"xxx or return;" vs. "if (!xxx) return;"
-
Konrad Rudolph schrieb:
Bashar schrieb:
pumuckl schrieb:
Naja, eigentlich sollten z.B. die Bracing-styles und im Grunde auch solche Sachen doch alle gleich lesbar sein[...]Hauptsache man bleibt in einer Sourcefile konsistent...
Du meinst also, wenn man ein Sourcefile anfasst, das jemand anders geschrieben hat, soll man erstmal dessen Stil analysieren und den dann auch umsetzen?
Ja. Das ist schließlich in OS-Projekten gang und gäbe, individuelle Style Guidelines für das Projekt zu publizieren.
Lesen. Denken. Posten.
-
Da braucht man doch kaum was zu analysieren, 95% sieht man doch eh auf den 1. Blick.
Ich muss mich jedesmal ziemlich zurückhalten wenn jmd. neu zu einem Team/Projekt kommt, und einfach in "seinem Stil" anfängt Code zu schreiben, ohne Rücksicht auf bestehenden Code. (zurückhalten deswegen weil's ja nicht jeder mit Humor nimmt wenn man ihm 10 Minuten lang in gehobener Lautstärke erklärt dass er ein dummer Vollkoffer ist
)Alternative, wenn man alleine ein altes Projekt übernimmt oder das ganze Team findet das der alte Stil furchtbar ist: das gesamte Projekt umformatieren. Dazu gibt es ganz gute Tools, mit denen man auch mehrere zigtausend Zeilen in ein paar Minuten umformatiert hat.
p.S.: was jedermann für sich alleine zuhause oder sonstwo macht wo es mich nicht betrifft ist mir natürlich egal, soll jeder machen wie er glaubt. Gröber ärgern tut es mich bloss wenn es in der Arbeit passiert, bei Sourcen an denen ich dann u.U. auch noch arbeiten muss, bzw. auch nur wenn ich die mal lesen/kontrollieren/... muss.
-
Bashar schrieb:
Lesen. Denken. Posten.
Erklären.
Oder, anders gesagt: „input underflow.“
-
Du: "Man sollte projektweit einheitliche Standards haben."
pumuckl: "Wozu, es reicht, wenn es innerhalb einer Quelldatei einheitlich ist."
Ich: "Man sollte also bei jedem File erstmal den individuellen Stil analysieren und nachbilden?"
Du: "Ja, deshalb hat man projekteinheitliche Style Guidelines". (Hä?)
-
Bashar schrieb:
Du: "Man sollte projektweit einheitliche Standards haben."
pumuckl: "Wozu, es reicht, wenn es innerhalb einer Quelldatei einheitlich ist."
Ich: "Man sollte also bei jedem File erstmal den individuellen Stil analysieren und nachbilden?"
Du: "Ja, deshalb hat man projekteinheitliche Style Guidelines". (Hä?)Pumuckl bezog sich doch aber eher auf Hume als auf mich und widersprach mir damit nicht sondern stellte einen ähnlichen Standpunkt dar.
So zumindest habe ich das verstanden.
-
Mal abgesehen davon, wer hier auf wen geantwortet hat: Du hast pumuckl so verstanden, dass man projektweit einheitliche Standards haben sollte? Ich lese da eindeutig raus, dass das nicht so wichtig ist, und dass es nur in einem Sourcefile einheitlich sein sollte, was ja, wenn ich dich nicht vollkommen falsch verstanden habe, deinem Standpunkt genau entgegengesetzt ist.
-
Wunschfeature für zukünftige IDEs: eine Übersetzeroption, wo man einstellen kann wie Bracings, Idents & Co. in der Sourcefile aussehen sollen und wie sie mir dargestellt werden sollen. Sollte ja nicht so schwer sein ein paar Whitespaces umzusetzen bzw. einzufügen

-
Gib es sowohl im VS als auch bei Code::Blocks
-
michme schrieb:
Gib es sowohl im VS als auch bei Code::Blocks
Ja, aber nicht unbedingt so weitgreifend wie man es sich wünscht. Das heißt nicht das es nicht schon gute Ansätze hat.
Oder verrate mit mal wie ich dem VS beibringe das er eine Zeile die mit ":" beginnt nicht automatisch einrückt. Oder beispielsweise rücke ich Zugriffsmodifikatoren auch ein (public: / private:...) die möchte VC auch gerne anders setzen als ich es will. Ich ziehe Schreibweise vor (nur ein Beispiel):
class Test { public: // Hier zieht VS auf Höhe des "{" ein Test::Test() : Value1(), // Hier mach VS einen Abstand Value2() { } //... }Sprich noch ein paar Konfigurationsmöglichkeiten mehr wären wünschenswert.
cu André
-
Und du wolltest ja einen ganz anderen Ansatz, also dass fertiger Code in deinem Stil angezeigt wird, egal in welchem er eigentlich geschrieben wurde, oder nicht? Oder hab ich was verpasst und VS kann das?
-
Badestrand schrieb:
Und du wolltest ja einen ganz anderen Ansatz, also dass fertiger Code in deinem Stil angezeigt wird, egal in welchem er eigentlich geschrieben wurde, oder nicht? Oder hab ich was verpasst und VS kann das?
Auf wen beziehst du dich. Mir würde es reichen wenn das VS bei Eingaben an jeder stelle wo er bislang selbsttätig was ändert, auch konfiguriert werden kann.

-
Und ich hab das beim VS falsch in Erinnerung gehabt, das wird nur bei C# angeboten. sry
@Badestrand: Wäre es, so es denn einstellbar wäre, nicht Edit -> Advanced -> FormatSelection ?
-
Ich hätte es gern so, dass der Code in MEINEM Stil angezeigt wird, aber in dem Stil abgespeichert wird, den z.B. Herr XYZ aus der Projektleitung gerne hätte.