieren, nur weil ich die Auflösung auf 1280x1024 bringen wollte...
ROFLMAO! Das versteh ich unter windows dau. neuinstalieren ist nicht immer die beste lösung. Hättest einfach nach /etc/X11/xorg.conf deine gewünschten Auflösungen hinzufügen sollen!

Genau! einfach
/etc/X11/xorg.conf
bast $$x18 --core.&tt<<apl>>
hx hurx %44 bu
dev -org||pp.3
ltts :xx:- mde/ztr/gubabubabu/m.ll
sttr $6 -rtw %88% AB 1280
sttr $6 -rt2 %18% DB 1024Und schon past alles
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Nö, einfach: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
Dann nach der zeile suchen wo die verfügbaren auflösungen aufgelistet werden und entsprechend gewünschte auflösung hinzufügen. => arbeit von 1 min!
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Ach so. So toll Benutzerfreundlich ist das.
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asdfsdf schrieb:
Nö, einfach: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
Schon bezeichnend, dass Linuxer solche Befehle als einfach und benutzerfreundlich halten.

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asdfsdf schrieb:
Nö, einfach: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
Dann nach der zeile suchen wo die verfügbaren auflösungen aufgelistet werden und entsprechend gewünschte auflösung hinzufügen. => arbeit von 1 min!
wenns tatsächlich so einfach wäre
ubuntu hat seit ewigkeiten eine automatische detektion der möglichen auflösungen im installer eingebaut. aber nicht jede grafikkarte gibt das auch so bereitwillig preis. je nach hersteller kanns tatsächlich einiges an mühe kosten, die kiste zu mehr als 1024x768 zu bewegen. ganz besonders lustig wirds bei krummen auflösungen, sprich breitbild. da hilft häufig nur noch ein proprietärer treiber.
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oooOOooOoOo schrieb:
asdfsdf schrieb:
Nö, einfach: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
Schon bezeichnend, dass Linuxer solche Befehle als einfach und benutzerfreundlich halten.

sudo sollte jedem linux nutzer geläufig sein. gedit kann man durch den lieblingseditor ersetzen. und /etc/X11/xorg.conf sollte halt jedem bekannt sein.
linux != windows.
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Nobuo T schrieb:
Bevor hier jetzt noch weitere Penguin-Juenger wieder ueber mich herfallen
Es fällt gar keiner über Dich her. Aber es kotzt mich schon an, wenn Du dann auch auch sinnentstellend zitierst:
Nobuo T schrieb:
mit dem tollen apt-Gedoens sehr gut und "schimpansensicher" loesbar ist und werde nicht weiter auf dieser Ebene debattieren.
Du bist auf diese Ebene schon längst gegangen.
Schimpansensicher ist die Auswahl eines oder mehrerer Server aus einer sich selbst öffnenden Liste. Natürlich kann es auch sein, daß Du die Benutzung der Pfeiltasten für unzumutbar hältst.
Daher solltest Du einfach mal sagen, was Du eigentlich erwartest.Wie Du siehst, konnte minhen auch nicht so einfach Vista installieren. XP will bei mir unbedingt einen Treiber für den onboard-Controller von Diskette laden (ohne es zu sagen, darauf muß man eben selbst kommen... oh, unzumutbar, nicht?) und nimmt ggf.keine Rücksicht auf bestehende Installationen. Machen mich diese Anmerkungen jetzt zum "Penguin-Juenger"? Bin ich nicht, keine Sorge.
Es existiert eine absolut einfach bedienbare Klicki-Umgebung zum Installieren neuer Programme, die sämtliche "Linux-typischen Krankheiten" im Hintergrund heilt.
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Nobuo T schrieb:
minhen:
Haeltst du mich ernsthaft fuer so ... unfaehig ..., dass ich die Herstellerseite nicht finden konnte und nicht verschiedene Schreibweise in dieser adept-Suche ausprobieren habe?Erstens habe ich gesagt, dass du den Programmnamen spätestens hättest wissen sollen, nachdem du die Herstellerseite gefunden hast. Dann habe ich dir unterstellt, dass du von dort die "Evaluation Binaries" heruntergeladen hättest. Beides impliziert ziemlich eindeutig, dass du die Herstellerseite gefunden hast. Meinst nicht? Zweitens hast du keine verschiedenen Schreibweisen in der Suche ausprobiert, denn bei "qtiplot" wird das Programm von adept gefunden. Eben ausprobiert. Genau genommen hättest du sogar nur "qti" eingeben müssen.

