Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen?



  • NIMM SYNAPTIC! Da musste netmal den installer umstädnlich über google suchen.

    Du startest das grafische tool synaptic, und installierst bequem das paket.

    Es wird automatisch runtergeladen und installiert!

    fertig. konfigurationsdateiengehacke is nutr nötig wenn etwas unangepsst installiert wird oder etwas im endeffekt net geht.



  • minhen schrieb:

    Badestrand schrieb:

    Unter Windows bedeutet installieren ja meistens: CD einschieben (Installations-Programm startet automatisch) und im Dialog auf "Weiter" klicken bis nix mehr geht;

    Einspruch! Windows Vista reagiert darauf indem der Desktop abgedunkelt wird und die einschüchternde Frage, ob "autorun.ini" wirklich ausgeführt werden soll, eingeblendet wird. Du kannst mich gerne für naiv halten, aber ich kann mir gut vorstellen, wie ein unbedarfter "Standard-Benutzer" da ganz blass wird und erschreckt zum Telefon greift, um sich bei der Service-Hotline des Herstellers über den "autorun.ini"-Virus auf der CD zu beschweren 😉

    Oh, na gut, hab ewig nix mehr von CD installiert 😃 Und stimmt, fällt dann auch nicht mehr unter "einfach"!

    Und danke @Lügner, werde's mir vielleicht nochmal überlegen 🙂



  • Was btw noch nicht angesprochen wurde: Wenn Linux sich auf dem Desktop durchsetzen will, muss es den Windowsern übel oder wohl einen Umstieg einfach machen. Also gucken wo es hapert und evtl sogar einige Dinge von Win übernehmen, oder aber an geeigneten Stellen darauf hinweisen wie dies und das geht. Ultimativ wäre es natürlich, wenn man auf Linux einfach seine gewohnten Exe-Dateien laufen lassen könnte.
    Die Hardware würde ja eher das geringere Problem sein, da man Linux ja vorinstalliert ausliefern könnte.



  • Hab nicht alle Punkte gelesen, aber meine Gründe nicht komplett zu wechseln sind recht einfach:
    - Fehlende Treiber für best. Hardware oder nur schwer einzubinden.
    - Ich bin Zocker 😃
    - Manche Programme sind auf Win32 einfach gut (Visual Studio zum proggen als Bsp, der Debugger is großartig) und man kriegt sie nicht für Linux. Ok, auf VS könnte ich verzichten, aber viele andere kleine Programme sind halt auch Ihr Geld/Speicherplatz wert.

    Ich denke gerade das Spiele-Argument ist ein großes für viele User im Bereich 15-40. Klar, es gibt Wine, Cedega etc. Aber es dauert halt einfach oft verdammt lange bis gar nicht, bis so ein Game emuliert läuft, sprich die neuen Versionen der Emus rauskommen. Gäbe es die Blockbuster-Games auch unter Linux zeitnah mit dem Win32-Release, wäre ich schon lange umgestiegen... ich bin ein großer Fan vom OpenSource Gedanken.
    rya.



  • Badestrand schrieb:

    Wenn Linux sich auf dem Desktop durchsetzen will, muss es den Windowsern übel oder wohl einen Umstieg einfach machen.

    Eine der möglichen Antworten darauf (und damit auch auf die gestellte Frage, was ein Betriebssystem wie Linux daran hindert usw.) ist, daß "Linux" das gar nicht will. Es ist ihm vermutlich wurscht.



  • linux ist also lethargisch^^



  • Scorcher24 schrieb:

    Gäbe es die Blockbuster-Games auch unter Linux zeitnah mit dem Win32-Release, wäre ich schon lange umgestiegen... ich bin ein großer Fan vom OpenSource Gedanken.

    Wär natürlich gut, aber die Treiberunterstützung ist auch sehr wichtig für uns Zocker. Hab selbst nocht XP installiert. Aber ATi/AMD hat ja grad Spezifikationen veröffentlicht bzw. ist dabei(?). 🙂

    Ehrlich gesagt glaube ich die Verbreitung von Linux auf dem Desktop ist nur eine Frage der Zeit. Ubuntu wird auch immer einfacher.

    In Frankreich hat doch letzens ein Gericht entschieden dass der Hardwareverkäufer nem Kunden den kompletten Einzelhandelspreis für die mitgelieferte Software erstatten muss obwohl der Verkäufer das viel billiger gekriegt hat oder? Irgendwie sowas war da glaub ich. 🙂



  • scrub schrieb:

    Badestrand schrieb:

    Wenn Linux sich auf dem Desktop durchsetzen will, muss es den Windowsern übel oder wohl einen Umstieg einfach machen.

    Eine der möglichen Antworten darauf (und damit auch auf die gestellte Frage, was ein Betriebssystem wie Linux daran hindert usw.) ist, daß "Linux" das gar nicht will. Es ist ihm vermutlich wurscht.

    Kommt auf die Distribution an 😃
    Der Kernel ist da relativ flexibel.
    Außerdem: Wenn Linux genau so ist wie WIN kann ich mir den Umstieg auch gleich spaaren. Um mich zum umstieg zu bewegen brauch ich schon einen Vorteil.

    Was Linux primär fehlt ist wohl die Hard- und Softwareunterstützung.

    fglrx ist nicht so problemlos wie er sein sollte und Photoshop ersetzt GIMP so schnell nicht.

    Ein gewisser Radio-Livestream funktioniert bei mir nur, wenn ich den mit mplayer aus der Konsole öffne (Das Gnome-Frontend s chafft das auch nicht), unter Win reicht ein Doppelklick.

    Mit WIN kennen sich die meisten user aus gerade die DAUs, und die bringen ihnren Kindern auch wieder WIN bei. Zusammen mit der MS-Strategie an Schulen ist das als Grund nicht unerheblich.

    Dafür hab ich mit meiner bash vieles erledigt, bevor WIN auch nur die Systemsteuerung geladen hat.

    apt-get erlaubt mir, Software restlos zu entfernen, ohne dass ich mit WIN-Uninstallern auf mein Glück hoffen muss.

    Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal online nach Software gesucht habe. apt-cache search hat das abgelöst. Für GUI Freaks gibt's Add/Remove

    P.S.: Ich arbeite seit ~12 Monaten primär mit Linux und möchte nicht mehr zurück. Linux würde ich dem empfehlen, der es haben will. Wer nicht, bleibt mit WIN glücklich.



  • darthdespotism schrieb:

    apt-get erlaubt mir, Software restlos zu entfernen, ohne dass ich mit WIN-Uninstallern auf mein Glück hoffen muss.

    Wo wir grad beim entfernen sind: 😃 ich hab mit make und make install und so die aurora theme engine installiert weil's kein Paket gab. Wie löscht man sowas eigentlich wieder? Muss ich jetzt wissen was alles dazugehört? 😮



  • Linux hat einfach nicht so überzeugende Werbekampagnen wie Windows

    http://youtube.com/watch?v=tGvHNNOLnCk


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