C++ kennen lernen!



  • holzjunge schrieb:

    Ja ok dann werde ich wohl direkt mit C++ anfangen. Ich denke das ich mir das Buch "C++ für Dummies" kaufen werde. Ich hoffe nur das ich dann auch kapier was die mir erklären wollen! 😃

    Das würde ich nicht tun. Wenn das Buch wirklich C-Kenntnisse voraussetzt, dürfte es für dich vollkommen ungeeignet sein. Ich denke, du brauchst ein Buch, dass dir objektorientiertes Programmieren anhand von C++ beibringt und nicht einfach nur eine weitere neue Programmiersprache vermittelt. Wie schnell du dich in die Materie einfindest, hängt unter anderem auch vom gewählten Erstbuch ab, also wäre ich da vorsichtig.



  • wenn dein Englisch halbwegs passabel ist, wuerd ich dir zu "Thinking in C++" raten, das lehrt einen sehr guten C++ - Stil und ist noch dazu gratis im internet erhaeltlich (einfach mal googeln 😉 )



  • Mein Englisch ist ganz gut aber ich würde es doch lieber auf Deutsch lesen.

    Das Problem ist nur das alle Einsteiger bücher für C++ auf vor kenntnise setzten! Außer das Buch "C++ Der Interaktive Programmierkurs". Wie wäre es mit dem? Da steht das es für Leute ist die Null ahnung haben in sachen Programmieren. Aber ein Buch für 80€ is schon ganz schön viel!



  • Ich würde keine 80€ dafür ausgeben...
    Versuch es doch mal mit einem Online-tutorial, z.B. Volkards: http://wwws.htwk-leipzig.de/~sschwarz/volkart/html/inhalt.html
    Das fängt bei 0 an und ist kostenlos.



  • Danke für den Link!

    Das Tut scheint ganz gut zu sein aber die Hello World Anwendung bekomm ich schon mal nicht hin! ich habe alles genauso wie es dort stand eingegeben aber warum soll ich <iostream.h> inkludieren? die datei hab ich gar nicht und ich weiss auch nicht was da rein soll...



  • Die syntax ist veraltet, ersetz durch das hier.

    #include <iostream>
    using namespace std;
    


  • Das hier
    C++ lernen und professionell anwenden | ISBN: 3826617649
    ist meiner Meinung nach das beste deutschsprachige C++ Buch für Anfänger.



  • Für den totalen Einstieg finde ich das hier auch sehr gut:

    Go To C++-Programmierung | ISBN: 382731495X

    Es hält sich an den momentanen Standard, d.h. es wird nicht mit iostream.h oder ähnlichem veraltetem Zeug rumgefrickelt. Außerdem benutzt es einen (wie ich finde) guten, objektorientierten Programmierstil und fängt auch wirklich bei 0% an, auch wenn die Lernkurve relativ star ansteigt, aber wie will man sonst auch von 0% bis zur Verwendung von Templates kommen? (Template-Metaprogramming wird allerdings nicht behandelt).

    Das einzige Problem: Bei amazon scheint es das nicht mehr zu geben...

    Felix

    P.S.: Über das von Braunstein empfohlene Buch habe ich bisher aber auch nur gutes gelesen, obwohl ich es selber nicht kenne...



  • Also mein Favorit ist ja C++ Primer 😉
    Ich find das Buch sehr gut - zwar sehr ausführlich und dick aber ausgesprochen gut, weil man direkt von Anfang an das Gefühl hat, sinnvolle Programme zu schreiben 😉

    Mit Hilfe dieses Forums kommt man dann richtig weit.





  • Immer wieder gut zum reinschnuppern: Shade of Mines Tutorial



  • Phoemuex schrieb:

    Für den totalen Einstieg finde ich das hier auch sehr gut:

    Go To C++-Programmierung | ISBN: 382731495X

    Es hält sich an den momentanen Standard, d.h. es wird nicht mit iostream.h oder ähnlichem veraltetem Zeug rumgefrickelt. Außerdem benutzt es einen (wie ich finde) guten, objektorientierten Programmierstil und fängt auch wirklich bei 0% an, auch wenn die Lernkurve relativ star ansteigt, aber wie will man sonst auch von 0% bis zur Verwendung von Templates kommen? (Template-Metaprogramming wird allerdings nicht behandelt).