Und drittens muss ich schon sagen, dass ich das Verhalten hier recht arm finde. Ich verwende im täglichen Einsatz kein Linux und habe hier Ubuntu lediglich in einer VM als "Experiment" laufen. Aber sobald man ankommt und die Dinge schlicht beim Namen nennt, ist man trotzdem sofort ein "arroganter Linux Benutzer" oder "Penguin-Juenger".

Das ist doch arm. Spricht aber Bände ...
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asdfsdf schrieb:
linux != windows.
Wie wahr, wie wahr.
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...Zuerst Nachboren, dann Fixierung auf irgendeinen Fehler, den der Benutzer evtl. gemacht haben koennte (ja, kann sein, keine Ahnung wo - ich meine immer noch 3 Buchstaben tippen zu koennen), gefolgt von latenten Beleidigungen und Unterstellung von Unfaehigkeit, um zu guter Letzt noch zuenftig ein paar Haare zu spalten (was bitte macht das fuer einen Unterschied, ob ich nun das Bedienen von apt-* oder das Auswaehlen von Servern aus einer Liste im Zusammenhang mit diesen Programmen frei mit dem Adjektiv "schimpansensicher" zitiere?)
Ja, das hat wahrlich Niveau. Ihr seid echt schon ziemlich 1337.
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asdfsdf schrieb:
sudo sollte jedem linux nutzer geläufig sein. gedit kann man durch den lieblingseditor ersetzen. und /etc/X11/xorg.conf sollte halt jedem bekannt sein.
Das ist damit wohl die Antwort auf die Frage des Threaderstellers: Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen?
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Witzig finde ich, dass Vista hier als soviel benutzerfreundlich angesehen wird.
Hat schon irgendwer hier mal versucht eine Dateierweiterung zu löschen? Ich glaub kaum denn die offizielle MS Vista Lösung lautet:
Start => Run => regedit => Ratten welcher Eintrag was tut
Das nenne ich Innovation.Wer unter Vista das endlose Plattengeratter abstellen will braucht auch Detailwissen. services.msc sollte bekannt sein und auch wie denn die Übeltäter heißen.
Oft kommt Vista auch noch mit irgend so einer Norton Tollware (die die einen alle 10 Sekunden auffordern das Abo zu verlängern). Bis man diese Scheiße los ist hat man auch ein paar Haare weniger! Hab auch schon erlebt, dass "preinstalled" Versionen während der Installation einen Bluescreen verursacht haben noch bevor man irgendetwas eingeben konnte. Stellt euch doch nur mal den DAU mit so einem Computer vor! Einen Knopfdruck und Bluescreen.
Witzig wird es auch wenn ein DAU anfängt mit einem für WinXP geschrieben Texteditor eine Ini Datei in Program Files zu verändern. Ich sag nur : Virtual Store.
Bei Ubuntu ist zwar auch nicht alles problemlos abgelaufen aber alle Konfigurationen sind zugänglich und dokumentiert und bei Problemen gibt es Foren die helfen. Bei Vista muss man sich erstmal durch einen Haufen von Payware wühlen um ein Programm zu erhalten das Dateierweiterungen löschen kann. Support ist praktisch inexistent.
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Nobuo T schrieb:
was bitte macht das fuer einen Unterschied, ob ich nun das Bedienen von apt-* oder das Auswaehlen von Servern aus einer Liste im Zusammenhang mit diesen Programmen frei mit dem Adjektiv "schimpansensicher" zitiere?
Das eine habe ich gesagt, das andere nicht. Damit unterstellst Du mir, ich würde die Bedienung von apt-get als genauso einfach ainstufen wie die erwähnte Serverauswahl.
Zudem hast Du Deiner eigenen Beurteilung zufolge "Frust abgelassen". Ne tolle Ebene, gell?
Die Auswahlliste mit Servern gibts sogar schon bei Debian. Da vermute ich einfach mal, daß dieser Teil der Installation bei Ubuntu _noch_ einfacher ist.
Und das einfache draufklatschen einer .exe und anschließende sofortige Lauffähigkeit ist doch bei Windows wirklich nicht selbstverständlich, oder?Desweiteren gibt es anscheinend ein QtiPlot-Paket, das Du einfach installieren kannst. Also kannst Du es insbesondere finden. Also ist es wahrscheinlicher, einen Fehler auf Deiner Seite zu sehen, als "Frust abzulassen" und pauschal "Linux-typische Krankheiten" anzuprangern.