    Das einzige Problem: Bei amazon scheint es das nicht mehr zu geben...

    Felix

    P.S.: Über das von Braunstein empfohlene Buch habe ich bisher aber auch nur gutes gelesen, obwohl ich es selber nicht kenne...

    Andre Willms ist der schlechteste C++Buchautor den ich kenne. Sorry, hatte das uch damals und nichts verstanden. Schau ich heute rein, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Mega schlecht.



  • kreater schrieb:

    http://www.informit.de/books/c++21/data/start.htm
    .

    Bitte, wenn jemand ernsthaft etwas lernen will: Hände weg von der "In xx Tagen Reihe"

    Ich würde eigentlich sogar noch weiter gehen und sagen: Hände weg von allen "Markt+Technik"-Büchern. Die letzten guten von denen die ich gelesen habe Stammen aus einer Zeit wo einige der hier schreibenden vermutlich mit der Programmierung noch wenig am Sinn gehabt haben... nämlich vor etwa 15 Jahren (Damals als der Atari ST noch verbreitet war).

    cu André



  • nur weil da was von "in 21 tagen" steht, heisst das nicht, dass man jedes kapitel in je einem tag absolvieren muss, falls dir das nicht klar war. es gibt keine offensichtlichen kritik punkte an diesem buch und da selbst mein programmier lehrer dieses buch als unterrichtshilfe nimmt, denke ich, kann es nicht so schlecht sein.



  • Ja, und wenn ich mir schon das HelloWorld-Programm anschaue, stelle ich fest, das es auf meinem ISO-C++-Compiler schon in der ersten Zeile vom Preprozessor einen Error geben würde. Ganz davon abgesehen, das die Klassen und OO erst sehr spät in dem Buch vorkommen. Es ist das typische C/C++-Buch, das man eigentlich meiden sollte.



  • kreater schrieb:

    nur weil da was von "in 21 tagen" steht, heisst das nicht, dass man jedes kapitel in je einem tag absolvieren muss, falls dir das nicht klar war. es gibt keine offensichtlichen kritik punkte an diesem buch und da selbst mein programmier lehrer dieses buch als unterrichtshilfe nimmt, denke ich, kann es nicht so schlecht sein.

    Ich kann dir sagen was an den Büchern dieser Reihe schlecht ist, zumindestens bezogen auf alle Bücher die ich davon schon in der Hand hatte, und bezogen auf die Bücher wo ich von anderen die Mankos gehört habe (Was genau die selbsen Mankos waren).

    Es geht dabei auch nicht darum das man sich rigeros an die Tage halten muss, aber die Bücherqualität leidet sehr stark unter der Zielsetzung. Die Bücher sind so aufgebaut das man den Inhalt in 21 Tagen durchhaben kann. Auf der Strecke bleibt bei vielen das Verstehen da wichtige Details kaum beachtung finden, und das worum es beim Programmieren eigentlich geht als solches auf der Strecke bleibt. Diese Reihe mag für diejenigen mit Unterstützung anderer Bücher und Dozenten die, die Lücken füllen geeignet sein, zum Selbststudium eines Anfängers in der Regel aber nicht.

    Gut, mag sein das M&T ausnahmsweise mal wieder ein gutes Buch herausgebracht hat, das wäre aber das erste seit 15 Jahren von dem ich gehört hätte. Und sowenige von denen hatte ich in den letzte 15 Jahren nicht in der Hand (wenn gleich ich selbst schon etwa 10 Jahre keine mehr von denen kaufe).

    cu André



  • kreater schrieb:

    es gibt keine offensichtlichen kritik punkte an diesem buch

    Doch, die gibt es. Die "in 21 Tagen"-Reihe versucht innerhalb von 21 Lernabschnitten, fuer die jeweils ca. 1 Tag angesetzt wird, ein Thema abzuhandeln, das minimal 2-3 Monate, eher laenger braucht. Das Resultat ist ein oberflaechliches Halbwissen, das man einigen Beitraegen hier im Forum von der ersten Zeile an ansieht

    da selbst mein programmier lehrer dieses buch als unterrichtshilfe nimmt, denke ich, kann es nicht so schlecht sein.

    Lehrer sind leider kein Massstab. Es ist zwar loeblich, dass du deinen Lehrer als oberste Autoritaetsperson anerkennst, aber gerade Lehrer tendieren leider oft dazu, das, was sie vor 10-20 Jahren gelernt haben, auch heute noch weiterzuverbreiten. In Gechichte und Mathe mag das angehen, bei so schnellebigen Dingen wie einer programmiersprache leider nicht.



  • Ich kann für den Einstieg das Buch "C++ - Objektorientiertes Programmieren von Anfang an" von Helmut Erlenkötter (~10€, glaube ich) empfehlen.

    Es ist verständlich geschrieben und befähigt den Leser zu einfachen Konsolenanwendungen mit allen wichtigen Basics. Dabei wird für komplette Einsteiger auch erklärt, was denn eigentlich Variablen oder Funktionen sind. Windows-Funktionen werden nicht berücksichtigt, die sollte ein Anfänger aber sowieso erstmal meiden.

    Ich habe das Buch damals aufgrund seiner kompakten Größe als Möglichkeit gesehen, C++ mal anzutesten und zu entscheiden, ob diese Sprache die richtige Wahl für mich ist. Weiterführende Lektüre im Anschluss ist natürlich Pflicht. Da reichen meiner Meinung nach aber auch die zahlreichen Tutorials im Internet.

    Gruß Matze



  • pumuckl schrieb:

    Lehrer sind leider kein Massstab. Es ist zwar loeblich, dass du deinen Lehrer als oberste Autoritaetsperson anerkennst, aber gerade Lehrer tendieren leider oft dazu, das, was sie vor 10-20 Jahren gelernt haben, auch heute noch weiterzuverbreiten. In Gechichte und Mathe mag das angehen, bei so schnellebigen Dingen wie einer programmiersprache leider nicht.

    Wie Recht du hast! Uns wurde damals in der Berufsschule ein C++-Lehrer vorgesetzt, der mit Sicherheit niemals ein einziges, richtiges Programm geschrieben hat. Ständig wurde er von uns Schülern korrigiert und wusste kaum Fragen zu beantworten. Dass er mir nicht mal sagen konnte, wie in C++ die Entsprechung für die Clipper-Funktion CHR() (int=>string) ist bzw. wie ich aus meinem int ein char* kriege (also z.B. itoa) war schon peinlich...

    Gruß Matze



  • 10 EUR sind ja wirklich günstig. 😃 Gibts auch irgendwo ein Inhaltsverzeichnis zu sehen? Habe auf der Verlagshomepage keine gefunden, nur die Beispiel-Codes als Download. Ehem... also ich habe da beim sporadischen Rauspicken der Beispiel-Codes kein einziges Mal den Einsatz der String-Klasse gesehen. 😮 Selbst in bspl0098.a.h wurde im klassischen Adresse-Beispiel kein String benutzt, sondern fröhlich char-Arrays. Nach 98 Beispielen sollte man schon std::string erwarten. (eigentlich schon am Anfang!) In den insgesamt 31 Aufgaben war in Aufg18.cpp noch strcpy im Einsatz. Spätere Aufgaben sahen auch nicht besser aus.

    Ich gebe zu, ich habe nicht das Buch sondern nur die Beispiel-Codes dazu. Aber es sieht mir nach einem klassichen C/C++-Buch und nicht C++-Buch aus. 😞 Ich würde das keinem Empfehlen!


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